Vorteil oder Nachteil für den Mieter: Reduzierung der Nebenkostenvorauszahlung?

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7 Antworten

Ob das nun ein Vor- oder ein Nachteil ist, hängt maßgeblich davon ab, ob die reduzierte Vorauszahlung ausreicht, um die Kosten zu decken.

Es macht letztlich wenig Sinn, die monatliche Vorauszahlung zu reduzieren, wenn dir im Gegenzug am Jahresende eine gewaltige Nachzahlung ins Haus steht.

Allgemein sind die monatlichen Beträge leichter zu verkraften, als eine große Nachzahlung am Jahresende, denn der zusätzlich zur Verfügung stehende Betrag wird oft nicht zur Seite gelegt sondern verbraucht.

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mein Vermieter schlägt mir vor mir die Nebenkostenvorauszahlung recht niedrig anzusetzen. Um wie viel weiß ich noch nicht. Ich weiß nicht ob, dass nun ein Vorteil mir bringt oder eher Nachteil. Kann mich jemand aufklären.

Wenn sie zu niedrig angesetzt wird, musst Du nach Erstellung der Abrechnung kräftig nachzahlen.

Wenn Du nicht gerade neu eingezogen bist, gilt Folgendes:

Der Vermieter darf/muss anhand der letzten NK-Abrechnung die Vorauszahlungen anpassen.

Gibt es eine Erstattung, so muss er die monatlichen Vorauszahlungen um ein 1/12 der Erstattung verringern. bei einer Nachzahlung entsprechend dann erhöhen.

Macht er das nicht, kann der Mieter das nach Vorankündigung selber machen.

Falls Du neu eingezogen bist, dann sollte man 3 € pro m² rechnen und nach er ersten Abrechnung kann man dann die Kosten anpassen.

LG

johnnymcmuff

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Nachteil für Dich bei  "recht niedrigen"  Vorauszahlungen - hohe Nachzahlung(en).

Grober Richtwert für monatliche Vorauszahlungen 2 - 3 € pro m² inkl. Heizkosten.

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Wenn die Vorauszahlung zu hoch ist, hast du einen Nachteil. Zwar bekommst du die Differenz irgendwann zurück, aber du musst in Vorkasse gehen - das ist wie ein zinsloser Kredit für den Vermieter.

Ist die Vorauszahlung zu niedrig, dann musst du nachzahlen - kein Problem, wenn du dir etwas zurückgelegt hast.

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Ich denke, dass es eher ein Nachteil ist. Denn wenn du gleich mehr bezahlst, gehört das zu deinen festen Kosten und du könntest am Ende gutes Geld zurück bekommen. Und weil du es monatlich sowieso los bist, lernst du mit weniger umzugehen. Zahlst du aber weniger, ist es möglich, dass du am Ende sehr viel nachzahlen musst. Somit kommt dann plötzlich eine Summe zusammen, die du vielleicht gar nicht so schnell übrig hast..

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Wenns nicht unrealistisch niedrig ist, kann das von Vorteil sein: Du hast eine geringere monatliche Belastung. Aber du musst bei der Jahresabrechnung meist etwas nachzahlen, anstatt evtl. etwas rauszukriegen.

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Vorteil, du bezahlst monatlich weniger. Nachteil, eventuell musst du etwas nachzahlen bzw. die Rückzahlung ist niedriger. Im Endeffekt zahlst du so oder so das selbe.

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