Ich denke hier an die soziale Komponente - dann müsste ein Einzelkind nicht alleine aufwachsen.
Ich glaube, dass man die Institution Krippe anders sehen muss. Kinder lieben Kinder. Egal, ob sie Einzel- oder Geschwisterkinder sind. Und die Krippe ist einfach ein Treffpunkt (mit professioneller Aufsicht und Führung) für die Kleinen. Ein Einzelkind empfindet das Leben dort vielleicht noch einen Tick spannender, aber eben auch nur vielleicht. Ich halte die Krippe ab einem gewissen Alter auf jeden Fall für sinnvoll.

Ich glaube auch nicht, das es eine Rolle spielt ob Einzelkind oder nicht. Wenn zu Hause bist, würde ich das Kind nicht in die Krippe geben. Geh auf den Spielplatz, dort trifft dein Kind auch andere Kinder. Wenn es dann 3j. ist, kann es ja in den Kindergarten gehen und es hat noch nichts verpasst ;)
Ja, aber du glaubst ja nicht, was für "autistische" Mütter es gerade mit Kleinkindern auf dem Spielplatz gibt! Die sehen "mein Kind, meine Spielsachen" und sonst nix, das kann dann für ein kontaktfreudiges Kleinkind schon frustrierend sein. Das gilt natürlich nicht für alle, auch nicht überwiegend, aber es gibt schon so Tage, da erwischst du sie alle auf einmal, und dann mach das mal deinem Kind klar, das sich auf andere Kinder zum Spielen gefreut hat! Von daher würde ich bei einem Einzelkind, wenn schon nicht eine Krippe, wenigstens eine Spielgruppe suchen, oder mich mit anderen Müttern zu regelmäßigen Treffen zusammentun.