Frage von RebKin, 68

Von Realschule auf Gesamtschule Oberstufe Hilfe!?

Hallo Es sind ja nun die letzten Monate für die 10. Klässler der Realschule in NRW. Einen Durchschnitt von 2,6 hatte ich nun im ersten Halbjahr der 10. Klasse (Alle Hauptfächer 3 außer Englisch 1 / Nebenfächer 3-2) und wurde von einer Gesamtschule in der nähe informiert , dass ich angenommen wurde. Wie mir mitgeteilt wurde werde ich (zu 99%) in die 11. Klasse kommen und dort hoffentlich mein Abi schaffen um später zu studieren. Die Frage ist nun , ist es wirklich seeeehhhr schwer reinzukommen , da mein Vater mir ratet mindestens 4-5 Stunden zu lernen und ich nicht genau weiß ob die Schüler an den Gesamtschulen in der 10 Klasse viel mehr Stoff hatten als die Realschüler. Und wie unterscheidet sich die Gesamtschule an dem Gymnasium wenn es um den Schwierigkeitsfaktor geht (Oberstufe gemeint). Danke schonmal!

Antwort
von MaxiReeck, 38

Hallo RebKin,

Die Schulformen sind folgende:

Realschule: 10 Jahre -> Fachoberschulreife

Gymnasium: 9+3Jahre -> Fachhochschulreife

Gesamtschule: 10+3 Jahre -> Fachhochschulreife

Auf der Gesamtschule und dem Gymnasium besteht das Abitur also aus drei Jahren (EF,Q1,Q2). Diese sind mit exakt demselben Lehrplan und den selben Zentralklausuren zu absolvieren. Das heißt also, dass eigentlich kein unterschied sein dürfte...

Meine persönliche Erfahrung (Ich habe erst ein Gymnasium, dann die Realschule besucht und mache nun mein Abi auf der Gesamtschule) ist, dass auf dem Gymnasium kaum bis garkeine Rücksicht auf einzelne und dessen Defizite genommen wird... Auch fühlen sich die SchülerInnen dort oft wie etwas Besseres, als die Realschüler.

Zum Schwierigkeitsgrad der Oberstufe an sich:

Die Oberstufe ist eine andere Nummer als die Sek.1, das stimmt sehr wohl. Allerdings liegt das daran, dass hier nicht mehr nur  die Wiedergabe des gelernten Unterrichtsstoffes im Vordergrund steht, sondern es viel mehr auf die Kompetenzbereiche zwei und drei ankommt - also auf interpretation und eigene Meinung. Auch mir fiel es beim Übergang etwas schwieriger als in der Realschule, allerdings ist es immernoch machbar und mein Zeugnis kann sich immer noch sehen lassen.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Solltest du noch spezifische Fragen haben, schreib sie einfach in einen Kommentar.

LG Maxi

Antwort
von petrapetra64, 25

In der Gesamtschule wurde auch nicht mehr Stoff gelehrt als auf der Realschule und in der Oberstufe sind viele Schüler aus allen möglichen Schulformen, nicht nur Gesamtschüler.

Allerdings zieht der Stoff in der Oberstufe schon um einiges an, vor allem auch die Eigenverantwortung. Wenn man was nicht gelernt hat vorher, kann man sich nicht darauf berufen, sondern muss selbst zusehen, das nachzulernen und zu üben, auch ausserhalb der Hausaufgaben, die gestellt werden. Das ist natürlich schon eine Umstellung und erfordert dann die ein oder andere extra Lernstunde.

In einem Gymnasium können es neue unter Umständen schwerer haben, denn es wird keine Rücksicht auf neue genommen, man zieht den Unterricht durch und fertig. Auf einer Gesamtschule hingegen sind sehr viele neu und man kommt leichter rein. Zudem muss man bereits die 2. Fremdsprache gelernt haben oder alleine nachlernen.

Kommst auch noch drauf an, ob es G8 oder G9 ist, das ist ja in den Bundesländern anders geregelt. Mit G8 geht es halt schon sehr intensiv weiter, es muss alles in einem Jahr schneller gelernt werden und das ist voll stressig und die Noten leiden darunter wohl auch.

Das Abitur selbst ist für alle Schulen gleich, es ist alles zentral geregelt.

Antwort
von eLLyfreak98, 37

das ist halb so wild. Dein papa will dir glaube ich nur Angst machen. Klar, du musst lernen, aber 4-5 Stunden täglich ist viel zu krass.

Gerade an der Gesamtschule werden die Erwartungen nicht ganz so hoch sein, wie auf einem Gymnasium.

Auch wenn dein Durchschnitt jetzt nicht der Beste war, heißt das nicht, dass du das nicht schaffen kannst. Es kommt halt auch viel auf die Lehrer an

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