Wie lange sollte man sich idealerweise vor dem Wettkampf einlaufen, bzw. aufwärmen? Ist das überhaupt nötig, verliert man dan nicht schon zu viel Energie?

Wenn man sich aufwärmt bereitet man die Muskeln auf die Belastung vor. Du musst es unbedingt machen sonst kriegst du Krämpfe.
Etwas die Muskeln aufwärmen ist schon gut, aber nicht dehnen vor dem Lauf! Es ist auch sinnvoll den Kreislauf vorher schon etwas auf Touren zu bringen. Oft sind Läufe ja in der Früh und man ist dann mit der Herzfrequenz noch nicht so auf Last eingestellt. Wenn Du dann schnell starten willst ist es gut vorher etwas (5 bis 10 Minuten) gelaufen zu sein, aber nicht in vollem Tempo sondern nur im Traben.
Es kommt auf die Wettkampflänge, und Deinen Trainingszustand an. Bei einem Halbmarathon / Marathon und nicht gerade Spitzenläufer reicht es, die ersten Kilometer zum Einlaufen zu nutzen. Sonst ist man schon müde, bevor es losgeht. Mache ich auch so, ist auch in der Runners World empfohlen. Wenn es kürzere Distanzen sind, muss man sich vorher ein bißchen eintraben, sonst besteht die Gefahr einer Zerrung, wenn Du plötzlich lossprintest.
einlaufen hat ja nichts mit wettrennen zu tun, also ich halts so, daß ich mich vor einem Wettkampf 5-10 min einlaufe (das ist also ganz langsames joggen, jeder Fußgänger ist fast schneller ;-) ) aber damit wärme ich meine Muskulatur auf, damit alles schön warm wird und beim Einlaufen komm ich ja bei Gott nicht aus der Puste, das ist wirklich nur langsames Dahinjoggen. Und dann kann der Wettkampf losgehen - und so - wurde mir auch schon gesagt - passiert meinen Muskeln nix und ich habe nie Krämpfe oder kenne auch eine Zerrung nur dem Namen nach Alles Gute bei den Läufen - viel Erfolg!
Da spielen schon noch eine Menge Faktoren mehr eine Rolle... Kurz gesagt: Es ist auf alle Fälle notwendig vor einem Wettkampf oder einem Schnelligkeits- oder Schnellkrafttraining. Grob vereinfacht läßt sich sagen: Je intensiver und kürzer die Belastung im Wettkampf oder Hauptteil der Trainingseinheit, desto länger das Aufwärmen. Je länger und langsamer das darauffolgende Training, desto kürzer kann das Aufwärmen ausfallen.
Generell dient das Aufwärmen der energetischen, koordinativ-technischen Vorbereitung und der mentalen Einstimmung und Fokussierung auf den nachfolgenden Wettkampf oder Trainingseinheit. Es soll dem Athleten zu einer individuell möglichen Höchstleistung verhelfen und dient darüber hinaus der Verletzungsprophylaxe.
Hier Beispiele, was Aufwärmen bewirkt:
Herzfrequenz + Blutdruck + Atemfrequenz- + tiefe steigen, das Blut wird verstärkt in die Arbeitsmuskulatur umverteilt. Beides führt zur besseren Versorgung der Arbeitsmuskulatur mit O2 und Energieträgern und einem verbeserten Abtransport von Stoffwechselprodukten
Die Durchblutung der Muskulatur steigt.
Die Körperkerntemperatur steigt.
Innerer Reibungswiderstand sinkt, dadurch reduziert sich der Energieaufwand und erhöht sich die Beweglichkeit.
Die Energiebereitstellung wird aktiviert. Dadurch gibt es keine Anlaufverzögerung bei der Energieversorgung und es wird generell eine verbeserte Ausgangssituation für erhöhte körperliche Aktivitäten hergestellt.
Die Nervenleitgeschwindigkeit steigt und das Nervensystem wird aktiviert. Bekannte Bewegungsmuster werden aktiviert und angebahnt. Die Aufnahme- und Reaktionsfähigkeit wird verbessert, so dass eine schnellere und bessere Koordination von Bewegungsabläufen möglich wird.
Die Gelenke produzieren durch die Bewegung mehr Gelenkschmiere. Die Knorpel verdicken sich durch Flüssigkeitseinlagerungen. Dadurch verbessert sich die Gleitfähigkeit und Druckverteilung in den Gelenken, und reduziert den Reibungsverlust.
Übermäßge Spannung /Nervosität wird abgebaut und die Fokussierung auf die sportliche Aufgabe wird verbessert. Dadurch erhöht sich die Konzentration, Motivation und Leistungsbereitschaft.
Die Intensität ist niedrig bis mittel und soll in keinem Fall zur vorzeitigen Ermüdung führen.
Der Inhalt ist abhängig vom Hauptteil oder Wettkampf. z.B. bei Schnelligkeitstraining sind bereits Antritte und Steigerungen ins spezielle Aufwärmen einzubauen - durchaus in hoher Intensität, aber in geringem Umfang.
Für weitere Infos: Einfach mal im www stöbern.
es wäre gut wenn du dich vor dem wettkampf warmläufst damit deine muskel sich sozusagen anpassen können.aba laufe nicht ein tag vor dem wettkampf den ganzen tag herum damit meine ich das du es nicht übertreiben sollst da du nachher am wettkampf ausgepauert bist.ich rede von erfahrung ist mir also schonmal passiert.also laufe dich warm aba nicht zu übertrieben und mach ein paar gute deenübungen .ich wünsch dir sehr viel spaß .