Frage von freemind123, 131

Vor Ramadan Alkohol getrunken?

Bevor ich anfange bitte ich darum jeden Verurteilungen zu unterlassen. Ich weiß es ist nicht gut und ich weiß auch dass man im Islam nicht trinkt, es ist jz halt so und kann was in der Vergangenheit war nicht ändern : Ich hatte 4 Tage vor Ramadan Alkohol getrunken und ja jz hab ich halt die ganze Zeit gefastet und gebetet. Nun hat meine Schwester gemeint wenn man 40 Tage vor dem Fasten Alkohol trinkt zählt es nicht und ich kann jz aufhören und dann nachfasten. Stimmt das ? Wäre gut wenn ihr mir Belege nennen könntet, danke

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von saidJ, 39

Esselamu alejkum
Auch wenn du Alkohol getrunken hast und deine Gebete  nicht angenommen wierden hast du trotzdem zu beten und zu fasten , es wird zwar nicht angenommen ( deine Gebete )  aber du ersparst dir die schwere Sünde die man bekommt wenn man nicht fastet oder nicht betet .
Wenn du irgendwelche Chancen darauf haben willst das dein Fasten und deine Gebete angenommen werden empfehle ich dir es zu bereuen und den Entschluss zu fassen es nie wieder mehr zu tun .
Vielleicht nimmt ja dann Allah s.w.t dein Fasten und deine Gebete doch an das weiß jedoch nur er dazu kann ich keine Stellung nehmen .
Alkohol gehört zu den großen Sünden im Islam und du darfst auf keinen Fall leichtfertig damit umgehen von wegen " ja ist halt passiert " .
Gewöhn dir bitte diese abscheuliche Angewohnheit ab .
Möge Allah s .w.t es dir leicht machen .

Antwort
von FeeSabilillah, 48

Erstmal das ist nicht nur nicht gut, sondern eine der großen Sünden.

Zweitens wenn man Alkohol trinkt, dann wird das Gebet für 40 Tage nicht angenommen. Das heißt du musst trotzdem beten, diese Pflicht entfällt niemals, aber du bekommst keine Belohnung dafür.

Deine Schwester sagte das Vermutlich um dir Angst zu machen, damit du den Müll lässt. Tatsache ist, dass es ohne Gebet kein Fasten gibt. Wer nicht betet, dessen Fasten ist sinnlos.

Du musst trotzdem beten, aber du kriegst keine Belohnung mehr dafür für 40 Tage (keine Hassanat). Und natürlich musst du trotzdem fasten, denn wer auch nur einen Tag ohne Entschuldigung nicht fastet, der könnte sein ganzes Leben fasten, aber würde es niemals gut machen.

Kommentar von earnest ,

Woher weißt du, dass das Gebet dann nicht angenommen wird? 

Hast du einen direkten Draht zu Allah?

Kommentar von FeeSabilillah ,

Es gibt mehrere sahih Ahaadeeth bezüglich der Strafe für denjenigen der Alkohol trinkt, welche besagen, dass seine Gebete 40 Tage nicht angenommen werden. Dies wurde von Amr ibn Al’Aas, Ibn Abbaas, Ibn Umar und Ibn Amr überliefert. Siehe Al-Silsilah al-Saheehah 709, 2039, 2695, 1854

Einer dieser Ahaadeeth wurde von Ibn Maajah berichtet von Abd’Allah ibn
Amr der sagte: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Frieden auf ihn, sagte:

„Derjenige der Alkohol trinkt und betrunken wird, sein Gebet wird 40 Tage nicht angenommen und wenn er stirbt wird er in die Hölle gehen. Bereut er aber, nimmt Allah seine Reue an. Wenn er wieder Alkohol trinkt und betrunken wird, von ihm wird das Gebet 40 Tage nicht angenommen und wenn er stirbt wird er in die Hölle gehen. Bereut er aber, nimmt Allah seine Reue an. Wenn er wieder Alkohol trinkt und betrunken wird, von ihm wird das Gebet 40 Tage nicht angenommen und wenn er stirbt wird er in die Hölle gehen. Bereut er aber, nimmt Allah seine Reue an. Wenn er es (diese Sünde) noch einmal begeht, verspricht Allah ihn, dass er dann den Mud von Khabaal am Tag der Auferstehung trinken wird.“ Dann fragten sie, „Oh Gesandter Allah, was ist das Mud vom Khabaal?“ Er sagte, „Die Körperflüssigkeiten von den Leuten der Hölle.“

Von Al Albaani als Sahih eingestuft in Saheeh ibn Maajah.

Die Tatsache, dass seine Gebete nicht angenommen werden bedeutet nicht, dass sie nicht gültig sind, oder dass er mit den Gebeten aufhören soll, vielmehr bedeutet es, dass er nicht dafür belohnt wird. So dass der Nutzen des Gebetes sein wird, dass er seine Aufgabe erfüllt hat und dass, man nicht dafür bestraft wird, dass man es nicht macht.

Abu Abd-Allah ibn Mandah sagte:
Die Worte „Seine Gebete werden nicht akzeptiert“ bedeuten, dass er 40 Tage lang nicht für seine Gebete belohnt wird, als eine Strafe für das Alkohol trinken, sowie sie sagen, dass derjenige der spricht während der Imam die Khutbah hält Jumu’ah beten soll, aber es gibt keine Jumu’ah für ihn, dies bedeutet er wird nicht für Jumu’ah belohnt als eine Strafe für diese Sünde.

Ta’zeem Qadr al- Salaah 2/587, 588. Siehe also die Frage Nr: 20037

Al-Nawawi sagte:

„Im Hinblick, dass das Gebet nicht akzeptiert wird, was bedeutet, dass er nicht dafür belohnt wird, obwohl es gültig ist, im Sinne dass er seine Aufgabe erledigt hat und es nicht nötig ist es zu wiederholen.“ Zitatende

Kein Zweifel, derjenige der Alkohol trinkt soll seine Gebete zur rechten Zeit verrichten. Wenn er eines seiner Gebete hinauszögert, begeht er eine gravierende große Sünde, die schlimmer ist als die Sünde des Alkoholkonsums. Die Strafe des Alkoholkonsums trifft auf denjenigen zu der nicht bereut. Wenn er aber bei Allah bereut und sich ihm zuwendet, wird er (Allah) seine Reue annehmen und seine guten Taten akzeptieren, wie es in dem oben genannten Hadith lautet:

„...“Bereut er aber, nimmt Allah seine Reue an.“

Und der Prophet, Allahs Segen und Frieden auf ihm, sagte:

„Derjenige der eine Sünde bereut, ist so wie wenn er die Sünde nicht begangen hätte.“

Überliefert bei Ibn Majah 4250, eingestuft als Hasan von Al Albaani in Saheeh ibn Maajah.

Und Allah weiß es am besten.

Antwort
von suesstweet, 64

Wo du das alles gemacht hattest, warst du ja nicht betrunken, oder? Also gibt es auch keine Komplikationen. 

Das mit der 40-tage Sache... Das stimmt wirklich und kommt in den Hadithen vor..  Faste und bete weiter.. Das Nachfasten ist Quatsch. Vergiss nicht den Tawba zu machen. 

Antwort
von RK3420, 19

Selamünaleyküm, in einem Hadis sagt der Prophet, dass wenn man etwas , was Haram ist isst/ trinkt dann braucht es 40 Tage, damit das aus dem Körper komplett rausgekommen ist. d.h es werden 40 Tage ihre Gebete und ihr Fasten etc. Nicht akzeptiert. Jedoch müssen sie das machen, weil es ja Pflicht ist.

Kommentar von selman3417 ,

Waren das nicht 41 Tage?

Kommentar von RK3420 ,

41? Weiß ich nicht mehr.

Antwort
von experience56, 42

Gegenfrage: Warum nimmst du diese Geschichte jetzt so genau, wenn du dich sonst auch nicht an die Regeln hältst? Ich bin absoluter Atheist und halte sowieso nichts davon, aber wenn man sich entschieden hat, die Glaubensregeln zu befolgen, dann eben ganz. Oder man nimmt es nicht so total Ernst (so wie du anscheinend), dann  verstehe ich dein Problem nicht.

Kommentar von freemind123 ,

Ich nehme das ernst weil es mich ja jz irgendwie betrifft. Ich wollte eigentlich gar nicht fasten, weil ich viel arbeiten muss (stark körperlich) und auch nicht die perfekten Bedingungen habe. In meiner Familie fastet zum einen keiner und zum anderen hab ich nicht die besten Blutwerte ( bin stark anämisch, sehr niedriger Blutdruck und immer unterzuckert) aber dann dachte ich mir vllt sollte ich es trotzdem tun, versuchen mich zu ändern für die Zukunft und evtl. Dinge die nicht gut sind zu minimieren und ja 

Antwort
von schnah, 11

Salamualeikum Bruder, der erste Schritt ist es zu bereuen und die Absicht zu fassen es nie wieder zu tun. Dieser gesegnete Monat ist die beste Gelegenheit um aufrichtig und reumütig zurückzukehren. Auf keinen Fall sollst du dein Gebet oder fasten unterlassen. Wenn Allah will wird dir vergeben. 

Antwort
von DerMaxli, 43

Du solltest Dich aufgrund eines Glaubens nicht so einschränken lassen.

Bist du gläubig und glaubst an einen Gott? Ob katholisch, muslimisch, hinduistisch... unabhängig dessen: Glaubst du daran, dass es einen solchen Gott gibt?

Wenn ja: Befasse dich mit dem Hauptwesen dieses Gottes: Er ist gütig! Er ist weise! Er ist allgegenwärtig und steht dir in jeder Situation bei, wenn du ihn brauchst.

Das sollte ein Gott sein, wenn es ihn denn gibt.

Und nun sage mir ganz ehrlich: Wenn es einen Gott gibt, der so sein soll: Hätte er ernsthaft was dagegen, einem gläubigen Menschen diese Situation übel zu nehmen? Mit Sicherheit nicht...

Ich selbst darf von mir behaupten, nicht gläubig zu sein. Aber dennoch wünsche ich mir, dass gläubige Menschen ihren Frieden mit dem Glauben finden. Ich denke, dass das ein wichtiger Kernpunkt darstellt.

Ich hoffe, Du machst Dir wegen Deiner Situation keinen Kopf. Du bemüst Dich. Und das ist schön.


Antwort
von mze123, 37

Habe das auch mal gehört, weiß aber nicht wo das geschrieben steht.

Antwort
von AchsooOk, 10

NUR Allah subhana w talaa entscheidet ob dein fasten angenommen wird :)

Antwort
von wiewar2011, 34

schon merkwürdig das du Alkohol trinkst und gläubig sein willst um danach zu Fasten. Was soll der Blödsinn? Entweder ganz oder gar nicht.  

Kommentar von freemind123 ,

Ja meine Beweggründe kennt hier ja keiner. Ich bin kein schlechter Mensch und befolge viele Regeln meiner Religion und ja ich hab jz halt getrunken. Es war nicht viel, war nicht angetrunken, bin auch kein Alkoholiker aber getrunken ist nun mal getrunken. Ich dachte einfach ich will was ändern und da Ramadan die beste Zeit ist um eine positive Änderung vorzunehmen,dachte ich sollte ich das tun

Kommentar von wiewar2011 ,

weißt du was: ihr könnt mit euren Glauben machen was und wie ihr es wollt. Ob jemand Alkohol trinkt oder nicht ist sein bzw. jetzt dein Problem. Warum wollt ihr von uns nicht Muslime immer hören, dass ihr gläubig seid und Allah eh nichts sieht. Es steht doch alles im Koran. Ein guter Gläubiger kennt den Koran und somit braucht er doch keine Hilfe hier bei "gute Fragen". Und wenn ihr sündigt dann ist das halt euer Problem. Du hast gesündigt und das mit der Fasterei macht die Sünde nicht rückgängig. Anstatt hier immer zu fragen, geh doch zu euren Mullah , der weiß doch alles.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community