Frage von Cabanera, 60

Wäre es möglich, dass unser Mond auch mal seine andere Seite zeigt?

Seit ich denken kann, habe ich beobachten können, dass unser Mond sich selbst nur ihrer stetigen Seite zeit.

Alle wissenschaftlichen Erkenntnisse haben belegen können, dass Planeten zu Monden miteinander agieren (harmonieren).

Rotierungen inbegriffen.

Warum ist es auch nicht bei unserem Mond so?

Antwort
von Kirutaukaya, 51

Der Mond zeigt uns stets dasselbe Gesicht, weil seine Rotation "gebunden" ist. Das bedeutet: Die Rotation um die eigene Achse und die Rotation um die Erde erfolgen mit derselben Periode. Der Mond dreht sich also um die Erde, als sei er fest mit ihr verbunden.

Der Grund dafür liegt in den Gezeitenkräften, die Erde und Mond aufeinander ausüben. In beiden Körpern bewirken diese Kräfte – solange sie ungebunden rotieren – eine ständige innere Reibung auf Grund der immer währenden Deformation im Inneren beider Körper. Weil die Erde jedoch eine 81-mal größere Masse besitzt als der Mond, sind die Effekte der Gezeitenreibung auf dem Mond viel stärker als auf der Erde.

Zwar ist auch die Rotation der Erde um die eigene Achse gebremst, doch die Tageslänge wächst infolgedessen heute nur um zwei hunderttausendstel Sekunden pro Jahr. Die Rotation des Mondes um die eigene Achse ist hingegen seit seiner Entstehung vor rund 4,5 Milliarden Jahren so stark abgebremst worden, dass er gegenüber der Erde stillsteht.

Seither dauert ein Mondtag genau einen Monat; die beiden Rotationsbewegungen des Mondes – die um die eigene Achse und die um die Erde – sind aneinander gebunden, innere Deformation und Reibungsverluste finden auf dem Mond also nicht mehr statt.

Doch trotz alledem können wir durchaus etwas mehr sehen als nur die eine Seite unseres Trabanten. Der Grund dafür ist die so genannte Libration ("libra", lateinisch: Waage).

Die "Libration in Länge" kommt dadurch zu Stande, dass der Mond um die eigene Achse mit konstanter Winkelgeschwindigkeit rotiert, während er die Erde mit variabler Winkelgeschwindigkeit umläuft.

Die "Libration in Breite" ist Folge dessen, dass die Polachse des Mondes nicht senkrecht auf seiner Bahnebene um die Erde steht. Daher sieht man im Lauf eines Monats mal über seinen Nordpol und mal über seinen Südpol hinaus.

Die "Parallaktische Libration" ergibt sich schließlich, wenn man den Mond zu verschiedenen Zeiten beobachtet.

Alles in allem sind von der Erde aus daher rund 60 Prozent der Mondoberfläche sichtbar.

Kommentar von Cabanera ,

Was, wenn dass alles doch nur eine Lüge ist, die man uns nur vorgaukeln möchte?

Da doch etwas mehr daran ist...?

Kommentar von Kirutaukaya ,

Das ist leicht zu erklären wenn man sich mit Astrophysik auskennt. Jedoch würde hier eine Astrophysik Stellung wenig bringen da es wohl keiner versteht.
Es wird vllt in Millionen - Milliarden von Jahren dazu kommen das die andere Seite teilweise mehr sichtbar ist da die Geschwindigkeit dann extrem stark abgebremst ist da sich der Mond jedes Jahr um 3,8cm von der Erde entfernt.

Kommentar von Cabanera ,

Achso.

Erst dann.

Wobei unser Universum älter ist, als unser Mond.

Das wäre genauso, als hätte ein Würfel 7 Punkte auf seiner Stirn.

Den Rest alles unterwirft, als wäre ein 8-Seitiger Würfel nicht am Stirn mit 6 Punkten gekennzeichnet.

Kommentar von Kirutaukaya ,

Alles im Universum wurde zur gleichen Zeit geschaffen. Die Stoffe waren gegeben. Somit ist in dieser Sicht alles gleich alt. Der Mond ist ein Teil der Erde, Asteroiden & den Mars ähnlichen Planeten der in die Erde einschlug.
Der Mond hat Magnetpole, schwache aber er hat welche. Somit ziehen sie sich an. Und was passiert bei Magneten? Sie stoßen sich ab und ziehen sich auch an da beides vorhanden ist in diesem Fall.
Die Anziehungskraft der Erde ist so groß das sie den Mond festhält und dadurch wird er abgebremst. Jedoch stoßt sich der Mond auch 3,8cm pro Jahr immer mehr ab (dank der Anziehungskraft auch Schleuderkraft sowie Abstoßende Kräfte). Dadurch das der Mond die Erde bremst auf 24h pro Tag anstatt 8h die wir sonst hätten. Das heißt der Tag ist 4x länger. Da der Mond sich von Anfang an langsam drehte und immer mehr abgebremst wurde durch die stärkere Kraft der Erde, dauert die Rotation 720h ( 1 Tag = 720h ).
Der Mond wird Zukünftig immer langsamer und sich immer weiter entfernen.

Kommentar von Evaheute ,

!!

Antwort
von BurkeUndCo, 10

Nein, das kann definitiv nicht passieren.

Wenn der Mond eine absolut perfekte Kugel wäre, dann wäre seine Ausrichtung willkürlich und seine Blickrichtung richtung Erde könnte sich verändern.

Aber weder Mond noch Erde sind perfekt kugelförmig. Deshalb gibt es Gezeiten (Ebbe und Flut) und das prinzipiell auf der Erde und auf dem Mond. Diese Gezeiten wirken wie Bremsen, die die relative Rotation zwischen den beiden Himmelskörpern reduzieren. Bei der Erde gibt es deshalb immer wieder Schaltsekundden um die Verlangsamung der Erdrotation auszugleichen.

Beim kleinere Mond ist die relative Rotationsbewegung des Mondes bereits völlig abgebremst worden. Der Mond rotiert zwar noch (absolut im Weltraum) aber mit der gleichen Frewquenz wie er um die Erde kreist. Das nennt man gebundene Rotation.

Deshalb wird sich daran auch nichts mehr ändern. Denn durch die Bremswirkung kann man Geschwindigfkeiten reduzieren, aber keine neue Geschwindigkeit erzeugen.

Deshalb hat der Mond mit seiner relativen Winkelposition zur Erde seinen Endzustand ertreicht und wird diesen bis in alle Ewigkeit beibehalten.

Antwort
von jessiehp, 58

Er rotiert mit der selben Zeit, die er benötigt um die Erde zu Umkreisen. Deine Rotation ist also gebunden.
Wenn er gar nicht rotieren würde, würde man ebenfalls alte Seiten des Mondes sehen können.

Antwort
von BigBen38, 52

Der Mond rotiert - allerdings bis auf vlt Millimeter Abweichungen - in der gleichen Geschwindigkeit, in der er um die Erde kreist, was den Effekt hat, das wir stets die gleiche Seite sehen.

Antwort
von BalTab, 29

Erde und Mond befinden sich in einer Gebundenen Rotation. Das heißt, das die Erde sich dreht, und der Mond sich dreht. Dadurch, das diese Rotation "gebunden" ist, zeigt der Mond immer die gleiche Seite. Das heißt, der Mond zeigt der Erde immer die gleiche Seite, eben WEIL er mit der Erde "harmonisiert"!!!

https://de.wikipedia.org/wiki/Gebundene_Rotation

Antwort
von DepravedGirl, 60

Unser Mond steht unter einem Effekt, der sich gebundene Rotation nennt, deshalb geht das nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gebundene_Rotation

Kommentar von Cabanera ,

Geht nicht, gibt es nicht.

Jede, jegliche kleinste Änderung wird unser gesamtes Universum auf den Kopf stellen können.

Es ist eine stets gleiche Ordnung, die man nicht brechen kann.

Ist so ein Naturgestetz, dass den sellben Regeln befolgt.

Kommentar von DepravedGirl ,

Wenn sich am Erde-Mond-System nichts ändert, durch äußeren Einfluss, dann wird es so bleiben.

Kommentar von Cabanera ,

Nein und ja. Und doch nein..

Weil unser Universum einer kosmischen Uhr folgt.

Jedes Rädchen dreht sich.

Auch unsere Erde tut es.

Nur unser Mond bleibt, und blieb immer starr.

Warum?

Kommentar von DepravedGirl ,

Keine Ahnung, vielleicht hat dieser kleine Schlingel ja einfach nur Lust dazu :-))

Kommentar von Cabanera ,

Ich mache mir mehr Gedanken um unseren Mond, wie unsere Sonne, als ein "kleine Schlingel wäre ja mal..."

Denn ohne Mond wären wir genauso wenig, wie unsere Sonne.

Auch sie Rotiert (unserer Sonne) und ist das Gestirn unseres Sonnensystems.

Wir sind nicht allein.

Ich sagte: "wir sind nicht allein"

Kommentar von Kirutaukaya ,

Ein Mondtag dauert 1 Monat.
So langsam dreht sich der Mond.

Kommentar von Cabanera ,

Und was ist mit Dienstag?

Irdische Zeit erfordert eine Woche zugleich auf das ganze Jahr hinaus gerechnet.

Doch warum ist der Februar so besonders?, und setzt sieht nicht den selben Fakten, als seine anderen Monats-Genossen?

Da man ohne hin die fehlenden Tage auf das gesamte Jahr verteilen könnte?

Ja, ja.

Unser Verstand.

Ist mir bald auch zu hoch.

Antwort
von Roderic, 37

Das wäre möglich, wenn der Mond rund wie eine Kugel und alle Massen gleichmäßig in seinem Inneren verteilt wären.

Ist er aber nicht.

Er ist keine exakte Kugel sondern ein Rotationsellipsoid. Mit zwei spitzen Enden wie ein Baseball. Diese Form hat er durch das hydrostatische Gleichgewicht eingenommen, zu dem ihn zum einen die Gravitation der Erde und zum anderen seine eigene Bewegung um die Erde gezwungen hat.

Das eine spitze Ende zeigt zur Erde das andere von der Erde weg. Der Höhenunterschied beträgt zwar nur etwa 30m, aber auf die gesamte Mondoberfläche hochgerechnet macht das schon ein paar Gigatonnen an Masse aus.

Durch diese ungleiche Masseverteilung ist er in seiner Rotation um die Erde und um sich selbst sozusagen "festgenagelt". Würde er sich aus welchen Gründen auch immer aus dieser Lage herausdrehen, dann drehen ihn die Gezeitenkräfte der Erde von alleine wieder in seine Lage zurück.

Er ist bis in alle Ewigkeit in seiner Rotation gebunden.

Antwort
von Wischkraft1, 33

Kompetente Antwort auf diese Frage gibt Prof. Harald Lesch

Rotation und Entstehung des Mondes

Antwort
von PoppyCroch2nd, 43
Kommentar von Cabanera ,

Nein und ja. Doch nein.

Weil, hatte man jemals von unserer Erde aus beobachten können, dass sich unser Mond wechselt?

Nein. Immer die selbe gleich stetige Form.

Ich denke, dass sich alles was rund ist, drehen sollte.

Andere Monde bei anderen Planeten tun es doch auch.

Kommentar von BalTab ,

Was für Drogen nimmst du?

Kommentar von Evaheute ,

Der Mond dreht sich doch!

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