Frage von FrageAntwortx33, 112

Wäre ein Golden Retriever etwas für mich?

Hallo , Undzwar habe ich in 1 Monat Geburtstag (werde 15) und wünsche mir einen Hund . Wir hatten schonmal einen Hund , doch er ist leider verstorben . Hab es mir auch schon 6 Monate überlegt , aber ich frage mich halt immernoch ob ich halten könnte . Meine Mutter ist allein erziehend und muss um 9 zur Arbeit . Ich muss um 8 in der Schule sein und wäre dann um 13:30 spätestens zuhause . Würde mit dem Hund so um 6:30 füttern um 7 Uhr spazieren gehen und dann halt in die Schule . Falls ich nachmittagsunterricht habe , würd ich in der 45 min Pause auch mit ihm 20-30 min mit ihm gassi gehen . Nachts um 2/3 Uhr mit ihm kurz vor die Tür zu gehen wäre auch kein Problem für mich . Jetzt weiß ich halt nicht ob der Hund sich gequält fühlen würde , wenn paar Stunden niemand zuhause wäre Danke im Vorraus Lg:)

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Antwort
von peppermintheart, 36

Möchte denn auch deine Mutter einen Hund?

Bedenke bitte, dass du dem Hund das allein sein vorher in kleinen Schritten beibringen musst, selbst wenn es bereits ein erwachsener Hund aus dem Tierheim ist, braucht dieser seine Zeit zum Einleben und auch diesen kann man nicht von heute auf morgen einfach mehrere Stunden alleine lassen. Wäre denn jemand für diese Zeit da? Ein Welpe ist noch mal etwas ganz anderes, der braucht rund um Betreuung, wer übernimmt das?

Meiner Meinung nach würde ich einen Hund auch nicht länger als 4 Std. alleine lassen, nur in ganz wenigen Ausnahmefällen vielleicht mal ein wenig länger.

Außerdem, wie lange könntest du denn allgemein mit dem Hund raus? Die Zeiten, die du im o. g. Text nennst, sind zu kurz.

Wie sieht es mit den Kosten aus?

Und was ist mit der Zukunft? Wenn du eine Ausbildung beginnst oder anfängst zu studieren, wo bleibt dann da der Hund? 

Ich finde, einen Hund sollte man erst adoptieren, wenn wirklich alles gut bedacht und geregelt ist. Wenn man weiß, dass man dem Tier gerecht werden kann und ist dem nicht so, ist man sich in manchen Punkten unsicher z.B. beim finanziellen, ob man genug Zeit hat ect., sollte man aus Liebe zum Tier darauf verzichten, auch wenn es hart ist.

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 24

bitte holt euch keinen hund.

du bist zu lange in der shcule, deine mutter arbeitet und ist auch nicht zu hause. der hund waere viel zu lange alleine.

du wirst in kurzer zeit die shcule beendigen und dann wegen ausbildung oder studium noch weniger zeit fuer einen hund haben.

es sit kein guter zeitpunkt sich einen hund zu holen -egal welche rasse! 

Antwort
von Revic, 41

Lebewesen sind KEINE Geburtstagsgeschenke! Schon gar nicht in diesem Alter. In deinem Leben kann sich noch so viel ändern und glaub nicht, dass "mal kurz vor die Tür gehen" und "20-30 min" ausreichen, um den Hund artgerecht zu bewegen.

Bei einem Hund dieser Rasse würde ich ca. 3 std. täglich an Bewegung voraussetzen. Da ist die zusätzliche Kopfarbeit, Spielen, Kuscheln ect. noch nicht mit eingerechnet.

Bist du sicher, dass du die nächsten 10-15 Jahre diese Zeit und Lust für den Hund aufbringen kannst? Wie steht es mit deiner Mutter. Möchte sie ebenfalls einen Hund? Wenn dem nicht so ist oder eher ein "okay aber du kümmerst dich drum" im Raum steht, kannst du die Sache mit dem Hund gleich abhaken, denn alleine wird das nichts.

Du musst auch daran denken, dass sich auch deine Interessen noch stark verändern können. Vllt. willst du in 1-2 Jahren auch mal mehr mit deinen Freunden machen und am Wochenende auf Partys gehen. Wer kümmert sich dann um den Hund? Oder wenn ihr mal in den Urlaub fahren wollt?

Schon jetzt wäre der Hund ja 5 1/2 Stunden am Tag alleine, wenn du länger Schule hast sogar noch mehr. Das ist viel zu viel, gerade für einen Welpen, der die ersten 6 Monate generell NIE alleine bleiben darf. Aber auch einem erwachsenen Hund tut ihr damit keinen Gefallen.

Nächster Punkt: die Finanzierung. Du schreibst, deine Mutter ist alleinerziehend. Habt ihr überhaupt die finanziellen Mittel, einen Hund zu halten? Du musst bedenken, da wollen nicht nur die Anschaffungskosten gedeckt werden (was bei einem Rassehund schon mal über 1000 € sein können), dazu kommen noch laufende Kosten wie Hundesteuer, Haftpflichtversicherung, Hundeschule, evtl. Hundetrainer wenn es mal Probleme gibt. Dann natürlich Futter und Ausstattungskosten und nicht zu vergessen die Tierarztkosten, welche bei einer möglichen Operation auch schnell mal bei mehreren 100 Euro liegen können.

Ich würde dir dringend von einem Hund abraten, dem Tier zuliebe. Wenn du etwas älter bist und sich deine Lebensstrukturen etwas gefestigt haben, ist es wohl nochmal einen Gedanken wert. Vorher nicht.

Kommentar von Revic ,

Also wenn schon eine negative Bewertung dann doch bitte mit Begründung!

Antwort
von sahlina, 26

Der Hund wäre viel zu lange alleine. Vor allem wenn es noch ein Welpe wäre. Ein Welpe durchlebt Todesangst wenn er am Anfang allein gelassen wird. Und was ist, wenn du morgens mal verschläfst, oder keine Lust hast raus zu gehen?

Antwort
von DonkeyDerby, 13

Nach all den berechtigten Antworten, die auf die problematische Situation hinweisen, hier mal der Versuch eines Lösungsansatzes: Gibt es jemanden in Eurer Bekanntschaft/Verwandtschaft, der/die bereit wäre, den Hund während Deiner Schulzeit zu betreuen? Oder habt Ihr die finanziellen Mittel, einen Hundesitter/eine Hundetagesstätte in Anspruch zu nehmen?

Antwort
von HARUMIN, 61

Das Problem ist nicht nur das er fast den ganzen Tag alleine wäre. - Auch das Gassi gehen kommt viel zu kurz. Zusammengerechnet, wenn's gut läuft, kommt er am Tag eine Stunde raus. Das ist viel zu wenig.

Bitte nimm Abstand von dem Gedanken. Nicht für immer - aber jetzt ist noch nicht der richtige Zeitpunkt. Ihr/Du könnt dem Hund nicht das bieten, was er braucht.

LG

Kommentar von FrageAntwortx33 ,

Ups , hab mich falsch ausgedrückt . Also wenn ich nachmittags Unterricht habe gehe ich mit dem Hund vor 16 Uhr mindestens 1 1/2 Stunden  , wenn ich keins nachmittagsunterricht habe Ca. 2-3 Stunden . Am Tag ist der Hund rund 3-4 Stunden manchmal auch länger draußen 

Antwort
von flatfaan, 58

So ein hund braucht min.2 1/2std auslauf !besser 3!

Kommentar von FrageAntwortx33 ,

Ups , hab mich falsch ausgedrückt . Also wenn ich nachmittags Unterricht habe gehe ich mit dem Hund vor 16 Uhr mindestens 1 1/2 Stunden , wenn ich keins nachmittagsunterricht habe Ca. 2-3 Stunden . Am Tag ist der Hund rund 3-4 Stunden manchmal auch länger draußen

Antwort
von dogmama, 36

ob der Hund sich gequält fühlen würde , wenn paar Stunden niemand zuhause wäre 


ja, wäre Quälerei, weil ein Welpe Verlustängste ausstehen würde. Ein Welpe ist mit einem Menschenbaby vergleichbar, würde man ein Baby auch stundenlang alleine lassen (können)?! Sicherlich nicht!

Welpen müssen alle 2 Std. (auch des nachts!) und auch zwischendurch raus um stubenrein zu werden, müssen lernen und erzogen werden, und mehrmals tgl. gefüttert werden. Man muß sie ständig im Blick behalten um sofort eingreifen zu können. 

Welpen kommen ebenso wie kleine Kinder auf dumme Gedanken und ohne Aufsicht würde er die gesamte Wohnung verunreinigen, alles kaputt machen und ununterbrochen jaulen, bellen und heulen.



Golden Retriever


erst ein Rottweiler, dann ein Beagle und jetzt ein Retriever!? Was wird morgen Dein Wunsch sein?

https://www.gutefrage.net/frage/sind-400-fuer-einen-beagle-welpen-wenig-oder-ist...


https://www.gutefrage.net/frage/darf-ich-mit-14-einen-rottweiler-besitzen--also-...


Kauf Dir erst mal Bücher über Hundehaltung, Erziehung und Umgang mit Hunden.



Kommentar von sahlina ,

dem ist nichts mehr hinzuzufügen 👍

Antwort
von 1Woodkid, 39

Klar,der absolute Kinder;/Einbrecher/Nachbarschleimer schlechthhin. Wenn man keinen Wachhhund haben möchte,,sondern einen HUnd,der der das apportieren eines Einbrechers  eines Geldtresorschlüssesl perfektioniert  ,ist diese dröge Hunderasse absolut richtig im Haus.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Du wirst Dich wundern, es gibt Menschen, die genau das suchen: Einen freundlichen, gut sozialisierten Hausgenossen, der mit der gesamten Familie und der Nachbarschaft klar kommt, den man auch mal bei Freunden und Nachbarn unterbringen kann, wenn es nötig ist und der keine kleinen Kinder und Postboten frisst. Und keinen Ersatz für eine Alarmanlage.

Die Verwendung des Wortes "dröge" ist meine Begründung für den Negativpfeil - denn das abwertende Adjektiv ist hier vollkommen überflüssig.

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