Frage von Despote, 40

Wäre die D-Mark geblieben, hätten wir dann von der Lohn und Kaufkraft die gleiche Entwicklung gehabt?

Hab mir mal ausgerechnet, daß ich vor gut 25 Jahren schon genau soviel verdient habe wie heute. Nur von der Kaufkraft her hat sichs etwa halbiert.

Antwort
von Andretta, 18

Ob die Währung nun DM oder Euro heißt, ist ja eigentlich egal. Am Ende ist es die ewige Gier der "Großen", die uns unten das Wasser abgraben.

Unternehmen und Konzerne, auf endlosen Wachstum gerichtet. Ein außer Rand und Band geratener Finanzmarkt mitsamt der vielen Bankenrettungen. Spekulationsgeschäfte in irrwitzigem Ausmaß. Immer mehr Geld, das sich die am oberen Ende der Gesellschaft einsacken, das von unten nach oben wandert. 

Nicht umsonst gibt es heute den Ruf nach Umfairteilung.

Dass nun die Verlagerung eines guten Teils der politischen Bühne nach Brüssel diese Entwicklung forciert hat, scheint auf der Hand zu liegen, wenn man sich anschaut, wie sich Politiker und Lobbyisten dort die Klinke in die Hand geben. Ob es aber in einem autarken Nationalstaat Deutschland ohne EU eine andere Entwicklung gegeben hätte, darüber lässt sich nur spekulieren. 

Im Prinzip müssten wir Bürger nun in einem breiten gesellschaftlichen Minimalkonsens zueinander finden, wenn wir solcherlei Entwicklungen bremsen wollen. Es ist nicht zu erwarten, dass die Reichen und Mächtigen das von selbst tun. 

Kommentar von Despote ,

Danke, 1 a-Qualitätsantwort

Antwort
von herakles3000, 22

Nein der lohn wätre am boden den die DMark war eine zu starke wärung wodurch es problem im import un d export bereich gab Da unsere waren dort zu Teuer waren.(export)auch wäre Die kosten weiter gestiegen aber man hätte nicht so extem auf sein geld aufpassen müssen wie heute Außerdem sind auch die 5% währungsverluste (inflation) in diesen jahren 5 mal mindesten aufgetaucht also Damit hätte sich auch was ander kaufkraft geändert  die Preise von damals wurden schnell zu 1:1 An kosten und das ging zu schnell den der lohn hat sich ja nicht 1:2 gändert dan Hätten wir als Endverbraucher eine gute kaufkraft  dan gäbe es aber _Keinen grund zur einführung einer neuen währung.

Kommentar von Despote ,

Alles schön und gut. Auf jeden Fall habe ich mir von meinem Lohn vor 25 Jahren wesentlich mehr kaufen können als heutzutage.

Antwort
von wfwbinder, 21

Dann musst Du ja früher fürchterlich viel gespart haben, oder inzwischen verhungert sein, denn nach Deiner Aussage müsstest Du ja nur die Hälfte der heutigen Ausgaben haben.

Der Blick zurück ist meist verklärt, also rufe mal Seiten auf, wo die alten Preise verzeichnet sind.

Kommentar von Despote ,

Genau das Gegenteil. Bitte lese meinen Beitrag weiter oben.

Kommentar von wfwbinder ,

Vollkommen klar, natürlich hätte sich unser Export nicht so entwickelt. Mir ging es um die Legende, man hat heute nur noch das gleiche Einkommen, bei gleichen Kosten.

Kommentar von Despote ,

Blöde Frage jetzt von mir: Wäre die Mark geblieben, könnte man sich auch nicht mehr kaufen bzw, wäre das Einkommen auch nicht höher. Vorausgesetzt sie wäre behandelt worden wie der Euro. Ich weiß, wirre Frage, nimms nicht übel, hab eben ein paar Bier getrunken.

Kommentar von wfwbinder ,

Na ja, wir hätten als Nation mit DM, gegenüber Frankreich Italien, Österreich usw. schon eine etwas andere Entwicklung genommen, oder anders gesehen, die uns gegenüber.

Italien hätte z. B. für die Staatsschulden mehr Zinsen zahlen müssen, hätten aber auch eine höhere Inflationsrate gehabt.

Nur das im Nachhinein zu simulieren, wäre nicht ganz einfach.

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