Vom Feudalismus zum Bürgertum?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Anfangs gab es nur Bauern und Farmer. Also die Leibeigenen. Aber durch die Industrialisierung und Fortschritt wurden immer weniger Farmer und Bauern benötigt und immer mehr Arbeitskräfte wurden frei für die Produktions-Industrie. Weswegen es immer mehr Menschen in die Städte zogen, da die Produktionsstätten halt in den Städten waren und nicht auf dem Land. Kann auch sein, dass es hier und da ein paar Bauernaufstände gab. Um die Abhängigkeit zwischen Grundherren und Leibeigenen zu mindern.

Also das ist das was ich so grob noch weiß. Keine Gewähr auf Richtigkeit. Aber das lernst du alles noch in der Schule.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von gerolsteiner06
19.07.2016, 09:23

Hallo, mit Deiner Antwort hast Du mal schnell ein paar Jahrhunderte einfach fallen gelassen. Die Industriealisierung begann im 19ten Jahrhundert. Der Frager hat sich nach dem Feudalsystem und den vergleichweise freien Umfeld der Städte im Mittelalter erkundigt.

Zur Zeit der Industrialisierung und Aufbau der Produktionsindustrie gab es schon lange keine Leibeigenschaft und die Bauernkriege waren auch schon etliche Jahrhunderte vorbei.

1

Der Platz ist hier zu kurz um das alles eingehend zu erläutern.ich kann Dir sovile mitgeben, daß Dein Bild von der Stadtgründung und den dann ankommeneden Handwerker ein wenig vereinfacht ist.

Städte gab es ja schon viel früher. Spätestens seid der Römerzeit (dort wo Germaniene von den Römern besetzt war) kann man von echten Städten sprechen. Der Unterschied war grundsätzlich, daß die Lehnsherrschaft in diesen alten Städten gar nicht erst bestand sondern sich die Städte selbst verwaltet haben oder der Kirche unterstelt waren. Auch Städte, die Fürsten gehörten, genossen vielfach sehr viele Bürgerrechte. Auch gelang es immer wieder den Ständen in den Städten im mer mehr Rechte gegenüber ihrem Herren durchzusetzen.

Auf dem Land blieb das von Dir beschriebene Feudalsystem unverändert erhalten, da die Bauern einfach keine Druckmittel hatten, sich mehr Freiheiten zu verschaffen.

Aber auch bei Stadtneugründungen wurden den Bürgern vom Lehnsherren gleich weitgehende Rechte zugestanden, um bestimmte berufsstaände anzulocken. Aber es kam eigentlich kein Bauer un d zog einfach ins die Stadt. Das war ihm durch das Lehnssystem einfach verboten. Kein Feudalherr gab einfach mal so seine Lehnsabhängigen oder Leibeigenenen frei.

Das ganze System war grundsätzlich starr und wenig durchlässig. Niemand konnte einfach mal so per freier Berufswahl Handwerker oder Kaufmann werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von HeyMr
19.07.2016, 09:45

Und wie kamen da jetzt die Bauern von den Feldern zu den Städten? Wie wurde entschieden, das bei einer Stadtgründung diese und diese Person dort arbeiten? Wie konnten leute frei werden, nachdem Städte entstanden sind? Oder konnte man nur frei werden, wenn man bei einer Stadtgründung dabei waren? Das sind alles Fragen die sich mir jetzt aufkommen würden, durch deine Erläuterung xD

0

Städte und Bürger gab es schon länger, etwa altes Rom, Antikes Griechenland.
Stadtgründungen wie Köln, Mainz, Trier sind römischen Ursprungs.
Und mit diesen Städten eben auch die einzelnen Gewerke.

Lehnsgesellschaft und Feudalismus haben mit der Entwicklung der Städte ursächlich nichts zu tun.
Am Ende der Veranstaltung waren die Ungleichgewichte unüberbrückbar, so kam es zur französischen Revolution (später aus gleichm Grund zur Oktoberrevolution 1917 in Russland).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?