Frage von Shika3x,

Von welcher Hund Rasse kann man sagen das sie die treuste ist?

Oder unheimlich treu, im Vergleich zu anderen Hunden

Hilfreichste Antwort von guterwolf,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

kann man nicht von der Rasse abhängig machen. Treu ist der Hund, der sich bei seinen Menschen wohl fühlt, gut behandelt wird und ein angenehmes Leben hat.

Antwort von adventuredog,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das wird wohl jeder über die von sich bevorzugte Rasse/Rassenmischung behaupten. Für mich sind die Fischerhunde Neufundlands die treuesten. Siehe meinen Kommentar unter BlackClouds Antwort.

Im übrigen sagte schon Franz von Assisi:

„Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde, mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“

Antwort von Reiterfee,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das kann man so pauschal nicht beantworten. Jeder Hund, der optimal gehalten wird, d.h. gut versorgt wird, konsequent, aber liebevoll erzogen wird, ist dem Herrchen oder Frauchen sehr treu ergeben. Das habe ich bisher bei all unseren Schäferhunden erlebt. Aber große Hünde müssen unbedingt akzeptieren, wer das Alfa-Tier zu Hause ist. Ich würde also sagen, auch wenn man Hunde aus dem Tierheim holt, die sind ganz besonders treu und dankbar, daß sie aus der Einsamkeit erlöst werden.

Antwort von vincent1996,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Der treuste ist Schäferhund. :-))

Antwort von BlackCloud,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Treu ergeben ist jeder Hund, der von seinem Hundehalter wohl behütet erzogen und gehalten wird.

Eine besondere Treue dem Menschen gegenüber haben jedoch die bullartigen Terrier aufgrund ihrer fernen Zuchtvergangenheit - die würden für ihren Menschen sterben. Gerade bei diesen Rassen fällt mir die Hingabe und Treue gegnüber der Menschen besonders auf. Sehe ich an meiner eigenen Hündin - obwohl sie von Menschen gequält wurde, findet sie dennoch JEDEN Menschen toll und würde alles für mich tun. Andere Rassen würden nicht mehr oder nur schwer nochmal soviel Vertrauen zum Menschen aufbauen können.

Kommentar von adventuredog,

das hast Du schön über Deinen Hund geschrieben, aber bei dem letzten Satz muss ich ein Veto einlegen ;-))

Denn dann kennst Du leider den Fischerhund von Neufundland nicht.

Zitat: Etwa ab 1820 schuf Sir Edwin Landseer, der wohl berühmteste Tiermaler seiner Zeit ,zahlreiche Kunstwerke von diesen edlen, kraftvollen Vierbeinern. Sein bekanntestes Bild „ Ein verdienstvolles Mitglied der Lebensrettungsgesellschaft“ entstand 1831. Es stellt den Hund Paul Pry dar, wie er gelassen und doch aufmerksam auf einer Kaimauer liegend über das Wasser schaut. Das Leben des Paul Pry war außergewöhnlich: Seinen Herrn brauchte er zweimal bei Schiffbrüchen schwimmend an Land, beim ersten Mal lebend, beim zweiten Mal konnte er seinen Herrn nur noch tot bergen. Von da an lebte er auf sich allein gestellt am Hafen. Er beobachtete die Vorgänge am Wasser und rettete so manchem Kind , das beim Spielen vom Ufer abstürzte, das Leben. Dieser Rettungstrieb gehörte zu seinem Wesen, er ist heute noch ein typischer Charakterzug dieser Rasse. Zum Dank für seinen Einsatz ernannte ihn die Königliche Lebensrettungsgesellschaft zum Ehrenmitglied und sorgte fortan für sein Futter.

Boatswain“ hieß ein anderer, geliebter Newfoundland-Dog, der des Dichters Lord Byron. Auf Boatswains Grabstein verewigte Byron die edlen Eigenschaften seines Hundes: „An dieser Stelle ruhen die Gebeine von einem, welcher Schönheit besaß ohne Eitelkeit, Stärke ohne Übermut, Mut ohne Wildheit, und alle Tugenden des Menschen ohne seine Laster.“

Chaotisch wird es, wenn der Newfoundland-Dog Mensch oder Tier in Gefahr wähnt: Dann kommt seine Lebensretter-Natur zum Vorschein, und er stürzt sich ins Getümmel, um das vermeintliche Opfer zu befreien/bergen. Schon oft geschehen und zwar an Badestellen ;-)) Aber Neufundländer und Landseer-Besitzer wissen um diese "Schwäche" ihrer Hunde und beugen natürlich vor.

Auch weiß man von Fällen, das es leider vorgekommen ist, das der Hund beim Versuch einen Menschen zu retten selber ertrunken ist...... wenn das nicht wahre Liebe ist.........

So treu sind nur Hunde, die ein grenzenloses Ur-Vertrauen zu ihren Menschen haben und eng mit ihnen zusammenleben.

Kommentar von BlackCloud,

Danke für die Info. Ich kenne mich mit den beiden Rassen nicht aus, daher wusste ich es auch nicht.

Antwort von Oubyi,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Sagt man nicht: Treu wie ein Dackel?
Aber ich stimme den Anderen hier zu, dass das weniger von der Rasse abhängig ist, als von der Art, wie der Hund behandelt wird.

Antwort von abeena,

Ich glaube der Bernadiner sehr. Aber alle Hunde sind so. Am Meisten dein Lieblingshund

Antwort von Yongoli,

bei kleinen rassen kann ichs nicht sagen - aber mittlere und grosse hunderassen sind alle "treu" - ausser huskys - die sind nicht sehr "frauli"-oder"herrli"-bezogen, die haben eher einen sehr selbständigen und selbstbewussten katzencharakter.........

Kommentar von BTrunken,

Das kann man aber nicht auf die Allgemeinheit der Huskys beziehen, denn auch hier ist wieder fraglich wie der Hund behandelt wurde.

Ich kenne insgesamt sechs Leute die einen oder mehrere Huskys besitzen, und drei davon sind dermaßen anhänglich und treu, dass man es fast mit lassie gleichsetzen könnte.

Kommentar von Yongoli,

da hast recht - sicher gibt es da auch sehr anhängliche huskys (meine kleine z.B. ist seeehr anhänglich) aber ich würde das nicht unbedingt mit "treu" übersetzen! unter treu versteh ich auch, z.B. dass der hund mich beschützen würde, wenn ich angegriffen werde - ein husky hat diesen beschützerinstinkt nicht. auch meine leider verstorbene alte war anhänglich - noch dazu, wo ich mit ihr alleine 11 jahre verbracht habe und sie immer mit mir war. aber wie mich mal ein betrunkener angegangen ist, ist sie danebengestanden und hat nur "geschaut"..... - sie wäre imstande gewesen, wenn er sie gelockt hätte, dass sie sich von ihm auch streicheln hätt lassen und ihn abgeschleckt hätte....... das versteh ich dann nicht unter "treu".....

und so sind huskys nun mal..... einer mehr, einer weniger...

Kommentar von niska,

Ich habe z.B. eine Podenga und denen sagt man ja auch einen "speziellen" eher katzenhaften Charakter nach. Unabhängig, eigensinnig, unerziehbar - wie´s so schön heißt. Aber ich würde nicht sagen, dass ich deine Interpretation von Treue teile. Sicherlich: Podencos, Huskies und allgemein sog. "Urhunde" sind nicht mit Halterbezogenen Hunden wie Goldies zu vergleichen. Und ein Beschützerinstinkt ist nunmal ein Beschützerinstinkt - meine würde auch erstmal davonlaufen anstatt sich für mich ins Getümmel zu stürzen. Warum auch? Ich bin doch die Starke, ich sollte sie beschützen, nicht umgekehrt.

Ich würde meine noch nichtmal in dem Sinne als anhänglich betrachten - sie ist unabhängig genug auch allein ne Runde zu laufen, wenn sie mich nicht dazu bringen könnte mitzukommen. Es ist die Tatsache, dass sie lieber mit mir spazieren geht und lieber in meiner Nähe bleibt und, dass sie sich jedes Mal freut wenn ich nach Hause komme, die mir sagt, dass sie mir treu ist und sich an mir orientiert. Mehr als die Tatsache, dass sie an mir klebt und mich "vergöttert".

Mir ist schon klar warum andere Leute, dass nicht als treu definieren, ich sehe es das aber nicht so.

Kommentar von Yongoli,

jetzt hab ich mal googeln müssen, podencos kenn ich gar nicht - sind schöne hunde! - hab da ein seitenansichtbild gefunden - schaut aus wie "anubis" :-)

aber egal, wie man treue jetzt übersetzt - ich habe viele nette bekannte und einige gute freunde - aber eines weiss ich sicher - meine hunde würden mir niemals die freundschaft wg. irgendwelcher kleinigkeiten "kündigen" :-) (sowie es menschen manchmal machen)

Kommentar von niska,

Hießen früher auch mal Pharaohunde (hab in einer sehr aktuellen Studie aber gelesen, dass sie tatsächlich gar nicht so alt sind, also nicht schon von den alten Ägyptern gezüchtet wurden - allerdings sind sie genetisch mit den nordafrikanischen Windhunderassen (Sloughi) verwandt)

Aber, dass Hunde generell treuer sind als es ein Mensch je sein könnte das ist wohl wahr - egal welche Rasse. Wobei ich sagen muss: Das schönste an der Beziehung zu meinem Hund ist, dass ich sie mir erarbeiten musste. Ich bin nicht der Gott meines Hundes, wir haben uns gegenseitig davon überzeugt schwer in Ordnung zu sein :)

Antwort von einalibi,

aufgenommene Strassenköter .

Kommentar von Reiterfee,

Ich finde es gar nicht nett, den Ausdruck "Strassenköter" zu benutzen, denn auch hier handelt es sich um Hunde, die sehr treu sein können. Du scheinst wohl keine Hunde zu mögen, sonst würdest Du solchen Ausdruck nicht benutzen.

Kommentar von einalibi,

Es ist auch nicht nett nur fett zu schreiben.

Ich habe 3 Hunde, 2 reinrassige und einen "Strassenköter" aus Griechenland. Auf seinem Julius K9 Tag steht sogar "Streuner" . Ich finde keinen der Ausdrücke beleidigend.

Und gegen reinrassige Beagles sieht er mit seinem Blick und dem rauen Fell aus wie ein typischer "Strassenköter".

Kommentar von niska,

Dann muss ich dazu aber auch sagen, dass ich die Bezeichnung Straßenköter gar nicht schön oder in Ordnung finde. Köter ist nunmal als abschätzige, beleidigende Bezeichnung konotiert, anders als Streuner - das hat immernoch was listig, intelligent, sympathisches an sich (entsprechend dem Gegenpart von Susi im entsprechenden Disneyfilm). Gibt zwar z.B. auch Leute die es "cool" finden sich selbst als "Bitch" bezeichnen - aber das ändert nichts an der Wortbedeutung im Generellen. In vielen Fragen/ Antworten in diesem Forum findet man solche Bezeichnungen eben in einem beleidigenden Zusammenhang, da wundert mich wirklich nicht, dass Reiterfee so darauf reagiert - man kennt das ja schon.

Und dann würde ich dir auch nicht unbedingt deiner Kernaussage zustimmen, dass "Straßenköter" treuer wären. Hängt im wesentlichen von der Definition ab.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten