Wäre ein Besuch beim Psychologen ratsam?

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7 Antworten

Je nach deinem Alter würde ich sagen die Pubertät hat voll zugeschlagen.

Die Symptome die du beschreibst passen 1:1 zu Hormonschwankungen, wie sie in der Pubertät häufig vorkommen.

Wenn dein Alter nicht dazu passt, kann es sein dass du unter einer Herbst/Winterdepression leidest. Auch beim Jahreszeitenwechsel kann es vorkommen dass der Hormonhaushalt des Körpers durcheinander gerät.

In beiden Fällen ist es wichtig dagegen vorzugehen. Das schafft man mit gesunder und vor allem vitaminreicher Ernährung (Zitrusfrüchte=yummy), Bewegung (fang wieder mit Sport an) und regelmäßigen Auszeiten, also Ruhetagen an denen du dich nur um dich selber kümmerst, es dir gut gehen lässt, frei von technischen Geräten etc.

Wenn das nichts hilft, ist ein Besuch bei einem Psychologen durchaus ratsam. Sollten diese Methoden nicht wirken, könnte eine psychische Störung vorliegen und die ist besser früher als später behandelt.

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Kommentar von Andrastor
23.01.2017, 17:28

danke für das Sternchen :)

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Ich bin kein Profi bei sowas, aber ich habe schon viele Menschen mit psychischen Erkrankungen kennengelernt, auch Leute die mir sehr nahe stehen. Der erste gute Schritt ist, das du gemerkt hast das etwas nicht stimmt. Empfehlen würde ich dir zu erstmal zu einem Schulsozialarbeiter oder ähnlichem zu gehen. Dieser kann dir dann nach 2-3 Gesprächen sagen was du weiter tun solltest. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird er dir sagen das du eine psychologische Behandlung in Betracht ziehen solltest. Das ist nichts tragisches, denn zuerst hast du mit dem Psychologen ein paar kennenlerngespräche, dann wird der dir weiterhelfen. Ich wünsche dir viel Glück. 

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Kommentar von CountDracula
19.11.2016, 15:07

Für eine anständige Diagnostik sollte man auch zu Psychiater

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Vor allem die Passagen über 'größenwahnsinnige Vorstellungen' lassen das angebracht erscheinen. Aber was ich gern gewusst hätte: Wie alt bist Du eigentlich? Und wie sieht Dein Lebensumfeld (Beruf, Mitmenschen usw.) aus?

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Kommentar von Xaphan787
19.11.2016, 15:05

Hey,

also, ich bin 19 Jahre und habe eigentlich ein super Umfeld. Habe oder besser hatte viele Freunde (jetzt auch noch einige, aber die Zahl sinkt). Bin in der Schule (mache Abi) sehr beliebt und erziele trotz der Einschränkungen noch gute Leistungen ohne besonderen Aufwand. Ich bin eigentlich auch ein sehr sehr sozialer Mensch und habe weder Aggressionen noch sonst was, deshalb bin ich ja so verwundert über mich selbst. Ich wollte sogar nach dem Abi nen Pflegeberuf erlernen.

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Ein Besuch beim Therapeuten wäre definitiv ratsam. Das kann alles mögliche psychische sein. Der wird sich in einpaar Sitzungen erstmal ein Bild machen und dann entscheiden, welche Therapie angemessen ist. Der erste Schritt zur Besserung ist überhaupt zu erkennen, dass man ein Problem hat.

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Also, ein Psychologe ist ganz sicher nicht die richtige Adresse.

Der erste Gang sollte der zum Hausarzt sein. Unbedingt u.a. die Schilddrüsenfunktion testen lassen.

Sofern das körperlich ohne Befund ist, sollte eine fachärztliche Abklärung durch einen Psychiater / Kinder- und Jugendpsychiater erfolgen.

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Kommentar von CountDracula
19.11.2016, 15:06

Es gibt auch psychologische Psychotherapeuten. Das sind Menschen, die Psychologie studiert und eine Zusatzausbildung zum Psychotherapeuten gemacht haben, die übrigens auch Psychiater brauchen, um als Therapeuten tätig werden zu dürfen.

Ich würde auch lieber gleich zum Facharzt. Der kann so eine Ausschlussdiagnostik auch veranlassen.

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Hallo,

wenn Dich oder die Menschen in Deiner Umgebung das belastet oder Du den Verdacht hegst, dass dahinter eine ernsthafte Erkrankung stecken könnte, wäre ein Besuch beim Psychiater (zur Diagnosestellung) und beim Psychotherapeuten nicht verkehrt - es ist besser, Du gehst zu früh als zu spät.

Außerdem sollten mögliche körperliche Ursachen abgeklärt werden. So eine Ausschlussdiagnostik macht in der Regel auch der Psychiater.

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Lass Dich erst mal bei einem Arzt auf Deinen allgemeinen Gesundheitszustand durchchecken, um eine Krankheit als Ursache auszuschließen, und geh ggf. auch noch zum Psychologen.

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