Frage von SamsungGalaxy97, 70

Vorzeitig einen Termin machen bei psychologin?

Hallo,

habe borderline, nehm seit Dezember keine Medikamente mehr wegen Übelkeit ( waren brintellix und abilify ).

Angefangen hats mit vergessen, dann wollte ich die wieder nehmen, allerdings wars mir dauernd übel und das wurde schlimmer, habs also immer wieder weggelassen, als ich das letzte mal die Tabletten versucht habe, musste ich mich 2 tage hintereinander übergeben und konnte nichts essen und nichts trinken da mein körper all dies wieder loshaben wollte, dadurch hatte ich auch so eine fiese Halsentzündung, hatte schlecht luft bekommen und konnte nicht mehr reden.

Sie sagte wenn was ist solle ich einfach einen früheren Termin ausmachen.

Mir geht's halt zurzeit wieder gar nicht gut, also was ritzen und so angeht, will ich nicht mehr, da es nicht hilft und ich auch keinen drang dazu verspüre was ja gut ist, hab durch körperliche Krankheit eh dauernd blaue flecken schon was schlimm genug aussieht.

hab halt zu nichts mehr lust und breche immer wieder in tränen aus, auch in der Öffentlichkeit, da ich zuviel nachdenke und dann angst vor diesen Sachen bekomm da es sich meist imemr um Gesundheit, Medikamente und Zukunft handelt.

Hab mich auch seit Dezember nicht mehr mit Freunden getroffen, schreiben ja aber treffen nicht, hatte ich aber mal wieder vor nächste Woche.

Soll ich vorzeitig einen Termin ausmachen schon oder noch den 1 Monat warten?

Will auch komplett neue Medikamente deren Nebenwirkung nicht so extrem ist bis hin zum übergeben und nichts essen und trinken können, da selbst wasser wieder raus wollte schon der kleinste tropfen.

Antwort
von hourriyah29, 19

Hallo SG!

Hast Du schon einmal eine Reha gemacht?

Dort könnte man überprüfen ob, und welche Medikamente Du brauchst. Die Ärzte in der Reha wären zurückhaltender als Ärzte in der Psychiatrie und Du würdest viele nützliche Kurse bekommen.

Nebenher würde man Deine Fähigkeiten in den Therapien erkennen und Dir am Ende eine wohlwollende Beurteilung ausstellen. Bestenfalls ist diese in Deinem Sinne und erlaubt ausdrücklich soziale Berufe, dann kannst Du Deinen Plan verfolgen und die Beurteilung nutzen.

Für den Fall dass man auch dort Dir nach mehreren Wochen Therapie von sozialen Berufen abrät solltest Du diese Empfehlung ernst nehmen und Du kannst die Reha auch nutzen um berufliche Perspektiven zu entwickeln.

Falls Du als Borderlinerin in einem sozialen Beruf und insbesondere mit Kindern arbeiten willst ist es wichtig, dass Du intensive Psychotherapie machst! Wenn Du Dich selbst gut kennst und lernst mit den Symptomen umzugehen kannst Du sehr erfolgreich werden!

LG und alles Gute!

Hourriyah

Kommentar von SamsungGalaxy97 ,

Rehas werden sowieso abgelehnt, hätte eine machen können wegen einer körperlichen chronischen und unheilbaren Krankheit, diese wurde abgelehnt wie alles bei mir.

Also psychiatrie wäre auch nicht schlecht, hab eh nichts zu tun zurzeit, man hat ja da alles in der psychiatrie, ( bei den erwachsenen ) die sind da nicht streng, wäre zumindest eine lösung bis ich eine Psychotherapie gefunden habe ( wird mich bei einer Psychologin da informieren, die kommt an einen platz früher hin ).

Mir hat psychiatrie bis jetzt gut getan, die helfen einen auch, durfte ja damals obwohls mir so sehr gut ging auch noch bleiben da ich so angst hatte vor der schule diese nicht zu schaffen, hab die dann aber nach 1 Monat abgebrochen da es zu schwer war ( war Technik fos, hab ja eh mittlere reife, also find ich fos jetzt nicht so wichtig ).

hab halt wieder so angst vor der Ausbildung im September auch das ich die nicht schaffe.

Also die wo mich jetzt schon länger kennen, die wissen wie ich ticke und sagen alle ich wäre für soziales geeignet, aber so leute wie Arbeitsamt oder eine Psychologin die mich zum ersten mal sieht und mit mir spricht, die raten davon ab.

Klar, bin bisschen schüchtern, kann aber dennoch problemlos wenn ich einfach über meinen schatten springe auch auf fremde leute zugehen und ein Gespräch anfangen oder wenn mich was interessiert einfach nachfragen.

also mit meiner Aggressivität gegenüber wände und Türen kann ich schon sehr gut umgehen, hatte schon so etliche löcher in der wand. Das mach ich nicht mehr, entweder ich beruhig mich schnell wieder oder ich brech in tränen aus, aber eben nur wenns grad um mich geht.

ich kann auch gut mit kindern umgehen, egal ob schüchtern oder redefreudige kinder, sogar mit so kinder mit sehr starken adhs kann ich super umgehen, hab ich im Praktikum gemerkt in einer Grundschule.

Der hat eigentlich nie auf Lehrer gehört, auf mich hat er gehört, weil ich mit ihm freundlich geredet habe und nicht so genervt war wie alle Lehrer. Und er war echt schlimm, er wollte andere umbringen, sich selbst, kein bock auf schule, rumgeschrien usw. und das in der 3. klasse.

Antwort
von Ostsee1982, 32

nehm seit Dezember keine Medikamente mehr wegen Übelkeit ( waren brintellix und abilify ).

Und aufgrund von Übelkeit hat der behandelnde Psychiater die Medikation eingestellt und es gibt kein Ausweichmedikament? Das kann ich mir nicht vorstellen. Zudem ist es in der Umstellphase nicht ungewöhnlich Nebenwirkungen zu haben die sich mit der Zeit legen. Im Endeffekt musst du deinen Zustand selbst soweit einschätzen können um zu wissen ob du einen früheren Termin beötigst oder eben nicht.

Kommentar von SamsungGalaxy97 ,

ne selbst abgesetzt und nichts gesagt, das weiß eigentlich kein mensch, jeder meint noch dass ich das noch nehme.

Das ist ja das Problem, werde einfach sagen da es hieß ich soll die Dosis erhöhen wenns mir nicht gut geht, wird ich einfach sagen musste mich davon übergeben und seitdem wird mir immer schlechter davon und kommt jedes mal zum üergeben, brauch da eine kleine ausrede.

Ich hab die ein halbes jahr genommen und die Übelkeit ist immer langsam schlimmer geworden bis zum übergeben. Hat sich also mit der zeit gelegt sondern ist schlimmer geworden, ich hab mich dieses jahr schon soviel übergeben wie sonst in 5 jahren, da es höchstens 1 mal pro jahr auftritt.

Könnte man eigentlich daheim bleiben wenn man mit ganz neuen Medikamenten ganz neu eingestellt werden muss?

Muss ja auch erstmal schauen was ich noch so für medis bekomm bald, da meine anderen auch geändert werden für körperliche geschichte wos zurzeit irgendeine Studie gibt dazu.

Kommentar von Ostsee1982 ,

Mit Medikamente selbst absetzen, mögliche Absetzsymptome riskieren, Ausreden finden ... damit manipulierst du dich nur selbst. Die Medikamente musst du nicht dem Arzt zuliebe einnehmen. Wenn du ein halbes Jahr lang eine Verschlechterung bemerkst wäre es nicht verkehrt gewesen den Arzt aufzusuchen und entweder die Dosis verringern oder umsteigen. Da liegt es auch an dir mitzuarbeiten. Daheim bleiben macht kurzfristig Sinn wenn sich Nebenwirkungen zeigen die den Gang in die Schule/Arbeit nicht mehr ermöglichen.

Kommentar von SamsungGalaxy97 ,

ich hab das bei jeden Termin gesagt dass mir immer übel von wird, aber nein die Psychologin fand das ja nicht schlimm. Aber wenn ich mich von wasser auch übergeben muss, haben die medis ja keinen sinn mehr. ich gehe nicht zur schule und meine Ausbildung fängt erst September an, ich meitne mit der frage ob man zum einstellen in die psychiatrie muss, wenn man meistens so extreme nebenwikrungen am anfang hat??

Von abilify waren es richtige angstzustände und panikattacken, konnte damals nicht in meinem zimmer schlafen, war immer im zimmer wo mein Hund schläft und nebendran eben Eltern, ich war nur dortgelegen, habe am ganzen körper geizttert, habe geweint und hatte richtig herzrasen und riesige angst vor nichts und hatte ab und an mal Geräusche gehört.

Oder von dem ersten medikament hab ich nur noch geschlafen, dann hatte ich eins da konnt ich tagelang trotz Schlafmittel nicht mehr schlafen.

hab echt schon 7 Medikamente ausprobiert damals in nicht mal einem halben jahr, da die Nebenwirkungen entweder am anfang so extrem waren oder die nebenwikrungen schlimmer wurden wie eben jetzt abilify und brintellix.

Wenn ich Nebenwirkungen habe dann sind die gleich immer so extrem bei geringster Dosis.

Antwort
von stonitsch, 4

Hi SamsungGalaxy97,ein klinischer Psychologe ist nicht berechtigt,Medikamente zu verordnen,das dürfen nur Ärzte v.a.Fachärzte für Psychiatrie.Selbsrtständies Absetzen ist nicht günstig,da es auch zu Rezidiven und/oder Verschlechterung des Zustandsbildes kommen kann.Übelkeit als Nebenwirkung ist häufig.Ein Versuch mit Präparaten mit anderen Wirkungsmechanismen wäre möglich,sollte aber nur ein Facharzt verordnen.LG Sto

Antwort
von DUHMHAITTUHTWEE, 31

Des is eh so ne Sache mit den Psychopharmaka.

Kommentar von SamsungGalaxy97 ,

ich weiß aber ohne geht grad nicht mehr, hätte es ja nie absetzen dürfen eigentlich. Da ich die jetzigen nicht mehr vertrag brauch ich halt neue weils ohne grd echt nicht mehr geht da alles schief läuft zurzeit und alle dauernd Sachen sagen wo sie doch genau wissen das ich das nicht will.

Ist auch bei normalen ärzten so, andere wollen dass ich irgendein beruf lerne der mir keinen spaß macht, Ärzte wollen mir ein organ entfernen teilweise obwohl ich schon tausend mal nein sagte da das Risiko zu hoch ist und die heilungschance bei 40 Prozent, und das organ gesund ist.

Da reg ioch mich gleich immer auf, mit Tabletten bin ich da ruhiger geblieben, hab mich sogar heute so sehr aufgeregt, ich hab fast keine luft mehr bkommen.

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