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Von welcher Reise habt ihr am meisten für das Leben zu Hause gelernt? Und was?

gefragt von gardaseefan am 03.02.2007 um 21:00 Uhr

Ich fange mal an: Auf meiner ersten längeren Reise ohne Freund nach Ecuador habe ich gelernt, wie leicht man mit der richtigen offenen Einstellung viele spannende Leute kennen lernt. Vor der Reise hatte ich etwas Angst jeden Abend alleine beim Bier zu sitzen. Jetzt weiß ich, dass man nie mehr Leute kennenlernt, als wenn man sich alleine auf den Weg macht, auch zu Hause.

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Westi
beantwortet von Westi am 3. Februar 2007 22:21
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In Südamerika! Ich war 8 Monate dort. Die Gastfreundschaft war bis heute beispiellos! In einem Viertel in Lima, war ich der einzige Europäer. Wenn ich abends nach Hause kam, wurde ich auf der Strasse von den Anwohnern laut begrüßt und man erzählte mir, wo man mich zuvor gesehen hatte. Wildfremde Famlilien liessen mich bei Ihnen wohnen und als man mich mal überfiel, hielt ein öffentlicher Bus mitten auf der Strassen an, damit mir Fahrgäste zur Hilfe eilen konnten. Als ich hier in Deutschland am helligten Tag in einer U-Bahn von einem Skinhead zusammen geschlagen wurde, schauten ALLE weg!!!! Niemand half mir! LG


anonym
beantwortet von Pelle am 3. Februar 2007 21:16
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Ich habe auch ein Paar Trips hinter mir unter anderem Phillippinen, Süd-Afrika, Namibia, Thailand,(nicht als Sextourist),etc. Und ich habe immer nur den Flug gebucht und habe die besten Geschichten erlebt!!!!! Mach weiter so und du gewinnst Freunde auf der ganzen Welt. Und auch immer alleine!


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 4. Februar 2007 14:02
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Zu Fuss in Indien unterwegs habe ich erfahren,

  • dass es Dinge gibt, die wir in unserem westlich, naturwissenschaftlichem Denken schlicht für unmöglich halten

  • und dass in den schlimmsten Slums und in grösster Armut niemand bettelt, nur in geringer Entfernung von Touristenhotels oder einem internationalen Flughafen - da geht es richtig los.


marina09
beantwortet von marina09 am 2. März 2007 00:02
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Ich war vor einigen Jahren das 1.Mal in der Dominikanischen Republik ...das hat mich sehr geprägt.Die Menschen sind sehr nett..das hat sich all die Jahre auch danach nicht geändert. Und haben sie auch noch so große Probleme ...sie steigen morgens mit einem Lächeln im Gesicht auf. Sie müssen nicht immer mehr haben...sind mit dem was sie haben und auch mit einfachen Dingen zufrieden...gut es wird auch andere geben...aber ganz wenige. Ich lege keinen Wert mehr auf die kleinen Mitbringsel, die Staubfänger u.s.w. man kann auch mit wenig glücklich sein.Ich setze mir keine hohen Ziele mehr...die mir nur Stress bereiten... ich freu mich einfach meines Lebens und mache das Beste daraus.


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