Frage von Sellima, 103

Vorname ändern lassen: müssen wirklich beide Elternteile dabei sein?

Hallo, also meine Schwester will sich den Vornamen ändern lassen (sie hat gute Gründe dafür). Wir waren beide beim Standesamt gewesen und die Frau dort meinte, dass es bei meiner Schwester kein Problem sein soll, aber weil sie unter 18 ist, sollen beide Elternteile kommen und unterschreiben. Das Problem ist, dass meine Mutter zwar kann aber mein Vater garkeine Zeit hat zu kommen, weil er arbeitet und extra freinehmen kann er sich auch nicht. Müssen jetzt wirklich beide Elternteile dabei sein? Wieso reicht denn nicht die Unterschrift meiner Mutter?

Liebe Grüße, Sellima

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von djkskeb139, 54

Also das ist jetzt zwar etwas was anderes aber bei uns war es so:

Ich brauchte dringend nen vorläufigen Perso für den Urlaub & dafür brauchte ich wohl beide Elternteile die mit kommen und Unterschreiben.
Allerdings war nur meine Mutter dabei, da mein leiblicher Vater weiter weg wohnt und kein Auto hat, außerdem haben wir nur wenig Kontakt mit ihn.

Meine Mutter hatte ihn dann angerufen und er hat uns eine Kopie seines Ausweises geschickt und auf einen Zettel geschrieben das er der leibliche Vater ist, er aber zu weit weg wohnt etc und deshalb nicht kommen kann etc...

Das wurde dann auch ohne Probleme angenommen.

Kommentar von Sellima ,

Endlich eine gescheite und hilfreiche Antwort. Danke!

Kommentar von djkskeb139 ,

Bitte :)

Antwort
von aetnastuermer, 9

Deine Eltern sind als gemeinsame Sorgeberechtigte Antragsteller zur Vornamensänderung deiner Schwester. Wenn es deinem Vater partout nicht möglich ist, den Antrag im Standesamt zusammen mit deiner Mutter zu unterzeichnen, soll sie vorschlagen, eine Kopie des Antrags deinem Vater zuzusenden, auf dem er handschriftlich vermerkt, dass er ebenfalls diesen Antrag stellt, und darauf unterzeichnet. Eine Unterschriftsbeglaubigung halte ich nicht für erforderlich. Eine mögliche Unterschriftsfälschung tritt spätestens dann zutage, wenn er als (Mit-)Sorgeberechtigter die Mitteilung des Standesamts erhält, dass dem Antrag auf Namensänderung stattgegeben wurde.

Antwort
von kabatee, 13

Wie wäre es einen Namen dazu zu nehmen und dann diesen als Rufnahme einzutragen damit könnten beide Eltern leben. Beide Elternteile sind erziehungsberechtigt und so geht es nur zusammen und Namensänderung ist eine schwierige Sache!

Antwort
von Wippich, 32

Eine beglaubigte einverständniss erklärung dürfte reichen.

Kommentar von Bitterkraut ,

Nein, außerdem muß der Elternteil dann ja die Zeit finden, die Unterschrift beglaubigen zu lassen, das geht auch nur persönlich.

Eine Namensändeung muß aber beurkundet werden, das geht nur persönlich.

Kommentar von Wippich ,

Ich meine ja auch nur die Unterschrift vom Vater.Was währe den wenn der in übersee zb. währe.

Antwort
von Bitterkraut, 41

Ja, es müssen beide Elternteile dabei sein, wenn beide sorgeberechtigt ist. Deine Schwester wird eben warten müssen, bis die Mutter/Vater Zeit hat oder bis sie 18 ist.

Die Frau vom Standesamt hat dir das doch gesagt. Denkst du wirklich, wir würden jetzt sagen, nein, das ist nicht so? Weil wir es besser wissen als die Standesbeamtin?


Kommentar von Sellima ,

1. Ich habe nie gesagt, dass ihr es besser wisst als die Standesbeamtin. 

2. Ich habe lediglich um RAT gebeten, weil beide Elternteile zustimmen, ABER nur EIN Elternteil mitkommen kann. Wie soll ich dir das Problem noch verdeutlichen, soll ich es dir in einer anderen Sprache sagen? 

Ist es verboten zu Fragen oder was? Hier liegt wohl ein Verständnis-Problem vor.

Antwort
von KaterKarlo2016, 50

Ohne Eltern keine Namensänderung. Und dann muss diese auch erst mal nach der Prüfung genehmigt werden.

KaterKarlo2016

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

Ich muss Sellima recht geben. Für einen Experten sehr dürftig und auch nicht vollständig richtig. Denn nur der oder die sorgeberechtigen Elternteile sind nötig. Des weiteren hätte man als "Experte" erwähnen können, dass die Vornamensänderung nach den Regelungen des Namensänderungsgesetzes erfolgt und bei minderjährigen nicht dieser sondern dessen sorgeberechtigten Elternteile die Antragsteller sind. Schon daraus ergibt sich die Notwendigkeit der Unterschrift der Eltern, sofern beide sorgeberechtigt sind.

Kommentar von Sellima ,

@amtsschimmel25 danke!!

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