Vom PKW Verkauf zurücktreten?

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9 Antworten

Im Fahrzeugbrief ist mein Ehegatte eingetragen der darüber bislang nicht informiert ist.

widerspricht sich da jemand??  und in einem Kommi DIES:

Ja, mein Mann war einverstanden das sie das Auto verkauft

wo liegt da das Problem? 

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Aber das kann sie doch, wenn sie schon 18 Jahre jung ist. Es gehörte ihr doch auch. Und was bitte hat denn ein Halter damit am Hut?

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Kommentar von leila8
14.07.2016, 08:29

Ja, sie ist 26 

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Vom Kaufvertrag zurücktreten darf Deine Tochter nicht, unabhängig davon wer Eigentümer des Autos ist. Die Eigentumslage hat nämlich nichts mit der Wirksamkeit des Kaufvertrags zu tun.

Kann Deine Tochter den Kaufvertrag nicht erfüllen, z.B. weil Dein Mann Eigentümer ist, dann muss sie Schadensersatz in Höhe des Wertes des Autos leisten. Dieser dürfte sogar bei über 270€ liegen, weil der Händler sonst wohl kaum 270€ geboten hätte.

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Kommentar von Nightlover70
14.07.2016, 10:11

Wieso sollte sich die Höhe des Schadenersatzes am Wert des Fahrzeuges orientieren?
Schadenersatz entsteht immer in der Höhe eines tatsächlich eingetretenen Schadens, wobei der Geschädigte den Schaden nicht unnötig hoch treiben darf.

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wer ist der Eigentümer des Fahrzeugs? das muss nicht die Person sein, die auch in den Papieren steht.

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Kommentar von schleudermaxe
14.07.2016, 08:44

... das Kind, hat ihr Auto verkauft, so jedenfalls die Frage..

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Nur weil der Vater im Fahrzeugbrief als "Inhaber" eingetragen ist, heißt das noch lange nicht, dass er der Eigentümer ist. Das ist ein Unterschied

http://www.juraforum.de/ratgeber/verkehrsrecht/kraftfahrzeugbrief-wer-ist-eigentuemer-vom-kfz

Wenn ihr das Auto gehört hat und sie die Steuer und die Versicherung bezahlt hat und die Anschaffung selbst, gehört das Auto ihr. Allerdings braucht der Käufer den Fahrzeugbrief! Den übergibt man immer beim Autoverkauf.

Wieso weiß der Vater nicht, dass die Tochter ihr Auto verkauft hat? lg Lilo

Wenn sie jetzt, warum auch immer, vom Verkauf zurück treten möchte, muss sie das mit Käufer vereinbaren, ob er sich einfach so darauf einlassen möchte. Ihm ist bislang kein Schaden entstanden, deshalb sehe ich nicht, dass er Schadensersatz fordern kann.

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Kommentar von leila8
14.07.2016, 08:34

Wir Eltern zahlen Steuern und Versicherung , sie hat es m leider erst gestern gesagt

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Kommentar von schleudermaxe
14.07.2016, 08:46

Oh, schon wieder?

Laut Frage ist es ihr Auto, also bitte!

Seit wann bitte bezahlt eine Eigentümer Steuern? Dafür ist der Halter zuständig, so jedenfalls der Zoll hier bei uns.

Und für die Versicherung der VN, was ja nicht unbedingt der Halter ist.

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Verkaufen darf die karre natürlich nur der Halter. Ss sei denn der Halter bevollmächtigt schriftlich jemanden mit dem Verkauf. In Eurem Fall hätte:

1.) die Tochter das nicht machen dürfen, da sie nicht der Halter ist

2.) dem Käufer auffallen müssen, dass Halter und Verkäufer 2 unterscieldich Personen sind.

Bei 270 EURO würde ich mir da keinen Kopp machen. Sie soll das dem Händler erklären und gut.

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Kommentar von schleudermaxe
14.07.2016, 08:31

Oh, ein Kenner? Wo bitte steht das, daß mit dem Halter?

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Kommentar von peterobm
14.07.2016, 08:37

der EIGENTÜMER kann das Fahrzeug verkaufen; der Halter spielt keine Rolle

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Kommentar von uni1234
14.07.2016, 09:00

Leute... JEDER kann das Fahrzeug verkaufen. Die Eigentumslage hat NICHTS mit der Wirksamkeit des Kaufvertrags zu tun. Wenn der Verkäufer den Kaufvertrag nicht erfüllen kann, weil er nicht Eigentümer ist, dann ist das sein Problem und er muss Schadensersatz leisten.

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Kommentar von Genesis82
14.07.2016, 09:02

Verkaufen kann das Auto nur der Eigentümer! Das kann der Halter sein, kann aber auch jede andere Person sein.

Denk mal z.B. an Leasingfahrzeuge: Das Auto steht im Eigentum der Leasinggesellschaft, Halter ist der Kunde. Wenn nun jeder Kunde das Auto lustig verkaufen dürfte, würde es wohl nie wieder Leasingverträge geben.

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Wen sie nicht die Papiere hätte würde ein Autohändler so was nicht ankaufen oder sie hat so glaubhaft warum sie keine vorlegen kann erzählt der er das Auto angekauft hat . 

Und wen er schon die Papiere hat wird der Wagen abgeholt dann könnt ihr gar nichts mehr machen den wer den Brief hat oder die Zulassung Teil 2 dem gehört der wagen PUNKT .

Den ein Bekannter hat gestern auch ein Auto gekauft und in den Papieren steht auch noch alle Daten des Vorbesitzers drin . 

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Es ist ein verbreiteter Irrtum, das Eigentümer eines Autos ist, der auch im Fahrzeugbrief ist. Das stimmt rechtlich gesehen nicht. Eigentümer ist derjenige, der einen Kaufvertrag über dieses Auto vorweisen kann.

Daher muss ich einfach mal ganz dumm gegenfragen: Wer hat den ursprünglich das Auto gekauft? Tochter oder Ehemann?

PS: Bei 270 Euro würde ich ganz sicher keinen Rechtsstreit anfangen.

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Kommentar von leila8
14.07.2016, 08:32

Mein Mann hat das Auto gekauft .

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da ja kein Schaden entstanden ist, gibt es auch keinen Schadenersatz, bei 270 Euro wird auch die Aufwandsentschädigung, die der Händler evtl geltend machen könnte nicht sehr hoch ausfallen

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Kommentar von uni1234
14.07.2016, 09:09

Wenn die Tochter ihre Verpflichtung aus dem Kaufvertrag nicht erfüllen kann, z.B. weil der Vater als Eigentümer das Auto nicht hergeben möchte, dann gibt es sehr wohl einen Schaden. Ohne die Vertragsverletzung hätte der Händler ein Fahrzeug im Wert von mind. 270€ bekommen, so hat er nichts.

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