Frage von infinitewllflr, 58

Wäre es sinnvoll/lohnenswert nach der Psychotherapeuten Ausbildung zusätzlich Medizin zu studieren?

Als Mediziner würde man ja deutlich mehr verdienen und auch Medikamente verschreiben können etc.

Antwort
von MaxIliam, 25

Guten Morgen, 

hier laufen anscheinend (auch in den Kommentaren) ein paar Sachen durcheinander.

Psychotherapeut wird man, indem man Bachelor & Master Psychologie studiert und dann noch die (mehrjährige) Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten macht. 

Das ganze hat mit einem Medizinstudium erstmal nichts zu tun. Wenn du Psychiater werden willst (die die auch die Pillen verschreiben dürfen), musst du zuerst Medizin studieren und dann eine Facharztausbildung im Bereich Psychiatrie machen.

Es gibt auch die Möglichkeit eine Facharztweiterbildung im Bereich Psychotherapie zu machen. Das ist aber meines Wissens nach nicht gleichzusetzen mit einer Facharztausbildung.

Zu Frage:

Nein es ist nicht sinnvoll. Du brauchst ca. 8 Jahre bist du Psychotherapeut bist und dann noch zusätzlich mind. 6 Jahre für ein Medizinstudium. Also insgesamt 14 Jahre!

Kommentar von Seanna ,

Noch länger. 5 Jahre bis zum Master, dann noch 5 Jahre bis zum Ende der Ausbildung... Denn die ist selbst zu finanzieren, plus Lebensunterhalt. Hat man keine extrem reichen Eltern/Partner, ist das nicht machbar. // Medizin 6 Jahre ist korrekt, jedoch bringt das ohne FA-Ausbildung wenig, wenn man Psychopharmaka verschreiben will. Da wird man zu Recht (!) nicht ernst genommen und auch nicht als Psychiater angestellt oder bezahlt. Der Psych-PT ersetzt das auch nicht, der versteht wenig von Psychopharmakologie. Wären also gute 7 Jahre (?) hinzu zu rechnen.

Antwort
von Akka2323, 40

Meistens studiert man zuerst Medizin und macht dann eine  Ausbildung als Psychotherapeut.

Antwort
von triunitas3in1, 8

Wenn deine Motivation ist, im psychotherapeutischen Bereich "mehr" Geld zu verdienen, dann lass es lieber ganz.

Antwort
von Dahika, 35

Nein, warum? Oder willst du ewig studieren. Als Psychotherapeut hast du mit Fortbildungen und Supervisionen genug zu tun.

Antwort
von TheTrueSherlock, 40

Find ich persönlich nicht, denn ich wüsste nicht, inwiefern du dieses Wissen einsetzen kannst.

Ein Psychotherapeut kann sehr viele Weiterbildungen machen und so in seinem Bereich besser werden. Damit würdest du deine Zeit viel besser investieren, denn ein Medizinstudium dauert schon sehr lange.. und du musst ja auch erstmal Psychotherapeut sein.

Antwort
von Harald2000, 16

Medikamente allein sind nicht seligmachend ! Psychotherapeuten sind i. A. froh, dass sie damit nichts zu tun haben.

Antwort
von schloh80, 26

Das ist nicht sinnvoll, es sei denn, du möchtest hoch verschuldet direkt nach der Facharztprüfung die Altersrente einreichen. 

Deine Erkenntnisse sind völlig korrekt, kommen dir aber zu spät. Es ist in der tat das beste (und übrigens auch der reguläre Weg), Medizin zu studieren und dann eine psychotherapeutische Facharztweiterbildung zu absolvieren.

Antwort
von Cocokiki3, 31

ich kann jedem psychotherapeuten nur empfehlen hypnose zu erlernen. ich wurde mal showmäßig hypnotisiert und das war der knaller. hab mich 3 monate wie frisch verliebt gefühlt.

Antwort
von Sanja2, 23

wie viele Jahrzehnte willst du denn studieren? Wenn du den Psychotherapeuten machen willst brauchst du vorher ein abgeschlossenes Studium im pädagogischen oder psychologischen oder medizinischen Bereich. Danach die langwirige Therapie-Ausbildung und dann noch mal ein sehr aufwendiges Studium der Medizin????

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