Knusson am 20.02.2009 um 23:29 Uhr
Dazu hätte ich gerne eure Einschätzung.

Hallo Knusson,
welchen Rat suchst Du? gutefrage.net ist eine Ratgeber-Plattform und kein Chat- oder Diskussionsforum. Wenn du mit der Community chatten möchtest, kannst du das im Forum tun: www.gutefrage.net/forum. Ich möchte Dich deshalb bitten, dies bei Deinen nächsten Fragen und / oder Antworten zu beachten. Vielleicht schaust Du diesbezüglich auch noch mal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy Vielen Dank für Dein Verständnis. Und viele Grüße, Ted vom gutefrage.net-Support

Religion kommt von religio = Rückverbindung und die braucht der Mensch nicht, die hat er, die IST er! Kirche ist ein anderer Fall...

Warum lässt Du den Leuten nicht ihren Glauben. Deine Umfragepunkte sind nicht okay.
heureka47 am 8. März 2009 18:39 Ich finde die Formulierung der Umfragepunkte auch nicht gut. Aber ich bin ziemlich sicher, daß sich kaum jemand durch solche Fragen vom Glauben abbringen ließe.

Andere Meinung:
Manche Menschen müssen sich an etwas festhalten, sonst "funktionieren" sie nicht.
heureka47 am 8. März 2009 18:57 Ich glaube, daß es sogar sehr viele sind, die sich an etwas "festhalten" müssen. Im Grunde braucht jeder Mensch einen - und sei es vermeintlich - festen Sandpunkt, ein Fundament, auf dem er sich sicher fühlen kann. Wenn er es nicht über die rechte Hirnhälfte findet, also in der Wahrnehmung seiner göttlich-geistigen Identität, dann notfalls auch über die linke Hirnhälfte, über von außen aufgenommene Regeln, Glaubenssätze usw. . Leider bietet letztere Version den Nachteil, daß sich die Welt daraus nicht in ihrer Gänze Vollständigkeit erfassen / erklären läßt. Zum vollständigen Weltbild gehören einerseits die Wahrnehmung der äußeren/meteriellen Seite des Seins und andererseits die Wahrnehmung der inneren/geistigen (spirituellen) Seite des Seins. Letztere könnte man hilfsweise als die "vierte" Dimension des Seins bezeichnen.

Mir hat mein Glaube schon oft im Leben geholfen.

Ohne Religion wäre die Welt undefinierbar anders und hätte sich anders entwickelt. Ob zum guten oder schlechten... einfach zu utopisch, um das beurteilen zu können. Einen Rat suchst du aber nicht wirklich, oder?
Der Mensch braucht einene Glauben, aber muss es etwas sein was man nicht sehen und fühlen kann? Wie mir mal jemand sagte: "Kriege in der Religion ist nichts anderes als ein Streit drum wer den besseren Imaginären Freund hat"
Knusson am 20. Februar 2009 23:45 Woah, mit so einem großen orangefarbenen Tortenstück hätte ich nicht gerechnet.
Also im heutigen Zeitalter des Wissens und der Aufklärung.
ich sagte nicht das der Glaube an Gott gebraucht wird, sondern einfach allgemein ein Glaube ^^
Religion hat nur bedingt etwas mit der Kirche zu tun... außerdem gibt es ja auch andere Religionen... du beleuchtest das viel zu einseitig... aber generell denke ich, dass wenn man nach religiösen Grundsätzen lebt (egal ob nach moralischer oder religiöser Auffassung), das Leben leichter zu ertragen ist...
KalleZabel am 23. Februar 2009 17:08 sehr gut!

Damit er sich daran festhalten kann,denn Glauben macht Stark,heisst es...

Jeder sollte nach seiner Fasson selig werden ;-)

Hier mal ein naturwissenschaftlicher Ansatz, der mir neulich in den Sinn kam:
Natoderfahrungen deuten darauf hin, dass das Hirn den Körper beruhigen will, wenn er stirbt.
Doch hier ein witziges Detail: etwas, was keinen evulotionären Vorteil bietet, wird nicht entstehen. Also: warum gibt es diese Erfahrungen beim Sterben? Ist da vielleicht doch mehr dran? Nochmal zur Verdeutlichung: es ergibt keinen Sinn, einem Organismus das Sterben so angenehm wie möglich zu machen, da seine Nachkommen davon nicht profitieren und er selbst auch "nichts damit anfangen kann".
Ich bin kein Christ und definitv nicht gläubig, aber an diesem Zusammenhang nagen die Beisserchen meines Verstandes schon eine ganze Weile.
Knusson am 20. Februar 2009 23:43 Hmmm...
Der evolutionäre Ansatz ist vielleicht:
Es wäre nicht gut, wenn Angehörige einen grausamen Tot eines Sterbenden mitbekommen würden. -> evtl. könnten so Depressionen entstehen.
Ein Mensch ohne Depressionen ist in Hinsicht auf Evolution besser dran.
JackBauerCTU am 20. Februar 2009 23:48 ähm...ich meine nicht, dass ein Mensch Schmerzensschreie von sich gibt. Ich spreche von dieser halbkomatösen Erfahrung, die manche schildern. Dass aufgrund von medizinischen Neuerungen die Menschen wieder "zurückgeholt" werden können, kann keine Ursache für eine Evolution sein. Was ich meine: es sind diese paar Minuten des bereits herztoten Menschen, der dieses empfindet. Dass jetzt das Hirn ein Programm abfährt, welches den Tod angenehmer erscheinen lässt, ist evolutionstechnisch gesehen widersinnig...
Solipsist am 21. Februar 2009 13:25 Du kannst nicht einfach die Evolution als den großen Radiegummi nehmen. Das Hirn hat nun mal zig Eigenheiten. Ein Mix daraus, in einer neuartigen Situation, kann getrost alle möglichen Ausprägungen haben, warum nicht?

ihc bin und bleibe dieser meinung!

Zu allen Zeiten haben die Menschen an irgend ein "höheres Wesen" an einen "Gott" oder "Schöpfer" geglaubt. Das ist, so lange das nicht in Fanatismus ausartet, eine durchaus gute Sache :o)

Manchmal denke ich ... JA! Die Menschheit wäre ohne Religionen besser dran. Würde man all diese religiösen Systeme mit ihrem jeweiligen richtig und falsch einmal platt machen, was bliebe davon und vom Glauben und von Gott übrig? Eine in sich zusammenstürzende äußere Form aus Gedanken … Illusion …
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Ich philosophiere mal aus meiner Welt, aus meinen Erfahrungen und meinem Bauch heraus, ohne jeden Anspruch auf logische Schlüssigkeit … mir ist heute so nach Gedanken sortieren … ;-))
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DER Mensch braucht sicher ebenso wenig wie die Religion einen Glauben an einen personifizierten eifersüchtigen Wüstengott oder an Allah oder sonst irgendetwas. Sonst gäbe es keine, die IHN nicht brauchen. DER Mensch braucht zum biologischen und seelischen Überleben zunächst einmal nichts weiter, als Wasser und Nahrung und ganz sicher - aus dem Reich der Gefühle und der Werte - Liebe, Respekt, Achtung und Zuwendung.
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Und wenn ihm dann danach ist, dann nennt er die Erfahrung dessen und den Ausdruck davon in den "feineren zwischenmenschlichen Schwingungsebenen" Gott. Wenn nicht, dann nennt er es anders. Es bleibt sich an diesem Punkt egal
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Wenn es also nach dieser Einleitung keine Religionen braucht, wozu braucht es dann überhaupt noch GOTT?
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Ich kann diese Frage nur für mich beantworten. Der Mensch, und ich bin ein Mensch ;-)) neigt in der Ruhelosigkeit des Alltags schnell zur Identifikation mit seinen Gedanken, mit seinen Überzeugungen, Taten und mit seinen Gefühlen. Aus all dem bildet sich über den Ablauf der Zeit hinweg eine Geschichte, eine Identität. Ein ich bin das und ein das bin ich nicht …
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Und manchmal ist es eben ausgesprochen sinnvoll, die kleine „Ich Perspektive“ mit all ihren Verstrickungen, Kämpfen und mit all ihrem sinnlosem Leid zu verlassen, aus diesem Feld herauszutreten. Und ich möchte sogar das „kleine und große Alltagsglück“ in dieses Feld einschließen. Hinaus aus dem Sturm im Wasserglas in den völlig leeren Raum einer absoluteren höheren Perspektive, der das Wasserglas betrachtet und den Sturm darin – menschliche Liebe, menschliches Leid. Ein erkennendes weites Bewusstsein, das sich selbst erkennt und über dieses großartige Spektakel, genannt Welt, lacht. Eine Vorstellung, die zur Demut führt und zur Hingabe. Ein sich selbst und seine Überzeugungen wie Gefühle mal nicht so wichtig nehmen.
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Das hat zumindest schon einmal ganz passable soziale Auswirkungen – vor allem entzieht es jedem Glaubenskrieg den Boden. Jedoch auch das braucht noch keinen Glauben und keinen GOTT.
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Das einzige, was GOTT vielleicht! braucht ist die Essenz jenseits der Form, das Formlose, das Unbenennbare. Jene den Menschen aus der Alltäglichkeit heraushebende großartige Erfahrung der Grenzenlosigkeit, der Zeitlosigkeit und der liebevoll gefühlten Verbundenheit mit ALLEM WAS IST. Selbst die größte, tiefste und edelste Liebe zu einem anderen Menschen ist nur ein kleines Zerrbild dieses Erlebens. Essenz ist das, wovon letztendlich alle Religionen zu sprechen versuchen … und deshalb braucht die Erfahrung Gott in der dinglichen Welt der Menschen die Religion, das sinnstiftende Verbindende und Integrierende … und ich nehme das Wort Religion hier etymologisch einmal ganz augustinisch als aus dem „religare“ kommend, die Zurückverbindung zum URsprung …
..
Genauso gut könnte ich für GOTT auch die Einwörter SEIN oder GEGENWÄRTIGKEIT einsetzen. Es sind dies einfach nur notwendige Einwörter für eine Erfahrung, die sich in ihrer Vollumfänglichkeit in Worten nie beschreiben lässt, jedoch als Erfahrung gelegentlich mitgeteilt werden möchte. Und als solche dienen Einwörter als Pointer, als Wegweiser für andere Suchende oder auch nur Lebenswanderer. Denn je mehr Worte ich dabei benutze, umso unklarer wird der Weg - lasse Dir von fünf verschiedenen Personen einen Weg von A nach B beschreiben, Du kommst überall an nur nicht bei B - … so also ist das die wahre Crux mit den Religionen ;-))
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Je mehr Wörter ich brauche, ganze Bibeln, Veden oder Korane gar, umso blasser wird die Erfahrung, weil sie den Punkt, den UR_Sprung nicht mehr trifft und sich mit jedem weiteren Wort davon entfernt. Denn sobald ich einen Satz schreibe oder einen Gedanken denke, dann vergeht zwischen Satzanfang und Satzende eines – ZEIT.
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Zeit ist das, was das Licht von uns fernhält. Es gibt kein größeres Hindernis auf dem Weg zu Gott als die Zeit. Meister Eckhart
Huiii … und soviel Zeit ist nun vergangen beim Schreiben dieser Antwort. Und um mich herum ist es inzwischen dunkel geworden. Licht an! ;-))
Angel84 am 21. Februar 2009 19:20 Du Engel, was brauchst du Licht... dein Strahlen ist fühlbar! Danke für deine Worte! ;-)
holodeck am 21. Februar 2009 20:08 Oooch, wie schön, wenn Du Dich darüber freust. So ähnlich ging es mir vielleicht mit Deiner Antwort an Weihnachten. Du weißt schon, die nach dem Sinn der Nachtschicht ;-))
Angel84 am 22. Februar 2009 13:40 Das warst du? Hätte ich gar nicht mehr in Verbindung gebracht... Dann freuts mich umso mehr! ;-)
heureka47 am 8. März 2009 18:34 @holodeck: >>Selbst die größte, tiefste und edelste Liebe zu einem anderen Menschen ist nur ein kleines Zerrbild dieses Erlebens<<: . Schade, daß du diesen Aspekt des Göttlichen so herabwürdigst! Ist das nötig? Ist das WAHR? Ist das liebevoll? Hilfreich??

muss jeder selber wissen ob er glaubt oder net, wem´s hilft, warum nicht..

Menscheit ohne Religionen gibt´s nicht, doch ohne religiöse Institutionen, besonders die römische Kirche, wäre die Menschheit mit Sicherheit viel besser dran gewesen.
holodeck am 21. Februar 2009 18:47 Vor allem länger lebendig ;-))
KalleZabel am 23. Februar 2009 17:09 Perfekt!

ich persönlich bin überhaupt nicht gläubig, aber ich bin überzeugt davon, dass es gerade für menschen in krisensituationen wichtig sein kann an etwas zu glauben, es ist ja auch entlastend wenn man dann ein bestimmtes maß an verantwortung abgeben kann. genau das kann natürlich auch gefährlich sein.

Welcher Art dieser Glaube ist, bleibt aber offen. Man kann sich Religionsgemeinschaften anschließen oder sein eigenes kleines Weltbild schaffen. Aus verschiedenen Glaubensansichten sich das für ihn passende zusammensuchen und danach leben. Nur dass man etwas hat, woran man glauben kann, das ist wichtig.


"Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind", sagte Jesus.
Der Mensch hat also geistige Bedürfnisse. Aber leider sind sich viele dessen nicht bewusst.

...was sollen denn dann die ganzen Menschen tuen, die nicht selbst denken können????

und sie bewegt sich doch

der Grund vieler Kriege!
sanye am 28. Februar 2009 03:23 religion ist bestimmt nicht der grund ! sondern menschen die diese benutzen um ihren vorteil zu ziehen gäbe es keine religion keine glaubensrichtungen gäbe es auch keine welt/menschlichkeit weil man sich nicht verantworten müsste!
FrikadellenFan am 6. März 2009 21:11 sehe ich überhaupt nicht so!

Wenn es keinen Glauben gäbe, dann würde es irgendwas anderes geben weswegen sich die Menschen streiten/ bekriegen würden.

Dann würde die Menschheit etwas anderes haben,worüber sie streitet und Kriege führt..
ich glaube der mensch braucht schon noch den glauben...aber bei sovielen religionen und widersprüchen....ist dies ziemlich schwer...deswegen glaube ich nicht an die kirche, aber dafür an gott..

Gegen Religion ist nichts einzuwenden. Ich brauche sie nicht, aber für viele ist sie ein fester Bestandteil des Daseins. Es sind die Fanatiker jeder Art, die die Entwicklung einschränken.
allerdings maße ich mir nicht an zu sagen "du darfst nicht glauben" viele menschen brauchen "ihren" glauben. ich glaube ja auch..nur nicht an religion.

Der Support meckert natürlich bezüglich meiner Frage...
"welchen Rat suchst Du?"
Ich suche Rat auf eine Frage, die mir schon öfters durch den Kopf gegangen ist.
Genau die Frage, welche ich hier gestellt habe.
frangipani am 21. Februar 2009 00:05 Ich finde Deine Frage gut - es ist doch interessant, die verschiedene Meinungen zu lesen! Und die Bewertung und Stimmen sprechen für sich! Wichtig ist, immer kritisch zu sein und nachzufragen und denken! Auch wenn auch mal gemeckert wird (nichts für ungut liebe Support!)

Kommt ganz darauf an, wie der Begriff "Religion" verstanden wird. Meint man damit 1.: die Lehren, die von Organisationen (z.B. Kirchen, Sekten) oder Einzelpersonen (z.B. Gurus) vermittelt werden oder meint man 2.: die innere Rückbindung an die göttliche Wahrheit / Dimension aufgrund eigener - mystischer - Erfahrung?
In einer sehr einseitig orientierten Gesellschaft wie der zivilisierten der letzten ca. 5.000-10.000 Jahre, die wesentliche Wahrnehmungs- und Bewußtseinsfähigkeiten (der rechten Hirnhälfte) temporär eingebüßt hat, haben Kirchen, Sekten, Gurus und andere "Vermittler", die vorgeben, den Weg zu Gott weisen zu können, leichtes Spiel gehabt mit vielen Leichtgläubigen und/oder Ängstlichen einerseits. Andererseits gab und gibt es viele Zweifler, die weder den Verlautbarungen der Kirchen, Sekten oder Gurus glauben, noch eigene religiöse bzw. spirituelle Erfahrungen hatten.
Die Aussage Nietzsches "Gott ist tot - und bleibt tot" mag aus der Sicht der vielen von der göttlichen Dimension des Seins getrennten Bewußtseine zutreffend sein bzw. scheinen. Andererseits ist in derselben Zeitspanne, in der zunehmende Gottlosigkeit oder Mitgliederverlust der Kirchen beklagt wurde, auch parallel eine Zunahme von Menschen zu erkennen, die eine "neue Spiritualität", auch fern von etablierten religiösen Lehren und Regeln und außerhalb von Kirchen leben.
Meine persönliche Meinung: Gott ist nicht tot. Gott kann nicht "sterben"; weil Gott - als der Schöpfer der durchaus weiterhin lebendigen Schöpfung - per definitionem gar nicht sterben kann. Diese Schöpferkraft ist das Leben, die Lebensenergie selbst. Und: Sie ist ewig. Sie war immer da und wird immer da sein - egal ob es Menschen gibt oder nicht (mehr). Aber um letzteres zu vermeiden, wäre es wohl sinnvoll, die Menschen der Zivilisation würden sich beizeiten über ihre innere schwere Unausgewogenheit der beiden Hirnhälften klar werden und die immense Überbetontheit der linken zugunsten der ganzheitlichen Fähigkeiten der rechten Hirnhälfte aufgeben, sich ihrer selbst und ihrer tieferen Wahrheit und Identität - wieder - bewußt werden; nicht nur, um ihren biologischen Fortbestand zu sichern, sondern noch einiges mehr. Nebeneffekt solcher Bemühungen kann durchaus sein, in ein Bewußtsein bis dahin völlig ungekannten, unvermuteten bedingungslosen Glücklichseins hineinzuwachsen. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie weder Ihren Arzt noch Ihren Apotheker. Es gibt keine...
Knusson am 21. Februar 2009 01:08 Ok, den musste ich stellenweise 3 mal lesen um den Inhalt zu verstehen. (Was nicht an falscher Ausdrucksweise liegt)
Persönlich bin ich allerdings auch mehr meiner linken Gehirnhälfte zugetan. Die Rechte ist was für Frauen. ;-)
Wenn ich versuche meine "tiefere Wahrheit und Identität" zu ergründen, denke ich nicht an das Leben und an Lebensenergie.
Vielmehr bin ich eine organische Maschine. Dieser Gedanke gefällt mir viel besser, denn er lässt keine Frage an Sein oder nicht Sein offen.
heureka47 am 21. Februar 2009 01:28 Ich war auch die ersten 40-44 Jahre sehr auf linke Hirnhälfte fixiert. Das hat mich daran gehindert, einige sehr wichtige Dinge zu "sehen" bzw. zu verstehen - und vor allem die Zusammenhänge. Unsere Zivilisation leidet vor allem darunter, die Zusammenhänge nicht mehr zu erkennen. Rechte und linke Gehirnhälfte sollten beide intakt und ausreichend wahrnehmungs- und info-vearbeitungsfähig sein. Und keiner der beiden sollte die Herrschaft im Menschen überlassen bleiben, sondern dem - höheren - Selbst, das geistige Wesen, das ich in meiner tieferen Wahrheit bin und welches die Fähigkeiten der linken und rechten Hirnhälfte nutzt - aber nicht allein entscheiden läßt. Führen tut die Insitution in mir, die weiß, daß sie nicht der Körper ist und nicht das rationale Denken und nicht die Gefühle, sondern etwas darüber... Wenn du dich als eine "Maschine" siehst: Wer hatte die Idee, diese Maschine zu konzipieren (ich meine nicht reproduzieren, das waren deine biologischen Eltern)?
Knusson am 21. Februar 2009 03:40 Dummerweise wird die rationale, analytische und strukturierte Denkweise vom Menschen immer mehr gefordert.
Vor allem im Beruf, was unter anderem dem steigendem Grad an Technologisierung zu verdanken ist.
Empathie und Emotion wird daher in der menschlichen Evolution leider eine abnehmende Rolle spielen, glaube ich.
Tja, wer oder was führt mich? Genau an diesem Punkt gebietet mir meine rationale Denkweise zu sagen:
"Es gibt keine höhere Lenkungs-Instanz als meine logische und emotionale Denkfabrik!"
Hätte ich nur eine linke Gehirnhälfte, so würde ich im Endeffekt nichts tun und sterben. Schließlich wäre dann kein Input, der mich veranlassen würde etwas zu tun, vorhanden.
Hätte ich nur eine rechte Gehirnhälfte, so würde ich wahrscheinlich lachend und weinend einen Hungertot erleiden.
-> Die Mischung machts also. Die Mischung lässt mich Leben und Handeln.
Konzipiert hat mich die durch den Zufall angetriebene/gestartete Evolution.
Wer hat dich denn gebaut? ;-)
heureka47 am 21. Februar 2009 17:25 @Knusson: >>Dummerweise wird die rationale, analytische und strukturierte Denkweise vom Menschen immer mehr gefordert.<< Ja, echt dumm - im Sinne von "Störung, Krankheit". Dummheit ist nicht Unwissenheit. Letztere kann man durch Information beheben. Dummheit i.d.R. nicht.
heureka47 am 21. Februar 2009 17:35 @Knusson: >>Tja, wer oder was führt mich? Genau an diesem Punkt gebietet mir meine rationale Denkweise zu sagen: "Es gibt keine höhere Lenkungs-Instanz als meine logische und emotionale Denkfabrik!"<< Es ist Deine Entscheidung, wer dich führen soll: Dein rationales Denken, von außen vorgegebene Regeln, deine Gefühlswelt, Bedürfnisse, Intuition, ein hohes/höchstes Ideal, dein "Ego" (niederes Selbst) oder das Höhere Selbst - Gott?
heureka47 am 21. Februar 2009 17:41 @Knusson: >>Hätte ich nur eine linke Gehirnhälfte, so würde ich im Endeffekt nichts tun und sterben. Schließlich wäre dann kein Input, der mich veranlassen würde etwas zu tun, vorhanden.<< Sehr, sehr viele Menschen beweisen etwas anderes. Eine weitgehend Außen-/Femdsteuerung hielt/hält sie am Leben.
Solipsist am 21. Februar 2009 13:30 Du und Deine dämliche Rechte Hirnhälftentheorie. Das beweist einfach nichts und wieder nichts, wie ich Dir Heute schon an anderer Stelle ausfühlich schrieb.
...
Und einen weiteren Fehler von Dir kann ich Dir gleich hier und jetzt zeigen.
"Wenn du dich als eine "Maschine" siehst: Wer hatte die Idee, diese Maschine zu konzipieren (ich meine nicht reproduzieren, das waren deine biologischen Eltern)?"
Warum schränkst Du die Antwortmöglichkeiten durch ein voreingenommenes WER ein?
Frage nach dem WIE?
Dann bleiben mehr Antwortmöglichkeiten und das ganze bleibt Ergebnisoffen.
Für ein WER hat es keine Hinweise.
Aber an Ergebnisoffenheit bist Du ja nicht interessiert.
heureka47 am 21. Februar 2009 16:54 @Solipsist: Lieber Soli! Mit dem Attribut "dämlich" beweist du nur wieder deine wenig konstruktive Einstellung/Grundhaltung! Wenn du mit anderen Menschen ins Gespräch kommen, mit ihnen kommunizieren - oder auch nur diskutieren - willst, bringe doch bitte ein Minimum an Achtung/Wertschätzung auf!
Die "Hirnhälftentheorie" ist nicht MEINE Theorie und sie ist auch nicht nur THEORIE, sondern beweist sich durch viele Untersuchungen und Hinweise in diversen Veröffentlichungen. Jeder kann nach den Stichworten googeln oder anderwo nachschauen - er/sie wird es finden... Jetzt pack ich hier doch mal ein paar facts rein:
>> Die kollektive (Zivilisations-)Neurose, (Kern der) „Krankheit der Gesellschaft“, hat folgende Begleitum-stände, die sowohl Auswirkungen als auch Ursachen/Auslöser ihrer Weitergabe, -vertiefung und -verbreitung sind („Teufelskreis“; nichtlinearer, dynamischer Ursache-Wirkung-Komplex): ENTFREMDUNG: von der äußeren und vor allem der inneren Natur; der wahren, tieferen, geistig-spirituell-energetischen Identität; vom wahren Selbst; von der wahren Selbst- bzw. Gotteserkenntnis. ÜBERBETONUNG des INTELLEKTS und VERKÜMMERUNG der GEFÜHLSWELT: Leben unter Fremdsteuerung bzw. Steuerung aus dem rationalen Verstand (linke Hirnhälfte); unter der Herrschaft des EGO. Geschwächte Fähigkeiten der rechten Hirnhälfte = Störung des Wahrnehmens von Gefühlen, Bedürfnissen, Intuition, ganzheitlichen Zusammenhängen. Unterdrückung des wahren SELBST. FRAGMENTIERTES, FALSCHES BEWUSSTSEIN: Abwehren / Vermeiden / Ausblenden / Verdrängen von Problemen / unbequemen Wahrheiten. Realität wird selektiv / verzerrt dargestellt / wahrgenommen. Der geistig-energetische Teil der Wirklichkeit wird nicht (an)erkannt, völlig ausgeblendet = Wahn. KOLLEKTIVE LATENTE ERKRANKUNG: Kollektive Neurose - permanent weitergegeben durch unangemessene Erziehung / Sozialisation - wirkt sich aus als unbewußte kollektive Immunschwäche. FIXIERUNG: durch Anspruch “normal” zu sein, in Angst vor der Wahrheit, in Unausgewogenheit und Unterentwicklung der Persönlichkeit. Im Wahn. In der Abhängigkeit vom "organisierten System". VERLUST VON LEBENSENERGIE, LIEBE - von Antrieb, positiver Lebenseinstellung, Belastbarkeit, Abwehrkräften (Immunsystem) und Gesundheit, vom Bewußtsein, wahrhaft glücklicher Mensch zu sein. KRANKE NORMALITÄT: Die betroffene große Mehrheit hält sich für normal = vermeintlich gesund. Menschen, die sich zwanghaft bemühen, normal zu sein, werden daran krank = NORMOPATHIE. TABU: Die kollektive Neurose wird durch ein starkes Tabu vor dem Bewußtwerden / Entdecken geschützt. Die Betroffenen können / wollen sich nicht in ihrer "Fehlerhaftigkeit" erkennen.
Hinweise auf in diesem Zusammenhang gefundene Begriffe (kursiv) und Literatur ("...."):
Sigmund Freud: Menschheitsneurose, "Das Unbehagen in der Kultur"; Hermann Oberth: Kakokratie, Gesellschaftsneurose, "Wählerfibel für ein Weltparlament" (Uni-Verlag Roth-Oberth); Erich Fromm: "Wege aus einer kranken Gesellschaft", "Pathologie der Normalität", "Anatomie der menschlichen Destruktivität", etc.; Frederic Flach: "Depression als Lebenschance"; Dieter Duhm: "Angst im Kapitalismus"; Adrian Gaertner: "Soziale Therapie"; Arno Gruen: "Der Wahnsinn der Normalität"; Christa Meves: Neurotische Verwahrlosung, "Manipulierte Maßlosigkeit"; Wolfgang Schiesches: Massenneurose, Soziose (van den Berg); BEAULIEU-Gruppe: "Aufbruch von innen", psych. Epidemie einer Kultur; Rainer Taéni: "Latente Angst: Das Tabu der Abwehrgesellschaft"; Heinz von Foerster: Dysgnosie, "Wissen und Gewissen"; Viktor Frankl: noogene Neurose, "Das Leiden am sinnlosen Leben"; Arthur Jores: "Der Mensch und seine Krankheit"; Hans J. Eysenck: Normalneurose; Christopher Lasch: "Das Zeitalter des Narzißmus"; Sigrun Preuss: "Umweltkatastrophe Mensch"; Marilyn Ferguson: "Die sanfte Verschwörung"; Leopold Kohr: "Das Ende der Großen"; Arthur Janov: "Anatomie der Neurose", „Der (neue) Urschrei“; Florian Sartorio: "Die entgleiste Menschheit"; A. von Haller: "Gefährdete Menschheit"; Wilhelm Reich: "Die Massenpsychologie des Faschismus", "Christusmord", Biopathie, emotionale Pest; Martin Dammholz: “Der ganze Mensch”. Außerdem – u.a.: Ruth Dirx, Ivan Illich,
C.G. Jung, Peter Lauster, R.D. Laing, J. Bodamer, Mitscherlich, Marcuse, Adorno.
Heilung – individuell und kollektiv – ist möglich! Vorbedingung ist Betroffenheitseinsicht. Therapie: Korrektur der Differenz(en) zw. linker und rechter Hirnhälfte. Nach- bzw. Weiter-Entwicklung der Persönlichkeit bzw. des geistigen Wesens im Menschen = (höheres) SELBST. Überwinden von Angst. Streben nach – höherer - Wahrheit und bedingungslos liebevoller Selbst-Entwicklung; nach den höheren, wahrhaft menschlichen Fähigkeiten/Eigenschaften des reifen "ganzen" Menschen (Martin Dammholz).
Bücher / Informationen im Internet z.B. unter solchen Stichworten: Kultur- / Zivilisations- / Gesellschafts- / Zeitkritik; globale (Umwelt-) Krise, Weltgesellschaft/-problematik, Menschheitsproblem, Ursachen, krank(e)/-en, Abwehrmechanismus, Neurose, Narzißmus, Nekrophilie, Heilung. V.i.S.d.P.: Wolfgang Heuer, Stellinger Steindamm 39 b, 22527 Hamburg website: www.Seelen-Oeffner.de eMail: wolfgang.m.heuer@web.de <<
Der Leser meiner Worte muß sich ja gar nicht von der Wortwahl einschränken lassen, er kann von sich aus einwenden, daß es evtl. kein WER sondern ein WAS sein könnte. Räume doch vielleicht mal ein, daß nicht alle Menschen interessiert sind, - a priori - nach dem WIE zu fragen. Das ist DEINE persönliche Motivation. MICH z.B. interessiert das WIE (Gott das gemacht hat) wenig. Mich interessiert aber z.B. WIE ich es gut hinbekomme, mich mit dem göttlichen Bewußtsein zu vereinigen, mit ihm eins zu sein, meinem Gott ein guter Partner zu sein. Ich weiß nicht mal, was "Ergebnisoffenheit" ist. Ich bin, wie gesagt, kein Akademiker, kein Wissenschaftler und so weiter. Diese Kategorien, die ich eher begrenzend finde, kann ich gut weglassen.
Angel84 am 21. Februar 2009 19:24 Puuhhhh.... meinst die investierte Energie war lohnend? Ok, ok, wer fragt danach...?! ;-)
holodeck am 21. Februar 2009 19:54 Lieber Heureka,
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in Glaubensfragen ist leider für mein Empfinden in vielen, keineswegs allen Fällen, eine derartige intellektuelle Unterbelichtung bei den Gläubigen feststellbar, dass selbst eine ausgeprägte rechte Hirnhälfte diese Fehlfunktion der linken nicht mehr auszugleichen vermag. Weiters jedoch zieht dieser Umstand Rationalität magisch an. Diese zeigt sich dann vor dem Hintergrund der Unterbelichtung beim Gegenüber bisweilen als überbetont.
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Wenn Du mich aufgrund dieses Urteils jetzt überheblich und arrogant nennen magst ... ja, das bin ich an dieser Stelle, ich werte und urteile, und deshalb stelle ich mich, wenn's denn der Wahrheitsfindung dienlich sein sollte, nach diesem Kommentar freiwillig in die Ecke zum Schämen.
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Das ändert jedoch nichts daran, dass Deine so genannten "Facts" Erklärungsmodelle aus den Geisteswissenschaften sind. Die Weltbilder all dieser von Dir benannten Autoren wie Freud, Fromm et.al. sind nicht immer, im Idealfalle jedoch nützlich oder passend, nie jedoch real, im Sinne von "materialisiert". Sie sind lediglich eine von vielen Möglichkeiten, die geistigen Phänomene im Reich menschlicher Erfahrungen zu erklären. Keine davon kann andere, rationalistische oder atheistische Erklärungsmuster ausschließen. Auch wenn sie vielleicht so tun.
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Wären diese Erklärungen für geistige Phänomene "Realität", dann sollte sich doch in irgendeiner Ecke, vielleicht auf der grünen Wiese, eine Neurose oder ein Stückchen Unbewusstes finden lassen. Oder gar, wenn das Sammlerglück uns heute hold ist, eine Massenpsychose und gar eine Ursache für das Unglück der Menschheit. Wie ein Osterei. Oder der sprichwörtliche Stein der Weisen. Heureka ;-))
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Ich empfehle Deiner imposanten Bibliothek die Hinzufügung der Werke von Gregory Bateson "Ökologie des Geistes" sowie "Geist und Natur". Vielleicht magst Du dann noch ein wenig an Maturana/Varela's "Baum der Erkenntnis" naschen. Zur Not tut's für's Erste auch die recht gelungene Einführung in den Radikalen Konstruktivismus bei wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Radikaler_Konstruktivismus
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Schau mal ... ich will Dich nicht vorführen, ich möchte Dir lediglich etwas verständlich machen. Während ich zumindest meine zu verstehen, worauf Du eigentlich hinaus willst, hinter all diesen vielen Worten, bin ich der festen Überzeugung, Du verstehst nicht, worauf ich hinaus will. Und wenn Du noch nicht einmal verstehst, worauf ich hinaus will, wie willst Du dann überhaupt erahnen können, worauf Soli eigentlich hinaus will. Es ist wirklich total simpel und völlig ohne linke Gehirnhälfte verständlich. Er hat es Dir schon ein paar Mal an anderer Stelle verdeutlicht. Du scheinst es wieder und wieder zu überlesen. Das zu verstehen, da reicht die rechte Gehirnhälfte vollkommen aus dafür. Oder Dein Herz.
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heureka47 am 21. Februar 2009 20:23 "Beweise" sind ein Ding der "äußeren" Welt, der begrenzten, nur dreidimensionalen, materiellen und/oder rational betrachteten Welt. Alles, was darüberhinaus existiert, sozusagen in der vierten Dimension - oder wie immer wir sie in Abgrenzung zu unseren drei üblichen nennen wollen - greift dieses Prinzip nicht! Diese "vierte" Dimension ist nur individuell erfahrbar. Öffne dich ihr, und du wirst sie erleben! Ich weiß von Maturana/Varela, ich weiß was radikaler Konstruktivismus ist/meint. Das schließt m.E. ein universelles Bewußtsein nicht aus - evtl. im Gegenteil: Wenn das, was wir "Realität" nennen, die scheinbar gemeinsame "objektive" Realität nicht in diesem Sinen real ist, dann ist es möglicherweise die "Projektion" eines Bewußtseins - oder einer Gemeinschaft von Bewußtseinen. Auch DAFÜR könnte man einen metaphorischen Begriff wählen oder erschaffen. Warum nicht "Gott"? Wo ist den DEIN "Herz"? Strebst du bei deinem Denken und Handeln an, im Bewußtsein der bedingungslosen Liebe zu sein? Was ist dein höchstes Ideal? Was suchst du im Leben? Wofür lebst du? Was strebst du an? Wie "heißt" DEIN "Gott"? Wenn du mich auf etwas bestimmtes hinweisen, hinführen willst: Benenn es doch einmal... Wohin ich dich führen möchte? Zu dir selbst, zu deinem wahren Selbst. Zu dem, was du in deiner tieferen Wirklichkeit bist bzw. sein könntest, aber noch nicht gefunden hast, vielleicht noch nicht einmal weißt, daß soetwas existiert. Die vierte Dimension ist als Anlage, als Potenzial auch in dir - wie in jedem Menschen. Beweisen kannst du dir das nur selbst. Das anzugehen, dazu braucht es den Mut der Liebe. Vorher am besten schon geübt haben, Angst und andere "negative Gefühle" auszuhalten und - konstruktiv - zu überwinden. Wenn dieses "Höllentor" passiert ist und die "Hölle" durchschritten, DANN wird die Tür zum Paradies, zum "Himmel" gefunden.
holodeck am 21. Februar 2009 21:18 Die genannten Autoren zu kennen ist ja schon einmal sehr gut. Chapeau! Diese Erkenntnisse auch in sein Denken und Handeln zu integrieren, der nächste Schritt. Du hättest als Antwort auf meinen Kommentar nicht ein einziges Mal das Wort "Beweis" in den Mund genommen oder, besser gesagt, in die Tastatur tropfen lassen, wäre das der Fall. Aber ... noch ziehst Du es vor, meine Worte mit Deiner Realitätsbrille zu lesen. Und verstehst demzufolge nur: ich fordere einen Beweis. Das gleiche liest Du ja bei Soli, legst Dich mit ihm auf der Ebene der Bezeichner und Worte und der Inhalte an. Verwendest die vierte Dimension wie andere einen Hammer. Da wirst Du immer gegen diesen großen gebildeten Geist den Kürzeren ziehen.
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Das, nicht mehr und nicht weniger war mein Hinweis. Deine Reaktion jedoch zeigt mir: solange Du Dich angegriffen fühlst, bist Du in der Furcht. Und weit davon entfernt, andere in die Liebe, geschweige denn irgendwohin führen zu können. Darum kann, darum darf es ungefragt auch überhaupt nie gehen. Ich schrieb Dir neulich schon: jegliche Motivation wie die Deine ist mir suspekt, solange der Motivierte identifiziert ist mit seinen Inhalten und seinen Überzeugungen. Das sind schnell selbsternannte Gurus, Missionare und Heilsbringer. Ganz gefährliche Geisteshaltung in meinen Augen.
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Ich glaube nicht, dass ich Deiner Führung zu mir selbst bedarf. Und was Deine vielen Fragen an meinen seelisch spirituellen Zustand anbelangt ... lies meine Antwort in diesem Thread hier, dann sollte vieles sich erübrigen. Auch Dein Bedürfnis, mich irgendwohin führen zu wollen. ;-))
heureka47 am 24. Februar 2009 22:47 Ich bitte um Entschuldigung! Bei meiner letzten Antwort lag ein Mißverständnis vor: Ich habe während des Lesens und Antwortens Eure Identitäten verwechselt und war irrtümlich davon ausgegangen, Soli zu antworten.
Dann bist Du aber traurig dran.Wenn es Dir mal sehr schlecht geht,ölst Du Deine Maschine ? Ich hole mir die Kraft aus einem Gebet.Dazu muß ich an keiner Kirche glauben.

Religion verbreitet Druck, etwas tun zu müssen, weil es die Religion vorschreibt, um Gott zu gefallen.
Der Mensch braucht den Glauben, aber keine Religion. Tschuldige, ich finde, da ist ein großer Unterschied.
Der Mensch ist jedoch so angelegt, sich eine Religion zu machen. Das verschafft Sicherheit.
Wie gut hat es derjenige, dem sich Gott aus Gnade offenbart hat und der frei glauben kann.

jeder braucht an irdgendetwas/jemand zu glauben

Trenne Religion und Kirche, das sind zwei verschiedene Dinge. Dann kann Religion etwas Gutes sein!
Knusson am 23. Februar 2009 23:48 Aus der Religion entstehen meist religiöse Gemeinschaften.
Und die Kirche (nicht im Sinne des Bauwerks) ist eine religiöse Gemeinschaft.
Von daher ist meiner Ansicht nach der Unterschied in der Praxis nicht all zu groß.
Die meisten religiösen Menschen glauben eben das, was die Kirche ihnen vorgibt.
Aber ein bisschen Spielraum ist natürlich immer drin...
KalleZabel am 25. Februar 2009 11:15 Einverstanden! Konkret meinte ich v. a. die römisch-katholische Kirche, die ja behauptet, die "Wahrheit" gepachtet zu haben. Und hier gilt das, was Du richtig sagst: die Leute glauben manchmal eben leider nur das, was die Kirche vorgibt!

das ist eine sehr schwere frage und ich glaube das kann nur jeder für sich selbst beantworten...!meiner ansicht nach muss man bei dem wort "religion" zwischen zwei sachen unterscheiden...der kirchlichen religion und der religion in sich selbst...!die kriche hat in den letzten jahrhunderten so viele verbrechen begangen und widerspricht sich zum größten teil selbst...in der bibel steht zum beispiel man soll nicht töten...wozu dann die hexenverbrennugen früher?!oder die ganzen kriege die im "namen gottes" geführt wurden?!die kirche ist korrupt und es ist meiner meinung nach bedauerlich,dass sie immernoch als institution gesehen wird...aber der glaube an sich ist keinesfalls korrupt...man muss sich nur kritisch mit dem glauben auseinander setzen...!wer wirklich glaubt,dass jesus von einer jungfrau geboren wurde und dass jesus der sohn gottes war,ist für mich naiv und denkt nicht richtig nach...natürlich war die mutter von jesus keine jungfrau...jesus war einfach ein mann,der den menschen den glauben an etwas höheres nahgebracht hat,das hat den herrschern damals nicht gefallen und jesus hat sich geopfert um der nachwelt,also uns,etwas zu geben,woran wir in schweren zeiten festhalten können...!jedoch sollte man nicht zu kritisch bei diesem thema sein...wenn man alles WISSEN muss über religion und glauben,dann ist es kein glaube mehr...es heißt nicht umsonst glaube...könnte man alles durchschauen hieße es WISSE und nicht GLAUBE...also wie gesagt,jeder muss für sich selbst entscheiden ob und vor allem WIE man glaubt!

Ich will Euch "ungläubigen" mal in Not sehen...nach was ihr dann kläfft.
Es kommt darauf an, welche Religion und was man darunter versteht. Religion bedeutet eigentlich Rückbindung. Die 3 großen monotheistischen Religionen vereinnahmen diesen Begriff für sich und verstehen darunter die Rückbindung an den von ihnen propagierten Gott. Viele Menschen verwechseln Religion mit Ritus oder Kult, obwohl dieser Kult oder Ritus nur Hilfsmittel zur Kontemplation sind oder sein sollen. Wenn mit Rückbindung, die Rückbindung an den Ursprung gemeint sein soll, wäre ich damit einverstanden, nur kennt meines Wissens niemand den Grund und die Ursache wirklich. Es ist alles reine Spekulation und eine Frage des glauben w o l l e n s. Ich weiß nicht, ob die ,Menscheit" ohne Religion besser dran wäre, denn die meisten Menschen sind unmündig und ängstlich und können die Verantwortung für ihr Dasein so auf einen allmächtigen Gott-Vater projizieren. Wer ohne Gott oder Religion lebt, ist mutig und unabhängig, aber mit Sicherheit die Ausnahme und nicht die Regel. Die Frage sollte eher lauten, welche Religion ist die bessere für die Menschen?! Es wäre eine Religion die den Menschen zur Freiheit führt und ihn nicht unmündig macht und versklavt.Mir persönlich ist da nur eine Schule des tibetischen Theravada bekannt, wobei dieser an seine Schüler hohe intellektuelle Ansprüche stellt und somit für die breite Masse als Religion nicht geeignet scheint. So wie der Homo Sapiens momentan noch beschaffen ist, braucht er m.E. noch eine Religion, leider Gottes!! Ich wünschte nur, es wäre eine Bessere vorhanden, als die drei großen, monotheistischen Weltreligionen.
Knusson am 20. März 2009 23:13 ...die meisten Menschen sind unmündig und ängstlich und können die Verantwortung für ihr Dasein so auf einen allmächtigen Gott-Vater projizieren
Diese Ansicht/Aussage gefällt mir sehr gut!
Das würde auch die Anfälligkeit der Menschen für den Glauben erklären.



Irgendwas woran er sich festhalten kann. ich brauche sowas nicht


Ohne verschiedene Glaubensrichtungen,würde die Welt friedlicher sein!
glaubst du, dass irgendeine Religion jemals eine echte Ursache für einen Krieg war? Das lief alles nur unter dem Deckmantel der religiösen Überzeugungen...
Knusson am 21. Februar 2009 00:06 Ich glaube das schon.
Aber zumindest dient die Religion als effektives Rekrutierungsmittel.


Sie bietet für viele das was vielleicht ihre freunde nicht leisten können. Viele schöpfen hoffnung im glauben. Ich bin selber mitarbieter der jugendkirche lippstadt und sage es ist wirklich ein geniales projekt so eine jugenkirche und sie verbindet




Ich meine, Religion ist das Opium des Volkes (hat Karl Marx behauptet). http://www.dober.de/religionskritik/marx1.html Aber... wer es braucht, warum nicht. So wird das Volk ruhig gestellt. Nicht weiter denken müssen, nur konsumieren und auf sich wirken lassen...
frangipani am 20. Februar 2009 23:40 Nachtrag: mein Kommentar bezieht sich auf Religion, nicht auf Glauben. Ich glaube schon an ein höheres Wesen, ob es Gott heisst oder Schicksal weiss ich nicht.

und war/ist ein Mittel tue Unterdrückung der Massen!


Zählt mal das Unrecht was Religion und in Ihrem Namen entstanden ist und immer noch tagtäglich voll- führt wird (immer im Namen irgendeines Gottes)zu- sammen denn diese Zahl wird wohl sonst kein anderer noch übertreffen.Denn wer sollte das sein?


Ich finde, dass der Mensch ohne Religion besser dran wär. ´Denn die Menschen schaden sich mit dem Glauben, dass ihre Religion die beste ist nur selbst schaden.



Sicherlich hilft es manchen Menschen, zu glauben aber Selbstmordattentäter o.ä. ist alles eine folge von der Religion
sanye am 28. Februar 2009 03:33 genau das mein ich!! merkst du nicht das man die religion und den glauben beschmutzt ??RELIGION ist nichts schmutziges sie wird lediglich von menschen benutzt für sowas!! und die wunderbaren positiven erlebnisse der menschen die werden hier nicht geschrieben immer negativ denken 1000000000minus punkte ah schade geht ja nicht!
thehitmen am 7. März 2009 14:54 das is deine Meinung, meine is ne andere!

"Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewusst sind", sagte Jesus.
Der Mensch hat also geistige Bedürfnisse. Aber leider sind sich viele dessen nicht bewusst.
Die, die meine,ohne Gott aus zukommen sind die, die zuerst glauben.! Und ohne Gauben ; "egal woran lebt kein mensch"
sanye am 28. Februar 2009 03:27 du hast es echt auf den punkt gebracht ! super genau mein reden :)

Wenn der grösste Herrscher den es geben könnte krank wird oder handlungsunfähig ist, würde "das Volk" sofort zerfallen,es würden Machtansprüche ausgekämpft (mit Wort oder Tat).. Also braucht der Mensch ein imaginäres Wesen ,das über allem steht,weil er sonst oft total haltlos und hilflos wäre, und dann vielleicht falsch handeln würde. Jeder kennt eine Situation wo nichts mehr geht und man sagt,in sich,egal welche Religion oder auch garkeine :"Lieber Gott helf mir" ...da die meisten "unlösbaren" Probleme sich "gottseidank" meistens irgendwie von selbst lösen, hat man seinen "Hilfeschrei" schnell wieder vergessen und geht meistens sehr schnell zum normalen Zustand zurück
Der Mensch braucht den Glauben. Genau gleich wie früher, denn alle Religionen beinhalten (ursprünglich auch) Beschreibungen, was nach dem Tod geschieht. Ohne den Glabuen hätten dann ja alle Angst vor dem Tod und weiss was noch..

Die Religion ist nicht das was falsch ist und stört, sondern die Handlungen die nicht immer ehrlich und glaubwürdig sind und leider manchmal auch Menschenunwürdig. Der Glaube am guten zerschellt dann wie eine Nussschale am Felsen. Ich trenne immer Religion und Glaube. Religion hat mehr mit Rituale zu tun und der Glaube ist so vielfältig wie eine große Wiese mit unendlich viel gemischte Pflanzen,Gräser und Blumen. Jedes hat seine eigene Schöheit.
Ich bin dieser Meinung (siehe auch Farge "glaubt ihr an Gott/wenn ja, an welchen" oder so Is halt so. Aber darüber kann man sich nicht streiten. Wer an keinen Gott glaubt, ist schwer zu überzeugen, aber man kann auch keinen Gläubigen vom Nicht-Dasein eines Gottes überzeugen. Also, streiten nützt nichts, jeder hat eine andere Meinung. Punkt.
hallo, also ich würde sagen , dass der mensch seinen glauben braucht, denn ansonsten hätten wir nichts woran wir festhalten könnten. in situationen in denen es uns schlecht gehn würde und wir uns aleine fühlen würden, hätten wir keinen halt mehr.menschen sind so gemacht, dass sie immer einen anhaltspunkt brauchen, ansonsten hätten die meisten menschen bei gewissen problemen nicht die kraft weiterzumachen und wieder aufzustehen. ich persönlich kann es auch von mir behaupten. der glaube ist ein wichtiger teil der nicht fehlen darf und dabei spielt es meiner meinung nach keine rolle wie er ausgelebt wird. das mit dem verarschen ist ziemlich hart ausgedrückt und nich so toll, sry.
Knusson am 21. März 2009 15:17 Viele Leute sehen diesen "Anhaltspunkt" in einer höheren Gewalt, also Gott.
Warum reicht es nicht einfach zu "glauben", dass man eine schwierige Situation alleine, oder mit Freunden/Familie lösen kann? - Letztendlich geschieht ohnehin kein Wunder. - Wozu also Gott/Religion?
Egal welchen Glauben man hat, besonders ins schwierigen Situationen in denen man sich vielleicht alleine fühlt,brings es viel zu beten.
Man ist nie allein, gott ist immer auf deiner Seite.
GALLARIAOY am 21. März 2009 22:17 Nach unseren Erkenntnissen, haben alle Religionen bitter versagt, weil es ihnen nicht gelang,ihre Gläubigen so zu führen, dass endlich frieden herrsche auf der Erde und unter den menschlich Irdischen. Religion ist ein auslaufmodell, was man jedoch benutzen kann, um zur absoluten Wahrheit vorzudringen. GALLARIAOY

Hallo Knusson, das Thema Religion ist sicherlich ein sehr komplexes. Einmal weil es seit Menschengedenken Religionen und Glauben in den unterschiedlichsten Formen gibt, und andererseits, weil alle Lehren eigentlich ein und dasselbe Ziel haben bzw. suggerieren. Gerade das jüngste Ereignis in Winningen hat gezeigt, dass bei wissenschaftlich nicht erklärbaren oder zwischenmenschlichen begründbaren Ereignissen, die Menschen ganz schnell wieder in die Kirche gehen und beten. Religion zeigt eigentlich die Ohnmacht der Menschen in bestimmten Situationen. Verliert eine Frau ihren Fötus, dann gibt es heutzutage medizinische Analysen, die den Verlust erklären. Fehlt aber eine solche rational wissenschaftliche Erklärung, dann werden wir wieder in das Mystische und eben zu "Gott" hingezogen. In Zeiten, in denen es den Menschen gut geht, wenden sie sich oft vom Glauben ab, weil sie denken, sie könnten alles kontrollieren. Gleichzeitig ist geschichtlich bewiesen, dass die einzelnen Lehren eben auch bestimmte Gesetze und Regeln eingeführt haben, die einen Teil der Menschheit unterdrückt und untergeordnet oder nicht als gleichwertig angesehen haben. Deshalb rauben für mich Religionssysteme genauso wie autoritäre Systeme dem Menschen die Freiheit, sich so zu entwickeln wie er es möchte. Da wir eine Zivilgesetzgebung haben, könnten wir von der Warte her auf die Religion verzichten. Der Glaube an das Leben, die Hoffnung usw. müssten dann mit etwas anderem, zB mit sich selbst verknüpft werden, um zu bestehen. Ich denke aber, dass viele Menschen noch nicht reif dafür sind und deshalb Schutz in den Religionen suchen. Sie suchen eine Gruppe gleichgesinnter Menschen - und ich glaube, das ist genau der Trugschluß. Denn es gibt keine 100%ig gleichgesinnten Menschen. Es gibt nur Menschen, die ähnlich sind und sich zusätzlich ergänzen. Es gibt ein Buch, in dem die Frage nach Gott und der Religion sehr ausführlich beleuchtet wird, Ich habe es gerade erst gelesen und es hat mir sehr gut gefallen. Der Titel ist "Aspirin & Raki". Da geht es u.a. darum, dass Gott eigentlich die Lebensenergie selbst ist, mit der man in Harmonie sein muss, um das Glück zu finden. Eine sehr richtige These, finde ich.
wenn alle DIE SELBE religion hätten wäre es glaube ich am besten
Teddylein am 22. März 2009 23:51 So ist es.
Jesus sprach von zwei Wegen: Einem Breiten, der in die Vernichtung führt und den viele gehen; und einem schmalen, der zum Leben führt und den nur wenige finden.
entweder zum Geistlichen oder zum Psychiater, wenn es mal Sorgen gibt. Nehme den ersten Weg
da gibt es doch noch andere möglichkeiten

quinti am 28. Februar 2009 11:15 welche art "engel" meinst du ? Wo doch akuter Pristermangel herrscht. oder lebst du nicht in Deutschland !?


WIe hätte man sonst früher die ganzen Primaten unter KOntrolle gebracht, außer mit was unerklärlichem wovor jeder Angst hat?
Frühes Gesetzbuch

Nicht besser – aber anders!

Wie es der Menscheit gehen würde ist mir relativ egal.
Ich fühle mich als ev. Luth. Christ wohl, auch wenn in bestimmten bezirken von Berlin ein beliebter Spruch lautet:
"Du Christ, Du."

Manche Fragen häufen sich: Bei GF findet man Fragen wie
sollte-man-die-kirche-abschaffen
welt-ohne-religion-waere-eine-bessere-welt
wir-die-welt-ohne-religion-automatisch-friedlicher ...

Wie soll das bitte gehen, "ohne Religion"?
Genauso könnte man auch fragen, wäre die Menschheit besser dran, ohne geboren zu werden?
Oder: Wäre die Menschheit besser dran ohne Hirn?
Nein, heutzutage braucht der Mensch Hirn. Nein, das Hirn bietet ein großes Angebot an Unterstützung. Ja, mit Hirn verarscht sich der Mensch nur selbst. Ja, das Hirn hat uns schon immer in der Entwicklung eingeschränkt. Weiß nicht/andere Meinung.
So nebenbei: Religion hat schon viel Segen über die Menschen gebracht, aber auch viel Fluch. Erinnert mich so ein bisschen an das Internet, dafür trifft dasselbe zu. Nur mit dem Unterschied, von meiner Religion bekomme ich keine 200 Spams pro Tag.
Wichtig sind nur, unsere Entscheidungen, was wir daraus machen.

Wenn der grösste Herrscher den es geben könnte krank wird oder handlungsunfähig ist, würde "das Volk" sofort zerfallen,es würden Machtansprüche ausgekämpft (mit Wort oder Tat).. Also braucht der Mensch ein imaginäres Wesen ,das über allem steht,weil er sonst oft total haltlos und hilflos wäre, und dann vielleicht falsch handeln würde. Jeder kennt eine Situation wo nichts mehr geht und man sagt,in sich,egal welche Religion oder auch garkeine :"Lieber Gott helf mir" ...da die meisten "unlösbaren" Probleme sich "gottseidank" meistens irgendwie von selbst lösen, hat man seinen "Hilfeschrei" schnell wieder vergessen und geht meistens sehr schnell zum normalen Zustand zurück
heureka47 am 13. März 2009 06:09 Beobachtungen von Vogel- und Fisch-Schwärmen ergaben, daß ihre kollektiven Bewegungen so harmonisch / gleichzeitig erfolgen, daß es den Wissenschaftlern unmöglich schien, daß die Tiere sich über die äußere Wahrnehmung (Auge/Ohr) orientieren, sondern es wurde der Verdacht geäußert, daß ein allen gemeinsames Bewußtsein die Koordination inne habe. So ein gemeinsames, kollektives Überbewußtsein haben die Menschen auch. Ich nenne es Gott. Leider sind die zivilisierten Menschen von der Wahrnehmung ihres kollektiven Überbewußtseins überwiegend abgetrennt - durch die kollektive Zivilisationsneurose, die "Krankheit der Gesellschaft".

Die Menschheit wäre besser dran, wenn sie (die ganze Welt) nur eine Religion hätte. Und es wär besser wenn es ein kürzeres Buch, als die Bibel gäbe. Und wo ein klarer, deutlich zu verstehender Text beinhaltet ist. Deswegen konnt ich mich noch nie richtig mit der Bibel anfreunden, weil sie sich selber hier und da widerspricht. Und auch in anderen Religionen gibt es wahnsinnige Interpretationen (-> Glaubenskriege) , wo ich manchmal denke: ne, das kann doch net wahr sein. ... Ich glaube an (einen) Gott. Das schon immer eig. Aber das was in der Bibel steht find ich doof und für mich völlig uninteressant, zumal ich ja nicht weiß ob es überhaupt wahre Geschichten sind, die darin sind. Das is zwar mit Gott dasselbe, aber eigentlich nur eigentlich^^.... Weil ich so das Gefühl hab, dass es ihn gibt.
hjfitschen am 7. März 2009 08:48 Die Bibel und alle anderen "weisen" Bücher sind aus alten Geschichten (von Ur urur....großvätern von Alt nach Jung per Mund) über irgendwann Geschichtsschreibern in ca.3000 Jahren entstanden .Es haben Hunderte wenn nicht sogar Tausende von Schreiberlingen daran rumgearbeitet und jader hat seinen "Sermon " dazugegeben.Es ist viel Wahrheit darin weil tausende von Erlebnissen verarbeitet wurden und jede 2. Geschichte 20-mal "korrigiert" wurde im Sinne von Anpassung an die jeweiligen Gesellschaften, nur überall hat man vergessen in den letzten 500 Jahren anzupassen weil man Ausreden für Kriege brauchte und das Volk abhängig machen musste brauchte
polarkreis2009 am 18. März 2009 01:21 Ok da magst du recht haben. Es besteht die Möglichkeit nur das aus der Bibel anzunehmen, was auf Gott hinweist. Also was Dir oder den Menschen gut tut. Den Rest brauchst du dir ja nicht an zu tun. Vom Hähnchen isst du doch auch nur was dir schmeckt.Oder isst du die Knochen mit?
polarkreis2009 am 18. März 2009 01:24 Ok da magst du recht haben. Es besteht die Möglichkeit nur das aus der Bibel anzunehmen, was auf Gott hinweist. Also was Dir oder den Menschen gut tut. Den Rest brauchst du dir ja nicht an zu tun. Vom Hähnchen isst du doch auch nur was dir schmeckt.Oder isst du die Knochen mit?
polarkreis2009 am 18. März 2009 01:30 Ok da magst du recht haben. Es besteht die Möglichkeit nur das aus der Bibel anzunehmen, was auf Gott hinweist. Also was Dir oder den Menschen gut tut. Den Rest brauchst du dir ja nicht an zu tun. Vom Hähnchen isst du doch auch nur was dir schmeckt.Oder isst du die Knochen mit?
heureka47 am 13. März 2009 05:58 Ob die Geschichten in der Bibel wahr sind, welche wahr sind und WIE sie wahr sind, erfährt der "Eingeweihte"! Wer die Sprache der Bibel versteht, ist es! Das macht keine Kirche, kein Guru - niemand, außer DU SELBST. Jeder Mensch kann das unabhängig von irgendwelchen Institutionen oder anderen Menschen tun. Jederzeit.

Religion ist Opium für das Volk!
heureka47 am 13. März 2009 05:59 Ein sehr vieldeutiger Satz. Wie interpretierts du ihn?
blackberry am 16. April 2009 23:08 Ich bin der Meinung, dass der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Die Menschen die nicht an sich glauben oder den Glauben an sich wieder verloren haben stärken ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl durch die Religion. Die Religion ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, doch spiegelt sie die Wirklcihkeit wieder?

Es ist zu hoffen, dass die Religionen irgeneinmal endlich Anschluss an die Jetztzeit finden.Schliesslich wurden die Religionen von Menschen erfunden.
Das geht nicht mit 'nem Kuchenschehma!! Die Antwortmöglichkeiten sind ehrlich gesagt: platt

ich weiß nicht, was ich denke ist, das es nichtemhr um den Glauben geht, sondern um die Gemienschaft, und das man sich besser fühlt, wenn man z.B. hört, das man zu leuten, die fies sind, am betsen nett ist, weil sie das dann beschähmt

Auf jeden Fall, deshalb bin ich Atheist und Angler. Wenn ich um 5 Uhr früh am Wasser sitze und fische, bin ich meinem Herrgott(der Natur)näher als in jeder Kirche und glaube auch.
ich finde das manche länder es mit der religion übertreiben. z.B saudiarabien..... Die frauen sind dort minderwertig. Das finde ich hirnlos und krank. Das ist natürlich nicht nur in Saudiarabien so. In vielen Moslemischen ländern ist es so.
Du hast recht!, hirnlos!!

Hi,
die Menschen brauchen etwas an das sie glauben können, es ist eigentlich egal an was sie glauben. Es ist oft nur eine Stütze für die Seele.
Aber es ist quatsch was die Kirchen oft mit ihrem Hokus Bokus machen.
Hat jemand die Biebel wirklich gelesen es kommt alles darin vor, von Liebesroman bis Horror.
Vor allem ist dieses Buch innerhalb von 1000 Jahren entstanden.
Die meisten Digen sind gestrichen worden, oder nicht auf genommen worden.
Ich finde die Biebel eher als Leitfaden, als sich genau daran zu halten.
Die ,Bibel", die Thora oder das Gesetz hat kaum jemand gelesen, es sei denn er versteht das Althebräische.Hebräische Buchstaben agieren auf drei Ebenen;erstens als Symbol oder Hiroglyphe, zweitens als Zahlenwert und drittens als Idee. Somit hat der Bibeltext eine dreifache Bedeutung, wovon der materielle Teil, die wörtliche Bedeutung der Unwesentlichste und Uninteressanteste ist. Er entspricht in der Analogie der Thoragelehrten dem materiellen Körper.Geist und Seele, welchen den Körper erst beleben, findet man auf dieser materiellen Ebene, des wörtlichen Sinnes nicht. Unsere Theologen, die sich nur an griechische oder lateinische Texte halten, haben nicht die allergeringste Ahnung von dem wahren Sinn der Bibel und ,kennen" sie daher auch nicht. Sie sollten sich, wenn überhaupt, nur am sogenannten Neuen Testament orientieren.
Es kommt darauf an, welche Religion und was man darunter versteht. Religion bedeutet eigentlich Rückbindung. Die 3 großen monotheistischen Religionen vereinnahmen diesen Begriff für sich und verstehen darunter die Rückbindung an den von ihnen propagierten Gott. Viele Menschen verwechseln Religion mit Ritus oder Kult, obwohl dieser Kult oder Ritus nur Hilfsmittel zur Kontemplation sind oder sein sollen. Wenn mit Rückbindung, die Rückbindung an den Ursprung gemeint sein soll, wäre ich damit einverstanden, nur kennt meines Wissens niemand den Grund und die Ursache wirklich. Es ist alles reine Spekulation und eine Frage des glauben w o l l e n s. Ich weiß nicht, ob die ,Menscheit" ohne Religion besser dran wäre, denn die meisten Menschen sind unmündig und ängstlich und können die Verantwortung für ihr Dasein so auf einen allmächtigen Gott-Vater projizieren. Wer ohne Gott oder Religion lebt, ist mutig und unabhängig, aber mit Sicherheit die Ausnahme und nicht die Regel. Die Frage sollte eher lauten, welche Religion ist die bessere für die Menschen?! Es wäre eine Religion die den Menschen zur Freiheit führt und ihn nicht unmündig macht und versklavt.Mir persönlich ist da nur eine Schule des tibetischen Theravada bekannt, wobei dieser an seine Schüler hohe intellektuelle Ansprüche stellt und somit für die breite Masse als Religion nicht geeignet scheint. So wie der Homo Sapiens momentan noch beschaffen ist, braucht er m.E. noch eine Religion, leider Gottes!! Ich wünschte nur, es wäre eine Bessere vorhanden, als die drei großen, monotheistischen Weltreligionen.


hhmmm das kann man sehen wie man will....is jetz nich böse oder abweisend gemeint sondern sachlich....die juden sind ziemlich arm drann....liegt aber auch an allen anderen religionen....die christen meinen sie haben "gottesmord" begangen, totaler schwachsinn, aber dennoch werden menschen wegen ihrer religion eingeschätzt...und ich finde den islam nicht sonderlich schlau, da ist jetzt auch nicht jeder gemeint, aber die die "blutrache" begehen oder sich in die luft sprengen find ich richtig dumm! und das tuen sie aufgrund ihrer religion, würde im koran stehen jeder mensch ist so wichtig wie der andere, würden sie auch keine anderen umbringen zumindest solange sie muslime bleiben wollen.
meine meinung!

Der Glaube an was auch immer bzw. verschiedene Religionen waren oder sind schuld an den meisten Kriegen........

ja ich denke schon wenn man mal nachdenkt wie viele kriege wegen religion gefürt wurden
einige dinge in der geschichte wären nicht passiert ohne relligionen aber trtzdem finde ich das man relligionen nicht braucht

aber noch viel wichtiger : Es verleiht denen Macht, die wissen, dass Religion eine Lüge ist, diese aberschamlosausnutzen

Gott ist nur für Menschen nützlich, die eine schwache Persönlichkeit haben und kognitiv eingeschränkt sind. Gott ist bloß ein Überbleibsel der Antike, in der es die Menschen einfach nicht besser wussten. Religion schränkt die Kreativität ein und unterdrückt den Wissensdurst, was einfach nur schrecklich ist. Ich bin auch ohne Gott ein guter Mensch. Ich tue gutes, weil es das Richtige ist und ich es so will und nicht weil ich Angst habe ein Stockwerk tiefer zu landen. Und nehmen wir einfach nur mal an, dass ich mich irren sollte und es doch einen Typen über den Wolken geben sollte. Wenn ich sterben würde und er vor mir stehen würde, dann müsste ich mir sowieso keine Sorgen machen, weil ich immer ein guter Mensch war und es immer sein werde und deshalb eh in den Himmel kommen würde. Ausserdem würde ich es in dem Moment aufrichtig bereuen nicht geglaubt zu haben und Gott vergibt ja jeden der aufrichtig um Vergebung bittet. So, sollte er jedoch ein Ar*ch sein und mich, einen guten Menschen, in die Hölle schicken nur weil ich meinen gesunden Menschenverstand/freien Willen eingesetzt habe den ER mir gegeben hat, dann ist es mir auch egal. Warum? Ganz einfach, ich hätte keine Lust den Himmel, für den Rest der Ewigkeit, mit so einen Typen zu teilen.
Ja, ok.
Mir gehts halt mehr um die religiösen Gemeinschaften, die es seltsamerweise schaffen einen Glauben an irgendetwas mit Erfolg zu verteilen.
Ach weißt du... jeder seiner Reife gemäß... Der eine braucht den Halt der Gemeinschaft, der andere macht sich alleine auf den Weg :-)