Frage von Adiemus, 43

Von der Arbeit freigestellt für eine Therapie?

Hi, ich möchte schon länger an einer Therapie teilnehmen und der Druck wird langsam immer größer. Ich möchte auch nicht länger warten, da zum Einen ja ohnehin Wartezeiten auf mich zukommen und zum Anderen möchte ich auch nicht warten, bis gar nichts mehr geht.

Das Problem ist, dass ich seit einer Versetzung in 2010 Berufspendler bin mit einer einfachen Fahrtstrecke von 2,5 Std. (also ca. 5 Std. täglich). Mein Arbeitstag beginnt mit der Anreise von 05:36 bis 07:45. Dann arbeite ich von 08:00 bis 15:30 und Reise zurück bis 18:00.

Ersten könnte ich es mir nicht leisten jede Woche einen Tag frei zu nehmen, zum anderen würde mein Arbeitgeber ohne weiteres dies auch gar nicht mitmachen. Nun stellt sich mir die Frage, wie kann ich überhaupt an einer Therapie teilnehmen.

Habt Ihr praktische Erfahrungen? Im Moment kann ich mir nur Vorstellen jeweils für die Therapiesitzung freigestellt zu werden in Form einer Krankschreibung. Alternativ, eine Blocktherapie über 6 Wochen in Form einer Kur. Vielleicht tummelt sich ja ein Therapeut im Netz, der weiß wie so was zu realisieren ist.

Antwort
von landregen, 25

Es funktioniert über die Krankschreibung.

Kommentar von Adiemus ,

Danke, für deine Antwort, wer schreibt mich denn Krank? Der Hausartz? Weil ich gehört habe, dass Therapeuten nicht krankschreiben.

Kommentar von landregen ,

Ja, das macht in der Regel der Hausarzt. Er wird vermutlich auch die Überweisung zur Therapie austellen.

Expertenantwort
von Buddhishi, Community-Experte für Krankheit & Psychologie, 10

Hallo Adiemus,

wie schon 'Landregen' schrieb, geht es über eine Krankschreibung.

Bei einem so stressigen Alltag würde ich aber mit dem Hausarzt darüber sprechen, ob eine mehrwöchige 'Auszeit' in Form einer Reha nicht die bessere und vor allem nachhaltig hilftreichere Alternative wäre. Ich könnte mir vorstellen, dass Du davon deutlich besser profitierst.

Gute Besserung

Buddhishi

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