Vordach, Terrassenüberdachung?

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2 Antworten

Je nachdem wie dicht Nachbarhäuser stehen oder ob es sich um eine Terasse in einem Haut mit mehreren Eigentümer handelt benötigst Du für diese bauliche Veränderung eine Baugenehmigung und einen Statiker, der das ganze abnimmt.

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Meine Erfahrung ist, dass man bei seinen ersten Holzbauwerken, die Materialstärke eher viel zu gering nimmt. Fertiggestellt sieht das dann aus wie aus Zahnstochern gemacht, wie gewollt und nicht gekonnt. Dagegen sieht ein Dach, bei dem man sich in der Stärke der Balken und Sparren zur größeren Dimensionierung hin vertan hat, nicht so schnell so zerbrechlich an.

Ich würde an deiner Stelle mir im Netz verfügbare Zeichnungen von Vordächern ansehen. Dort sind auch die Materialstärken abgebildet.

Ich baue demnächst ein Sattel-Vordach, welches auch 2,5 Meter überspannt, allerdings nur 1 Meter tief ist. Es wird komplett an der Wand befestigt, also ohne Ständer. Alles, was das Dach trägt, wird aus 14 cm Weichholz hergestellt, gehobelt und gefast. Das mache ich selbst, weil ich auch die entsprechenden Maschinen habe. Die Balken im Dach werden mindestens 12 cm im Quadrat, die Sparren 10x5. Darauf kommen die üblichen Dachlatten und dann trägt das Ganze eine Eindeckung aus Beton-Dachsteinen. Die Stützen werden an der Wand rechts und links vom Eingang mit Schwerlastdübeln mit 14 oder 16 mm Durchmesser, und mindestens 25 cm Länge verdübelt.

Man kann dafür Vollholz, oder Konstruktionsvollholz nehmen. Letzteres ist zwar teurer, aber da es verleimt ist, verzieht es sich nicht.

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