patrizia2 am 09.11.2009 um 0:03 Uhr
Angeregt durch die Frage zum Beckenwachstum gerade eben - mein Kind (5) hat vor Kurzem von solchen Schmerzen gesprochen - was bestimmt nachgeplappert war, aber trotzdem..:
Bewiesen zu sein scheint so etwas ja nicht, wie ich eben mal kurz gegoogelt habe. Aber trotzdem noch mal anders gefragt: Ab welchem Alter können sie auftreten oder kann das während des ganzen Wachstumsprozesses sein und wie können Kinder das merken?
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Ich muss mich noch einmal einklinken - es ist doch immer so-wenn etwas nicht auf einem "Foto" sichtbar gemacht werden kann oder chemisch nachgewiesen, gibt es so etwas einfach nicht in der Fachwelt! Und doch kann unentdeckt da auch eine Krankheit - wie die "Scheuermannkrankheit" und auch rheumatische Dinge dahinter stecken - was später Dauerfolgen im Erwachsenenalter hat. Habe ich alles von Freunden gehört und gesehen - bei mir erkannte man auch erst eine Wirbelsäulenverkrümmung, als es schon zu spät war fast. Ging nie mehr weg-wurde nur etwas gestoppt. Die 2 Jahre vorher mit Rückemschmerzen wurden ignoriert und weggeredet. heute lebe ich mit allen Konsequenzen - nicht schön, glaubt mir! Mein Rat ist - wenn man merkt, dass ein Kind wirklich Schmerzen hat, abklären -was dies sein kann und dran bleiben. Natürlich kann man auch nicht außer Acht lassen, dass Kinder schnell so etwas ausnutzen, aber jeder kennt sein Kind und was macht es aus, einen Tag ein Kind zu Hause mit Wärme zu behandeln etc., damit es den nächsten Tag wieder fit ist?????
Gute Frage habe das schon öfters gehört und meine Kleine (3Jahre) hat nachts auch schon über Schmerzen in den Beinen geklagt

Es hält sich das hartnäckige Gerücht, teilweise leider auch unter Medizinern, daß Wachstum weh tun würde oder sogar müsse. Das ist - wie du schon selbst bemerkst - so in keinster Weise haltbar! Wachstum selbst macht keine Schmerzen! Sehr wohl können die Wachstumsfugen der Knochen schmerzen, wenn der Bewegungsapparat falsch belastet oder überbelastet wird. Das ist dann als Warnsignal zu verstehen. Solche Schmerzen äußern sich primär nach Beginn der Bettruhe und sind je nach Alter des Kindes sehr genau an den Wachstumsfugen lokalisierbar. In so einem Fall ist die körperliche Belastung zu reduzieren oder ein Alternativprogramm (schwimmen, Bewegung im Wasser) durchzuführen. Schwere Schulranzen, falsches Sitzen, Laufen auf hartem Untergrund können die Auslöser sein.
ich kenne diese schmerzen bei mir selbst wenn ich klein war. ich hatte starke gelenke und -knochen -schmerzen. bei meinem kind kam so was zum erstemal mit ca 3,5 -4 jahren. wenn ich die kinderärztin angesprochen habe, meinte sie, das es durchaus wachstumschmerzen sein können. kleine klagte direkt über knie und beine schmerzen und wachte über nächte auf. es war periodisch.
Hallo-unser Sohn und auch die Tochter hatten diese Beschwerden immer,w enn sie gerade wieder einmal einen Längenschub hatten. Meist traten die Beschwerden in den Kniegelenken und den Waden auf - abends, wenn sie zur Ruhe kamen. Unser Orthopäde bestätigte dann die Annahme, dass es Wachstumsbeschwerden sind und wir kamen mit etwas Wärmebehandlung und einreiben mit Salben oder Franzbanntwein hin. Früh war alles wieder i. O. Als das größte Wachstum vorbei war, waren auch die Beschwerden weg.Die Erklärung oben mit den Wachstumsspalten und den falschen Belastungen etc. ist richtig und gut -
unser großer sohn hat diese schmerzen auch ab und zu- und JA, er ist dann immer gewachsen. die wissenschaft sagt, dass es diese schmerzen nicht gibt, also dürfen es ärzte direkt nicht aussprechen... aber jeder der schnell wächst, kennt diese schmerzen. das ist nicht vom alter abhängig, sondern von der zeit in der das kind sehr schnell wächst. bei meinem bruder war es erst mit 15 und bei meinem sohn schon mit 3. er ist jetzt, mit 4 jahren schon 1,10m
Ich hatte diese Schmerzen und meine Kinder auch und man merkt es daran, dass es weh tut! Schon die Kleinen (unter 3) haben sie und dass ist ein Grund weshalb sie nachts wach werden, weinend. Meist hilft ein Kirschkernkissen. Bei meinen treten sie unterschiedlich auf, manchmal durch Überanstrengung oder Mehrbelastung am Tag, manchmal einfach so. Eines spricht dagegen: Ich habe diese Schmerzen manchmal heute noch und ich bin ausgewachsen! Ich habe dafür eine Theorie, nämlich dass es eine Art Rheuma ist. Vor vielen Jahren wurde bei mir ein "Rheumafaktor" im Blut entdeckt (eher nebenbei), der besagt, dass ich dafür anfällig oder ähnlich bin. Aber da ich mich damit nicht weiter befasse, weiss ich es nicht...
Also bei meiner Tochter bin ich mir nicht so sicher, ob sie Wachstumsschmerzen hat. Ich hatte es auf alle Fälle in den Beinen. Das war überwiegend in der Schulzeit. Wenn ich viel gelaufen und auch gestanden bin, hatte ich Hüftschmerzen. Auch heute noch! Obwohl ich letztes Jahr viel Gewicht verlor.
ich weiss nicht, ob wachsen weh tut...aber auch wenn es wissenschaftlich nicht bewiesen werden kann, kann es trotzdem ja sein.
(ich wurde am fuss operiert und es ist neuer knochen gewachsen...das tat schon weh...nicht nur das verletzte gewebe sondern deutlich auch um den zersaegten knochen herum...mein arzt meinte, ist ja klar hier tut's weh, aber es tat mir an iner ganz anderen stelle weh!))
ansonsten wuerde ich immer alle schmerzen. die kinder aeussern ernst nehmen. kann sein, dass er beim laufen seine huepfte ungleich belastet oder unterschiedlich lange beine hat, kann sein das er probleme in der wirbelsaeule hat. lass das wenn es laenger andauert vom facharzt untersuchen!
Hi, kann es sein das dein Kind vor kurzem eine Erkältung hatte? Bei Hüftschmerzen denk ich als erstes an Hüft-Schnupfen.
man hört von den Schmerzen und daß sie ein Gerücht seien
Ich denke, der Begriff ist falsch "Wachstums"-Schmerzen. Viel besser wäre wohl "Schmerzen diffuser Art, die oft bei Heranwachsenden auftreten" Vielleicht hieß es auch mal so. Das Wachsen an sich tut auch nicht weh!
Das ist genau das Problrm, die Kinder lieben solche Tage und nutzen es schnell mal aus...
Kinder nutzen sicherlich diese Tage auch aus. man weiß oft nicht, ob diese Schmerzen tatsächlich da sind, oder Vorwand. Ein bisschen kann man es austesten - im Zweifelsfall aber habe ich das Kind zu Hause gelassen (ich konnte dies auch schnell, weil ich von zu Hause aus arbeitete). Wenn man natürlich arbeitet und nur begrenzte Tage dafür hat, wird es wirklich schwierig - da kann man ab einem bestimmten Alter nur auf eine rüstige Oma etc. hoffen oder schauen, dass das Kind doch zu Schule geht und hoffentlich durchhält. Kommt immer auf das Alter des Kindes an. Es gibt aber nichts Schlimmeres, als dem Kind tatsächlich vorhandene Schmerzen auszureden. Viel Glück. Eine Mutter schrieb mal im Internet darüber und sagte, dass es doch gegenüber der wenigen Ausfalltage im Schuljahr (ca. 30 waren es hier)immer noch genug Schultage gibt und wenn man mit einem Arzt gut in Kontakt ist, sollte man schon auf das Kind hören - aber immer das "Bauchgefühl" auch nicht vergessen.