Frage von CutKid, 40

Vorgänge im Gehirn bei Depressionen?

Was passiert im Gehirn, wenn ein Mensch Depressionen hat, insbesondere wenn es ihm für einige Stunden besonders schlecht geht?

Antwort
von mistergl, 16

Einfach gesagt, versagt in dem Moment ein biochemischer Prozess im Hirn. Botenstoffe, die benötigt werden um normal zu denken und wahrzunehmen zb, glücklich zu sein, werden aus irgendeinem Grund nicht ausreichend oder gar nicht produziert.

http://www.onmeda.de/psychische_erkrankungen/depression_ursachen-was-passiert-im...

Zitat:

Für die Entstehung und Aufrechterhaltung einer Depression sind zwei Botenstoffe besonders wichtig: das Serotonin und das Noradrenalin.
Die Nervenzellen, die diese speziellen Botenstoffe herstellen, liegen
als Zellhaufen im Hirnstamm. Insgesamt sind es nur wenige Hunderttausend
Nervenzellen; eine im Vergleich zu den 100 Milliarden Nervenzellen im
Gehirn recht kleine Anzahl. Sie besitzen aber extrem lange Ausläufer,
sogenannte Axone, die durch das gesamte Gehirn ziehen, sich tausendfach
verzweigen und über Synapsen mit zigtausend anderen Nervenzellen Kontakt
aufnehmen. Auf diese Weise entfalten diese den Botenstoff Serotonin
produzierenden und freisetzenden Neurone eine große, eher
global-modulierende Wirkung auf die Hirnfunktion, sind jedoch für eine
exakte und rasche Signalübermittlung weniger gut geeignet. Dies gilt
auch für die Neurone, die den Botenstoff Noradrenalin produzieren und
freisetzen.

Serotonin und Noradrenalin sind deswegen von besonderem Interesse, weil so gut wie alle antidepressiv wirkenden Medikamente
auf diese beiden Botenstoffe Einfluss nehmen. Dies legt den Gedanken
nahe, dass bei einer Depression die Funktionsfähigkeit der Nervenzellen,
die Serotonin und Noradrenalin produzieren, beeinträchtigt ist.

Eindeutig zu belegen ist dies nicht, da die Konzentration des Serotonins
oder Noradrenalins im Gehirn des Menschen nicht direkt gemessen werden
kann. Unser Gehirn ist ein ebenso faszinierendes wie äußerst komplexes
Organ, demgegenüber die oben dargestellten Erklärungsansätze eine
klägliche Vereinfachung darstellen.

----------------

Wenn du tiefer in die Materie willst, mussd du schon selber recherchieren. Das würde hier den Rahmen sprengen, glaub ich.

Antwort
von ClarissaNeumber, 19

ein auslöser kann ein niedriger Serotoninspiegel sein. ich kann dir nicht genau erklären wie das geht. google einfach mal "niedriger serotoninspiegel", da gibt es viele seiten die einen  informationen darüber liefern.

Invielen Antidepressivan ist dieses Hormon drin, da es für die gefühle wie z.b. ausgeglichenheit verantwortlich ist.

Antwort
von Stadtreinigung, 17

Ist so zu verstehen,Normalerweise geht beim Menschen immer ein Gedanke voran mit er sich Beschäftigt oder was im Beschäfigt,bei den anderen ist das nicht so,da sind bei denen zwei bis vier Gedankenvorgänge vorhanden was zu einen Problem wird

Antwort
von Wonnepoppen, 13

Diese Frage kann dir am besten "Google" beantworten!

Antwort
von SchizoSync, 17

Das serotonin verschwindet aus dem Gehirn und was bleibt, ist eine tote Hülle, kalt, schwer und trostlos.

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