Frage von Ponypower, 33

Vorteile einer GmbH oder anderen Kapitalgesellschaften?

Welche Vorteile hat eine GmbH oder auch andere Kapitalgesellschaften gegenüber Genossenschaften? Warum sind z.B. viele Altenheime eine GmbH? Dankeschön!

Antwort
von wfwbinder, 13

Eine GmbH können wenige Leute, ja auch einer allein gründen.

Bei einer Genossenschaft hat man immer mehr Leute, die in irgendeiner Form mitbestimmen.

Die Rechtform der Genossenschaft ist praktisch immer nur dann geeignet, wenn es um eine Sache geht, bei der man mehr Leute einbeziehen möchte.

Ausserdem ist eine Genossenschaft viel früher (nämlich immer) in der Prüfungspflicht.

Kommentar von Ponypower ,

Vielen Dank! Und wo besteht der Unterschied zwischen UG und GmbH, abgesehen von dem Stammkapital von 25000, was man bei einer UG nicht benötigt? Und noch eine Frage: was ist mit Prüfungspflicht gemeint?

Kommentar von wfwbinder ,

Die UG wird mit einem Musterprotokoll (im Normalfall) gegründet udn hat somit einen geringeren Umfang in der Satzung. ist einfach eine billige Möglichkeit der GmbH.

Eine Genossenschaft muss den Jahresabschluss durch einen Genossenschafts- oder Prüfungsverband, oder einen Wirtschaftsprüfer prüfen lassen.

Eine GmbH hat die Prüfungspflicht ert ab bestimmten Größenordnungen.

Kommentar von ReneJ ,

Wie der Vorposter schon gesagt hat, ist die UG (Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)) die im Volksmund bekannte "1-Euro-GmbH". Wie dieser Name schon sagt, kann man sie ab einem Stammkapital von 1 € gründen, natürlich ist ein höheres Stammkapital anzuraten.

Zur Gründung der UG gibt es ein sog. Musterprotokoll, welches anstelle eines eigenen Gesellschaftsvertrages genutzt werden kann, das erleichtert das Gründen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass eine gesetzliche Rücklagenbildung in Höhe von 25% des Gewinnes vorgeschrieben ist, bis die 25.000 € Stammkapital zur Umwandlung in eine "richtige" GmbH vorhanden sind. Diese Rücklagenbildung hat allerdings keine zeitliche Begrenzung, also ob du die 25.000 € nach 2 Jahren oder nach 20 Jahren erreichst, ist völlig egal. Im Grunde ist die UG also eine einfache, "günstigere" Möglichkeit sein Unternehmen zu starten, wenn das Kapital für eine "normale" GmbH fehlt.

Sobald die 25.000 € Stammkapital vorhanden sind, besteht die Möglichkeit, die UG in eine "normale" GmbH umzuwandeln.

Antwort
von haltderda, 20

bei einer gmbh haftet man nur bis zur eigenen kapitalshöhe .diese beträgt min 25 tausend.als eg braucht man mindestens 3 die investieren und dann wird das geschäft auch nur durch einen vorstand geleitet

Kommentar von Ponypower ,

Welche Vorteile gibt es denn noch? Warum gibt es so viele GmbHs?

Kommentar von haltderda ,

weil niemand gerne haftet. eine alternative wäre eine ug oder gbr.eine gbr wird von min 2 leuten geführt,jedoch haften diese auch mit ihrem privat eigentum.eine ug ist eine mini gmbh, jedoch sind diese gering bonitär. eine gmbh liefert die sicherheit, nur bis zu einer bestimmten höhe zu haften,man kann gemeinsam einen vorstand bestimmen und man ist auch relativ bonitär

Antwort
von AntwortMarkus, 20

Die GmbH haftet nicht mit dem Privat Vermögen.

Kommentar von haltderda ,

tut eine eg auch nicht.nur bis zur höhe der einlagen

Kommentar von AntwortMarkus ,

Zu den Nachteilen einer eg kann die Mindestbeteiligung gezählt werden. Wenn die Nachschusspflicht in der Satzung geregelt ist, dann gibt es eine persönliche Haftung für die Mitglieder. Außerdem sind bei der Genossenschaft Bezugspflichten, Lieferpflichten und Benutzungspflichten vorgesehen.

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