Frage von Zischelmann, 38

Wäre die Ausländerfeindlichkeit geringer oder gar nicht vorhanden wenn in Deutschland Ausländer aus liberaleren Ländern leben würden?

Ich meine damit Ausländer aus Ländern wie den Niederlanden, Schweden, Schweiz, Frankreich, England,Österreich, Dänemark...

Ich habe mit einem Nachbar mal ein Gespräch diesbezüglich geführt;er meinte das es darauf ankomme welche Art von Ausländer in Deutschland leben- Ein Niederländer z.B. hat nun mal eine andere Mentalität als einer aus der Türkei oder gar aus Arabien... Er äußerte das er sich oft in manchen Stadtteilen wie ein Fremder im eigenen Land fühle-und vor allem das heute so viele agressive Jugendliche mit Migrationshintergrund in Deutschland sind. (Die früheren Gastarbeiter verhielten sich zumindestens anständig)

Was meint Ihr? Ist mulitkulturell sehr schwer zu leben? Wer ist schuld das es zu vielen Konflikten kommt? Ich bin der Ansicht es gibt Schuld auf beiden Seiten: Von den Ausländerfeinden und auch von Ausländern die sich negativ verhalten und in keinster Weise eingliedern wollen

Antwort
von LustgurkeV2, 21

Sicherlich wäre ein Zusammenleben einfacher wenn man dem Gegenüber in Kultur und Lebensweise ähnelt.

Antwort
von muelli21, 12

ich glaube nicht. nehmen wir mal an, dass es anstelle der vielen türken genauso viele franzosen gäbe. dann würde auf denen rumgehackt. es ist nun mal so, weil es kulturelle unterschiede gibt. die leute, die so eine abneigung empfinden, würden lediglich andere "gründe" finden um ausländerfeindlich zu sein. generell ist es ja auch so, dass eher leute in andere länder wandern, weil die situation im eigenen land nicht optimal sind und man sich in einem anderen land einen besseren lebensstandard verhofft. da finden sich sofort die ersten "gründe" wie zb: das sind schmarotzer, etc.

würde ein großteil aus einem wohlhabendem land kommen (egal wie absurd das jetzt sein sollte), dann würden sie sagen dass die alle hochnäsig sind. also liegt es glaube ich nicht am land, sondern eher an der anzahl der "ausländer". dann wird sich einfach an klischees bedient und die gründe zur ausländerfeindlichkeit variieren einfach nur.

Antwort
von diemaracuja, 11

Schwieriges Thema. 

Ich würde mal behaupten, dass es alleine schon deswegen einen Unterschied macht, weil du einen Engländer/Franzosen/Spanier gar nicht als solchen erkennen würdest, wenn du ihm begegnest. Es fällt einfach nicht so sehr auf (gut bei Spaniern vielleicht doch schon ein bisschen).

Mentalität ist aber ein großes Thema. Ich kenne mich da nicht aus, will also kein gefährliches Halbwissen verbreiten, aber alleine durch die Religion ist die Mentalität von Türken/Arabern/etc. anders. In wie weit anders kann und will ich hier nicht beurteilen.

Das mit dem "Fremder im eigenen Land" kenne ich aber, nur würde ich nicht behaupten, dass das etwas Schlechtes ist. 

Was die aggressiven Jugendlichen angeht, kann ich ebenfalls nur mutmaßen, aber als Migrant ist es wohl schwierig an eine gut bezahlte Stelle zu kommen, vor allem wenn man die Landessprache noch nicht so gut kann. Das führt natürlich dazu, dass viele der Migrantenkinder in ärmeren Verhältnissen leben, was nachweislich die Gewaltbereitschaft und die Bildung beeinträchtigt, auch bei Deutschen.

Natürlich gibt es auch die Ausländer, die sich nicht eingliedern wollen, aber dagegen kann man wohl nicht viel machen. Sicher sind die Ausländerfeinde da aber keine große Hilfe.

Antwort
von mistergl, 13

Ich denke ja. Denn je unterschiedlicher die Kulturen und Bräuche, desto schwerer wird die Integration in die jenige Gesellschaft.

Aber was meinst du mit "liberal"?

Kommentar von Zischelmann ,

Mit liberalen Ländern meine ich solche in denen Meinungsfreiheit herrscht(Demokratie) und Toleranz gegenüber Minderheiten

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community