Frage von Beate07, 20

Vorfälligkeit?

Wir haben durch Hausverkauf ein Darlehen vorzeitig gekündigt, vor 14 Tagen ging von der Bank ein Angebot ein für das Auflösen des Vertrages, wie gesagt ein Angebot mit Gültigkeit bis 15.05.16. Allerdings hat die Bank Anfang Mai schon die Darlehen abgelöst und die Vorfälligkeit einbehalten ohne Rücksprache mit uns. Die Vorfälligkeit entspricht 16% !!!! des Darlehensbetrages. Außerdem will Sie noch für die Kontoauflösung 65, 00 € und 200,00 € für die Bearbeitung. Meine Frage ist: Kann man jetzt noch gegen die Vorfälligkeit Einspruch erheben und ist diese nicht zu hoch? Wer kann mir helfen, ist sehr dringend!!!!

Antwort
von Rabusi, 5

Im Hinblick auf die derzeit niedrigen Zinsen ist die Vorfälligkeitsentschädigung (VfE) m. E. angemessen, ohne jetzt die Details zu wissen. Nachdem es eine Rückzahlung im Rahmen eines sogenannten "BGH-Muss-Fall" handelt, ist die Bank verpflichtet, Dir eine detaillierte Berechnung der VfE zukommen zulassen. Nachdem erfahrungsgemäß die Abwicklung des Kaufvertrages schnell über die Bühnen gehen muss, bleibt den meisten Banken selten Zeit, Dir genügend Zeit für die Einverständniserklärung für die Berechnung zukommen zu lassen. Tipp: Du kannst nachträglich z. B. durch die Verbraucherzentrale die Berechnung überprüfen lassen. Erfahrungsgemäß rechnen jedoch die Banken richtig.

Antwort
von ersterFcKathas, 10

die sogenannte vorfälligkeitsendschädigung berechnet sich , an den jahren die euer darlehen noch laufen würde.. angenommen bis ende 2020. dann würde der bank ein schaden entstehen für ca. 4,5 jahre zinsverlust. wenn ihr also eure zinsen nehmt die ihr mtl noch zu zahlen hättet mal 53  ( 4,5 J ) monate ..müßte ungefähr der betrag rauskommen den die bank einbehalten hat

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