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Wär die Menschheit in Zukunft gierig genug sich an Gottes` Stelle zu stellen, wenn sie es könnte?

gefragt von Odyssey2009Odyssey2009 am 04.12.2008 um 3:53 Uhr

Was meinen Sie? Gewalt, Gier, Profit, Geld, technologischer und wissenschaftlicher Fortschritt bestimmen die Menschheit seit eh und je. Unsere Welt ist mehr alchimistisch als gläubig eingestellt. Würde es die Menschheit in ferner Zukunft durch reisen in andere Dimensionen, wie auch in die, in der Gott existiert wagen, sich ihm direkt zu nähern oder gar sich aus Gier und Profit- oder Machtsucht sich ihm gewaltsam an seine Stelle zu stellen? Was meine Sie, wenn Sie die Menschheitsgeschichte so reveupassieren lassen?


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Starbuck
beantwortet von Starbuck am 4. Dezember 2008 08:27
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Das versuchen die Menschen doch schon seit Adam und Eva.

Kommentar von Simple_avatar7smallOdyssey2009 am 4. Dezember 2008 10:26

Ist zwar keine klare Antwort, aber ein extrem origineller und interessanter Aspekt, der mir gefällt. Und dass nicht nur weil man es aus gläubischer Sicht sehen kann...


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 4. Dezember 2008 16:37
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In Zukunft?! Sie versucht es doch schon seit langem. Selbstüberschätzung hat Tradition und seit der sogenannten Aufklärung wuchert sie ins Uferlose.

Kommentar von Guellard am 5. Dezember 2008 13:49

Als ob sie vor der Aufklärung frommer gewesen wären! Vive le roi!

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 5. Dezember 2008 14:12

Das denke ich schon. Es war ja noch nicht "in", alles jenseits des eigenen Denkens zu leugnen.


Rosslauer
beantwortet von Rosslauer am 4. Dezember 2008 06:16
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Wenn es einen Gott gibt (was oder wer auch immer dass ist) bin ich sicher dass es Menschen gibt (nicht viel aber es gibt sie ;-) die Ihn/Sie oder Es ersetzen wollen würden. Gibt es keinen würden diese einen Gott erschaffen.
Wohin dass führt kann man in Teilen schon heute "bestaunen" (Ratte mit Ohr auf dem Rücken ect.)

Kommentar von Guellard am 5. Dezember 2008 13:47

War keine Ratte, war ne Maus, und das war ein Experiment, in dem es galt, herauszufinden, in wie weit man Organe künstlich züchten kann. Das Ganze war kein Versuch, Gott zu spielen (wie auch immer das aussehen sollte), sondern war Forschung - da ist ein Unterschied! Man erschafft sich Gott ja nicht automatisch; Religion ist ein Versuch, die Welt zu erklären, mehr nicht

Kommentar von 4470e9881006f268537c0734c10d765csmallRosslauer am 6. Dezember 2008 01:42

Hi Guellard,
und Danke für die Korrektur ;-)
Der Ratte (oder Maus) wird dass ziemlich schnuppe gewesen sein.
Mir ging es eher um den Respekt allem! Leben gegenüber. Dass dieses Tier für die Forschung herhalten muß die dem Menschen dient ist wohl übel genug. Einen Unterschied zwischen (diese Art) Forschung und dem Versuch Gott zu spielen sehe ich hier nicht.
Zum Thema Religion verkneife ich mir einen Kommentar ;-)
Was den Glauben angeht möge jeder glauben was immer er/sie will. Es ist solange in Ordnung wie´s niemanden*! schadet.

  • mit niemanden meine ich selbstverständlich auch Tiere
Kommentar von Simple_avatar7smallOdyssey2009 am 7. Dezember 2008 21:48

@Guellard: "Religion ist ein Versuch, die Welt zu erklären, mehr nicht". Alles klar und die Gesetze der Mathematik, Physik, Chemie und Astrophysik hat auch der Mensch erschaffen oder wie? Das wär das Dasselbe, als wenn ein Mensch, der seine Eltern nicht kennt behaupten würde, er hätte sich selber gezeugt...

Kommentar von Simple_avatar7smallOdyssey2009 am 7. Dezember 2008 21:54

Das, was der Mensch als "Wissenschaft" für sich bezeichnet ist nicht das, was er momentan darunter verstehen mag. Die eigentlichen Wissenschaften MÜSSEN von jemandem stammen der sie geschaffen hat und der Mensch war es nicht. Denn diese Wissenschaften, oder was der Mensch darunter versteht, die faktsich überall im Kosmos mit ihren Gesetzen vorhanden sind sind nunmal älter, als das Leben auf Planeten...


ferdl
beantwortet von ferdl am 4. Dezember 2008 18:34
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Hallo, diese sehr theoretische Perspektive sollte bald Vergangenheit sein. Wer sich selbst als Gott sieht leidet an Grössenwahn, sofern er nicht mit Vornamen Jesus heisst. Verrückte Herrscher hat es schon immer gegeben, die Vernünftigeren begründen ihre Macht mit Gottes Gnaden. In erster Linie um selber nicht komplett auszuflippen. Es ist also für Menschen gefährlich, überheblich zu werden und das ist gut so.
Was die Zukunft betrifft, so wird es weiteren Fortschritt geben, in sehr langer Zeit werden wie vielleicht die Zeit beherrschen und uns aus dem dreidimensionalen Lebensraum in den vierdimensionalen erheben. Dann wären wir dem sehr ähnlich, was man unter Gott versteht. Unsere technischen Möglichkeiten sind bis dahin grenzenlos. Aber auch das ist gefährlich. Sollten die Menschen nicht gleichzeitig auch besser werden, dann werden sie die Technik zur eigenen Zerstörung benutzen. Nur ein Wesen, das Gott auch ethisch ähnlich wird kann es so weit bringen. Oder wie Einstein sagt:
"Liebe Nachwelt!
Wenn Ihr nicht gerechter, friedlicher und überhaupt vernünftiger sein werdet, als wir sind, bzw. gewesen sind, so soll euch der Teufel holen." Albert Einstein

Kommentar von Simple_avatar7smallOdyssey2009 am 4. Dezember 2008 21:15

Ist zwar nicht ganz konkret, aber ein Beitrag, der mir sehr gut gefällt...


anonym
beantwortet von jorgito57 am 4. Dezember 2008 04:23
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wenn, waere, wuerden usw. Da kann man auch nur so antworten. Also, du wirst keine richtige Antwort (Es gibt sie auch nicht) Wenn es einen Gott gibt, wird sich die Menschheit Ihm nie gleich stellen koennen. Anstreben sollten wir es schon, denn Gott ist Perfekt und das sollten wir anstreben. Gibt es Gott nicht... Dann eruebrigt sich eine Antwort. Ich will darueber nicht diskuttieren, weil ich der meinung bin, dass "an Gott glauben" eine Sache jedes einzelnen Menschen ist. Ich persoenlich glaube an Gott, respektiere aber die Meinung der Anderen

Kommentar von Simple_avatar7smallOdyssey2009 am 4. Dezember 2008 08:57

Für mich ist es erwiesen, dass es Gott geben MUSS, weil wo Gesetze sind (ob biologischer, physikalischer, chemischer oder astronomischer Natur) da muss es auch jemand geben, der sie geschaffen hat...


molinax
beantwortet von molinax am 4. Dezember 2008 04:30
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Eine wahrhaft phantastische Frage?


Würde es die Menschheit (...) wagen, sich ihm direkt zu nähern?


Odyssey2009 in diesem Konditionalsatz fehlt doch ganz offensichtlich der mit "wenn" eingeleitete Nebensatz. "Würde es die Menschheit wagen, wenn was?"

Aber mal angenommen, du möchtest fragen, ob die Menschheit also solche es "in ferner Zukunft" wagen WIRD, so ist deine Frage immer noch recht trübe. Was heisst denn "in ferner Zukunft"? Was verstehst du denn unter Menschheit?

Nimm's mir nicht übel. Aber die Frage ist doch sehr spekulativ.

Kommentar von Simple_avatar7smallOdyssey2009 am 4. Dezember 2008 08:44

Nun, ich gebe zu, man hat für die Hauptfrage nur begrenzten Platz. Aber auschlaggebend war ja, der Aspekt ob Sie die Menschheit für gierig genug halten dass sie: SICH AN GOTTES` STELLE STELLEN WÜRDE, WENN SIE ES TECHNOLOGISCH GESEHEN KÖNNTE... Denken Sie bspw. mal an die Korruption von Machtmenschen allgemein bereits in der heutigen Zeit...

Kommentar von 907c574387fbcd64afbb005044344077smallmolinax am 4. Dezember 2008 16:09

a) Ein korrupter Machtmensch ist noch nicht die ganze Menschheit.

b) Au weih, Gott lässt es natürlich zu, dass die Menschheit sich technologisch so weiterentwickelt, dass sie so allmächtig, so weise, so gut und so eins sind wie Gott. Du meine Güte, Ihre Frage ist einfach theologischer Unfug.

Entschuldigen Sie die klaren Worte. Aber sie sollten versuchen, naturwissenschaftliches Denken klarer von theologischem Denken zu unterscheiden, sonst kommen Sie nur zu leicht in die kreationistische Falle.

Kommentar von Simple_avatar7smallOdyssey2009 am 4. Dezember 2008 21:10

"Gott lässt es natürlich zu, dass die Menschheit sich technologisch so weiterentwickelt"... Ja, das hat er bereits. Und wenn Sie darüber informiert wären, was in den letzten Jahren für Experimente zum "glorreichen" Vorteil der Physik-Wissenschaften gemacht wurde, ich sage nur GENF: Die Miniatur-Simulation eines Urknalls, was weltweit für Aufruhr sorgte, weil daraus hätte ein schwarzes Loch entstehen können, dann wird es Ihnen ja nicht entgangen sein, dass die Menschheit bereits HEUTE schon Gott spielt, bzw. WETTEIFERT. Profit geht immer mehr über alles und in nicht allzu ferner Zukunft auch in Bezug auf die physikalischen Mächte bzw. Gesetze des Kosmos...

Kommentar von Simple_avatar7smallOdyssey2009 am 4. Dezember 2008 21:19

...die letztenendes auch kein Hindernis mehr für die "höheren Ziele" sein sollen. Lassen Sie mal, es passiert in unserer Welt genug diesbezüglich...

Kommentar von 907c574387fbcd64afbb005044344077smallmolinax am 4. Dezember 2008 22:17

Sie sind aber hartnäckig: Wir chaten hier, weil Sie sich Ihre Antwort schon längst zusammengeschustert haben.

Aber lassen Sie mich Ihnen freundlich entgegnen:


Punkt 1:

Sie nutzen das Internet. Wenn Sie informiert wären, so wüßten Sie, dass das CERN in Genf entscheidend war bei der Entwicklung des Internets. Sie nutzen also ein sogenanntes Spinn-Off-Produkt wie das Internet. Und sollten Sie CDs benutzen, gehört das in die gleiche Kiste (Laser). Und wenn Sie eines Tages einen Nierensteinzertrümmerer brauchen, was ich nicht hoffe, so ist's wieder dasselbe. Sie haben sich dann ihrer Argumentation zufolge immer angemaßt, Gott zu spielen.

Punkt 2:

Wir kommen mit unserem Instrumentarium gar nicht an den Urknall heran. Sollten wir es dennoch erfolgreich versuchen, sind wir Gott wohl etwas näher kommen, aber nicht in dem Sinne, wie Sie es meinen. Vielmehr sind wir dann mausetot. Die Naturwissenschaft mit ihren Experimenten macht uns im Extremfall nicht gottähnlich. Sie killt uns.

Punkt 3:

Wir sind aber als Tote noch längst nicht Gott der Allmächtige. So einfach geht das nicht. Wenn wir sterben, kommen wir höchstens vor das jüngste Gericht. Und da dürfen wir erfahren, ob wir zu weit gegangen sind.


Fassen wir zusammen:

1: Das Internet ist als Spinn-Off-Produkt des CERNs, nicht des Teufels.

3: Naturwissenschaft ist nicht gleich Theologie.

2: Tot sein heißt nicht einfach Gott sein.

Ich hoffe, das bringt ein wenig Licht ins Dunkel dieser Zeit.

Kommentar von Simple_avatar7smallOdyssey2009 am 5. Dezember 2008 05:54

Ach vergessen Sie`s...

Kommentar von 907c574387fbcd64afbb005044344077smallmolinax am 5. Dezember 2008 07:40

Wer die Antwort nicht scheut, darf ruhig fragen.

Kommentar von Simple_avatar7smallOdyssey2009 am 5. Dezember 2008 10:48

Danke! Ich habe alles erfahren, was ich wissen wollte, und mehr als das wollte ich auch garnicht wissen...

Kommentar von Simple_avatar7smallOdyssey2009 am 5. Dezember 2008 10:57

Außerdem haben Sie bis auf 3 Sätze sowieso nur unzusammenhängendes Zeugs geschrieben. Also warum sollte ich Sie noch was fragen, bei Ihrer umwerfend charmanten Art und Weise mit meiner Frage umzugehen sowieso nicht...

Kommentar von 907c574387fbcd64afbb005044344077smallmolinax am 5. Dezember 2008 13:56

Du wolltest die Wahrheit nicht hören.

Also dann verneble ich deinen Verstand mit ein bisschen Simsalabim:


Ja, lieber Odyssey2009, wir sind auf dem besten Wege Gott von seinem Thron zu stossen.


Zufrieden? Ja? Dann gute Nacht!

Kommentar von Guellard am 5. Dezember 2008 14:01

Junge, unzusammenhängendes Zeugs? Gott lebt in einer Dimension, und da können Menschen hin? Für einen Menschen hast du ja reichlich Ahnung von den Machenschaften und Aufenthaltsorten des lieben Herrn. Tatsache ist, dass du keine wirkliche Ahnung von deinen ausgesprochenen Befürchtungen hast, und nur von einem ungenauen und verschwommenen Unwohlsein getrieben wirst. Davon abgesehen, glaube ich, war sich nicht einmal Jesus so sicher, was von Gott und was vom Teufel ist; auch in dieser Hinsicht bist du wieder erstaunlich sicher in deinen Äußerungen. Übrigens, wie viel genau weißt du denn über schwarze Löcher? Darüber zu sinnieren, überlasse ich lieber den Jungens im CERN.


wolfgang1956
beantwortet von wolfgang1956 am 4. Dezember 2008 04:32
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Wenn ich so ersten sechs bis acht millionen Jahre mit den letzten 500 Jahren vergleiche und dann zusätzlich Revue passieren lasse, meine ich, daß wir, nachdem Alberto Monopedros die allgemeine Relativitätstheorie und das vierdimensionale Raumzeit-Kontinuum erklärt hat, wir wieder kleinere Brötchen backen sollten. Der Sprung zur nächsten, d.h. fünften Dimension wird wahrscheinlich wieder einige Jahrtausende dauern.

Da halte ich es lieber mit Madame Pompadour: „Après nous la délouge!!“


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