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Wachs als Unterbodenschutz für Oldtimer, ist das besser?

gefragt von 1putter am 13.09.2007 um 15:41 Uhr

Jemand hat mir gesagt, dass man für einen Oldtimer besser einen Unterbodenwachs benutzen sollte. Ist das besser als der herkömmliche Unterbodenschutz? Worauf ist zu achten?


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Knowledge
beantwortet von Knowledge am 13. September 2007 15:54
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Der "herkömmliche" Unterbodenschutz auf Bitumenbasis wird fester, ist dann resistenter, läßt aber beim Abplatzen Feuchtenester zwischen Karosserie und Schutz-"Platte" zu. Wenn das passiert, ist es natürlich umso nachteiliger. Ein Wachs-Unterbodenschutz ist etwas weicher, kann bei kleinen Berührungen (Steinschlag) nachgeben und das Wachs kriecht auch noch besser in die letzten Ecken. Pauschal kannst du die vorstellen, du hättest mit herkömmlichem Unterbodenschutz eine zweite Bodenplatte mit allen Vor- und Nachteilen.


Hunley
beantwortet von Hunley am 14. September 2007 08:37
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Unterbodenwachs ist eher zu empfehlen. Auch wenn es vielleicht nicht ganz so fest ist wie der schwarze Bitumenschutz hat er einen gewaltigen Vorteil: Er ist durchsichtig. Das heißt, man sieht gleich wenn irgendwo der Rost durchkommt. Bei dem schwarzen Anstrich bemerkt man es erst, wenn es schon zu spät ist und der Schutz mitsamt Rost runterkommt.
Am besten ist ein weiß lackierter Unterboden und das Wachs drauf.


Histotechnik
beantwortet von Histotechnik am 12. Oktober 2008 09:09
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Das beste sind extrem kriechfähige und nach dem Auftrag dauerelastische Wachs-/Schwerölkombinationen wie etwa Dinol oder Waxoyl, was zum Beispiel auch zur Konservierung der Stützen von Bohrinseln in der Nordsee verwendet wird. Es läßt sich heiß entfernen, wirkt unter Wärme aber immer wieder kriechend, d.h. kleine Beschädigungen werden immer wieder verschlossen. Wer sich schon mal gewundert hat, warum Golf 2 und 3 an den Ecken der Heckklappe imm er so schwarze Zähren haben - dieses Zeug ist dafür verantwortlich, es läuft bei Hitze immer mal nach. Waxoyl und Dinol werden heiß aufgetragen, das machen Spezialbetriebe. Im Übrigen läuft bei Oldtimer-Markt gerade ein Dauertest, welches Mitte das Best ist - wir werden es in 12 Monaten noch genauer wissen.


anonym
beantwortet von TorbenK am 13. Februar 2009 21:27
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Also ich verwende seit Jahren Perma Film. Das Zeug kann man direkt auf Rost auftragen, bei meinem Kadett B habe ich das auch gemacht. Das Ergebnis spricht für sich, habe seit Jahren Ruhe. Natürlich war das nur oberflächlicher Rost, also keine Durchrostungen. Hatte hier neulich erstmalig bestellt, war günstig und ging fix: http://www.militärlacke.de/korrosionsschutz/fluidfilm/permafilm.php

Auch mit den ganzen Fluid Film Produkten habe ich nur beste Erfahrungen gemacht. Wir nutzen Fluid Film auch bei uns in der Werft.


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