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Vor Abgeltungssteuer Zweit-Depot anlegen?

gefragt von magpie am 21.10.2008 um 22:44 Uhr

Ich hab zwischenTür und Angel mitbekommen wie sich zwei Kollegen zwischen Tür und Angel über die Abgeltungssteuer unterhalten haben. Dabei meinte der eine soweit ich riuchtig gehört habe, dass man, wenn man bereits über ein Aktiendepot verfügt, vor Beginn der Abgeltungssteuer ein zweites Depot eröffnen sollte. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe. Aber würde das Sinn machen?

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Finanzen x 23.751 Aktien x 961 Abgeltungssteuer x 222 Aktiendepot x 5 Zweit-Depot x 1

anonym
beantwortet von anjanni am 21. Oktober 2008 22:47
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Aus welchem Grund soll das Sinn machen? Die Einkünfte - wenn denn welche erzielt werden - weden einfach addiert.

Nicht mal ein Depot auf den Ehepartner zu eröffnen macht Sinn - es sei denn man wird getrennt veranlagt. Ansonsten haben Ehepartner einen gemeinsamen Freibetrag, der doppelt so hoch ist wie der Freibetrag einer Einzelperson.

Kommentar von 146e5ee11faa42061266f4bdd2cb3cdesmallLittleArrow am 22. Oktober 2008 00:21

Anjanni: Bezogen auf die Erträge (Zinsen und Dividenden) hast Du recht. Aber die Kursgewinne der vor dem 1.1.2009 gekauften und nach dem 31.12.2008 verkauften Wertpapiere bleiben abgeltungssteuerfrei, sofern man diese Wertpapiere wenigsten 12 Monate im Bestand hatte.

Die 2 Depotstrategie macht durchaus sind und die Comdirect Bank bietet sie jetzt schon an.


anonym
beantwortet von Fargo am 21. Oktober 2008 22:47
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Unterdepot reicht völlig aus (entsprechendes Schreiben des Bundesfinanzministerium wurde kürzlich veröffentlicht).

Kommentar von 5d3f1767b889f9636861a57115e5a598smallZobel am 21. Oktober 2008 22:53

danke für den Tip, aber auf jeden Fall Geschäfte vor und nach auseinanderhalten!

Kommentar von Fargo am 22. Oktober 2008 13:10

Das ist natürlich völlig korrekt. Daher auch das Unterdepot: Sparpläne zu Ende Dezember stoppen und ab Januar 2009 auf dem Unterdepot fortführen, Wertpapierkäufe ebenso.


krokodilchen
beantwortet von krokodilchen am 21. Oktober 2008 22:46
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Macht keinen Sinn, weil die Steuer personenbezogen und nicht kontobezogen erhoben wird.

Kommentar von 5d3f1767b889f9636861a57115e5a598smallZobel am 21. Oktober 2008 22:48

was machst du denn, wenn du dir von der gleichen WKN Aktien nachkaufst und davon wieder welche verkaufst?

für welchen Handel zahlst du welche Steuern?

wie willst du das noch irgendwie transparent handlen?

Kommentar von Simple_avatar3smallkrokodilchen am 21. Oktober 2008 22:54

Bitte, für die Transparenz mag das sinnvoll sein. Aber nicht für die Erhebung der Steuer, und ich denke, das wollte er/sie wissen. Du kannst Dich im zweisfelsfall auch durch Deine WP-Kaufabrechnungen wuseln, die bekommst Du mit jedem Kauf extra.


Zobel
beantwortet von Zobel am 21. Oktober 2008 22:45
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JA! auf jeden Fall!

wird empfholen,

sonst kann's ein riesen Durcheinander geben

allein schon für die eigene Transparenz

Kommentar von 146e5ee11faa42061266f4bdd2cb3cdesmallLittleArrow am 22. Oktober 2008 00:26

Nur im Hinblick auf die Vermeidung der Kursgewinnbesteuerung (ausg. Zertifikate, da ist es egal). Hinsichtlich der jährlichen Erträge hilft das Zweidepotkontenmodell nicht weiter.


Piotrowski
beantwortet von Piotrowski am 28. November 2008 09:40
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Ich würde mich da beraten lassen, vielleicht gibt es noch Alternativen zum Zweitdepot, was aufgrund der Aufgrund der reinen Abgeltungssteuer wenig Sinn macht. Die DAB Bank hat einen kostenlosen Depotcheck ab 25.000 € http://www.depotkonto.org/dab-bank-depotcheck-312008/


anonym
beantwortet von gobang am 6. November 2008 13:16
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So wie ich das verstanden habe, macht ein Zweitdepot Sinn, wenn man einen Fondsparplan hat, oder wenn man ab 2009 Wertpapiere kauft, die man schon vorher im Depot hatte. Hier ist das genauer erklärt: http://www.alles-zur-abgeltungssteuer.de/home/zweitdepot Im Hinblick auf Dividendenzahlungen ist das in der Tat egal, da für sie in jedem Falle Abgeltungssteuer fällig wird!


LittleArrow
beantwortet von LittleArrow am 22. Oktober 2008 00:23
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Ja es macht Sinn nur im Hinblick auf die mögliche Besteuerung der Kursgewinne.


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