Frage von RafeMCCawley, 129

Wäre es nicht besser für unser Land und die EU wenn nur sozialisten es regieren würden?

Die Sozialisten wollen die Arbeitnehmerrechte stärken und Jobs schaffen. Die Wirtschaft soll durch Investitionen angekurbelt werden. Niemand soll verhungern und jeder Mensch soll die gleiche Chance bekommen.

Wäre es für die EU und einzelne Länder nicht besser wenn zumindest einmal NUR die Sozialisten regieren würden? Zum Beispiel: In Deutschland regiert nur SPD, in Österreich nur SPÖ und in anderen Länder nur sozialistische Parteien. Es soll nur eine Partei Regierung sein um Streitigkeiten innerhalb der Regierung zu vermeiden.

So kann es doch den Menschen nur noch mehr gut gehen oder?

Die Sozialisten wollen ja für beide Seiten (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) das Beste. Die Sozialisten schaffen Investitionsklima und stärken nebenbei die Arbeitnehmerrechte. WinWin Situation! So wäre unsere EU wirklich 100% SOZIAL Arbeitnehmer können sich mehr leisten und Arbeitgeber haben auch viel Geld, da die Kaufkraft steigt!

Zumindest kann man einmal das ausprobieren!?

Antwort
von Bley1914,

Dann hätten wir ja die SBZ behalten können. Die Ehem. Bundesländer wären um 2 Billiarden Euro reicher. Wer hat den damals geschrien Wir sind das Volk" Man muss bedenken die SBZ war Pleite ob jetzt Rente Arge usw Schulden der "DDR" alles hat Westen übernommen.

Ich erwarte keinen Dank aber man sollte beim der Wahrheit bleiben.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Oldenburger Münsterland

Bley 1914

Antwort
von berkersheim, 46

Durch welche Hirnwäsche bist Du gegangen? Soviele "sollten"! Das reinste Wunschkonzert! So wenig Realität und unrealistische, auch faktisch total unwahre Behauptungen. Soll das der sozialistische Himmel werden? Aber gemach, soweit Demokratie herrscht und die Menschen das wollen, kann es ja so werden, wenn alle das Träumen anfangen. Allerdings muss ich für Frankreich Fehlanzeige melden, da haben sie gerade von den Sozialisten die Nase voll. In Italien hat der Sozialist Renzi auch einen sehr schwankenden Status. In Rom haben sie gerade der Grillo-Partei (Fünf-Sterne-Bewegung) die Mehrheit gegeben. Und Deutschland 2017 - ich sehe da eher notgedrungen eine weitere GroKo. Als jemand im fortgeschrittenen Alter schaue ich eher mal zurück und sehe nur gescheiterte Versuche, den Sozialismus einzurichten. In allen Ländern hat es in die Not geführt. Wer will denn das? Genau genommen beschreibst Du in Deinem Wunschprogramm auch einen seltsamen Sozialismus. So eine Art rot angehauchte Heiligengestalten, die für alle "nur das Beste" wollen. Wo lebst Du? Bis jetzt haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer immer noch verschiedene Interessen. Die warten beide auf die rosarote Peitsche, dass ihnen endlich gesagt wird, was für sie das beste zu sein hat. Interessant, dass bei den Wunsch-Sozialisten letztlich dann doch die hässliche Diktatur hinter der schönen Maske herausschaut. Und seid ihr nicht willig, dann ... !

Antwort
von voayager, 18

Die sogenannten Sozialisten sind eine bloße Mogelpackung, dazu da die Lohnabhängigen hinters Licht zu führen, sind daher so was wie Sandmännchen-Parteien. Richtige Linke, ja die bräuchten wir dringend, nicht jedoch irgendwelche Scharlatane.

Wer es angeblich Allen recht machen will, macht es im Grunde niemanden recht, denn er ist dann nur ein bloßer Kannengießer.


Antwort
von whabifan, 57

Dann schau mal nach Frankreich. Sozialistischer Präsident plus Regierung, plus absolute Majorität im Parlament. 

Was übrig bleibt, hohe Staatsverschuldung, hohe Steuern, schwer einen Job zu finden, unbefriestete Arbeitsverträge gibt es kaum noch und ohne 5 Jahre Universität musst du gar nicht erst nach einem Job suchen.

Der Vorteil, ich als ausländischer Stundent in Frankreich bekomme sogar Geld dafür dass ich hier studiere. Die Logik dahinter? Versteh ich auch nicht. Das Geld nehme ich aber trotzdem gerne. 

Kommentar von RafeMCCawley ,

Das ist Lüge!

Kommentar von whabifan ,

Was?

Antwort
von MrHilfestellung, 77

Zuallerst sind alle Staaten in der EU Demokratien und wenn die Bürger*innen eben so wählen, dass sozialdemokratische Parteien nicht alleine regieren können, dann ist das eben so.

Zweitens: SPD und sozialistisch passt nicht so ganz zusammen. In anderen Staaten sind die "sozial"demokratischen Parteien auch nicht viel besser. PASOK und PSOE tragen beispielsweise auch Sparprogramme mit, die alles andere als sozial sind.

Antwort
von Julian529, 16

Kommt darauf an, was einer unter Sozialismus versteht. Wenn davon die Sozialdemokraten und Leninisten ausgeschlossen sind, dann ja. Das würde aber die Betonung des Kollektives vor dem Individuum voraussetzen, die Abschaffung des Parlamentarismus und Einführung der Demokratie, alles Dinge, die in unserer atomistischen Gesellschaft nicht möglich sind. Solange niemand die Wandlung des Untertanen zum Bürger zur Vision hat, macht so ein Gedankengang überhaupt keinen Sinn. 

Antwort
von atzef, 28

Scheuklappen ablegen und Kopf hochnehmen1 :-)

Nirgendwo basiert in Europa der hohe Lebensstandard auf einer Dauerherrschaft einer politischen Strömung, sondern eigentlich haben wir überall einen immer wiederkehrenden Wechsel zu verzeichnen.

Deprimierende Abstrafungen regierender sozialistischer Parteien gibt es in Spanien, Griechenland und demnächst in Frankreich.

Antwort
von AnglerAut, 60

Arbeitnehmerrechte stärken ?

Dann stellen die Unternehmen weniger Leute ein und es gibt weniger Unternehmer.

Jobs schaffen ? Dazu musst du den Unternehmen anreize geben, das tust du aber nicht.

Investitionen ? Du willst also mehr Schulden aufnehmen ?

In unserem Land verhungert meines Wissens nach niemand.

Und erkläre mir doch bitte, wie durch Sozialisten das Investitionsklima gestärkt wird.

Kommentar von RafeMCCawley ,

Naiver afd wähler?

Kommentar von AnglerAut ,

Absolut nicht. Weder das eine noch das andere. Aber ich fragte nach Argumenten, hast du welche oder machst du jeden blöd an, der nicht deiner Meinung ist ?

Kommentar von Snanifo ,

Du hast den Kreislauf des Kapitalismus eigentlich sehr treffend beschrieben: Ohne dass sich Unternehmer (ich würde auch noch Geldanleger dazunehmen) gibt es bei uns keine Anstellung, kein Auskommen. Unternehmer muss man (der Staat) Anreize schaffen, damit diese investieren. Anreize heißen doch, staatliche Förderungen, oder Aufträge, die Gewinn versprechen. Richtig ist, dass dafür Schulden aufgenommen werden. Bei wem denn? Bei professionellen und privaten Geldanlegern, die dann anlegen, wenn sie Gewinn und Sicherheit verbrieft bekommen. Ob ein Mensch dann leben kann, hängt also davon ab, ob sich ein Unternehmer findet, der Profit macht oder ein Staat, der dieses Profitmachen "sponsert". Wenn Sozialisten dasselbe machen, dann brauchen wir sie wirklich nicht. Was würdest denn du machen?

Übrigens, bei "uns" verhungert tatsächlich niemand mehr, aber zum einen, gehört nicht die Welt, mit der wir als Exportnation Handel treiben, nicht auch zu unserer Welt? Und zum anderen: Weißt du, dass ca 30 % der Menschen in der BRD von einem monatlichen Geld in der Nähe von Hartz IV leben? Ein großer Teil arbeitet auch noch dafür, viele sogar in Vollzeit! Manche in Teilzeit, weil sie keine andere Stelle finden und manche gar nicht.

Kommentar von AnglerAut ,

Aus der Sicht der Politik und davon sprechen wir hier ja, betrachte ich in erster Linie unser Land. Politiker sind gewählt um die Interessen des eigenen Volkes zu vertreten und um für dessen Wohl zu sorgen. Dies darf natürlich nicht dazu führen, die Augen vor dem Rest zu verschließen, aber der Schwerpunkt liegt nicht auf dem Rest der Welt.

Was ich machen würde ?

Ich würde den Hauptaugenmerk weniger darauf legen, alles gerecht zu verteilen, ohne Rücksicht darauf, was ich dadurch an Wohlstand verliere, sondern jeden einzelnen im Kleinen wie im Großen versuchen zu motivieren, seine eigene Leistung zu erbringen oder zu erhöhen.

Dies schließt ein, dass der Investor sein Geld verdienen darf, genauso, wie es einen Unterschied geben sollte zwischen einem Kleinverdiener und einem Hartz IV Empfänger.

Dies beinhaltet, dass man daran gehen sollte, Zuverdienst mehr zu würdigen und mehr zu unterstützen und weniger mit Sozialleistungen gegenzurechnen. Auf der anderen Seite habe ich kein Problem damit Leistungsverweigerung, so den eine Leistungsfähigkeit vorliegt zu sanktionieren.

Kommentar von Snanifo ,

Wenn dem so wäre, dass die Politiker gewählt sind, um die "Interessen des eigenen Volkes zu vertreten", dann müssten sie schon lange Niedriglöhne verbieten und Altersarmut ausschließen. Im Gegenteil dazu haben die gesetzlichen Maßnahmen der rot-grünen Koalition mit Zustimmung der Konservativen diese Armut erst ermöglicht. Dies hat allerdings dazu beigetragen, dass Deutschland ökonomisch und politisch gut dasteht. Und dass auf der einen Seite die Leute, die sowieso über das große Geld verfügen, noch reicher gemacht und einen Haufen armer Schlucker geschaffen, ob nun mit Arbeit oder ohne. Und das ist vom kapitalistischen Deutschland aus gesehen nur konsequent. 

Da hilft es auch nicht, "jeden einzelnen im Kleinen wie im Großen versuchen zu motivieren, seine eigene Leistung zu erbringen oder zu erhöhen". Das machen schon die Unternehmer, und nicht zu knapp. Allerdings beanspruchen sie das Resultat dieser Leistung für sich und werden nicht, wie du es andeutest, durch Leistungserhöhung die Menschen mehr verdienen zu lassen. 

Für den Rest unserer Welt, der wir unsere Produkte "made in Germany" verkaufen und deren Entwicklung durch liberale Handelsverträge nicht gerade fördern, hast du mir keine Lösung angeboten. Wahrscheinlich wunderst du dich auch, warum denn so viele zu uns kommen, denn dein "Schwerpunkt liegt (ja) nicht auf dem Rest der Welt". Oder etwa doch? Willst du nicht mit dem Rest der Welt gute Geschäfte machen, Waren verkaufen? 

Antwort
von EugenSchwarz, 51

Eine Neue Gesellschaftsformation müsste auf ein paar Fragen Antworten geben können, was, und das ist gleichzeitig meine Behauptung, der Moderne heute nicht gelingt.

Erstens müssen Neue Ideen die Entfremdung der Menschen von ihren Bedürfnissen und von ihrer Umwelt zumindest versuchen aufzuheben, statt sie wie bisherige Gesellschaftsordnungen latent zu verstärken. Damit sich eben nicht zunehmende Abhängigkeit des Einzelnen von der umgebenden Gesellschaft herstellt.

Zweitens müssen Neue Ideen dem Einzelnen gegenüber der Herrschaft des Marktes und der Abhängigkeit von Arbeits- und Berufsleben einen Mindestschutz bieten. Ich sehe hier sogar die Funktion gegen die Gemeinschaft die umfassende Teilhabe des Einzelnen zu gewährleisten.

Drittens müssen wirksame Instrumente geschaffen werden, so das Abhängigkeitsverhältnisse die sich z.B aus den Bedürfnissen nach Arbeit, Wohnen und Familie ergeben nicht zu Armut bzw. Ungleichheit vor dem Gemeinwesen führen. Dabei darf das Bedürfnis des Einzelnen nach dem Privaten und Unterschiedlichen nicht in Frage gestellt werden.

Nicht zuletzt sollten die Neuen Ideen Offenheit und Anteilnahme nicht einfach voraussetzen. sondern Voraussetzungen schaffen, das der Einzelne dieses auch tun kann und mag, im Dialog mit der Gesellschaft und unter dem Schutz der Gemeinschaft.

Wenn das dann Sozialismus heißt, ist es mir egal ob schon mal vorher irgendein Mist auch so hieß.

Antwort
von Scaramouche59, 48

Das ist ein großes und weitreichendes Thema, das du aufmachst. Grundsätzlich gebe ich dir Recht, wenn wir uns politisch derart orientierten, was wir laut Biologen sind, nämlich Sozialwesen. Demzufolge wäre es schlüssig, so wir uns auch politisch sozial organisierten.

Dass die aktuelle Realität eine andere ist, hat mit uns allen zu tun - jedem Einzelnen, aus dem wiederum die Masse erwächst. So gesehen haben wir, was wir verdienen und es wird absehbar nicht besser.

So du dich für dieses Thema eingehender zu informieren interessierst und es mal aus einer ganz anderen, als der gängigen Sicht betrachten willst, die meines Erachtens auch wesentlich zielführender wäre, empfehle ich Dir die Literatur von Erich Fromm, insbesondere das Buch "Wege aus einer kranken Gesellschaft". Darin wird das Thema psychologisch, soziologisch, ökonomisch und auch philosophisch beleuchtet - wie ich finde, recht plausibel.

Antwort
von RayAnderson, 34

Hallo,

Du verwechselst sozialistisch und sozial.

Wenn Du wissen möchtest wie schön das Leben im Sozialismus und in einer Einparteienregierung ist, musst Du nur Jemanden aus der ehemaligen DDR fragen.

Es ist uninteressant was sozoalisten wollen. Wichtig ist was sie anrichten.

Mit sozial hat das nichts mehr zu tun. Die SPD ist keine sozialistische Partei, sondern eine demokratische.

SPD = Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Früher war die SPD eine Arbeiterpartei. Mittlerweile möchte sie es allen rechtmachen. Die meisten Arbeitsplätze wurden zu Zeiten einer CDU Regierung geschaffen.

SPD Regierungen sind dafür bekannt Investitionen gerne über Neuverschuldungen zu finanzieren. Das ist kurzsichtig.

Gruß, RayAnderson

Antwort
von Silmoo, 42

Diese Brüder können nicht mit Geld umgehen.

Staatsverschuldung kommt dann ohne Ende.

Antwort
von mrlilienweg, 22

Die Sozialisten sind keine Allzweckwaffe das sieht man wo sie bereits an der Regierung schalten und walten wie zum Beispiel in Frankreich. Die DDR wurde auch von Sozialisten gegründet und regiert, das Ergebnis war gar nicht so rosig. Ich denke das ist nur eine Theorie, die Praxis ist leider komplizierter. 

Antwort
von Sagittarius1989, 43

oh ja sicher als ob ich die DDR wieder haben möchte oder Stalin ,Mao oder guten tag sagen möchte,Kommunismus und Sozialismus ist genau so menschen verachtend wie Nationalsozialismus wie die Geschichte zeigt.nein nie wieder Sozialismus nie wieder Linksextreme  

Antwort
von HappyGamer2207, 6

Wenn du unser Land so sehr hasst wäre es das beste allerdings. Ihr Deutschen werdet eure Naivität noch bereuen.

Kommentar von RafeMCCawley ,

hilfeee!!!! AFD Anhänger werden gewalttätig und drohen mir.

Diese rechtsradikale sind eine Gefahr für den frieden.

Hilfeeee, dieser typ droht mir, ich fühle mich in Gefahr!!!!!!

Antwort
von Schnoofy, 28

Die Wirtschaft soll durch Investitionen angekurbelt werden.

Das kann man ja tun.

Aber dann ist es auch so, dass man sich Gedanken darüber machen sollte, wer investiert und woher das Geld dafür kommt.

Aber das ist eigentlich eine drittrangige Frage.

Tatsache ist nun einmal, dass alle Mitgliedsstaaten der EU mehr oder weniger demokratische Staaten sind, in denen die Mehrheit der Wähler über die Zusammensetzung der Regierung entscheidet.

Und wenn diese Mehrheiten der Meinung sind, dass sozialistisch orientierte Parteien nicht die beste Lösung sind ist dieses Votum zu akzeptieren.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community