Frage von Wahchintonka, 98

Wäre es schon ein gewisser Beweis, dass es keinen Gott gibt, wenn Wissenschaftler detailliert aufzeigen können, dass die Welt sich selber erschaffen hat?

Immerhin bräuchte die Welt dann keinen erforderlichen Schöpfer

Antwort
von Hamburger02, 19

Da muss man mal wiederfragen, welcher Gott?

In der Geschichte der Menschheit hat es schon hunderte von verschiedenen Schöpfergöttern gegeben, denen die Entstehung der Welt angelastet wurde.

Was den biblischen Schöpfergott betrifft, den die Juden letztlich von den Sumerern, dem Stammland Abrahams, übernommen haben, kann man eindeutig feststellen: laut heutigem Stand der Wissenschaft kann der biblische Gott nicht der Schöpfer gewesen sein. Über seine Schöpfung wird in der Genesis berichtet und diese Geschichte ist defintiv durch wissensachaftliche Erkenntnissse widerlegt.

Antwort
von Illuminaticus, 10

Um Dinge zu erschaffen oder ins Rollen zu bringen musst du zweifelsfrei erschaffen, also schoepfen.

Die Welt kann sich nicht selbst erschaffen, nichts kann aus sich selbst erschaffen werden, es bedarf immer eines Schoepfers.

Der Schoepfer muss verschieden von dem sein, was er erschafft!

Dinge werden erschaffen von Bewusstsein, dein Bewusstsein, mein Bewusstsein bzw. unser aller Bewusstsein.

Bewusstsein ist nicht materiell, also kann es Materie erschaffen, weil es selbst keine Materie ist.

Was nun fuer Dinge in deinem Universum erscheinen, haengt vom Betrachter ab, der seine Ausmerksamkeit auf die Dinge lenkt und so Energie in sie projeziert.

Du brauchst also gar keinen Gott, auch wenn sich die Welt nicht selbst erschafft, sondern es braucht Bewusstsein.

Das ist in der Wissenschaft auch bereits bekannt, dem Mainstrean natuerlich nicht so, weil das nicht in unser Weltbild passt. Alles Gute!

Kommentar von Wahchintonka ,

Energie ist das Urelement von allem. Sie kann weder erzeugt noch vernichtet werden - nur umwandeln lässt sie sich. Und das, was weder zu erzeugen noch zu vernichten ist, hat ewigen Bestand. Deswegen erübrigt sich auch die Frage, warum es überhaupt etwas gibt und nicht vielmehr Nichts.

Antwort
von nachdenklich30, 21

Wenn Gott etwas wäre, das Wissenschaftler beschreiben könnten, dann wäre es nicht Gott. Oder die Wissenschaftler wären Gott. Das macht alles keinen Sinn. Wenn es so was wie Gott gibt, können Wissenschaftler es nicht beweisen oder beschreiben.

Mit anderen Worten: Wissenschaftler, die Aussagen über Gott wagen, nehmen sich und ihre Wissenschaft und die Grenzen ihrer Aussagemöglichkeit nicht ernst.

Und noch mal anders: Es ist die Aufgabe der Wissenschaftler, die Entstehung der Welt ohne Gott zu beschreiben. Gott kann kein Bestandteil ihrer Formeln sein, weder als Variable noch als Konstante.

Also lass die ihren Job machen.

Wobei auch klar sein muss: Egal, wie detailliert sie die Entstehung der Welt beschreiben können, sie werden sie nie vollständig beschreiben können. Also wird ihre Erkenntnis immer auch Theorie bleiben. Also werden sie immer auch vieles nichts "beweisen" können. Aber so ist Wissenschaft. Das spricht auch nicht gegen sie. Muss man einfach wissen.

Also: Aus Sicht der Wissenschaft braucht die Welt keinen Schöpfer.

Aber es gibt auch andere Sichtweisen auf die Welt, unabhängig von der Wissenschaft. Und da macht es Sinn, über Gott als Schöpfer nachzudenken. Aber  eben nicht als Gegensatz zur Wissenschaft, sondern von einem ganz anderen Blickwinkel aus.

Kommentar von Basscb ,

wissenschaftler sind menschen = sie können dir alles glauben lassen aber damals wieso hätten die propheten eine story erzählt die auf uns zutrifft qlles was sie sagten geschieht jetzt schon merkwürdig oder?

Kommentar von nachdenklich30 ,

Nimm doch mal die Geschichte von Jona. Ist da alles geschehen, was er gesagt hat?

Zitat über Propheten:

"Propheten in der Bibel sind keine Vorhersager, sondern Hervorsager."

Das heißt: Propheten verkünden Gottes Gegenwart.
Und sie sind nicht immer einer Meinung.

Kommentar von Wahchintonka ,

Über etwas nachdenken, das wahrscheinlich nicht existiert, wäre Zeit- und Energieverschwendung. Logisch?

Kommentar von nachdenklich30 ,

Noe, wieso?
Die Wissenschaft steckt Milliarden in die Erforschung von Dingen, für die es niemals eine Anwendung auf der Erde gibt, sondern die nur die wissenschaftliche Neugier befriedigen.
Da kann man ruhig auch mal ein wenig über Wissenschaftstheorie und die Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis nachdenken.

Wissenschaftstheorie befasst sich auch damit, ob Fragen logisch und unlogisch sind, welche davon sinnvoll beantwortet werden können, oder was man machen kann, wenn die Antworten in logische Widersprüche führen (z.B. Welle-Teilchen-Problematik).

Ich finde es immer wieder süß, was für merkwürdige Vorstellungen viele Menschen von Wissenschaft haben und wie wenig ernst sie die Grundprinzipien von Wissenschaft nehmen.

Antwort
von nowka20, 10

**beweisen kann man nur, was man in der beobachtung und dem experiment messen, zählen und wiegen kann** (also nur materielles, dinge).

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alles immaterielle entzieht sich dem versuch, es beweisen zu können.

-gedanken sind da

-gefühle sind da

-willensimpulse sind da

**und trotzdem entziehen sie sich der beweisbarkeit. nur ihre physischen auswirkungen im körper sind beweisbar.
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gott ist nicht beweisbar!

Antwort
von hydrahydra, 48

Die Welt braucht ohnehin keinen "erforderlichen Schöpfer". Ein Schöpfer ist eben nicht erforderlich.


Antwort
von DBKai, 2

Wenn es eindeutig und unwiderlegbar bewiesen werden kann...? Interessant wäre es alle mal... jedoch glaube ich derzeit schon sehr stark an einen Gott - aufgrund von persönlichen Lebenserfahrungen, die mich mehr in diese Richtung tendieren lassen... 

Antwort
von scatha, 1

Man kann das Universum mit jedem Weltbild "erklären". Deswegen ist ein solcher Beweis nicht möglich.

Antwort
von Muzir, 45

nein, dann würde das thema  kommen, dass gott wiederum dafür verantwortlich ist, dass die welt "sich selbst" erschaffen hat

Kommentar von Wahchintonka ,

das wäre dann zu weit hergeholt. alles hat seine grenzen

Kommentar von Manuel129 ,

ne die Dreistigkeit der Gläubigen hat keine Grenzen :D und doch, genau das würde man dann sagen^^

Antwort
von LeonardM, 23

Das ist ne Endlosschleife. Wie sagt man so schön von nichts kommt nichts. Von ner leeren brotbox kommt dir auch kein belegtes brot raus, so sehr man es sich auch wünscht. Angenommen irgendwas im weltall ist dafür verantwortlich das die welt entstanden ist stellt sich die frage wer hat das weltall erschaffen. Gott ist grösser als wir uns vorstellen können

Kommentar von Wahchintonka ,

Energie ist verantwortlich und die Ur-Ursache, dass es die Welt gibt. Alles besteht im Grunde aus Energie. Sie ist weder zu erzeugen, noch zu vernichten (1. Thermodynsmischer Haupsatz). Und das, was weder zu erzeugen noch zu vernichten ist, hat ewigen Bestand. Du hast nichts zur Verfügung, um deinen Gott auch wissenschaftlich erklären zu können. Es ist ja auch nur ein Glaube, der aber von vielen gern geglaubt wird. Weil es einfach ist, und man sich keine weiteren Gedanken mehr machen muss 

Kommentar von LeonardM ,

naja die frage ist nur wer hat die energie erschaffen. ob ich jetzt recht habe oder du weiss ich nicht. das ist nur meine ansicht das es gott gibt. alles muss ja irgendwo seinen ursprung haben :D

Antwort
von Manuel129, 44

.. wir müssen hier gar nicht beweisen, dass es Gott nicht gibt, da es gar keinen notwendigen Grund für seine Existenz gibt und keiner auch nur ansatzweise einen Beweis geliefert hat.. es ist eine Glaubenssache.. da gibt es nichts zu beweisen.

Kommentar von Wahchintonka ,

Um zu überzeugen brauchst du mehr als nur das Argument "Es gibt keinen notwendigen Grund für die Existenz einer Gottheit." Du musst schon zeigen können, warum der Grund der Notwendigkeit  entfällt  

Kommentar von Manuel129 ,

Das ist ja wie als würde ich behaupten, auf der Erde lebten kleine grüne waldelfen, die man allerdings nicht wahrnehmen kann und in keinster Weise widerlegen kann, dass sie existieren. Genau das geht nämlich bei Gott nicht. Man kann seine Existenz nicht widerlegen, weil es auch gar keine klare Definition von Gott gibt, keine Kriterien, die jemand erfüllen muss, um sich Gott nennen zu dürfen. Er ist derjenige, der alles erschaffen hat. Gut. Selbst wenn man nachweisen kann, wieso der Urknall zustande gekommen ist, wird man trotzdem niemals nachweisen können, dass das nicht Gotteswerk doch war. Aber nur weil man etwas nicht widerlegen kann, heißt es noch lange nicht, dass es stimmt!! Da gibt es doch eine Parodie.. das Fliegende Spaghettimonster oder so, welches wir auch niemals widerlegen werden können.. lustig oder? jemand denkt sich sowas lachhaftes aus und kein Wissenschaftler der Welt kann es widerlegen.. so ist das nun mal, es gibt Aussagen, die man eben nicht widerlegen kann, und zwar nicht, weil sie richtig sind, sondern weil es aus der Aussage selbst hervorgeht, sie ist so angelegt, dass man sie niemals widerlegen kann. Sie bleibt aber dennoch nur eins: eine Behauptung.

Antwort
von DoodleQuestions, 40

Die Wissenschaftler konnten bis jetzt noch nicht zu 100% beweisen das sich die welt von selbst erschaffen hat

Kommentar von Wahchintonka ,

etwas näher gerückt, das zu beweisen, sind sie aber

Kommentar von DoodleQuestions ,

Sie versuchen es seit Jahrzehnten, aber es aber noch immer nicht geschafft

Antwort
von stoffband, 7

Es gibt Beweise das es Gott gibt, aber es wird ja heute nicht mehr anerkannt. Neale Donald Walsh hat zb mit Gott gesprochen so wie viele andere auch. Heute heisst es nur du bist krank wenn sowas passiert.

Kommentar von Wahchintonka ,

wann wurde es denn anerkannt und was sagte Gott ihm?...ich hätte Gott gefragt, was er in der ganzen zeit gemacht hatte als er die welt noch nicht erschuf

Kommentar von stoffband ,

das liegt so viele milliarden Jahre zurûck, ich glaube das es ein schaffen und dann wieder ein zerfallen war. Die Erde wird auch irgendwann wieder vergehen.

Antwort
von Mojoi, 42

Aber die Welt hat sich nicht selber erschaffen.

Kommentar von Wahchintonka ,

bist du dir 100% sicher?

Kommentar von Mojoi ,

Relativ annähernd, ja. 

Ich war zwar nicht dabei, aber die Vorstellung, dass sich irgendetwas selbst erschafft, klingt ceteris paribus.

Versuche mal, einen Hammer zu schmieden, und zwar mirhilfe des Hammers den du gerade noch schmiedest.

Antwort
von dsshb, 1

Guck dir mal die erste Frage dieses Videos genau an.

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