Frage von Yiara30, 19

Von Zuhause ausziehen: Gibt es eine Möglichkeit damit das Amt mir Wohngeld zuspricht?

Hallo,

Ich bin 22 Jahre alt und wohne in Bayern. Ich besuche derzeit die 12. klasse einer fachoberschule und wohne noch zuhause bei meinem Vater. Allerdings klappt das Zusammenleben nicht mehr wirklich. Ich bekomme pro Monat 160 Euro kindergeld uberwiesen. Da ich dieses Jahr gute Noten schreiben will und es sehr stressig ist kann und will ich nebenbei nicht jobben. Allerdings gibt mein Vater mir nicht mehr Geld das heißt ich muss mit 160 Euro im Monat leben und essen und alles damit bezahlen. Mein Vater bezahlt lediglich mein Handy und Auto. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll manchmal bin ich froh wenn Flaschen zuhause sind mit Pfand damit ich mir davon was zu essen kaufen kann. Ich würde so gerne ausziehen aber kann das selbst nicht finanzieren.

Mfg

Antwort
von blumenkanne, 12

160 euro sind doch mehr als genügend für essen, trinken und immer wieder mal ein block papier. dein vater zahlt ja noch deinen strom, wasser, miete, auto, versicherungen, und lädt dein handy auf. auto, handy, versicherungen sind luxus - das muss er nicht zahlen.

wenn du also irgendwas nebenbei haben willst, wirst du arbeiten müssen.

einen grund zum ausziehen nennst du nicht. kein amt wird dir irgendwelche gelder bewilligen, wozu auch. du könntest deinen vater um unterhalt anfragen. den kann er dir verweigern und dir erklären wo dein zimmer ist. und den hinweis geben, dass du für deine bedürfnisse großzügiges taschengeld bekommst.


Antwort
von KaeteK, 19

Nein, du kannst ruhig ein wenig arbeiten, wie es viele andere machen, die noch zur Schule gehen. Einfach die Zeit besser einteilen.lg

Antwort
von technikexperte, 16

Ich würde die Frage mit einem kompetenten Sozialbetreuer ausführlich besprechen. Dir steht natürlich ein Unterhalt zu. Zu welchen Zwecken kann der Bedürftige selbst verfügen. Einen Anspruch auf angemessenen Wohnraum gibt es auch. Der Umstand, ob ein Umzug notwendig ist; nach Schilderung Deiner Situation, offenbar. Das muß im Einzelnen zusammengefügt werden. Ich würde das versuchen, damit irgendwann eine ordentliche Änderung in Dein Leben eintritt.

Kommentar von blumenkanne ,

sie wohnt mietfrei, zahlt keinerlei nebenkosten und hat geld zur verfügung für ihre versorgung, dass muss ihr nicht mal gegeben werden. der unterhalt hier erfolgt in naturalien. wenn sie auszieht, bekommt sie keinen unterhalt, da ihr zugemutet wird, weiter zu hause zu bleiben. will sie es anders, muss kind sich selbst versorgen gehen.

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