Frage von haroh, 20

W-Lan oder verkabeltes Netzwerk?

Bei der Debatte um Laptopklassen geht es nur um die Frage ob das lernmäßig was bringt. Natürlich müssen Kinder heute an Computer herangeführt werden. Aber ein anderes Problem finde ich genau so wichtig. Bis heute sind sich die Experten über Spätfolgen von Elektrosmog(wozu auch w-lan zählt) einig. Mir ist auch klar dass sich in der heutigen Zeit niemand vor der Strahlenbelastung schützen kann (Handy). Aber muß mann die Grundschüler im Unterricht unnötig einer vermeidbaren Strahlenbelastung aussetzen? Eine Netzwerkverkabelung tut den selben Zweck erfüllen, und vermeidet eine nicht notwendige Belastung.

Antwort
von marcussummer, 13

Eine Verkabelung dürfte aber für so viele Anschlüsse nicht nur um einiges teurer sein, sondern vor allem wären die ganzen herumliegenden Kabel ein Sicherheitsrisiko. Insofern wäre aus meiner Sicht der Gedanke sinnvoller, das Wlan immer dann abzuschalten, wenn es für den Unterricht gerade nicht benötigt wird.

Antwort
von Sascha0707, 2

Hallo, gut, dass Du den Mut hast, hier diese Frage zu stellen. Ich weiß selbst,wie es ist als elektrosensibler Mensch öffentlich mit Bedenken gegen die "Zwangsbestrahlung",der wir tagtäglich ausgesetzt sind aufzutreten. Hier möchte ich Dir mal einige Tipps geben. Ich selbst spüre mittlerweile leider sofort Wlan (oder auch Bluetooth,Wifi etc..) umgehend durch Sympthome wie Kopfschmerzen, einen Druck zwischen den Augen und permanenten Nackenmuskulatur-Verspannungen. Wir zu Hause surfen ausschließlich kabelgebunden und Wlan ist bei uns überall und immer ausgeschalttet. Der Router ist mit dünnem Edelstahlgewebe umwickelt und ein Ableitungskabel geht in die Steckdose .Das gleiche beim TV-Router.Diese Erdungssets gibt es mittlerweile im Internet zu kaufen.(z.B. bei Y Shield). Du kannst Wlan Quellen und Mikrowellenstrahlung auch messen. Ich habe mir hier ein sehr gutes semi-professionelles Messgerät (acousticom2) bei ebay gekauft.Der Preis ist ca.200€,die gut investiert sind.Dieses Gerät zeigt zuverlässig alle diese Wlan/Bluetooth Quellen mit Dioden an.Kann ich nur empfehlen.Da wir vom Nachbar-Wlan Kopfschmerzen bekamen, haben wir Trittschallfolie (Alu) unter den Teppich gelegt.Die Kopfschmerzen sind nun weg! ..und das Wlan dringt nicht mehr durch.Diese Wlan und Bluetooth Technik ist noch gar nicht richtig erforscht und es gibt keine Langzeitstudien hierzu.Hochfrequente Strahlung die mühelos die dicksten Wände durchdringt, geht naturlich auch durch alle menschlichen Organe hindurch.Das kann nicht gesund sein.Was ich Dir noch empfehlen kann ist der Film:"Mobilfunk,die verschwiegene Gefahr".Ansonsten summa summarum: Abschirmen bringt viel. Hier hat sich mittlerweile eine ganze Industrie gebildet, da bereits geschätzte 15% der Bevölkerung Sympthome aufweisen, die Anfangs nicht zugeordnet werden können. Hierzu zählen auch Schlaflosigkeit, Migräne, nächtliches Zittern, andauernd widerkehrende Verspannungen, einen Druck am Hinterkopf und der gleichen.Sieh Dir den Film mal an und alles gute und unbekannterweise einen Gruß....

Antwort
von Cynob, 13

Was ich mich da eher frage: Das normale Radio gibts jetzt wie lange? Sicher weit über 100 Jahre - bei der Reichweite der Strahlung ( mehrere km) müsste doch jeder in näherer Umgebung zu so einem Radio Sender schon Schäden davon haben. Ist nicht der Fall oder?

Also warum sollte jetzt ein popliger 20mW Sender eines Wlans irgendwie nen Organismus stören können?

Da sind die Autoabgase vom Schulweg gefährlicher mMn.

Kommentar von promeda ,

Radio und Fernsehen sandten bis vor wenigen Jahren kontinuierlich aus. Auf die Wellen dieser Sendeart reagiert der Körper hauptsächlich mit Wärmeerzeugung.

Die bekannten neue Sendearten sind jedoch ganz anders. Hier wird die Ausstrahlung ständig zeitlich unterbrochen ("gepulste Strahlung"). Diese Pulsung ist nun für unseren Corpus in der Hauptsache das Schädliche.

Und ... Woher weißt Du, ob es uns bisher nicht geschadet hat?

Beim Verhalten der heutigen Menschen und der Zunahme von vielen Krankheiten würde ich sogar sagen, das und vielleicht Anderes, wie eben auch Autoabgase, haben wohl doch geschadet.

Gruß

Kommentar von Cynob ,

Wie aber ein Funksignal vom Prinzip her aufbaut ist dir klar?

Im Prinzip sind alle Funkverbindungen ein gepulstes Signal da man ja nur auf diese Art Informationen übertragen kann.

Wo steht denn was über "gepulste Strahlung" ich würd mich da gerne weiter informieren - vll hab ich die letzten Jahre was verpasst?

Bei FM Modulation hat man ja auch ne Manchester Codierung zugrunde liegen - da gibts sogar verschiedene Träger zum syncronisieren des eigentlichen Signals. Ist im Prinzip auch nur ein an/aus was durch die Luft geschickt wird.

Gruß Cynob

Antwort
von YankoCBR, 14

Auch wenn das mit der strahlenbelastung wahrscheinlich eher unkritisch ist:
Warum nicht beides? Feste LAN Plätze an denen normal gearbeitet wird und WLAN falls mal an anderen orten gearbeitet wird. Wird das WLAN nämlich nicht genutzt, hat es auch keine hohe strahlenbelastung.

Antwort
von 12345usw, 8

Richtig. Der Gleichgewichtssinn ist in vielen Bereichen nötig. Würde man beim Fahrradfahren den Schwerpunkt dauernd auf eine Seite legen, würde jeder vom Fahrrad fallen.


Antwort
von promeda, 5

WLAN-Router und eine Großzahl sendender PCs in einem Raum, das ist nicht gut.

Der WLAN-Router sollte mindestens 6m von jeder Person entfernt sein, ein oder zwei Wände dazwischen wären zudem ganz gut.

Also: Eine Verkabelung der Sitzplätze ist in jedem Fall vorzuziehen. Wichtig dabei ist aber auch, das die Netzkabel  (im Boden oder in der Wand etc.) geerdet sind, da i. d. R. bei so geringem Abstand das elektrische Feld von der Netzspannung auch sehr schädlich ist. Geerdete Kabel kosten zudem nur wenig mehr.

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