Frage von iamvicyy, 89

Wachsen Männer aus der Rolle des Sohnes heraus?

Ich kenne viele Jungs, bereits in den 20ern, deren Mutter sie bemuttert und sie es zulassen. Schwierig wird das allerdings, wenn sie eine Freundin haben/kriegen und dort ein Machtkampf entsteht. Einige sind mit 30 immer noch ein Muttersöhnchen. Denn Mütter lassen oft nicht los und die Jungs müssen es realisieren und selbst auf Abstand gehen. Was ist eure Erfahrung ?

Antwort
von Kai2510, 22

Hallo iamvicyy, einige männer haben es nicht gelernt mit einer Frau um zugehen wenn sie einen haben wie du gemerkt hast. Bau mit ihm seine eigene entscheidung auf das sie selbst bewuster werden können & auch anfangen mit dir entscheidungen zu treffen. Sei direkt mit deinen Worten sonst versteht er es nicht was du sagst.

Ich schätze das auch zu teil auch die Mutter schuld sind das sie dem Sohn zuviel was einreden das er unbewust schuldgefühle hat. Es dürfte für dich ein steiler weg sein.

Die Chancen stehen zwar nicht gut aber einen Weg gibt es.

Antwort
von wolfruediger, 41

ich schließe mich an und auch ein.

loslassen und auf Abstand gehen, es ist beides wichtig selbständig zu werden und zu sein.

nun gibt es der Individuen aber viele und jeder ist anders...

der eine fühlt sich wohl, der Andere auch so lang das so ist, ist alles OK,

schlimm wird es erst wenn die Gleichheit nicht mehr gegeben ist und nicht losgelassen wird oder der Wunsch besteht das der Andere geht und Abstand gewünscht wird es aber nicht macht und es mit dem reden nicht mehr geht weil es nicht gehört wird.

dann sind immer Entscheidungen nötig, die dem Anderen auch weh tun und ja, manchmal ist das schmerzlich... aber es ist richtig, denn wir sind Individuen und haben ein Recht darauf...

und ja, jeder ist auch ab 'nem gewissen Alter für sich selbst verantwortlich und und hat auch diese zu tragen bzw. es zu lernen...

Ade Hotel Mama... 

Antwort
von asemei, 17

Das ist ja nicht nur bei den Männern so. Wie oft hört man bei einem Ehestreit die Frau sagen: "Ich zieh zu meiner Mutter". Es ist nun mal so, dass in den meisten Familien die Mutter immer da ist, während der Vater zur Arbeit ist. Oder zumindest war es so. Aber es sind auch immer die Mütter, die sich um das Essen kümmern und die bei Problemen zuhören. Damit machen sie sich unentbehrlich und prägen auch die Kindheit ihrer Sprösslinge. Für manchen ist es daher schwer, sich abzunabeln. Für Jungs schwerer, denn die Mädchen wachsen ja auch in diese Mutterrolle rein(Haushalt führen usw.) und werden eher eigenständig.

Es heisst ja auch nicht umsonst: Die beste Freundin eines Mannes ist seine Mutter:))

Antwort
von macqueline, 22

Da denke ich sofort an die Reklame im TV für Medinite! ("Kannst du meine Mama anrufen?" Worauf seine Frau ihm wortlos die Medinite Flasche zuwirft.) Es gibt leider viele Muttersöhnchen. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, ein Muttersöhnchen zu erziehen. Mein Sohn und ich sind durch viel Wasser getrennt. Auch wenn ich es könnte und wir im gleichen Land sind, sehen wir uns meist nur einmal im Jahr für einige Tage, telefonieren allerdings fast jede Woche. 

Kommentar von iamvicyy ,

Ja, sie hab ich letztens auch gesehen, echt gut!

Antwort
von kubamax, 27

Jungs wachsen nicht nur bei Müttern auf, sondern auch bei Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen. Der männliche Einfluss, der zum Mannwerden notwendig ist, scheint in der heutigen Zeit mangelhaft zu sein.

Kommentar von iamvicyy ,

Auch ein guter Einwand.

Kommentar von iamvicyy ,

Wächst ein Junge denn auch zu einem Erwachsenen Muttersöhnchen, wenn er eine gute Vaterfigur hat?

Kommentar von wolfruediger ,

kommt darauf an wer in der Familie die Hosen anhat...

Antwort
von mychrissie, 5

Wahrscheinlich sind diese Männer nicht so sehr mutterfixiert, sondern nur zu bequem, für sich selber zu sorgen.

Eine Putz- und Waschfrau und zusätzlich eine Köchin und eine Vermieterin, die keine Miete fordert, sind deutlich kostenintensiver.


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