Wäre der Biblische Gott nach deutschem Recht ein Straftäter?

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15 Antworten

Ja rein theoreitsch würde er verurteilt werden und das nicht zu Knapp

Nimmt man die Bibel beim Wort, würde er schon allein für seine Taten in Ägypten und bei der Sintflut, für Völker oder/und Massenmord verurteilt. Zudem wohl auch für das diskriminieren und hetzten gegen andere Religionen.

Unabhängig ob man es auf einen spezifischen Christlichen Gott bezieht, oder allgemein auf allmächtige Götter müsste sich Gott sicher für Milliardenfache Unterlassung der Nothilfe verantworten.

Auch wenn der biblische Gott viel gutes getan hätte, würde das seine Straftaten nicht rückgängig machen oder rechtfertigen.

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Kommentar von maxim65
16.08.2016, 16:55

Naja das was er gutes getan hat müsste man mal kritisch beleuchten

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Der biblische Gott würde schon am ersten Satz des Grundgesetzes scheitern: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Das kann meinem Gott, dem Fliegende Spaghettimonster, nicht passieren. Das FSM ist absolut grundgesetztreu.

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Das deutsche Strafrecht bezieht sich nicht auf Entitäten außerhalb unserer Welt.

Wenn aber ein Mensch etliche der in der Bibel beschriebenen Dinge in der realen Welt (also nicht einer simulierten Welt, die er selbst geschaffen hat) tun würde, würde er sich strafbar machen.

Übrigens, was wir "Höhere Gewalt" nennen, nennt sich im Englischen "Act of God" - also "Tat Gottes".

(Aber mal das Recht selbst betrachtet: Ein Rechtesystem zu schaffen, das alle Fälle von vornherein berücksichtigt, scheint mir ebenso aussichtslos zu sein, wie ein Computer-Programm, das die fehlerfreie Funktion beliebiger anderer Programme beurteilt oder ein mathematisches Verfahren, das beliebige Axiomensysteme auf Widerspruchsfreiheit untersucht.) Damit ist der Versuch, ein Rechtesystem zu schaffen, bei dem nicht irgendwamm irgendwelche himmelschreienden Ungerechtigkeiten auftreten, prinzipiell zum Scheitern verurteilt.

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Gott sicher nicht, aber umso mehr diejenigen, die alle diese Gerüchte über ihn in Umlauf gebracht haben und dann behauptet haben, das sei Gottes Wille.

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Selbstverstaendlich. Und du meinst diese Frage ja auch nur rhetorisch und weisst, dass Gott schon verurteilt wurde.

Falls du es noch nicht mitbekommen hast, wurde Gott bereits nach hoechstrichterlicher menschlicher Instanz ermordet. Nietzsche bezeugt: Gott ist tot.

Im uebrigen sind seine Untaten, nachdem er nun schon etliche Jahre tot ist, auch schon laengst verjaehrt.

Das war natuerlich bereits die zweite Ermordung. Die erste fand schon im Jahr 33 statt, aber da ist er noch mal entkommen. Doch jetzt haben wir ihn sicher ganz tot gemacht.

Manche behaupten jedoch, er sitze lebenslaenglich. In diesen kleinen Zuchthaus-Zellen namens Tabernakel in den katholischen Kirchen. Er soll nur sonntags zehn Minuten Freigang haben, wird bei dieser Gelegenheit aber jedes Mal von Millionen Glauebigen mit reissenden Zaehnen verspeist.

Welche Strafe ist nun grausamer und angemessener fuer ihn: gleich tot machen oder lebenslaenglich mit woechentlichem Zerfleischungs-Ritual?

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Kommentar von chrisbyrd
16.08.2016, 21:48

Jesus lebt - Nietzsche ist tot...

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Er könnte nach dem deutschen Strafrecht nur verurteilt werden, wenn er ein Mensch wäre und auch nur für die Taten, die er in Deutschland begangen hat und die ihm nachgewiesen werden könnten.

Nehmen wir mal an, man könnte ihn zur Verantwortung ziehen, dann würde er zumindest wegen Millionen von Fällen unterlassener Hilfeleistung verurteilt. 

Wenn es ihn gäbe, hätte er natürlich noch weit mehr auf dem Kerbholz, die Manipulation von Sportveranstaltungen zählt da noch zu den Kleinigkeiten.
Völkermord wäre schon eine größere Nummer.

Mir ist schleierhaft warum menschen ein Wesen anbeten können wenn sie gleichzeitig glauben, dass es solche grausamen Taten begangen hat.

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Dass Menschen nicht an Gott glauben können, kann ich ja noch irgendwie nachvollziehen.

Dass sie aber über IHN vor Gericht zitieren wollen, ist schon überirdisch absurd.

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Kommentar von AaronMose3
16.08.2016, 15:00

ist schon überirdisch absurd.

Du solltest das alte Testament noch einmal lesen, dir "Gottes Taten" ansehen und dann darüber nachdenken, ob du die Frage nicht auch hilfreich beantworten könntest, anstatt nur darüber zu jammern, das es Menschen gibt, die sich die Frage stellen ob "Gottes Taten" verurteilt werden müssten wenn man ihn vor ein Gericht stellen würde.

Das müsste man nämlich durchaus. 

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Kommentar von Eselspur
16.08.2016, 15:07

Dass du weder mit Aaron noch mit Mose offensichtlich etwas anfangen kannst, sehe ich dir gerne nach, auch dass dir Geschichtlichkeit kein Begriff ist. Dass du aber nicht einmal den Unterschied zwischen "jammern" und "feststellen" kennst ist traurig.

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Wie sehr ist der Mensch doch immer wieder dazu geneigt, Gott wegen dem oftmals traurigen (selbstverschuldeten) Zustand der Welt, auf die Anklagebank zu zerren. Im Grunde glauben die Ankläger noch nicht einmal an einen Schöpfer, finden es aber trotzdem richtig und gerechtfertigt, den zu kritisieren und zu beschimpfen, den sie für eine fiktive Figur halten. Sehr seltsam! Es ist sicherlich wahr, daß uns Leid im Leben verändert - nicht nur die Ungläubigen sondern auch die Gläubigen. Im Grunde ist das Leid im Leben ganz gegen Gottes Wille und Natur. Aber es ist ein Umstand, den Gott dazu benutzt, um Menschen zum richtigen Nachdenken zu bringen.

Um zur (freiwilligen) Liebe Gottes zu finden, bedarf es manchmal eben auch drastischer Methoden. Nicht selten durch Leid, was wir uns selbst zufügen oder zugefügt bekommen. Es ist also nicht stets so, daß Gott extra Leid sendet, sondern er lässt es mitunter zu, weil es anders nicht geht. Was wir als richtig und falsch empfinden ist nicht das Maß aller Dinge. Gott sitzt nicht auf der Anklagebank wie so viele, die mit dem Thema in Berührung kommen meinen, sondern der Mensch vergewaltigt sein Gewissen und macht Gerades krumm und Gutes schlecht. 


Gott lässt den Menschen nicht leiden um des Leides willen, sondern er will auf Jesus hinweisen, der allem Leid einen tiefen Sinn gibt, durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz und die Versöhnung mit sich selbst. Das lesen wir in 2. Korinther 5, 19-20: ''Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott''! Der Mensch hat einfach keinen guten Kern - das ist eine Lüge.

Wir sind gefallen, verdorben, leben in satanischer Rebellion gegen Gott (lassen uns vom Teufel dazu instrumentalisieren), und verursachen das Leid in der Welt ganz alleine. Der Mensch steht in der Schuld Gottes und nicht umgekehrt. Sowohl der Mensch als auch die Natur leidet unter den Folgen der Sünde. Was man sät, wird man ernten und der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6,23). Der Mensch braucht keine äußere Kosmetik oder eine Gehirnwäsche die uns zur geistlosen Marionette macht,sondern Erlösung und eine Neugeburt. Gottes Mittel zur Errettung sind Gnade, Liebe und Neugeburt durch das Evangelium Jesu Christi (Johannes 14,6). Wer das verstanden hat, kommt nicht im Traum darauf Gott anzuklagen.

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Kommentar von HumanistHeart
16.08.2016, 17:53

Nicht im Geringsten seltsam. 

aber Dir das zu erklären bringt ja leider nichts.

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Er ist das Gesetz nichts steht über Gott. Und warum sollte es falsch sein was er gemacht hat.

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Wie sollte ein Gott verurteilt werden?

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Kommentar von HumanistHeart
16.08.2016, 17:53

In dem man ihn verurteilt.

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eindeutig JA, aber nicht nur vor einem deutschen gericht sondern sogar vor einem internationalen kriegsverbrecher-tribunal..........

ein großer regisseur hat mal gesagt, würde man das alte testemant wortwörtlich verfilmen, wäre das der schlimmste film aller zeiten........und recht hat er.............:)

der gott im alten testament ist ein monster, kriegsverbrecher und wenn man die ganzen wörtlich nehmen würde, wäre er selbst der teufel, denn genauso wird er im alten testament beschrieben.............:)

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Sicher und eigentlich müsste man auf grund der im Laufe der Jahre verübten Gräul und Menschenrechtsverletzungen und der existierenden Hetzschrift den ganzen Verein verbieten

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Gott wird irgendwann der Richter sein...

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Es gibt weder einen "Gott der Bibel", noch einen "Gott der Christen".

Warum sollte denn "mir" (wer auch immer das ist) etwas stehlen, - vor einem Gericht?

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ja, das würde er

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