Von wo bekommt die afd soviele stimmen?

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12 Antworten

Die AfD hat ein sehr gemischtes Wahlvolk, da sind sgn Protestwähler die von Union/SPD aus gewechselt haben, dann gibt es Wähler aus dem rechtem Bereich die die AfD als zwar gemäßigte aber erfolgreichere Partei die grob die Interessen der Rechten vertritt (siehe Wahlempfehlung der NPD), dazu kommen viele vormalige Nichtwähler die den Eindruck haben, das die AfD ihre Interessen vertritt oder weil die AfD von den großen Parteien gefürchtet wird sowie einige Überzeugungswähler die sich mit der Partei, dem öffentlichen Auftritt oder dem Programm identifizieren können.

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Würde sagen das sind die Wähler die Merkels Flüchtlingspolitik in die Flucht getrieben haben.Und auch Politiker aus Pateien die einfach mal sagten Stopp die Auswirkungen realistisch einstufen konnten.Meine es gab schon negatives oder?

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Man braucht sich nur einmal die offiziellen Zahlen vor Augen führen - und diese dann richtig einsetzen / lesen

Die SPD hat noch etwa 20 % bzw. leicht darunter - die Union hat ca. 33 % oder weniger - die Grünen marschieren kräftig nach unten ....

Füllt man nun diese Prozent-Zahlen mit Inhalt = Wähler, so ergibt dies eine gewaltige Menge an Menschen / Stimmen. Als Fazit kann man sagen, das die hälfte aller Wähler heute mehr wie enttäuscht ist. 

Somit muß man sich wundern, das die AfD bislang NUR bei 10 - 12 % liegt. Dies ist sicherlich nicht nur den Inhalten der politischen AfD-Ziele geschuldet, sondern basiert viel mehr auf einen klaren W Ä H L E R - P R O T E S T.

Böse könnte es werden, wenn sich dieses Potential so erhöht, das diese neue Partei die sich so oder so erst einmal selber sortieren muß, aufgrund einer  Stimmen-Menge trotz angemerktem Verzicht politische Verantwortung übernehmen müßte oder könnte - je nach Einstellung des Betrachters. Das Ergebnis würde sicherlich so oder so für einen Aufschrei sorgen. 

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Du musst Wissen das die Wahlergebnisse der Afd nicht nur mit Rechts zu tun haben. 

Sehr viele haben die Afd lediglich aus Protest und Verzweiflung gewählt, da sie ihre eigene Meinung in keiner großen Partei wiederfinden können. Sie haben diese Partei gewählt, um den anderen, großen Parteien zu verdeutlichen, dass diese ihre Wähler verlieren, wenn diese in der Politik nicht langsam einlenken und einsehen, dass wir uns mit solch unkontrollierter Einwanderung zum Beispiel, teilweise nur sehr schwer wieder beherrschaftbare Probleme schaffen.

Es gibt Leute die bekommen Panik wenn solch eine kurzsichtige politische Schiene gefahren wird ..und das nicht ohne Grund. Wenn in der Politik kein vernünftigen Kompromiss zustande kommt, brauch man sich nicht darüber wundern, dass solche Wahlergebnisse zustande kommen.

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  • Die meisten Wähler der AfD sind "Nicht-Wähler", haben also schon vor einigen Wahlen aufgegeben (oder sich noch nie dafür interessiert), irgendeine Partei zu wählen.
  • Die nächstgrößte Gruppe gehört zu den klassischen CDU-Wählern.
  • Gefolgt von den SPD-Wählern.
  • Danach kommen die berühmt-berüchtigten "Anderen"; also Wähler von Splitterparteien, deren Namen man manchmal noch nie gehört hat.
  • Eine Minderheit kommt von Linken, Grünen, FDP- und NPD-Wählern.
  • Und auch Erst-Wähler entscheiden sich in geringen Anteilen für die AfD.

http://goo.gl/gLtESh

Dort findest du die Wählerwanderung zwischen den Parteien bei der LT-Wahl in Baden-Württemberg als interaktive Grafik. Zeige einfach auf eine Partei, dann löst sich das Wirrwarr ein bisschen auf.

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"Rechtspopulismus" ist kein neues Phänomen. Und auch jetzt tritt er nicht überall offen zutage. 

Beispielsweise sagen Wahl-Forscher, dass insbesondere Frauen (deren Anteil bei der AfD auffällig gering ist) nicht weniger rechtspopulistische Lösungen suchen als Männer. Sie sind nur gesellschaftlich so erzogen, es nicht so konfrontativ auszudrücken und wählen daher bevorzugt die CDU, die es moderater ausdrückt.

Bedeutet: Mit zunehmender Emanzipation wächst auch das Wähler-Potenzial der AfD um bis zu knapp 50%. (Nach einer Emnid-Umfrage im Januar wählen knapp 9 Mal mehr Männer als Frauen die AfD; allerdings tendieren Frauen kaum weniger zu rechtspopulistischen Aussagen.)

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Oder haben die rechtspopulistischen damals keine Interesse An dem wahlen gehabt?

Es sind nicht alles Rechtspopulisten, die jetzt die AfD gewählt haben und/oder wählen werden. 

Unter den "aktivierten Nicht-Wählern" sind auch zahlreiche Leute, die einfach Politiker-verdrossen sind, und in der AfD eine Möglichkeit sehen, den Politikern in den Hintern zu treten. ... also "Protest-Wähler". Und da in Deutschland "Protest-Wahl" nicht anders möglich ist, als durch das Wählen von "auffälligen Parteien außerhalb des Establishments", entscheiden sie sich eben für die AfD. 

(Mich würde wirklich interessieren, wie in unserer Parteibonzen-Demokratie eine Wahl enden würde, bei der man "Soll keinesfalls an die Regierung oder an ihr beteiligt werden" ankreuzen und "Listenwahlen" durch Streichen des Kandidaten durcheinanderbringen könnte.)

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Sie mobilisiert überwiegend die bisherigen "Nichtwähler".

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Von bisherigen nichtwählern bzw von bisherigen cdu/CSU spd wählern.

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Es ist eine Mischung aus Mobilisierung von Nichtwählern, abgesprungenen sPDlern, sowie einigen abgesprungenen Wählern der Linken.

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Die sind vermutlich Wähler von allen Parteien rüber gewechselt. 

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Hi, es liegt wahrscheinlich daran, dass die Rechten denken, dass die AFD das ganze mit den Flüchtlingen und den Moslems am besten im Griff hat.

(Meine Meinung sage ich nicht)

LG;)

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Kommentar von Caesar3
16.05.2016, 22:48

Die rechten wählen bekanntlich die Republikaner und die NPD. Der Rest ihrer Antwort ist in der Sache korrekt und entspricht den Tatsachen.

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AfD - Wähler kommen aus allen politischen Lagern.

Ich werde bei den nächsten Bundestagswahlen zum Beispiel die AfD wählen, und das wo ich eigentlich ein eher traditioneller CDU - Wähler bin.

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Kommentar von Apfelkind86
16.05.2016, 23:35

Und was versprichst du dir davon?

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