Frage von 132456 17.10.2009

Vorladung - Polizei

  • Antwort von TillWollheim 18.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Als Zeuge muß man zur Polizei und hat grundsätzlich kein Recht die Aussage zu verweigern. Dass es in der Realität anders geht - siehe Mafia-Fälle - weiß ja wohl jeder. Und was oben für Verwandte und Verlobte (heute sagt man enge Freundin) gesagt wurde.

    Aber grundsätzlich sollte es unser aller Interesse sein Straftaten zu verhindern. Das geht am besten damit, daß man zu einer hohen Aufklärungsquote beiträgt. Nicht die Strafdrohung wirkt primär abschreckend, sondern die Wahrscheinlichkeit der Entdeckung!

    Bist du Verdächtiger/Beschuldigter musst Du einer Vorladung zur Polizei nicht folge leisten. Ob es etwas nützt, steht auf einem anderen Blatt. Denn dann wirst Du eben von der StAsi vorgeladen und dann musste kommen! Du hast aber ein - übrigens nicht in der StPO fundiertes - Recht einen Anwalt mitznehmen. Die Polizei kann das zwar Verweigern, wird es aber idR nicht tuen, weil es dem Grundsatz des Fairplay widerspricht! Zudem kannst Du ja dann einfach mit Nchtkooperation drohen. Till

  • Antwort von LeaderG 18.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
    1. Als zeuge muss man nicht bei der Polizei erscheinen. Beim Gericht schon.

    2. Wenn du mit dem beschulditem nicht verwandt bist MUSST du aussagen (und zwar ALLES9 wenn du denn hingehst.

    3. Ich hatte auch mal das verknügen: Wurde erstmal gefrag was denn passiert ist, wiso ich zu der Zeit da war. Habe dann die Geschichte erzählt, und wenn estwas unklar war hat der beamte nochmal im Detail nachgefragt. Ist alles halb so wild. Ok, ich kannnte den Täter nicht und war froh das so einer nen Verfahren hat. Wenn man jetzt die Beteiligten kennt, ist das sicher unangehnehm, aber es sollte dennoch selbst verständlich sein das man die GANZE wahrheit erzählt.

  • Antwort von Niysa93 17.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Eine Vorladung dient zur Klärung des Sachverhaltes, also werden Fragen zur Tat gestellt. Wenn du etwas weißt, solltest du es sagen - tust du es nicht, kannst du wegen Strafvereitelung, Falschaussage usw. dran sein. Schweigen darfst du, wenn du dich oder Familienangehörige belasten müsstest.

  • Antwort von Pantex 17.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn Du zur Sache keine Aussage machen kannst oder möchtest, kann Dir keiner was.

  • Antwort von nettermensch 17.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    immer schön bei der wahrheit bleiben. aber du wirst vorher belehrt.

  • Antwort von Rabenfeder 17.10.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Die Herren und Damen dort klären dich über alle deine Rechte und Pflichten genaustens auf. Du kannst auch gar nichts zu Protokoll geben.

  • Antwort von 132456 17.10.2009

    Erstmal vielen Dank für die Antworten.

    Ich muss dazu sagen, dass ich als Beschuldigter geladen bin, mir aber keiner Schuld bewusst bin.Kurz gesagt, ich war es definitiv nicht, war aber in der Nähe und könnte unter Umständen natürlich mehr ausplaudern.Da ich aber niemanden belasten will, halte ich was angeht den Mund.Es würde also theoretisch reichen, wenn ich sage was ich zum Zeitpunkt am Tatort gemacht habe und das ich es nicht war und mir keiner Schuld bewusst bin ? Belastene Angaben über andere muss ich nicht machen, da würde es reichen wenn ich verweigere, richtig ?

  • Antwort von p4tr4sch 17.10.2009

    Hallo, erfahrungsgemäß werden Sie dir erst einmal ganz nett auf den Zahn fühlen und Dich dann nach ner Stunde richtig in die Mangel nehmen (wenn Sie vermute Du wüsstest etwas). Du musst aber nichts sagen was Dich oder Freunde belasten würde, nur lügen solltest Du nicht, da lieber gar-nichts sagen. Wenn Du Dir unsicher bist und Dich leicht einschüchtern lässt, dann nimm nen Anwalt mit.

  • Antwort von Praline 17.10.2009

    Kannst auch den Mund halten!

  • Antwort von teardrop1109 17.10.2009

    Nur als Beschuldigter oder Verwandter kannst du die Aussage verweigern. Sonst nicht, dann bist du verpflichtet, genauestens und wahrheitsgemäß auszusagen, was du weißt - wenn du nicht eine Strafe riskieren willst.

  • Antwort von dieAnkili 17.10.2009

    Kommt wohl drauf an, um was es überhaupt geht. Wenn Du selber der Beschuldigte bist, ist es besser, wenn Du einen Rechtsbeistand hast.

  • Antwort von unsterblichkeit 17.10.2009

    Hi,

    du darfst lügen was das Zeug hält, wenn du dich selbst belasten würdest bei einer wahren Aussage. Verweigerungsrecht hast du nur bei Familie (ersten Grades denke ich). Da würde eine Verlobte auch mit drunter fallen.

  • Antwort von amdros 17.10.2009

    Es wird von Dir nur erwartet, daß Du die Wahrheit sagst

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