Ist die Volkshochschule Bildung auf Hochschulniveau?

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2 Antworten

;)

Nein, Hochschulniveau wird in der Regel tatsächlich nicht erreicht. Aber sooo schlecht sind die meisten Volkshochschulen auch nicht. Tatsächlich wird dort meistens sehr viel Wert auf die gute Qualifikation der Lehrenden gelegt.

Private Bildungsanbieter findest du teuer? Nach meiner Erfahrung sind das oft die Blender. Man findet, wenn man etwas sucht, auch viele preisgünstige Angebote, die jeden Cent wirklich wert sind.

Wir sind in Deutschland nicht daran gewöhnt, dass Bildung Geld kostet. In anderen Ländern sieht das anders aus, dort ist es normal, für Unterricht zu bezahlen. Auch Lehrer wollen schließlich von irgendwas leben.

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Kommentar von zalto
09.02.2016, 22:37

Zur Qualifikation der Lehrenden an den VHS habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht: da gibt es die selbständigen Berater-Profis, die auch mal ein niedrigschwelliges Angebot machen wollen. Und dann gibt es die gescheiterten Existenzen (hart ausgedrückt), denen die formale Qualifikation für ein höheres Lehramt fehlt und die sich halt auf die Weise über Wasser halten.

Aber wo findet man denn die preisgünstigen Angebote, die jeden Cent wert sind? Manche schwören ja auf die IHKs - gibt's da noch mehr Geheimtipps?

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Gute Frage! 

Ich ärgere mich auch schon lange darüber, dass in unserem Land gute Bildung vom Geldbeutel abhängt.

Mit Chancengleichheit hat das wenig zu tun, wie ich finde. 

Ist zwar nicht die Antwort auf Deine Frage, die weiß ich nämlich leider auch nicht, musste aber einfach mal raus. 

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Kommentar von zalto
09.02.2016, 22:29

Meine Frage geht tatsächlich weniger in Richtung "Bildungsgerechtigkeit", sondern ist eine Frage zum Bildungsangebot. Das klaffen Anspruch ("lebenslanges Lernen") und Wirklichkeit merklich auseinander: aus der Privatschatulle bezahlbar sind allenfalls VHS-Kurse. Gut dass es die gibt - aber es wird leider kein akademisches Niveau erreicht. 

Auch bei den Angeboten zum Bildungsurlaub (gut, dass es das überhaupt gibt) findet sich ein Kessel Buntes - aber als Hochschulabsolvent kann man danach lange suchen, wo man etwas findet, das einen weiterbringt.

Gut, ist vielleicht ein Luxusproblem - für den Urlaub gelingt es ja auch, jedes Jahr vierstellige Beträge locker zu machen, warum nicht für die eigene Bildung? Aber auf der anderen Seite sieht man, dass der Staat 13 Jahre (!) Schulbildung komplett finanziert, aber anschließend für die berufliche Weiterbildung schon ein paar wenige Tage pro Jahr ein großer Luxus sind.

In Abwandlung des Spruchs: Was Hänschen nicht gelernet hat - wird sich Hans niemals leisten können zu lernen.

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