Frage von Merkur712, 344

Wäre es besser wenn jeder Veganer wird?

Wäre es besser wenn jeder Veganer werden würde was meint ihr? Sollten sich Fleischesser dafür schämen und schuldig fühlen Fleisch zu essen? Oder nicht unbedingt? Sind Fleischesser "Mörder"?

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Antwort
von Trashtom, 92

Hi.

Grundsätzlich stimmt es, dass der Mensch Allesfresser ist/war. Und wenn man sich in der Natur mal so umsieht - alles aus fressen und gefressen werden besteht.

Auf der anderen Seite steht natürlich das unendliche Leid, dass wir verursachen. Ich denke auf diverse Videos muss ich hier gar nicht hinweisen. Was uns vom Tier unterscheidet, ist es die Wahl zu haben. Wir müssen es nicht oder sollten uns zumindest bewusst werden was wir da eigentlich veranstalten.

Ob Fleisch essen per se richtig oder falsch ist, wird nicht zu beantworten sein.  Aber wenn ich hier so Kommentare lese, finde ich es traurig dass manche anscheinend nichtmal drüber nachdenken.

Antwort
von FelixFoxx, 103

Definitiv Nein! Wer vegan lebt, muss sich sehr gut mit der Ernährung auskennen, um keine Mangelerscheinungen zu bekommen. Und für einige Menschen wäre es sogar tödlich, sich ausschließlich vegan zu ernähren (Dialysepatienten wie ich). Und ich habe als bekennende Fleischesserin überhaupt keine Schuldgefühle den Tieren gegenüber. Hast Du schon mal Schweine moderner Züchtungen gesehen, die nicht geschlachtet wurden? Sie können wegen ihrem großen Gewicht auf viel zu kurzen Beinen kaum laufen und wenn, dann sicherlich unter Schmerzen...

Kommentar von AloeVera1403 ,

Und deshalb sollte man sie schlachten, um sie zu erlösen? Dein Kommentar schien mir schlüssig, bis zu diesem letzten Satz.

Kommentar von ApfelTea ,

Das dachte ich mir auch eben. Du hast kein schlechtes Gewissen, weil du ja die Züchtung leidender Schweine unterstützt. finde den Fehler

Antwort
von Kitharea, 87

Was ist "besser". Der Mensch war immer Allesfresser sonst hätte er sich nie so weit entwickelt. Die Menge an Nährstoffen, die man dem Körper durch Fleisch zuführt ist einfach ungleich mehr als das durch vegane Kost möglich wäre. Ich vermute auch, dass es gar nicht möglich wäre so viele Pflanzen anzubauen die man bräuchte um den aktuellen "Lebensstandard" bezgl. Lebensmittel zu halten. Tierisches Eiweiß ist sehr wichtig - grade in der Wachstumsphase - weil es schnell verwertbare Energie liefert.
Unser Problem ist eher, dass wir es übertreiben. Dass es keine Ahnung wieviel Fleisch, Wurst in der Nahrung gibt und auch es ohne Massentierhaltung gar nicht möglich wäre so viel zu produzieren wie "gewünscht" ist. Ich vermute es wäre wichtiger, wenn jeder seine Ansprüche etwas zurückschraubt. Aber das trifft dann nicht nur Fleischkonsum, sondern auch jeglichen anderen Konsum. Wir haben einfach zu viel um zu wissen, was notwendig wäre. Wir haben zu viel, um zu wissen was Luxus überhaupt bedeutet.
Und nein, Fleischfresser sind keine Mörder - sonst wäre jeder Löwe auch einer. Es gibt bei jedem Thema halt jemanden der einfach nur "dagegen" ist weil er kann. Ich vermute das eigentlich Problem ist, dass Veganer pp. sich daran stören, dass sich Mensch als Lebewesen mutmaßlich über die Tiere erhebt und sich anmaßt über dessen Leben und Tod zu bestimmen. So etwas ist nie nett - egal ob es um das Thema Tiere, Ausländer, Frauen, Männer, Arbeitslose, Kinder oder was auch immer geht. Da es in dem Fall aber "nur" Tiere betrifft stört mich das weniger - die anderen Themen stoßen mir persönlich da schon eher auf. Ich wünsch mir den Weltfrieden - wenn keiner mehr diskriminiert wird - werde ich auch Veganer. Allerdings werde ich keinen in meiner Umgebung dazu animieren - das muss jeder für sich selbst entscheiden.
Was mir an deiner Frage nicht gefällt ist die Vorabbeschuldigung. Vielleicht solltest das Ganze in Zukunft etwas moralisch korrekter oder politischer formulieren.

Kommentar von ApfelTea ,

Dir ist aber klar, dass Löwen Fleisch essen MÜSSEN, Menschen dagegen nicht? Das vergessen die Leute wirklich gern.. 😕

Kommentar von Kitharea ,

Ich hab das nicht gepostet um jetzt mit polemischen Gegenanzeigen zugemüllt zu werden...
Und woher weiß man schon ob man früher nicht auch Fleisch essen MUSSTE um sich überhaupt so weit entwickeln zu können. Die Jagd gab es schon seit es Menschen gibt - Siedlungstum und Bepflanzung von Böden kam erst viel später.

Kommentar von Kitharea ,

Oder sagen wir es so WENN es dir schon um die Begrifflichkeit "Mörder" geht. Auch wenn du einen Menschen umbringst weil er dir den Zugang zu Essbarem verweigert - sofern du nachweisen kannst dass du sonst verhungert wärst - ist es auch maximal Totschlag.

Kommentar von ApfelTea ,

Warum redest du überhaupt von früher? Es geht um "heute"! Heute brauchen wir keine Tierprodukte mehr. Völlig egal was damals nötig war und was nicht. Wir kämpfen hier nicht ums Überleben. Und naja.. "Mörder" bezeichnet für mich jeden, der ein Tier umbringt. Damit schließe ich Menschen mit ein, da es auch Tiere sind. Für mich ist es eben nur wichtig zu unterscheiden, ob man mordet, weil man keine andere Wahl hat oder weil es einfach gut schmeckt..

Kommentar von Schwoaze ,

@ApfelTea: Du traust Dich was! Denk an Deine schauen Worte hier, wenn Du das nächste Mal eine Stechmücke erschlägst. ... auch ein Tier, nicht wahr?

Kommentar von ApfelTea ,

@Schwoaze, Was ist dein Problem? Warum kannst du es nicht wahrhaben, dass z.B. ein Wolf ein Mörder ist? Oder dass ein Mensch ein Mörder ist? Es ist oftmals notwendig. Manche Morde sind allerdings vermeidbar und das ist der Kern meiner Aussage.

Kommentar von Kitharea ,

@ApfelTea - das Problem an Menschen wie dir mit dieser Einstellung ist - dass jede Diskussion und jedes Wort umsonst ist. Wenn DU denkst dass du mit deiner Aussage richtig liegst und wir alle Mörder sind dann brauchst du diese Frage nicht zu stellen - also wolltest du provozieren. Wenn du provozieren willst - such dir nen Kampfsport da kannst sowas machen?

Und von wegen ich soll nicht von früher reden - klar rede ich von früher - es gäbe uns nicht wenn es früher nicht gegeben hätte. Dich gäbe es nicht, wenn es deine Eltern nicht gegeben hätte und es gäbe dich auch nicht wenn es damals kein tierisches Fett gegeben hätte. Dann könntest du diese Frage gar nicht erst stellen. Insofern wären deine Eltern auch dann Mörder gewesen, wenn sie nie Fleisch gegessen hätten. Und jeder Andere davor auch. Also ... meine Theorie - Veganer sind die eigentlichen Mörder. Und nun?

Kommentar von ApfelTea ,

@Kitharea, Scheinbar hast du dich verlesen. ICH wurde hier angeriffen und hab schwoaze entsprechend gefragt, wo sein Problem liegt. Was ist daran jetzt provozierend? Die Frage nach dem Mord kam ja ursprünglich auch nicht von mir, ich hab die Frage nur beantwortet. Und ich frag mich ehrlich gesagt, was du damit bezwecken willst, wenn du ewig im Kreis rum diskutierst. Ich hab dir bereits gesagt, dass alle, die andere Tiere umbringen (vorsätzlich), natürlich Mörder sind. Alle Fleischfresser sind Mörder, Menschen ebenso. Veganer sind auch Menschen. Und nun? Keine Ahnung was du hören willst :/

Kommentar von Kitharea ,

OK und was genau ist daran NICHT provozierend?

Kommentar von ApfelTea ,

@Kitharea, Die Frage ist eher WAS ist daran provozierend. Ich möchte jedenfalls niemanden provozieren, sondern nur auf das Thema eingehen. Ist halt schade, wenn es falsch aufgenommen wird.

Kommentar von Kitharea ,

Du behauptest alle Fleischessenden Menschen sind Mörder. Was ist daran nicht provozierend? Ist das so schwer zu verstehen? Dass es einigen sauer aufstößt wenn du sie als Mörder bezeichnest und damit auf dieselbe Stufe stellst wie jene Menschen die Andere aus purem Hass umbringen  - einfach mal in dein Haus eindringen und dir wegen 20 Eur die Kehle durchschneiden? Dein Ernst?

Rein gesetzlich ist es nicht einmal Totschlag WEIL Tiere als Sache gelten. Und wenn man es auf deine Art sehen will - sind sowieso alle Menschen Mörder in den Augen eines Anderen.

Du verhältst dich wie ein Kleinkind, dass um sich schlägt und jeden als schlechten Menschen abtut. Genau deswegen lassen sich die Menschen auch nicht überzeugen. Denkst du wirklich irgendjemand geht hin und sagt sowas wie "OMG ich bin ein Mörder ich werde jetzt Veganer". Das wäre zum Einen ein schlechter Grund und zum Anderen fühlt es sich falsch an. Angefangen von deiner Behauptung bis hin zu dem Punkt, dass es nicht ein wirklich sinnvolles, erwachsenes Gespräch oder Argumentation sinnvoll ist. EGAL was ich sage - ich bin der Mörder - und egal was du sagst - es ist ein Vorwurf. WOZU sollte ich jetzt Veganer werden? Damit ich dann selbst hingehe und andere als Mörder bezeichne? Nein danke - dann lieber lieb sein. Weil es schlichtweg an der Argumentation hakt.
Nur weil Person 08/15kenntkeinMensch mir sagt, ich wäre eine schlechte Mutter gebe ich noch lange nicht meine Kinder ab. Weißt du was ich meine? DU hast in meiner Welt Null zu sagen - also werde ich mich auf eine Diskussion wo ich "wirklich" überlege zum Veganer oder sonst etwas zu werden - nur dann einlassen, wenn es gute Argumente gibt. "du bist ein Mörder" ist für mich kein Argument - das ist Bullshit - ne blöde Ausrede - ein Totschlagargument - such dir was aus. Aber es ist absolut nichts was mich dazu bringt meine Meinung zu ändern. Ich will hier keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen - tu ich wohl trotzdem grade - aber wenn du etwas von Anderen willst - dass sie zu Veganern werden - musst du wohl etwas netter sein damit sie zuhören ... und wenn du das nicht unbedingt willst und es dir egal ist hättest die Frage nicht stellen müssen - du hast sie trotzdem gestellt und zwar mit einem provozierendem Rundumschlag ... du regst dich auf - wir regen uns auf - tadaaaa - schönen Nachmittag - nix besseres zu tun als im Forum Müll zu spammen ohne Ergebnis.

Leben und leben lassen - wenn du denkst du bist ein besserer Mensch nur weil du kein Fleisch isst dann sei es dir gegönnt - aber lass mich zufrieden damit - ich habe auch nie behauptet gut zu sein oder gut sein zu wollen - es geht mir am Popo vorbei was Menschen, die mich nicht kennen von mir denken - klar soweit?

Kommentar von ApfelTea ,

@Kitharea, ich hab nie behauptet, dass alle Menschen schlecht sind. Ich hab auch nie behauptet, dass ich irgendjemanden von irgendwas überzeugen will. Oder dass ich mit meinen Kommentaren erreichen will, dass andere zu Veganern werden. Mir ist es völlig Banane, wie andere sich ernähren.. sonst wäre ich nicht mit einem Mischköstler verheiratet! Woher nimmst du also diese krassen Behauptungen?! Und Vorwürfe sehe ich da auch keine. Hab völlig sachlich geschrieben wie es ist. Ich hab übrigens auch niemals behauptet, dass Veganer keine Mörder sind. Wie kommst du auf die Idee?? Und überhaupt.. welche Frage soll ich denn bitte gestellt haben??? Ich bin nicht der FS. Scheinbar verdrehst du gerne mal die Worte anderer. Denn anders kann ich mir das nicht erklären.. Echt schade

Kommentar von Kitharea ,

----> *SCHNARCH* ... passt schon - was du unter sachlich verstehst ist nicht meine Welt - alles gut - lassen wir das. Ich finde es nicht schade - es ist immer dieselbe Diskussion mit immer demselben Ende. Es ist sinnlos.

Kommentar von ApfelTea ,

@Kitharea, Alles klar.. dann nicht. Schönes Wochenende trotzdem.

Antwort
von Bodaway, 86

Sometimes: Close your eyes, unwind, perk up your ears and listen to the
whispering voices of nature. You will recognize saving this paradise is
not deprivation.

Wenn wir ein Leben, das in Einklang mit Mensch und Natur funktioniert nicht als Entbehrung, sondern als Luxus empfinden würden, müssten wir uns solche Fragen nicht stellen.

Veganismus wird die Erde nicht retten, wenn es nur um die eigene persönliche Gesundheit geht. für mich gehört dazu ein genrelles ökologisches bewusstsein (bspw auch wenig plastikkonsum und allgemeine konsumkritik)

Für mich ist der Konsum von konventionell erzeugtem Fleisch, eiern, Milch, Fischen mord -an Mensch und Natur. Wie viele Kleinbauern werden enteignet und müssen hungern, wie viele indigene Bevölkerungen müssen den Brandrodungen für europäische Sojaplantagen weichen? Wie viele Menschen verdursten, weil das Wasser für den Anbau von Viehfutter geklaut wird? Wie viel Essen wird an Tiere verfüttert, die an Menschen verfüttert werden, statt an Menschen? "wie großes Unheil muss erst noch geschehn bevor sich die Menschheit besinnt? The answer is blowing in the wind"
Für mich ist es kein Mord rein ökologisches Fleisch zu essen, gut finde ich das aber auch nicht. Ich lehne jedoch lediglich konventionelle Viehzucht ab (allein schon wegen des Klimawandels). und JA: jeder centimeter gerodeten regenwaldes wird verloren sein, für immer. Ein schlechtes Gewissen ist da angebracht.

ökologische Landwirtschaft kann den aktuellen Fleisch und Tierproduktkonsum nicht decken.

Veganismus geht aber über das Essen weit hinaus,

tierversuche, lederschuhe, sitze, daunenfedern decken, schafspelz,...
ich habe ewig so was nicht gekauft, aber wolle bspw finde ich jetzt nicht so dramatisch, wohingegen pelz und daunenfedern schon leicht grausam sind, geschweige denn von produkten die an tieren getestet werden (das ist absolut unnötig und sinnbefreit)...

wenn alle aus politischer überzeugung vegan wären, wäre das sicher besser als jetzt, aber gezwungen auf keinsten.

Kommentar von Kitharea ,

Danke für die Antwort mit dem "etwas mehr Hirn" - auch wenn ich dir nicht in Allem Recht geben kann - aber zumindest wirst du nicht übergriffig

Kommentar von Bodaway ,

Zum hintergrund: ich ernähre mich vegan, lebe zwischen Baumhaus und Hausprojekt und weitgehend von containertem Essen.

für mich ist es kein Mord, aber trotzdem ist es nicht in Ordnung Tiere zu konsumieren. Aber Mord ist ein sehr hartes und auch richtendes Wort. ich finde es auch unsinnig erst nahrung in etwas reinzustekcne um weniger nahrung rauszubekommen. Aber Mord? nein ich bin kein antispeziesist.

Kommentar von Kitharea ,

Man kann das sehen wie man will. Kriege und Hass entstehen, weil Menschen verschiedener Meinung sind und Andere nicht leben lassen können. Mir wäre es auch lieber es läuft etwas weniger auf "Geld Geld Geld" hinaus - was auch immer es betrifft - Viehzucht, Arbeitsmarkt... ABER es ist wie es ist und ich esse gern Fleisch und ich sehe nicht ein mich dafür zu rechtfertigen.
Der Mensch ist übrigens die einzige Spezies die sich gegen sich selbst wendet. Kein Tier ist so blöd das zu tun. Und letztendlich ist ALLES - was wir auch immer tun - Natur und Evolution. Nehmen wir einmal an, die Welt geht zu Grunde weil wir so dumm mit den Ressourcen umgehen - ist es nicht die Welt die stirbt, sondern der Mensch. Die Natur findet locker einen Weg zurück - die hat auf jeden Fall den längeren Atem. Es heißt - der stärkere Überlebt. Ich denke auch als Veganer ist man nicht "gut" genug um das aufzuhalten. Wir denken wir sind die Stärkeren - sind wir aber erst dann, wenn wir zusammen halten - und das wiederum hat nichts damit zu tun ob wir uns von Fleisch ernähren oder nicht. Es wird kommen, wie es kommen muss. Raufen wir uns zusammen kann es sein dass wir noch ein paar Jährchen länger kriegen. Wenn nicht, haben die Veganer bald ihr perfektes Weltbild - keine Menschen mehr und Tiere in allen Variationen. DAS ist Natur. Sie achtet nicht auf uns. Bauen wir Mist müssen wir das ausbaden - Ende.
Und nein - es ist absolut kein Mord. Ich kann mich noch an ein Gespräch mit meiner Oma erinnern - sie lebte am Bauernhof und hatte Hühner und hat mich mehr oder weniger immer, wenn ein Tier sterben musste mitgenommen. Ich weiß nicht einmal mehr ob ich das mochte - es ist halt ein Unterschied, ob man ein Tier selbst tötet oder es schon fertig verpackt irgendwo kauft. Sie hat mir nur erzählt wie das damals im und kurz nach dem Krieg war. Dass ein Stück Fleisch so etwas war wie Gold. Unbezahlbar genauso wie Schokolade. Ich glaube die hätten einen gelyncht, wenn man behauptet hätte man wäre ein Mörder weil man ein Huhn umbringt. Die wussten nicht einmal, wie sie ihre Kinder füttern sollten weil sie ständig Hunger hatten AUSSER es war Fleisch im Haus.
Wir haben vergessen, wie "wertvoll" Fleisch ist und wir werfen mit ehemaligen Luxusgütern um uns als gäbe es kein Morgen. Fleisch, Schokolade, Bananen, Äpfel,... Lebensmittel halt.
Wir schmeißen die Schalte von Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln einfach weg - das hätte früher NIE jemand gewagt. Daraus kann man noch ganz tolle Sachen machen nur weiß das keiner mehr. Wir beschimpfen Fleischesser als Mörder und leben selbst in einer Wegwerfgesellschaft weil das Wissen verloren geht. Wir sind dekadent. ABER - das ist der Lauf der Dinge und das ist der Lauf der Zeit. Es war schon immer so - Krieg, Aufbau, Wohlstand, Dekadenz und wieder von vorne. Wir sollten nicht mit dem Finger auf Andere zeigen, sondern einfach die Klappe halten und überlegen was wir selbst tun können. Es wird nur trotzdem nichts helfen - weil es Menschen gibt - die keine Wahl haben. Und das sind wohl 80% der Weltbevölkerung. Niemand verhungert freiwillig. EGAL wie sehr die Umwelt darunter leidet.
Also - sorry für den langen Text @Bodaway - es ist gut zu lesen, dass es noch Leute gibt, die einfach nur eine andere Meinung haben ohne Menschen für die Ihre zu verachten. Von dir sollten sich hier ein paar ein Stück abschneiden - nicht im kanibalistischen Sinne...

Antwort
von ApfelTea, 74

Es ist unmöglich, dass alle Menschen vegan leben können. In manchen Gegenden auf der Erde wächst einfach nix, da sind die Menschen aufs jagen angewiesen. Da finde ich es auch in ordnung, weil sie es machen um überleben zu können.
In Deutschland aber zum Beispiel, wäre es sicher möglich (rein Theoretisch).
Ob die Mischköstler ein schlechtes Gewissen haben, müssen sie selbst wissen. Wenn es für sie moralisch vertretbar ist, Leid und Tod zu unterstützen, dann muss man das wohl tolerieren. Solange sie die Veganer zufrieden lassen, soll es mir recht sein..

Kommentar von Yuurie ,

Sie lassen die Veganer in frieden, umgekehrt ist es aber nicht der Fall.

Kommentar von Kitharea ,

Entschuldigung - wollte keinen Daumen hoch geben. Von wegen man lässt die Veganer nicht in Frieden - ich sehe das Anders. Man darf sich wohl noch wehren wenn man als Mörder beschimpft wird. Keine Ahnung wie alt ihr seid - aber ich denke es fehlt euch an einer sinnvollen Aufgabe - eine Herausforderung - euch ist tierisch langweilig. Ich bin Frutarier ich denke ihr seid die Mörder - lieber Stirbt ein Schwein als ein Apfelbaum. Dehä

Kommentar von ApfelTea ,

wenn's nur so wäre..

Kommentar von ApfelTea ,

Wenn du das so sehen möchtest, Kitharea.. ;) Da hat wohl jeder seine eigene Meinung.

Antwort
von Vivibirne, 47

Ich glaube dass es nicht so wirklich was besser macht. Viele vegane Produkte sind voll mit chemie & dafür wird die Umwelt belastet. Wenn jeder vegan wird , umso mehr

Antwort
von plohmann, 19

Mit Verlaub, das ist eine sehr naive Frage. Man könnte höchstens rein hypothetisch darüber philosophieren.
Diese Frage ähnelt den Fragen: Was wäre, wenn es keine Waffen gäbe? Was wäre, wenn die ganze Menschheit ideologiefrei wäre?

Explizit: Fleischesser sind keine Mörder. Schamgefühl ist kulturell/gesellschaftlich/Erziehung Kindheit geprägt.

Antwort
von don2016, 27

...wie kommt es, daß du mittlerweile auch "normal" diskutieren kannst ?...is da schon was passiert, eine Veränderung, eine Einsicht ?...das wär gut, zu wissen, Gruß aus Köln

- jeder Veganer, wäre bestimmt eine Katastrophe...

- warum sollten sich Fleischesser schämen ??? so lange wir existieren, essen wir Fleisch...und schuldig fühlen schonma gar nich !!!

- Mörder sind die, die andere vorsätzlich töten (Menschen)

Kommentar von matrix1984 ,

- Mörder sind die, die andere vorsätzlich töten (Menschen)

Mörder sind die, die nach den Mordmerkmalen handeln, darunter zählt nicht "der Vorsatz" :-)

Sorry für die Klugscheißerei, viel mir nur ins Auge gefallen ;-)

Kommentar von don2016 ,

...aber HALLO: Mord ist immer vorsätzlich, sonst wärs ja Totschlag...

Kommentar von matrix1984 ,

Mord hat nichts mit Vorsatz oder Planung zu tun.

Mörder ist nach §211 StGB, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründenheimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken einen Menschen tötet. Dies sind die Mordmerkmale, die erfüllt sein müssen um aus einem Totschläger einen Mörder zu machen...Mord ist immer Vorsätzlich oder geplant ist ein "Volksirrtum".

Totschläger ist nach §212 StGB, wer kein Mörder ist

Ich könnte demnach mit Vorsatz, geplant und gezielt jemanden töten ohne Mörder zu sein. 

Mist, wir haben die Spur vom Thema verloren:-)

Gruß 

Antwort
von Schwoaze, 105

Und wieder ein Veganer, der die "Normalos" bekehren will.

Woher nimmst Du die Berechtigung, Dich moralisch über alle anderen zu erheben? Sie in die Ecke von Mördern zu stellen?

Ich finde Dich mit Deinem - keinesfalls originellen, auch nicht einmaligen und in seiner Art  auch nicht erstmals hier aufscheinendem Ansinnen einfach ungeheuer überheblich.  DAS  STEHT  DIR  NICHT ZU !!!

 

Kommentar von AloeVera1403 ,

rein theoretisch könnte es ja auch ein omivor lebender mensch sein, der diese frage gestellt hat. Und jetzt ohne Wertung, weil ich das auch ziemlich bescheuert finde, sind Menschen die den Tod von Tieren in Auftrag geben nicht irgendwo auch Tiermörder? Ich möchte wirklich niemanden in die Ecke stellen und sage auch nicht das manche Menschen besser sind als andere. Aber so ist es doch, oder?

Kommentar von Schwoaze ,

@AloeVera:  Natürlich sind manche Menschen besser als andere. Aber nicht weil sie kein Fleisch essen.

Kommentar von Trashtom ,

Sensationell wie du aus 3 Zeilen, im Internet, ohne jegliche Gestik oder Mimik die Beweggründe des Fragestellers interpretierst. Vielleicht solltest du dich bei Astro-TV als Hellseher bewerben.

PS: Nimmt dir schon keiner weg, dein Schnitzel.

Kommentar von Schwoaze ,

@Trashtorn: Lass ich mir auch nicht wegnehmen!  Der Unterschied zwischen Veganern und Gemischtkostlern ist einfach der Unterschied in der Toleranz Andersdenkender!

Kommentar von ApfelTea ,

Fahr dich mal runter! Da steht nirgends, dass der FS veganer ist oder dass er Mischköstler mit Mördern gleichstellt.

Kommentar von Merkur712 ,

Ich bin kein Veganer.

Kommentar von Schwoaze ,

@Merkur: Hast Du Dir solche Reaktionen auf Deine Frage vorstellen können?   ;-))

Kommentar von AloeVera1403 ,

@Schwoaze joah, schon irgendwie. Aber trotzdem ist ein Leben nicht mehr oder weniger wert. Gut und Böse sind ja Kategorien die sich der Mensch aisgeddacht hat. Von einem anderen Standpunkt würdest du Menschen, die du vielleicht als besser wingestuft hast, als sehr viel schlechter einstufen. Bestimmt gint es irgendwie "bessere und schlechtere" Charakter, aber ich finde es steht einem nicht so zu, über andere Menschen zu urteilen und zu sagen: "Du bist schlechter als xy, du bist besser las xy..." Wenn du verstehst was ich meine. (Beste Erklärung ever xD)

Kommentar von ApfelTea ,

@Schwoaze, so.. erstmal gemeldet ;) sowas muss ich mir nicht gefallen lassen. Denk bitte mal darüber nach, WER hier intolerant ist und beleidigend. Veganer sind es so gut wie nie.. und ich sowieso nicht. Die Leute bilden sich ihre Meinung glücklicherweise eh selbst, wenn sie deine Beiträge lesen. Unmöglich dein Verhalten. Echt ekelhaft.

Kommentar von AloeVera1403 ,

@Schwoaz wie soll man es denn sonst nennen? Leute die Fleisch essen, beauftragen mit dem Kauf von Fleisch jemand anderen ein Tier zu töten. Wenn ihr damit klar kommt, dann ist das ok. Ich z.b. komme damit nicht klar. Aber kann ja jeder machen was er will.

Kommentar von matrix1984 ,

 - Mit dem Kauf von Medikamenten beauftragst du
jemand anderen ein Tier zu töten...

- Mit dem Kauf von Haushaltsmitteln beauftragst du
jemand anderen ein Tier zu töten...

- Mit dem Kauf von Tiernahrung beauftragst du 
jemand anderen ein Tier zu töten...

- Ich hoffe doch mal, dass du nicht rauchst...

Laut Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft mussten über 2.500.000 Tieren in Deutschland für die Forschung sterben...


Das sind nur Zahlen und Fakten. Mir ist es völlig egal, ob einer tierische Produkte konsumiert oder nicht. Ich gebe auch darüber keine Wertung ab, weil es mir einfach nicht zusteht. Aber man sollte das Wort "Mörder" etwas bewusster und sensibler einsetzen, sonst ist nach deiner Theorie jeder Mensch, zumindest einmal im Leben, ein Mörder (gewesen), oder?

Kommentar von ApfelTea ,

@schwoaze, wenns dich nicht weiter juckt, dann antworte doch nicht. Ich hab sie übrigens nicht nur indirekt so bezeichnet, "Kindchen".. oO

Kommentar von ApfelTea ,

@matrix, Korrekt. Hab ja auch nie was anderes behauptet. Ich frag mich, warum die Menschen es so schlimm finden, wenn ihnen aufgezeigt wird, dass sie töten. So fair sollte man doch sein, dass zugeben zu können. Wölfe, Katzen, Löwen machen auch nichts anderes. Morden an sich ist in der Natur völlig normal. Ich finde nur, dass es bei Menschen in vielerlei Hinsicht unnötig ist, sowas zu tun.

Antwort
von misscassi, 67

Sollen jetzt auch andere Tiere aufhören Fleisch zu fressen.

Das ist kein Argument. Fleisch hat viele Nährstoffe und gehört zum Lebenskreislauf dazu. Ausserdem sind wir Allesfresser und nicht Pflanzenfresser.

Wenn das Tier im Laden schon tot ist, dann iss ichs lieber statt dass es unnötig geschlachtet wurde und weggeworfen wird. Ja vielleicht heisst es dann, dass ich die Fleischindustrie unterstütze, aber es wird nie genug Leute geben, die dies verhindern wollen.

Kommentar von ApfelTea ,

Um "andere Tiere" geht es hier überhaupt nicht! Es geht um Menschen. Denn Menschen sind nunmal nicht auf Tierprodukte angewiesen.. und schon gar nicht auf die Art und Weise, wie sie heute "hergestellt" werden. Und wenn alle so denken würden wie du, würde sich natürlich niemals was ändern. Einige Einzelne, die diese Industrie nicht unterstützen ergeben zusammen plötzlich viele. Inzwischen allein in Deutschland um die 1 Mio Menschen. Wenn du mal in die Supermarktregale schaust, wirst du feststellen, dass dadurch schon deutlich mehr vegane Produkte verkauft werden. Angebot und Nachfrage.

Kommentar von misscassi ,

Auf den Punkt mit der heutigen Herstellung gebe ich dir recht. Das wird heute als normal angesehen und das mit den veganen Produkten ist mir nie aufgefallen, aber dass dadurch dann weniger Fleisch verkauft wird? Das frage ich mich gerade.

 

Kommentar von ApfelTea ,

In den Supermärkten kann ich mir das schon vorstellen. Insgesamt vielleicht nicht so sehr, weil bestimmt auch einiges an Tierprodukten exportiert wird.

Kommentar von misscassi ,

Ok, danke jetzt hab ich wieder mal was gelernt :)

Kommentar von ApfelTea ,

Man lernt nie aus 😄

Antwort
von relevant, 129

Für die Tierwelt wäre es besser. Aber obwohl ich mich vegetarisch/vegan -wechselhaft- ernähre, halte ich nichts von der Idee. Der wichtigste Grund wäre die fehlende Überzeugung für das Handeln. Das ist die schlechteste Basis um wirklich davon langfristig zu profitiert. 

Nicht direkt am Mord beteiligt, jedoch begünstigen sie den legalisieren Mord an Tieren und sind somit zumindest legale passive Mörder. 

Kommentar von Kitharea ,

Jein - Milchkühe und sämtliche überzüchteten "Rassen" würden komplett aussterben. Die "Bauern" und "Züchter" gleich mit. Nur blöd, dass man im Stall keine Karotten anpflanzen kann - Achtung ca 14,6% des Posts sind Ironie...

Kommentar von relevant ,

Eine weitere Aussage,  diesmal mit einer gestiegenen Portion Ironie, auf exakt 14,8%.

Was fressen den die Kühe im Stall? Knabbern sie am Gebälk? Oder lutschen sie die Backsteine? 

Wenn die Milchkühe und überzüchtetten Rassen sterben ist es kein Verlust, die können auch noch zu genießbaren Leichen verarbeitet werden.

Wir sind als Menschen so kreativ, wird werden unseren Viehzüchtern auch einen neuen Job finden.

Ohnehin wird sich langfristig nur das am Leben halten, was von sich aus in der Lage sein wird.

Antwort
von wickedsick05, 14

nein Veganismus ist raubbau und ethisch, ökologisch und gesundheitlich eine Sackgasse.

Welternährung: Vegane Ernährung ist nicht zielführend

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Welternaehrung-Kompletter-Fleischverz...

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.

Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer, wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

Antwort
von konzato1, 137

Nein und das ist auch gar nicht möglich.

Denn ein großer Teil des Bodens ist minderwertiges Weideland. Da kannst du eine Herde Rinder oder Schafe weiden lassen, aber definitiv kein Getreide, Obst oder Gemüse anbauen.

Kommentar von Merkur712 ,

Naja Veganer sehen das anders das es möglich wäre.

Kommentar von konzato1 ,

Veganer sehen sehr vieles anders...... Stichwort fehlendes Vitamin B12 (das ist übrigens sehr wichtig bei der Entwicklung des Gehirns)

Kommentar von Bodaway ,

schon mal was von soja gehört?

Kommentar von konzato1 ,

Ach ja Soja. Der Retter der Welt. Werden zwar tausende Quadratkilometer Landschaft dafür zerstört, Bauern in gefährliche Abhängigkeiten gebracht..... aber Soja ist ja der absolute Burner.

Heil Soja!

Kommentar von Kitharea ,

Es gibt eine sog. Sojaallergie. In Deutschland trifft das atm. eine halbe Million Menschen. Diese haben nicht die Möglichkeit auf Soja zurückzugreifen. Gegen Fleisch wird man maximal allergisch - und das auch nicht wirklich, wenn man zb. Darmkrebs hat. Ansonsten gibt es genug Allergien die auch im Vormarsch sind - was die Getreidelieferanten betrifft. Ist jetzt zwar nur ein kleiner Teil der Bevölkerung - aber immerhin kommen sich 500000 beschweren, wenn sie zu Sojakonsum gezwungen wären.
Davon abgesehen ist es NICHT egal ob man B12 über Medis oder über Fleisch zuführt.

Kommentar von Rixon ,

Hmm. Deutschland produziert so viel Fleisch wie kein anderes Land in Europa. Wo sind denn dann die ganzen Tiere auf den Weiden?
Oder meinst du die Tiere, die künstliches b12 bekommen müssen weil sie nur im Stall leben und Kraftfutter bekommen. Ob man nun den Tieren künstliches b12 gibt oder es selber nimmt, bleib eigentlich gleich. Es bleibt nämlich künstlich.

Kommentar von ApfelTea ,

Jo.. Grund genug, das Züchten von Schweinen nicht mehr zu unterstützen oder? Da landet schließlich der größte Teil des Sojas.

Antwort
von Rixon, 53

Hier liest man so viele neins, ich sage einfach mal ja.

Antwort
von Gingeroni, 68

Nein. Aber wenn sich jeder seinen bedarf selber jagen müsste und diesen auch auf ein Minimum beschränkt wäre es meiner Meinung nach ok, Tiere zu verwerten.
Aber kein Tier sollte als Burger bei MC,s etc. Oder für den reinen Konsum sterben. Deshalb schließe ich jegliche konsumgüter tierischen Ursprungs aus.

Kommentar von Nyaruko ,

Aber wenn sich jeder seinen bedarf selber jagen müsste und diesen auch auf ein Minimum beschränkt wäre es meiner Meinung nach ok, Tiere zu verwerten.

Anders ausgedrückt: Sie möchten, dass viele Tiere richtig gequält werden. 
Das würde nämlich passieren, wenn jeder Laie jagen und schlachten dürfte.

Antwort
von Yuurie, 142

Nein, bessern würde sich da nichts, Fleischesser müssen sich für nichts schämen, dass Menschen Fleisch essen, liegt auch in unserer Natur (wie bei anderen Raubtieren).

Das einzige, was man beachten sollte ist, dass man nicht verschwenderisch damit umgehen sollte. Und auch die Massentierhaltung finde ich nicht in Ordnung. Ein Tier kann auch friedlich sterben und danach auf den Teller landen, als bis zu Tode gequält, mit Antibiotika gestopft oder lebendig geschreddert.

Kommentar von mulano ,

Ein Tier kann auch friedlich sterben...

Was Fleisch essen schon mal unmöglich macht.

Mit dem schreddern willst du wohl auf die Küken ansprechen, wo bekommt man den Eier wofür Küken nicht geschreddert wurden?

Kommentar von Merkur712 ,

Vor allem sollten endlich Tierversuche gestoppt werden.

Kommentar von Yuurie ,

Angenommen man lebe auf den Bauernhof und hat viele Kühe, Schweine etc. und wenn eines stirbt, kann man es als Nahrung verwerten. Vorausgesetzt man hat keine zu große soziale Bindung zu dem Tier. Dann wäre das schon möglich.

Kommentar von Merkur712 ,

Ich bin auch gegen Massentierschlachtung.

Kommentar von mulano ,

Angenommen man lebe auf den Bauernhof und hat viele Kühe, Schweine etc. und wenn eines stirbt, kann man es als Nahrung verwerten. 

Da würde das Schwein aber viel mehr Nahrung benötigen weil es so lange lebt, das wäre dann wieder unökologisch. Ansonsten finde ich die Idee ganz gut nur Fleisch von Tieren zu essen die auf natürlichem Weg gestorben sind, ist aber verboten.

Kommentar von Merkur712 ,

Verboten wieso?

Kommentar von mulano ,

Fleisch von Tieren die nicht getötet wurden, also natürlich gestorben sind darf nicht in den Umlauf gebracht werden. Wenn du jetzt ein totes Wildschwein im Wald finden würdest und es nur selber isst, sieht es vllt wieder anders aus.

Kommentar von Merkur712 ,

Aha verstehe, das ist schon teilwese verständlich. Weil das Fleisch ja nicht mehr gut ist bei alten Tieren denke ich?

Kommentar von mulano ,

Bei frisch gestorbenen Tieren sollte es noch gut sein. Man weiss halt nie genau ob es an einer Krankheit gestorben ist oder Altersschwäche und wenn man das dann isst ist eben ein Risiko dabei.

Kommentar von Merkur712 ,

Ja natürlich.

Kommentar von Gingeroni ,

weil Menschen bekanntermaßen auch Raubtiere sind..

Kommentar von Yuurie ,

Ja wäre es, aber ich fände es eben auch schöner, dass man von dem Tier erst dann profitiert, wenn es in Ruhe gestorben ist.. Leider ist es für die Bevölkerung allein wegen der Menge an Fleischesser unmöglich, aber ich würde es mir wünschen.

Kommentar von Merkur712 ,

Oder wenn fleisch dann nicht aus Massentierhaltung.

Kommentar von Yuurie ,

Und dass es verboten ist, kann ich nur in Teilen nachvollziehen.

Kommentar von Rixon ,

(wie bei anderen Raubtieren).

Du weiß schon, dass der Mensch kein Raubtier ist und auch nie war?

Kommentar von don2016 ,

...aber Kannibale war er z.T. und ist es hier und da noch...

Kommentar von ApfelTea ,

Lol. Der Mensch ein Raubtier :D

Kommentar von Yuurie ,

Ne, die Menschen haben damals auch nur zum Spaß gejagt.

Kommentar von ApfelTea ,

Was hat das damit zu tun? Man muss kein Raubtier sein, um etwas jagen zu können. "Biologen haben folgende Merkmale für die Klassifizierung der Raubtiere festgelegt: Besitz von Fell, das Vorhandensein von Krallen und ein bestimmtes Gebiss. Dieses besteht aus Reißzähnen, Fang- und Schneidezähnen." So.. und seit wann besitzt ein Mensch Reißzähne? ;)

Kommentar von Yuurie ,

Raubtiere jagen und erlegen ihre Beute, um diese zu essen und überleben zu können. Der Mensch tat dies auch und ernährte sich nicht nur von Beeren. Zudem sind wir mit unserem Gebiss durchaus in der Lage, Fleisch zu essen und diese auch verdauen zu können.

Kommentar von ApfelTea ,

Und? Das macht ihn trotzdem nicht zum Raubtier.

Kommentar von don2016 ,

...wir sind daher z.T. Raubtiere auf 2 Beinen:-)))...

Kommentar von Yuurie ,

Natürlich macht es das. Simpler kann es doch nicht sein.

Kommentar von ApfelTea ,

Ich hab dir sogar aufgeschrieben, was ein Raubtier ausmacht. Hast es wohl übersehen.. aber wie auch immer.

Kommentar von Yuurie ,

Meine Gründe habe ich auch geschrieben. Und wir Menschen haben auch unsere "klauen" (Waffen) und "Fell" (Kleidung, Körperbehaarung). Alles eine Frage der Sichtweise.

Aber egal, die Diskussion führt zu nichts und ich gehe davon aus, dass wir beide sinnvolleres zu tun haben. Ich jedenfalls schon. Daher einen schönen Tag noch.

Kommentar von ApfelTea ,

Es ist keine Frage der Sichtweise. Wir sind keine Raubtiere, das ist Fakt. Ansonsten würde ich gern mal deine Reißzähne sehen. Aber ja, in Ordnung. Lassen wir das. Dir ebenfalls einen schönen Tag :)

Kommentar von don2016 ,

...Dracula hatte auch andere Zähne...für seinen Biß, um Blut abzuzapfen...:-)))

Kommentar von ApfelTea ,

Klar, Dracula auf jeden fall 😈

Antwort
von Rationales, 53

Veganerei ist die unvernünftigste Ernährungsrichtung, die sich seit 20 Jahren verbreitet hat. Fast niemand fühlt sich wohl damit, die Leute werden damit schwach, krank, verbittert und missionarisch-aggressiv.

Veganerei führt meist zu Kohlenhydrat-Überernährung und damit zu vielen Folgekrankheiten. Daher wird an Veganern gut verdient und die Ausbreitung von vielen Seiten unterstützt.

Veganerei ist Ersatzreligion für Wohlstands-Jugendliche. Die Argumente, die die Veganer stereotyp anführen ("Tierleid, Massentierhaltung etc.") sind falsch.

Kommentar von AloeVera1403 ,

*Veganismus (oder? Hab das andere zumindest noch nie gehört) Und jetzt unabhängig von der Frage zu der du diese antwort egeben hast: Was spricht gegen das Argument, an Tierleid nicht beteiligt sein zu wollen?

Kommentar von Rationales ,

Ich bleibe bei meinen Worten.

Der WAHN vom Tierleid ist Gutmenschenwahn.

Es gibt stapelweise Schutzbestimmungen für Nutztiere in Deutschland und auch europaweit. Und in aller Regel werden die eingehalten.

Es ist nur Propaganda und Hetze, daß die deutschen Landwirte ihre Tiere quälen würden. Das Gegenteil ist der Fall.

Kommentar von ApfelTea ,

was ist das denn? Dein Text besteht ja quasi NUR aus Unwahrheiten und Beleidigungen! Woher willst DU bitte wissen, wie sich veganer fühlen? Kennst du die Gefühle und das Befinden aller Veganer dieser Welt? Bist du selbst Veganer und schließt damit auf andere oder wie? Wenn du nicht zufällig Hellsehen oder Gedankenlesen kannst, hättest du dir das wirklich sparen können. Ich geh mal davon aus, dass du einfach selbst total schwach, krank, verbittert und missionarisch aggressiv bist.. bei diesem Auftreten.

Kommentar von Rationales ,

Ich raufe nicht mit dieser hier seit mehreren Jahren agitierenden Turbo-Missions-Veganerin sondern weise bloß alles zurück.

Nähere Info z.B. im Amazon-Buch "Dont go Veggie" oder "Der Veggie-Wahn"

Ende.

Kommentar von Yuurie ,

Man braucht nur Vaganern zuhören, dann weiß man schon Bescheid.

Kommentar von Yuurie ,

*Veganern

Kommentar von ApfelTea ,

Ich wette mit dir um 1000€, dass du nicht mal merken würdest, dass ich ne Veganerin bin, wenn wir uns begegnen und unterhalten würden ;) da frag ich mich ernsthaft, wie du zu der Annahme kommst. Hast du etwa nur veganer als Nachbarn, die zufällig auch noch total missionarisch unterwegs sind?? anders kann ichs mir echt nicht erklären, weil die allermeisten Veganer ganz normale Leute sind, die eben ein paar Dinge vermeiden, die andere nicht vermeiden..

Antwort
von implying, 134

also vegetarier kann ich ja noch verstehen. aber vegan zu leben ist einfach übertrieben...

Kommentar von Merkur712 ,

Wieso?

Kommentar von implying ,

der mensch muss einfach lernen in maßen zu konsumieren und wir müssen von dieser wegwerfgesellschaft weg kommen. da bringt es nichts wenn plötzlich überhaupt keiner mehr tierprodukte konsumiert. dann muss ja irgendwas als ausgleich zur verfügung stehn, und das bringt nur wieder neue probleme mit sich um mangelerscheinungen in den griff zu bekommen. außerdem wäre landwirtschaft dann endgültig absolut unrentabel, was sich auch auf den anbau von gemüse und getreide auswirken würde. das würde entweder teurer oder nicht mehr biologisch angebaut werden können. jedenfalls nicht in den benötigten mengen. wahrscheinlich müsste noch mehr regenwald dran glauben um neue anbauflächen zu gewinnen...

fleisch, milch und co müssen einfach deutlich teurer werden, damit die nachfrage sinkt und die bauern und viehzüchter mehr daran verdienen, und somit widerum bessere bedingungen schaffen können.

gleichzeitig sollten wir langsam aber sicher anfangen insekten zu essen, wie es in vielen teilen der erde völlig normal ist. die sind nämlich wirklich ein guter ersatz für fleisch.

Kommentar von Merkur712 ,

Naja Insekten sind nicht allzu nahrhaft oder gesund. Das ist eher eine Notnahrung, und gut schmecken tun sie auch nicht.

Kommentar von implying ,

doch, die sind sogar sehr nahrhaft. und haben dabei kaum fett, also wenig kalorien. und wenn man sie richtig zubereitet schmecken die bestimmt auch nicht schlecht. muss ja niemand auf ketchup verzichten :P bin leider noch nicht in den genuss gekommen, würde bei gelegenheit aber gerne mal ne heuschrecke kosten.

Kommentar von Merkur712 ,

Wie gesagt das ist höchstens eine Option bei Nahrungsknappheit.

Kommentar von mulano ,

Bei mir ist das so:
also Veganer kann ich ja noch verstehen, aber frutarisch zu leben ist einfach übertrieben... :)

Kommentar von AloeVera1403 ,

@Merkur712 Insekten sollen eine sehr hochwertige Proteinquelle sein und ich habe gehört sie sollen schon recht gut schmecken, wenn man sie richtig zubereitet. Ein wenig wie Hühnechen.

Kommentar von ApfelTea ,

Nicht alle Insekten sind gleich gesund. Mehlwürmer sollen ziemlich fettreich sein. Aber um nochmal auf den Text von Implying zurückzukommen: Den meisten Veganern geht es um das Leid der Tiere. Da bringt es also durchaus etwas, vegan zu leben.

Kommentar von Yuurie ,

Wenn die Veganer deswegen so leben wollen, nur zu. Aber andere zu zwingen, dass sie auch so leben müssen geht mal gar nicht. Und ich kenne keinen Veganer, der anderen gegenüber tolerant ist.

Kommentar von ApfelTea ,

Wow.. wie viele von den 1 Mio Veganern Deutschlands kennst du denn? Dürften nicht viele sein. Mir ist kein einziger bekannt, der intolerant wäre.

Kommentar von Schwoaze ,

@ApfelTea: WAS? Schau mal in den Spiegel! Da siehst Du so ein Prachtexemplar von intolerantem Veganer.

Kommentar von ApfelTea ,

@Schwoaze, Da scheinst du mich aber gut zu kennen. Ich bin mit einen Mischköstler verheiratet ;) na wenn DAS mal nicht intolerant ist. Meine Güte..

Kommentar von Yuurie ,

So was schreibst du und willst hier auf GF alle 'bekehren'/deine Meinung aufzwingen, das passt vorne und hinten nicht zusammen. Sieh es ein, du bist genau so intolerant wie alle anderen Veganer auch.

Kommentar von ApfelTea ,

@Yuurie, Du kennst also alle ca. 1 mio veganer Deutschlands persönlich? Ich kenne komischerweise keinen einzigen, der intolerant wäre. Also entweder kennst du doch nicht alle oder wir haben einfach verschiedene Eindrücke davon, was intoleranz bedeutet. Und was "bekehren und Meinung aufzwingen" heißt, übrigens auch. Von mir aus soll jeder so leben wie er will.. und ich hätte gern mal den Satz, den ich gesagt haben soll, der das Gegenteil behauptet ;) Scheinbar halluzinierst du ein wenig. Lass die Menschen einfach leben wie sie wollen! Und hör auf, ihnen irgendwelche Worte in den Mund zu legen. Ist ja echt übel mit dir..

Kommentar von Yuurie ,

Du brauchst keine Tatsachen zu verdrehen. Man sieht allein an deinen Kommentaren schon mehr als genug, lies sie dir doch selbst noch einmal durch. Ich bin die Letzte, die anderen Dinge verbieten will, das steht mir genau so wenig zu wie jedem anderen hier, aber ich sehe auch, wer sich hier nicht korrekt verhält. Dass du das als "halluzinieren" abstempelst ist ein typisches Zeichen dafür, dass du das nicht sehen willst und du es nicht besser rechtfertigen kannst.

Mit dir ist es wirklich übel, aber Leute wie dich gibts ja eh schon genug, also dürfte es kein Problem sein, auch damit fertig zu werden.

Kommentar von ApfelTea ,

Dann sag mir doch mal, welcher meiner Kommentare das sein soll ^^ kannst du eben nicht. Damit hat sich das wohl erledigt.

Antwort
von derhandkuss, 105

Nö, das wäre nicht besser!

Kommentar von Merkur712 ,

Wieso?

Kommentar von derhandkuss ,

Ich entscheide noch immer selbst, wie ich mich ernähren möchte. So, wie Du das auch selbst entscheidest! Gleiches Recht für alle.

Kommentar von Merkur712 ,

Naja es gibt radikale Veganer die Schlachtung generell am liebsten generell verbieten wollen. Was aber definitiv verboten werden sollte sind Tierversuche und nichtartgerechte Schlachtungen.

Kommentar von ApfelTea ,

Die Begründung, warum nicht alle vegan leben sollten ist also die, dass "du immernoch selbst entscheidest"? Wer sagt denn, dass es ein anderer entscheiden würde? Der FS geht wahrscheinlich eher davon aus, dass die Menschen dann alle freiwillig veganer sind.

Kommentar von Yuurie ,

Die sind beim Leben nicht alle freiwillig Veganer. Ich habe mal eine Familie gekannt, bei dem die Mutter (Veganerin) ihre eigenen Kinder zur Veganen Ernährung zwingt, weil das angeblich das einzig richtige und ach so gesund sei.

Kommentar von ApfelTea ,

Tja.. das wissen wir eben nicht. Da steht nur "Wenn alle Veganer wären". Ob das freiwillig passiert oder nicht, steht ja nicht dabei. Und seinen Kindern etwas aufzuzwingen ist nie richtig.. aber das passiert leider bei Mischköstlerfamilien deutlich häufiger! Da werden die Kinder eben gezwungen, Tierprodukte zu essen. Wesentlich schlimmer finde ich.

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