Frage von ShishaGut, 92

Vor Gericht - Lohnt sich es?

Einen schönen schmackenhaften guten Abend.

Ich habe ein folgendes Problem und ich hoffe mir kann etwas weiter geholfen werden. Folgende Situation.

Irgendein Mann fuhr mit einem Auto. Dieser Fuhr deutlich zu schnell und wurde geblitzt. Auf einer 50iger Zone knapp 35 Km/h zu schnell und gab eine jegliche Adresse an und genau die von mir. ( Dieser Wohnt in Dortmund und ich in Köln)

So ich bin auf einen zweitnamen angemeldet, über meinen Vater. Mein Vater rief mich vorkurzen an '' Du bist viel zu schnell gefahren ! Ich habe es aber trotzdem vorerst bezahlt, das zu schnelle fahren''. Ich dachte mir erstmal ja oke, irgendwas muss ich ja übersehen haben. Ich dachte mir nichts dabei.

Als ich dann das Schreiben mit meinen Augen gesehen habe, sah ich sofort, dass ich das nicht auf dem Bild bin ( irgendein Südländer vermute ich) und ich als Engländer seh ihm nicht mal Ansatzweise ähnlich. Und einen Tag später kam ein Bescheid durch, wo ich verpflichtet bin, ein Aufbauseminar zu machen.

Ich ging zum Verkehrsamt um dies zu regeln. Mir gab man mit allem Recht, auch das ich das nicht auf dem Bild bin, weder das es mein Auto ist. Der Beamte sagte aber von diesem Amt '' Da du das bezahlt hast, gibst du die einwilligung, das DU es gewesen bist''. Ich sagte zu ihm, ich hab keine einwilligung geben, sondern mein Vater. Darauf hin solle es aber mein Pech gewesen sein.

Meine Frage: Was kann ich tun ? Hab ich noch das Recht vor Gericht zu ziehen? Lohnt es sich? (hab jetzt insgesamt wegen zu schnell fahren und Aufbauseminar 370 bezahlt)

Vielen dank für eure Hilfe !

Antwort
von bbjosefine, 56

ICh würde einen Anwalt fragen, aus meinem Bauch heraus, aber eben ohne Ahnung vom Verkehrsrecht etc, würde ich wenigstens ncoh mal an die höchste Stelle von dem Amt mich bemerkbar machen- das damit wenigstens in Zukunft keine Strafpunkte oder dergleichen mehr da sind, und eben auch darauf hinweisen das das eien Straftat ist, einfach deine Adresse anzugeben etc-

das dein Vater natürlcih gezahlt hat ist ein Pech, demnächst also klar direktere Kommunikation

Antwort
von ZuumZuum, 20

Eine Sache an der Geschichte macht mich stutzig, wie kann irgend ein Mann zu schnell gefahren sein, bei der Kontrolle deinen Namen angeben und dir die Schuld in die Schuhe schieben? Die Beamten verlangen Ausweispapiere und Fahrzeugpapiere bei der Kontrolle. Sollte der Fahrer die nicht dabei haben wird erst einmal über das Kennzeichen der Halter ermittelt. Dann müßte er ja mit deinem Fahrzeug unterwegs gewesen sein. Da sie ja nicht einmal kontrolliert haben und der Verstoß mit einer Blitzanlage dokumentiert wurde und du offensichtlich nicht der Fahrer warst am besten sofort und mit allen Unterlagen die Du hast zum Anwalt.

Aber wie kommt die fremde Person zu deinem Fahrzeug?
Irgendwie müssen die ja auf dich gekommen sein. Sollte der Fahrer tatsächlich mit deinem Fahrzeug unterwegs gewesen und der Fahrer nicht feststellbar sein zahlt der Halter nicht das Bußgeld. Es gibt keine Halterhaftung für solche Verstöße in Deutschland.

Kommentar von ShishaGut ,

Hey.

Ich weiß auch nicht wie das geht. Wie man auf sowas kommt. Also ich wohne in Köln, und dieser mit diesem kennzeichen mit BMW Z1 kommt aus Dortmund. Ich habe die Vermutung, das ein Freund vielleicht was davon mit zu tun haben könnte, hinter diesem Fremden.

Ich war schon beim Anwalt für Verkehrsrecht und habe mir einen Rat rein geholt und versicherter mir für Gerichtigkeit und würde gewinnen. Weil dieser Jemand Betrug gibt, Fahrerflucht unteranderem.

Antwort
von bbjosefine, 28

Also ich würde auf jeden Fall versuchen mich weiter zu wehren! Das klingt nach Beamtenwillkür,-

erst mal  immer noch höhere Stelle gehen, und in jedem AFll einen Anwalt mal befragen, schadet nciht!

Antwort
von Crack, 45

(hab jetzt insgesamt wegen zu schnell fahren und Aufbauseminar 370 bezahlt)

Und jetzt, nachdem alles rechtskräftig, bezahlt und absolviert wurde möchtest Du eine Bauanleitung für eine Zeitmaschine?

Wenn Dein Vater das Bußgeld gezahlt hat dann bist Du jetzt auch um einen Punkt reicher. Und was ist mit dem Fahrverbot geschehen? Hast Du das auch abgesessen?

Du hättest Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragen sollen.
Das aber schon dann als Du davon erfahren hast - nicht erst Wochen oder Monate später....

Kommentar von ShishaGut ,

Eine Zeitmaschine hört sich nicht schlecht an

Ein Fahrverbot wurde wieder aufgehoben. Das Geschehniss ist jetzt erst vor 2 Wochen passiert. Hab das in der Fahrschule schon angemeldet und bezahlt, aber noch kein Termin bekommen,wann ich dahin muss.

Kommentar von Crack ,

Da Dein Vater das Bußgeld bezahlt hat wurde der Bußgeldbescheid rechtskräftig. Ich hoffe Du kannst ihm das verzeihen - war wohl gut gemeint. :)


Alles was Du jetzt noch versuchen kannst ist eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu beantragen - dann könntest Du gegen den Bußgeldbescheid Einspruch einlegen.

Wie hoch die Chancen dafür stehen kann ich nicht sagen. Vielleicht ist ein Anwalt nicht die schlechteste Idee - da musst Du aber abwägen ob sich das lohnt. Wird dem Antrag nicht stattgegeben dann musst Du damit leben - eine andere Möglichkeit sehe ich nicht.

Kommentar von ShishaGut ,

Vielen dank

Antwort
von zersteut, 30

1. Wie kann jemand Fremdes mit deinem Autofahren?

2. Kommt normalerweise nicht erst eine Anhörungsbogen und dann das Bußgeld? 

Ich glaub da ist jetzt zu spät....

Kommentar von ShishaGut ,

Der Fremde fuhr einen BMW Z1. Ich fahre ein Ford Fiesta. Es fuhr keiner mit meinem Auto. Ein Fremder gab meine Adresse an.

Kommentar von zersteut ,

Jetzt versteh ich das ganze! Dein Vater hat den Anhörungsbogen ausgefüllt und dich bezichtigt zu schnell gefahren zu sein.

Dann am besten einen Anwalt nehmen.  

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