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Wäre ein einheitliches Abitur in Deutschland von Vorteil?

gefragt von Edgar NiklausEdgar Niklaus am 17.08.2007 um 23:25 Uhr

Jedes Bundesland kocht sein eigenes Süppchen. Wäre es nicht sinnvoll wenigsten die Reifeprüfung zu vereinheitlichen?


Reply


Luise
beantwortet von Luise am 17. August 2007 23:35
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Sicher, ich finde schon. Vielleicht könnte man sich auch gleich am International Baccalaureate (IB) orientieren, das ist ein weltweit anerkanntes Abitur, das langsam überall eingeführt wird. Wird auch in Deutschland anerkannt.


SalvaMea
beantwortet von SalvaMea am 17. August 2007 23:56
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Das wäre schon nicht schlecht, ist aber wohl ein zu hoher organisatorischer Aufwand.
Ein guter Schritt ist das Zentralabi, das die meisten Bundesländer jetzt haben - das macht schon viel aus. Die Schüler müssen so auf alles aus dem Lehrplan vorbereitet sein und der Lehrer kann nichts weglassen. Dann müsste man an den Unis auch keine Vorkurse veranstalten, um alle auf einen Wissenstand zu bekommen.
Ich kam im ersten Semester aus Bayern an die Darmstädter Uni und war geschockt, wie wenig die hessischen Abiturienten in Mathe konnten - einfach, weil sie es nicht gelernt hatten.


Lotusblume12
beantwortet von Lotusblume12 am 17. August 2007 23:45
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Ich würde es auch für eine sinnvolle Sache halten, wenigenstens Deutschlandweit eine einheitliche Prüfung hinzubekommen. Derzeit arbeitet ja nicht nur jedes Bundesland anders, sondern auch jede Schule. LG Lotusblume


anonym
beantwortet von oldpaed am 18. August 2007 08:26
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Zu der bereits gestellten Frage "Welche Vorteile bzw. Nachteile hat das Zentralabitur?" sind derzeit einige Antworten -auch von mir - geliefert worden und können dort nachgelesen werden... Durchweg sehe ich die Vereinheitlichung der Bildungsstandards in Deutschland als positiv an, wobei m. E. die "europäische Dimension" nicht außer Acht gelassen werden sollte.- Zur Realisation: a) Ein zu hoher organisatorischer Aufwand ist nicht zu befürchten. b) Jede Schule kann sich zwar ein eigenes pädagogisches Profil mit besonderen Schwerpunkten (künstlerisch, musisch, ökologisch etc.) erarbeiten, das hat aber mit der Vorbereitung der Schül. auf das Zentralabitur absolut nichts zu tun.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 18. August 2007 10:18
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Eindeutig ja!

Heute ist es doch so, dass Abiturienten aus einigen Bundesländern mit sehr geringen Anforderungen im Prinzip allesamt Medizin studieren könnten, weil die für den Numerus Clausus relevanten Noten dort verschenkt werden.





Watson
beantwortet von Watson am 18. August 2007 00:01
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schlicht und einfach: JA!


anonym
beantwortet von rama25 am 18. August 2007 02:13
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Sinnvoll wäre es mit Sicherheit. Momentan ist es doch so: Was in Bremen Abitur ist, ist in München Einschulungstest (Ein Scherz, nur ein Scherz!). Wenn alle Bundesländer das bayerische Abi als Richtlinie für das Einheitsabitur nehmen würden, müßten sich sehr viele Gymnasiasten verdammt warm anziehen. Ich muß SalvaMea recht geben. Als bayerischer Abiturient kannst Du Dir die meisten Vorkurse schenken.

Kommentar von oldpaed am 18. August 2007 08:30

Mit solchen Verallgemeinerungen wäre ich vorsichtig. Am bayerischen Wesen soll Deutschland genesen?

Kommentar von rama25 am 18. August 2007 12:23

Wenn ich den Bildungsstandard auf eine einheitliche Schiene bringen will, dann muß ich ich doch die Meßlatte ziemlich hoch legen. Was aber nicht heißen soll, daß das bayerische Abi das Nonplusultra ist.


juekor
beantwortet von juekor am 18. August 2007 13:09
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Ja ich glaube daß es besser ist




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