Ich halte demnächst einen Vortrag zu o.g. Thema. Da ich das Ganze nicht zu trocken gestalten möchte, wäre es schön zu erfahren, was ihr von einem solchen Vortrag erwarten würdet und wie ihr euch die Auflockerung vorstellen könntet.

Schwierig, da ich nicht genau weiss, worauf Du hinaus möchtest. Vielleicht so? Kurze historische Einführung, warum in Deutschland Soaren so hoch angesehen wird; dann die verschiedenen Sparformen, kurzer Blick ins Ausland , Möglichkeit zu fragen
Zur Auflockerung: witzige Formen des Sparens (vielleicht besitzt oder leihst Du dir originelle Sparschweine, Anekdote übers Sparen (Vermögen in Matratze...)

Das ganze lebendig gestalten. Durch die Reihen laufen und die Zuhörer mit einbinden. (Kommt natürlich auch auf die Sitzordnung an.) Geht der Vortrag länger als 20min., dann da spätestens eine Pause einlegen.
Nylonliebe am 21. April 2008 00:07 aber mit Hut herumlaufen, alle müssen ihren Beitrag leisten. lach
schnubbel am 21. April 2008 00:10 Das wäre schonmal ein Anfang :-)
Brigitta am 21. April 2008 00:13 DH
spare in der zeit, so hast du in der not :o))
Luise am 20. April 2008 23:45 DH. Gleichzeitig.
Raimund1 am 20. April 2008 23:47 Leider falsch zitiert: Spare in der Not, da hast du Zeit dazu...
...und wenn du was gestohlen hast, gib mir die Hälfte ab ...
abibremer am 22. Oktober 2008 20:08 spare in der zeit, dann hast du, wenn du tot!

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.
Man sollte in guten Zeiten sparen, nicht in schlechten. Das wird sowohl von vielen Leuten, als auch von der Politik falsch gemacht. In guten Zeiten das Geld verjubeln und dann in schlechen Zeiten sparen wollen. Das passt hinten und vorne nicht. Schlecht für alle Leute und schlecht für die Konjunktur.
Raimund1 am 20. April 2008 23:47 Luise, nicht schon wieder - grummel - immer bist du schneller als ich, aber DH haste verdient, LG Raimund1
antola61 am 21. April 2008 20:19 Ja, dieses Prinzip wird sogar in so'ner Wirtschaftslehre (sowas ähnliches wie Soziale Marktwirtschaft - hab leider die richtige Bezeichnung nicht parat)gelehrt, daß der Staat sich in guten Zeiten zurücknehmen soll und in schlechten eingreifen, bzw. unterstützen! Und was macht er...??

Sparpläne - Kleine Schritte zum großen Vermögen
Profitieren vom Zinseszins: Fondssparpläne sind flexibler und lukrativer als Sparprodukte. Was Anleger erwarten können, wie sie gezielt auswählen – und gleichzeitig hohe Gebühren vermeiden. http://www.capital.de/finanzen/fonds/100009945.html?eid=100009968

ein paar politische Zitate wie:
Das Sparen ist des Steinbrücks Lust,
die Mit-Minister schieben Frust
oder
wir sparen am allem
nur nicht am Dativ
Sorry Raimund, aber: Gähn
Wieselchen1 am 21. April 2008 00:27 Einen solchen Kommentar finde ich ungezogen. Du hast doch hier um Rat gefragt, oder etwa nicht? Wenn er dir nicht passt, dann bedanke dich und sag, dass das nicht das ist, was du sucht. Aber "Gähn".... das ist extrem ungezogen. Pfui.
LG
Wieselchen1
Ich mache gerade so etwas ähnliches. Vor wie vielen Leuten wirst Du vortragen und in welchem Rahmen? Sprich, was für Menschen mit welchem Bildungsstand hast Du vor Dir? Ich tendiere stets dazu, die Teilnehmer mit einzubeziehen. Laß sie nachdenken, Antworten geben und Lösungsvorschläge erarbeiten. Ich arbeite sehr gerne mit Moderationsmaterialien. Mache ein Brainstorming, wenn möglich.Karrikaturen sind auch gut.
Danke Heike. Aber meine Vorträge zielen eher auf Menschen ab, die vielleicht das ein oder andere bereits falsch gemacht haben und daher dringend sparen lernen müssen. - Und da wär es wohl fatal, einen aus dem Publikum herauszupicken ;-) Aber deine anderen Tipps finde ich wirklich gut. Welche Teilnehmer konkret kommen (Bildungsstand) kann ich nicht genau sagen, da der Vortrag erst noch ausgeschrieben wird. Gehalten wird er an einer Akademie. Das sagt aber trotzdem wohl nicht so viel über das Publikum aus. Und noch eine Frage: Was verstehst du unter MODERATIONSMATERIALIEN? Danke. sweezer
Meine Zielgruppe sind auch in erster Linie Menschen, die lernen wollen und sich Tipps erhoffen. Ich würde keine einzelnen "herauspicken" sondern auf freiwillige Mitarbeit hinwirken. Moderationsmaterial sind z.B. Karten, auf die man Stichworte schreibt, um sie dann anzupinnen. Oder das Flipchart oder oder... schau mal bei Ebay unter dem Suchbegriff nach.

Also, ich würde mit einem Brainstorming anfangen, und dort als erste Frage: Was erwartet ihr? Anfangen. Dann bekommst du als erstes schon mal die Richtung vorgemerkt, jeder setzt sich inhaltlich schon mal mit dem Thema und den verschiedenen Erwartungen an das Thema auseinander.
Und dann vielleicht so zwischendurch mal Gruppenarbeit - Jeder soll mal mit seiner Gruppe erarbeiten, wo man günstig bestimmte Produkte einkaufen kann, wie man Angebote einholt und und und. So kann jeder sich selber mit einbringen und die Gruppe profitiert noch von den Tipps untereinander.
Dann nach Möglichkeit alle Tipps, die du gibst, praxisorientiert darstellen. Kunde A will sparsam für die ganze Woche einkaufen, Kunde B frisst seine Stromrate auf usw. So können die Leute eher was mit deinen Ratschlägen anfangen, weil sie sie nachvollziehen können und weil sie auch denken:"Hmmmm, das kann ja auch mal auf mich zukommen!"
Toi Toi Toi ruft das
Wieselchen1

sorry, aber ich kann mir wirklich nicht vorstellen so einen vortrag lebendig zu gestalten...das ist halt ein trockenes thema...wenn ich mir sowas anhören müsste, dann wäre ich auch darauf vorbereitet, dass ich sinnvolle tipps bekommen und gut is...ist doch kein musical

Hier gibt es Stoff http://www.gutefrage.net/frage/was-ist-das-besondere-am-sparplan-und-welche-bank...
Von mir gibt es hier noch mehr Antworten. Stichwort Finanzen, Aktienfonds, Sparpläne, Invstmentfondssparplan etc
Findest du STICHWORT FINANZEN, AKTIENFONDS, SPARPLÄNE, INVESTMENTFONDSSPARPLAN ETC.unterhaltsam? Ich nicht. Außerdem, das Gerüst habe ich ja. Ich wollte eigentlich Tipps zur Auflockerung haben.
Vielleicht hilft dir diese Seite: http://www.ihre-vorsorge.de/Private-Vorsorge-Vermoegensbildung.html

Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.
Wieselchen1 am 21. April 2008 00:25 Extrem gute Antwort, wenn man bedenkt, wie viele vor dir diese Antwort schon gaben.
Brigitta am 21. April 2008 00:38 Danke Wieselchen für deine Unterstützung. Ich wehre mich so lange ich kann!!! DH
antola61 am 21. April 2008 20:23 ... ja vor allem, wenn man die Frage anschaut sehr hilfreich!
Sage doch zur Einleitung: "Wir müssen sparen, koste es was es wolle!" Oder: "Fürs Sparen ist uns nichts zu teuer!"

Umsatz bringt die Wirtschaft in Schwung.
Sparen erfreut möglicherweise die Erben.
Richtig sparen z.B. fürs Alter ist sicher sinnvoll.
Aber ich kenne auch Leute, die zeitlebens nur gespart haben, und sogar sparsam gestorben sind.
Zeig den Zuhörern auf, wie hoch der Betrag der Spareinlagen auf Sparbüchern m it Geringverzinsung ist und wie viel Geld dabei durch die Inflationsrate vernichtet wird. Wie die Kaufkraft des Sparers trotz sparen sinkt! Zeig dem Zuhörer den Weg zur Kapitalbildung mit Fondsparplänen. Erkläre dabei auch die Möglichkeiten, die Garantiefondsbieten (Produkt für sehr vorsichtige Zuhörer)! Zeige am Schaubild die Entwicklung der Inflationsrate in den letzten 30 Jahren (ca. 3,2 % durchschnittlich p.a.) und die Wertentwicklung eines guten Fonds. Der Zuhörer wirds Dir danken!

Vor dem Sparen sollte vielleicht erst mal nachgeschaut werden, wofür man Geld ausgibt und was davon nötig ist. "Kapital eintsteht durch Konsumverzicht" hieß es früher.
Bei www.klicktipps.de findest Du noch inhaltliche Anregungen auf den Seiten "Sparen im Haushalt", "Geldtipps Tagesgeld", und "VL/Bausparen"
Zum Thema Sparen könntest Du auch eine 1000seitige Diplomarbeit schreiben oder eine ganze Vortragsreihe gestalten - von hoch spannend bis total langweilig.
Um Dir wirklich helfen zu können, müsste ich mehr über die Zielgruppe wissen, wie zum Beispiel weiter oben von Dir schon genannt:"Aber meine Vorträge zielen eher auf Menschen ab, die vielleicht das ein oder andere bereits falsch gemacht haben und daher dringend sparen lernen müssen." Sind das Leute, die prinzipiell schlecht mit Geld umgehen können? Leute in Insolvenz? Leute die sich verspekuliert haben?
Es ist auch ein großer Unterschied ob es um Geld sparen oder Geld ansparen geht. Erstere erwarten sicher mehr Tipps aus dem täglichen Leben, sparen im Haushalt, Benzin sparen etc. Letztere langweilst Du damit, die fahren dann eher auf Finanztipps, Anlegertipps etc ab. Die Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich mit aktuellem Insiderwissen statt allgemeinem Blabla ist sicher der größte Garant für Aufmerksamkeit. Wenn das Thema erst noch bekannt gegeben wird, kommen dann auch sicher nur die Leute, die genau das interessiert.
Du kannst ja auch Kraft sparen, Zeit sparen, Kalorien sparen, Nerven ... Auf www.sparhaushalt.com gibt es da rege Anregungen und unter Sonstiges auch ein paar kuriose Spartipps.

würde mir vorstellen, wie heinz erhard an das thema gehen würde: als "nichthaber" von geld kann ich es mir sparen vom sparen zu reden usw.....
Danke Koira - ich dachte gerade schon, ich bin im falschen Film :-( Du scheinst es als einzige verstanden zu haben, was ich eigentlich wollte.
Jetzt bin ich aber froh das du diesen Kommentar geschrieben hast. Ich dachte schon ich wäre im falschen Film.
jaaa, ja "deutschland ist sparweltmeister(gääähn) zwar bin auch ich deutschland, aber wenn ich nix habe, kann ich nix sparen- so einfach kann das sein!