Frage von glotzerfisch, 52

Von welcher Grundmiete/qm aus kann der Vermieter die Miete erhöhen, von der aktuell gezahlten oder von der lt. örtlichem Mietspiegel?

Konkret: Wir zahlen aktuell 7 EUR/qm, der Vermieter begehrt 15 % mehr (Kappungsgrenze ist damit erreicht) aber von der örtlichen Vergleichsmiete, das sind 7,77 EUR/qm! Ist das rechtens? Eine Erhöhung von einer "fiktiven" Miete aus?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von albatros, 25

Wenn bei euch die Kappungsgrenze auf 15% begrenzt ist (das ist die max. Erhöhung innert drei Jahren!), gilt selbstverständlich als Basis die derzeit gezahlte Miete und nicht die Vergleichsmiete. Letztere ist die Obergrenze der Erhöhung. Wird nach Vergleichsmiete erhöht, sind im Mieterhöhungsverlangen mindesten drei Vergleichswohnungen zu benennen für die die Miete gezahlt wird die dann von dir künftig gefordert wird. Die Wohnungen müssen tatsächlich vergleichbar sein (ähnliche Lage und Ausstattung).

Wird nach Mietspiegel erhöht, sind die Kriterien anzugeben, die der Erhöhung zu grunde gelegt werden. Es muss der aktuelle und kein veralteter MS dabei verwendet werden. Ist das nicht der Fall, ist das MEV unwirksam (Frisches Urteil eines AG).

Antwort
von BarbaraAndree, 41

Vielleicht hilft dir dieser Link bei der Beantwortung deiner Frage:

http://www.finanztip.de/mieterhoehung/

Antwort
von Zakalwe, 20

Die erlaubte Erhöhung geht natürlich von der aktuell gezahlten Miete aus.

Außerdem darf er ja nur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete erhöhen. Die würde er ja nach deiner Beschreibung überschreiten. Darüber darf er nur bei einer Neuvermietung gehen.

Antwort
von anitari, 24

Von der aktuell vereinbarten/gezahlten Kaltmiete.

Um welche Art Mieterhöhung geht es denn?

Antwort
von Pudelwohl3, 28

Nein, so geht das nicht.

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