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Von der Kirche tollerierte Leichenschändung?

gefragt von MilchersatzMilchersatz am 29.05.2009 um 22:35 Uhr

Neulich im Religionsunterricht erzählte der Lehrer uns, viele Kirchen hätten Sakramente u.a. auch Körperteile oder -stücke von Heiligen. Z.B. gäbe es in einer berühmten italienischen Kirche eine Flasche mit einem Finger und solch makabre Sachen halt.. Er erzählte uns, dass viele einfach zerstückelt wurden.. Aber ist das nicht Leichenschändung? Störung der Totenruhe! Das ist doch eine Sünde. Wie kann die Kirche soetwas zulassen und auch noch begutachten? Da könnte ein Pfarrer auch gleich eine Messe mit ner Schrotflinte beginnen, man KÖNNTE wirklich Blut und Laib verspeisen oder der Papst könnte buchstäblich "Schäfchen zählen". Meine Frage ist: Wie ist es möglich, dass die Kirche selber offiziell sündigt?? LG, Milchersatz

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Oubyi
beantwortet von Oubyi am 29. Mai 2009 22:40
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Es wäre zu schön, wenn die Kirche sich nur an den TOTEN vergriffen hätte!

Kommentar von Simple_avatar2smallgravelpit am 29. Mai 2009 22:43

DH!


Panikgirl
beantwortet von Panikgirl am 29. Mai 2009 22:37
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Das hast Du gut formuliert mit dem "offiziell";-) Meinst Du die von der Kirche sind immer so heilig wie sie tun?lacht***


Rose4440
beantwortet von Rose4440 am 29. Mai 2009 22:38
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Da gibt es noch viel schlimmere Dinge in der Geschichte der Kirche

Kommentar von 08eb2abae118f2d06c98adfaf6779428smallOubyi am 29. Mai 2009 22:41

DH!


morus
beantwortet von morus am 30. Mai 2009 14:58
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  • Ich finde es erschreckend, in welcher Weise die Reliquienverehrung hier niedergemacht wird. Und das nur, weil man nicht versteht, was damit gemeint ist.

  • Und dies machen Leute, die keine Einwände haben gegen Einäscherung der Verstorbenen oder Abtreibung der Ungeborenen; die Medikamente nutzen, welche zuvor an Menschen in der dritten Welt auf Ihre Tauglichkeit ausprobiert wurden.

  • => Das nenne ich "Messen mit zweierlei Maß".

  • Zumal es bei den Reliquien ja um deren Verehrung geht und nicht um dessen Zerstückelung zu Forschungszwecken.

Kommentar von 06bfae7f485c331637156f22b5adcda0smallStarbuck am 30. Mai 2009 15:06

Da hast du Recht. Viele urteilen über Dinge, von denen sie nichts verstehen.

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 31. Mai 2009 01:07

Haupsache man gibt seinen Senf dazu, ohne Sinn und Bedeutung. Hauptsache man hat wieder mal einen Grund über die Kirche zu läßtern.

Jeder ziehe den Balken aus seinem Auge, bevor er versucht den Splitter aus dem Auge des Nächsten zu ziehen.

Es regt uns nichts so bei den anderen auf, das nicht auch in uns selber steckt.

JESUS Segen und Liebe. JESUS liebt uns, geben wir uns nicht mit weniger zufrieden.


morus
beantwortet von morus am 30. Mai 2009 14:47
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Von der Seite http://www.kath.de/kurs/symbole/reliquien.php

  • Im Mittelalter übten die sterblichen Überreste von heiligen Menschen eine große Anziehungskraft aus. Es kam zu großen Wallfahrtsbewegungen zu den Gräbern von Petrus und Paulus in Rom, nach Santiago (heiliger Jakobus) de Compostella, wo nach der Legende die Gebeine des Apostels Jacobus, des älteren Bruders des Johannes, gelangt sind; ab dem 12. Jahrhundert nach Köln, weil Erzbischof Rainald von Dassel 1158 aus Mailand die Gebeine der Drei Könige, die der Stern zur Krippe in Bethlehem geführt hatte, nach Köln gebracht hatte. Was erhofften sich die Menschen, wenn sie den Sarg berühren oder sehen konnten?

  • Reliquie kommt von "Zurücklassen", Knochen, aber auch Kleidungsstücke sind das, was die Heiligen zurückgelassen haben.

  • Schon die ersten christlichen Generationen haben ihre Heiligen dort beerdigt, wo sie Gottesdienst gefeiert haben, in den Katakomben und später in den ersten Basiliken. In den romanischen Kirchen wurden die Gebeine der Heiligen in der Krypta beigesetzt. Der Altar wurde dann sozusagen über den Gräbern der Heiligen errichtet. Das Bonner Münster erhebt sich über einem alten Soldatenfriedhof, in der Krypta kann man sich noch ein Bild von der ersten kleinen Kapelle machen, die über den Gräbern der Märtyrer errichtet worden war. Wenn die Mittel für den Bau einer Krypta fehlten, spricht man von einer Confessio, "Bekenntnis", denn die Kirche baut auf dem Bekenntnis der Glaubenszeugen auf.

  • In der Gotik bricht sich eine andere Frömmigkeit Bahn. Die Menschen wollten sehen. So erhob der Priester die gewandelte Hostie über seinen Kopf, denn er stand vor dem Altar mit dem Rücken zur Gottesdienstgemeinde. Die Wallfahrten nahmen zu, so dass man die Pilger nicht mehr durch die Krypta schleusen konnte. In der ersten gotischen Kirche, Saint Denis, heute ein nördlicher Vorort von Paris, wurden die Gebeine des hl. Dionysius, des ersten Pariser Bischofs, den Altar gestellt. Das kann man heute noch im Kölner Dom sehen. Der goldene Schrein mit den Gebeinen der Heiligen Drei Könige steht auf dem Hauptaltar. Warum wollten die Menschen den Sarg eines Heiligen anfassen oder später den Schrein mit seinen Gebeinen sehen?

  • Die Reliquien, das was die Seele des Heiligen auf der Erde zurückgelassen hatte, wird am Ende der Welt bei der Auferstehung der Toten wieder mit der Seele vereint werden. Die Toten werden ihre Gräber verlassen und sich mit ihren Seelen, die im Himmel sind, vereinen. Kirchen mit den Gebeinen der Heiligen sind damit Tore zum Himmel. Die Reliquien werden aus den Gräbern in den Himmel versetzt werden. Wer die Gräber der Heiligen besuchte, sah sich dem Himmel näher und konnte hoffen, mit den Gebeinen der Heiligen in den Himmel aufgenommen zu werden.

  • So materiell der Umgang mit den Reliquien uns heute erscheint, seine Wurzel ist der Glaube an die Auferstehung aller Verstorbenen. Da man sicher sein konnte, dass die Heiligen nicht in der Hölle sein werden, sondern im Himmel, konnten sich die Menschen durch den Besuch der Reliquien auf den Himmel ausrichten.


gravelpit
beantwortet von gravelpit am 29. Mai 2009 22:38
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Was Du im Unterricht gehört hast, stimmt! Leider...

Kommentar von privat2009 am 30. Mai 2009 08:44

Musst Du an diesem "Sektenuntericht" teilnehmen?Sekte-siehe Lexikon.Diese Minderheit war schon immer schädlich für real denkende und existierende Menschen.Wenn Du musst und Dir diesen Blödsinn nicht anhören willst,nennt man dieses Diktatur.In einer Sozialdemokratie die ja in der BRD existieren soll,kannst Du,nach Grundgesetzen und Verfassung,jegliche Konfrontation mit dieser "Sekte" verweigern. Mit solchen Spinnereien allgemein, befasst sich kein normaler Mensch mehr.Nicht mehr im 21.Jahrhundert.Nur ein Beispiel:Tote stehen schon lange nicht mehr auf.Wohin denn? Eine Phantasiegestalt im Himmel existiert nicht. Für ganz verdummte Menschen-Merkel fragen.Die Physikerin.Diese Frau weiss das genau!


krabbe22
beantwortet von krabbe22 am 29. Mai 2009 22:37
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Mich würde in dem Zusammenhang interessieren: akzeptiert die Kirche eigentlich Organspende?

Kommentar von 594a1cf6d391e8a80e16545efa4b91d5smallMilchersatz am 29. Mai 2009 22:39

Nur von Lebenden.

Kommentar von Simple_avatar2smallgravelpit am 29. Mai 2009 22:39

Das wäre eine eigene Frage wert, Krabbe! Gute Frage!

Kommentar von JSKAugsburg am 29. Mai 2009 22:41

organspenden sind für den erhalt des lebens = ja..

Kommentar von 594a1cf6d391e8a80e16545efa4b91d5smallMilchersatz am 29. Mai 2009 22:43

Aber nur von Lebenden, sonst ist es wieder Leichenschändung lach

Kommentar von 0248c2611010ee400273b82a82f8095esmallmorus am 30. Mai 2009 14:50

Von der Seite http://www.katholisch.de/22321.html

  • Organspende kann nach Ansicht von Weihbischof Norbert Werbs ein Werk der Nächstenliebe sein. Durch Gewebe- und Organtransplantationen könne kranken Menschen geholfen werden, soweit dies ethisch vertretbar ist, sagte Werbs anlässlich des Tages der Organspende am Samstag in Schwerin.

  • "Nach christlichem Verständnis ist das Leben und damit der Leib ein Geschenk des Schöpfers, über das der Mensch nicht nach Belieben verfügen kann, das er aber nach sorgfältiger Gewissensprüfung aus Liebe zum Nächsten einsetzen darf" so der Weihbischof.

  • Bedenken ergeben sich nur aus der Möglichkeit des Missbrauchs, wie z.B. durch Organhandel.

  • Die katholische Kirche ermuntert nach Aussage von Werbs ihre Gläubigen zur Organspende. Dabei müsse allerdings die Freiheit zur Organspende gewährleistet bleiben. Das gelte auch für Menschen, die für sich selbst eine Organspende ablehnen. Seitens des Empfängers gebe es keinen Anspruch auf Körperteile, sagte der Weihbischof.

  • "Freiwillig gespendeten Gewebe und Organe dürfen aber als Geschenk von anderen angenommen werden." Ein Spender darf mit der Organspende nicht seinen Tod herbeiführen. Ganze lebensnotwendige Organe dürften nur Toten entnommen werden. Nötigung zur Spende lehne die Kirche grundsätzlich ab, so Werbs.

  • Eine Organspende widerspreche auch nicht dem Glauben an die Auferstehung. "Nicht an der Unversehrtheit des Leichnams hängt die Erwartung der Auferstehung der Toten und des ewigen Lebens, sondern der Glaube vertraut darauf, dass der gnädige Gott aus dem Tod zum Leben auferweckt", sagte Weihbischof Werbs.

Kommentar von 8b0d24aaf4d9f607d5667d4a7912de7dsmallsalzundlicht am 31. Mai 2009 00:55

Ja. Nur die Sekte Zeugen Jehovas akzeptieren weder Organspende, noch Bluttransfusion.

Die Kirche ist nur gegen das Töten eines entstehenden Lebens.(Abtreibung ist den Gläubigen nicht erlaubt, außer aus medizinischen Gründen, um das Leben der Mutter zu retten)

JESUS Segen und Liebe.


anonym
beantwortet von inicio am 30. Mai 2009 20:35
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ich nenne so etwas auch leichenschaendung. aber das ist wie gesagt noch das geringste. die kirche hat viele menschen umgebracht-hexenverbrennungen, ermordung von "heiden" etc und sie hat viele ungerechtigkeitne und morde geduldet-unter dem faschismus und anderen verbrechern. um genuegend reliquien zu haben wurde auch viel gefaelscht...so gibt es unheimlich viele knochen von einem heiligen-wurde man die zusammenfuegen gebe es 3 leichen!


playswithwolves
beantwortet von playswithwolves am 30. Mai 2009 09:27
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Wir sollten mit der Kirche nicht so hart ins Gericht gehen, denn schließlich wären ohne sie die Horrorabteilungen der DVD-Regale fast leer. ; )


anonym
beantwortet von paula211 am 29. Mai 2009 22:44
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Jeder Mensch sündigt und das weiß auch die Kirche. Deshalb gibt es unter anderem auch die Beichte.


anonym
beantwortet von JSKAugsburg am 29. Mai 2009 22:40
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Leichenschändung, Störung der Totenruhe = StgB;

die kiche hat nichts vergleichbares festgelegt

mfg

Kommentar von Simple_avatar2smallgravelpit am 29. Mai 2009 22:42

Doch! In der Bibel... hab ich selbst gelesen!


Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 29. Mai 2009 22:37
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Bei den Heiligen ist das halt was anderes.


Milchersatz
beantwortet von Milchersatz am 29. Mai 2009 22:37
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Tut mir leid, wegen diesen Vergleichen. Ich hoffe, ihr nehmt meine Frage trotzdem ernst!


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