Frage von Elisss, 107

Vorräte für 10 Tage wegen Terrorgefahr, sollte man das befolgen?

Eine Freundin hat in den Nachrichten gehört, dass man Vorräte für 10 Tage im Keller haben soll, da in Deutschland ja so eine Terrorgefahr besteht. Sollte man das ernst nehmen? Klar habe ich von alle bisherigen Vorfällen gehört aber irgendwie finde ich das übertrieben. Vorallem ist man doch nur in Großstädten in Gefahr oder? Wie ernst ist die Lage?

Antwort
von ilknau, 29

Ganz ruhig bleiben, Elisss.

Es wurde nur der Notfallplan für Katastrophen aktualisiert, denn der Alte war über 20 Jahre alt und nicht mehr den heutigen Umständen angepasst, informierte die Regierung schlicht darüber.

Aber Nudeln, Reis etc. hat man immer daheim, Dosenlebensmittel doch auch, und rechnet man die hoch, reichen sie fett für 10 Tage.

Für Trinkwasser sorgt die Kommune schon per Tankwagen oder gibt eingetütetes TW aus.

So geschehen bei der Flut 2010 in Görlitz, denn da war das TW. für den menschlichen Verzehr für Wochen verdorben, lG.

Antwort
von MAB82, 28

Sollte man das ernst nehmen?

Ja. Viele Bundesbürger sind einfach zu naiv was die Versorgung  im Alltag angeht. In einer Gesellschaft wo Supermärkte bis 22 Uhr aufhaben und die Wasser- und Stromversorgung 24h verfügbar sind, können sich die meisten nicht mal vorstellen wie schwierig eine Notlage sein kann.
Viele denken sie könnten einen mehrtägigen Stromausfall aussitzen, als wärs ein lustiger Campingausflug.

Vorallem ist man doch nur in Großstädten in Gefahr oder?

Nein. Die Großstädte sind zwar infrastrukturtechnisch komplizierter, aber auch kleine Gemeinden können in Notlagen geraten. Man denke nur mal an Fluten und Katastrophenwinter der Vergangenheit, wo tausende eingeschlossen wurden.

Wie ernst ist die Lage?

Nicht ernster als wie in den vergangen 80 Jahren. Es droht kein akuter Krieg und die innenpolitische Sicherheitslage halte ich für stabil.

Trotzdem sind Vorräte anlegen keine Panikmache. Ein Einkauf für eine Person kostet vlt 60-80€. Es ist eine normale Vorsorge wie jede andere Sache auch, eine Lebensversicherung stellt ja auch niemand in als panikmache in Frage.

Antwort
von oelbart, 27

Es geht dabei nicht um "klassische" Terrorangriffe, sondern zb um Attacken auf Wasserwerke, die Stromversorgung etc. Außerdem kann es auch passieren, dass durch Katastrophen (Überschwemmungen, Brände,...) Straßen blockiert werden. Das ist alles nicht allzu unrealistisch, gerade die Wasserwerke sind oft ziemlich schlecht geschützt.

Dass man deshalb zb Wasser oder auch andere Lebensmittel zuhause hat, um nötigenfalls die Zeit zu überbrücken, ist sicher nicht ganz blöd. Es reicht ja manchmal schon ein Rohrbruch und schon steht der ganze Haushalt einen Tag lang ohne Wasser da - und wenn das an einem Sonntag passiert, ist es gut, wenn man ein paar Flaschen im Haus hat ;)

Antwort
von Schwoaze, 13

Ja, es gibt tatsächlich Leute, die das nervös macht. Wenn ich mir aber meinen Vorratsschrank so anschaue... ich glaub, ich komme länger als 10 Tage durch.

Die Aufforderung würde - meiner Meinung nach - anders aussehen, wenn unmittelbare Gefahr bestünde.

Antwort
von EZZZAH, 38

Vorräte sind doch immer gut, wir leben in einer Just-In-Time Industrie wo Waren in Supermärkten Tag für Tag angeliefert werden, wenn irgendwas ausfällt gibts auch keinen Nachschub, also ist es wohl nie verkehrt ein wenig zu horten, meine Meinung. 

Kommentar von Elisss ,

Nur für wie lange? Meine Familie kauft immer einmal in der Woche ein, heißt wir hätten im Notfall nur für einige Tage Nahrung

Kommentar von EZZZAH ,

Deine Familie kann ja einfach Wasser und Konserven zusätzlich kaufen die ihr innen Schrank tut und für "Notfälle" dort belasst, wenn ihr einmal in der Woche einkauft und jede Woche ein bisschen davon mitkauft sammelt sich das schon an! 

Antwort
von voayager, 14

Es besteht keine Terrorgefahr, der Staat erzeugt nur unnötig eine Hysterie.

Antwort
von Bitterkraut, 18

Von Terrorgefahr war da gar nicht die Rede, informier dich mal.

Antwort
von kiniro, 14

Diese Empfehlung kommt alle paar Jahre.

Und als solche betrachte ich sie.
Einer Empfehlung kann Folge geleistet werden - muss aber nicht.

Wer daraus jetzt ein "die Welt wird in den nächsten Tagen unter gehen"-Szenario macht, ist in meinen Augen Kanonenfutter für Parteien wie die AfD.

Also beruhig dich wieder und lass den Panik-Knopf los.

Antwort
von BTyker99, 21

Auch in ländlichen Gebieten haben die meisten Menschen keinen eigenen Garten, der so groß ist, dass man dadurch überleben kann. Auch Brunnen sind selten geworden, daher wäre eine Vorsorge überall wichtig.

Allerdings ist es wohl so, dass man auf dem Land im Durchschnitt sowieso größere Vorräte hat, da man einfach mehr Platz hat. Ich habe z.B. einen eigenen Vorratsraum (aber nicht wegen Terrorgefahr), während ich während der Studienzeit in der Mietwohnung nur aus einem kleinen Kühlschrank gelebt habe.

Antwort
von Geisterstunde, 14

Ich habe nur meine ganz normalen Vorräte zuhause.

Antwort
von 1900minga, 12

Es besteht gar keine Gefahr

Antwort
von peace1287, 27

Wer hat den was von Terrorgefahr in diesem Zusammenhang gesagt!? Das war eine allgemeine Empfehlung der Bundesregierung.

Kommentar von Elisss ,

Ich hab mich ja nicht selbst drüber informiert 

Kommentar von peace1287 ,

Musst dich nicht rechtfertigen! War nur ein Hinweis, da dich das scheinbar verunsichert.

Kommentar von kiniro ,

Dann wäre es angebracht, mal selbst dieses Zeug zwischen den Ohren zu benutzen.

Hinterfragen und selbst informieren nennt sich das.

Kommentar von peace1287 ,

Bitte?? Was meinst du damit??

Kommentar von ilknau ,

please keep calm, Peace 1287, damit war Eliss gemeint, nicht du.

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