Frage von SynFlood, 123

Volksabstimmung. JA oder Nein?

Liebe Mitmenschen, geehrte Bürger aus Deutschland,

ich möchte Euch fragen, warum ihr euch alles von der Regierung gefallen lasst.

Mit einer Volksabstimmung über ein bestimmtes Gesetz, einer wirtschaftlichen Entscheidung oder politischen Entscheidung, könnte sich keiner mehr über Fehler einzelner Personen in der Regierung, Verschwendung von Steuergeldern usw. beschweren.

Zudem kommt ein starker wirtschaftlicher Vorteil zustande, da nicht nur die Leute, die z.B behaupten ,,Das Internet ist für uns alle Neuland." über unsere Zukunft entscheiden.

Ich appelliere an euch, sich zur wehren, den Mund zu öffnen und zu Begreifen, dass egal welche Partei gewählt wird, nie euere Meinung vertreten wird.

Ich bitte um eine kurze Umfrage mit Antwort und Begründung.

Danke für euere Aufmerksamkeit!

Antwort
von oelbart, 26

Mit einer Volksabstimmung über ein bestimmtes Gesetz, einer
wirtschaftlichen Entscheidung oder politischen Entscheidung, könnte sich
keiner mehr über Fehler einzelner Personen in der Regierung,
Verschwendung von Steuergeldern usw. beschweren.

Japp, und genau DAS ist das Problem. Wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft: Der Chirurg entfernt den Blinddarm und der Automechaniker repariert das Auto. Wenn das Auto des Chirurgen kaputt ist, bringt er es zum Mechaniker, wenn der Blinddarm des Mechanikers rausmuss, geht er zum Chirurgen. Wenn jeder alles selbst machen würde, hätten wir ziemlich viele kaputte Menschen und Autos.

Und es ist nunmal der Job von Abgeordneten, sich über Gesetze zu informieren und darüber abzustimmen. Wenn sie dabei zu großen Murks veranstalten, können sie nach spätestens vier Jahren abgewählt werden.

Ich habe aber persönlich weder die Zeit noch die Lust, mich in sämtliche Gesetzesvorhaben einzulesen, die entsprechenden Fachbereiche zu lernen (also zb Wirtschaftstheorie, Sozialwissenschaften, ...), um die Folgen abzuschätzen um damit irgendwann in der Lage zu sein, eine fundierte(!) Entscheidung zu treffen, die dann sowieso wieder von Leuten überstimmt wird, die denken eine "Zweitstimme" ist die Ersatzstimme, falls beim Auszählen der Stimmzettel was schiefläuft.

Ich wäre im Gegenteil eher dafür, die Zustänigkeiten und vor allem die Verantwortlichkeiten etwas klarer zu machen (ein Schritt könnte dabei sein, das Parlament etwas zu verkleinern) und die Parlamentarier für Fehlentscheidungen stärker in die Verantwortung zu ziehen.

Aber es kann doch nicht sinnvoll sein, jede Entscheidung an 80 Millionen Entscheider zu delegieren, so dass im Zweifel keiner mehr für das Ergebnis geradesteht.

Kommentar von SynFlood ,

Danke du hast mir das Problem gut erläutert. Ich bin jemand der das Gefühl hat, deutschland wird aufgrund zuvieler Fehler bei den Entscheidungen von anderen Ländern überholt bzw. Deutschland wird seinen Status z.B "made in Germany" ,"Deutsche Sauberkeit und Präzision" das Land der ,,Erfinder und Klugen Köpfe" verlieren.

Da ich mich in Deutschland wohlfühle und dort auch bleiben möchte, habe ich keine lust darauf, dass alles in den Sand gefahren wird... Ich würde halt gerne etwas verändern bzw. dazu beitragen, da die meisten Menschen sich blenden lassen. Und sich nicht um Ihre Zukunft sorgen!

Antwort
von Crack, 37

Mit einer Volksabstimmung über ein bestimmtes Gesetz, einer
wirtschaftlichen Entscheidung oder politischen Entscheidung, könnte sich
keiner mehr über Fehler einzelner Personen in der Regierung,
Verschwendung von Steuergeldern usw. beschweren.

Dann wäre man aber auch selbst dafür verantwortlich was man aus Unwissenheit, unter manipulativer Beeinflussung oder einfach nur aus Emotionalität ohne wirklich Ahnung vom Thema zu haben entschieden hat.
Aktuelles Beispiel: der Brexit.

Ich denke ein Großteil der Bevölkerung kann mit wichtigen Entscheidungen nicht umgehen - daraus erwächst ja auch ein nicht zu unterschätzendes Gefahrenpotential.

Das Volk könnte durchaus öfter aktiv und nicht nur alle 4 Jahre zur Wahl mit entscheiden - das sollte aber auf kommunaler Ebene beschränkt bleiben und auch nur dann erfolgen wenn über das Thema umfassend aufgeklärt wurde.

Kommentar von SynFlood ,

Du hast mit allem vollkommen Recht. 

Wie kann man ändern das man nicht nur alle 4 sondern jedes Jahr wählen kann?

Das geht nur über einen Volksentscheid denn die Politiker werden daran selbst nichts rütteln. Und jetzt sind wir in einer Endlosschleife gefangen...

Kommentar von Crack ,

Ich sehe das nicht so verbissen.

Natürlich würde auch ich ab und zu gern einmal während einer laufenden Legislaturperiode meine Meinung wirksam zum Ausdruck bringen wollen.

Aber selbst wenn das möglich werden würde -
wo soll das beginnen? Soll das Volk dann nur über Ceta oder Ttip mit entscheiden? Oder soll es auch schon gefragt werden wenn es um Diätenerhöhungen, die Stromumlage oder auch die Anschaffung neuer Stühle für einen Sitzungsraum usw. geht?

Dafür muss es auch Grenzen geben,
denn wer oft entscheiden darf/soll ist schnell überfordert. Niemandem nützt eine Volksabstimmung wenn nur 40% daran teilnehmen.
Außerdem darf man nicht vergessen das der kleine Mann immer in seinem Sinn entscheiden würde - die Handlungsfähigkeit des Staates könnte also massiv gebremst werden...

Kommentar von SynFlood ,

Genau um Entscheidungen wie TTIP oder Ähnliches geht es. Zumindest wäre es mal vernünftig zu offenbaren was in den Verträgen genau drin steht und nicht einfach nur weil man die meisten Stimmen hatte zu entscheiden....

Also einfach die Möglichkeit etwas einfluss darauf zu nehmen. Möbel oder Schulgelder lassen sich ohne Umfragen verwalten und vergeben.


Antwort
von voayager, 11

Ein klares Ja, schon damit so das Volk den aufrechten Gang erlernt, schon um eigene Angelegenheit eigenständig in die Hand zu nehmen, schon weil dadurch zuweilen auch was Gutes herauskommt.

Antwort
von Augsburgblick, 39

Die Bürger wehren sich doch, und zwar gegern Populisten und dampfplauderern denen es nur um Stimmungsmache gegen diesen Staat geht.

Schauen Sie, Augsburg hier ist das Paradebeispiel. In keiner anderen Stadt Deutschlands gab es lange Zeit so viele Bürgerbegehren und Volksentscheide. Was hat es gebracht? rein Garnichts, Projekte wurden nur verzögert und dadurch teurer. Mir fällt von über 15 Volksabstimmungen hier keine einzioge ein die wirklich einen Fortscjhritt gebracht hätte und ohne die es schlechter wäre.

 

bestes Beispiel, gerade heute: In unserer Stadt wurde das Theater über jahrzente baulich sträflichst vernachlässigt. Solange bis man es nun tatsächlich zusperren musste. der bau steht unter Denkmalschutz und das Gebäude an sich muss so oder so instant gesetzt werden. Kostet rund 25 Mio. Die Komplettsanierung incl Neubauten von Schauspielhaus, Werkstätten etc gut 200 Mio. Bayern zahlt gut die Hälfte.

Es gab seit Frühjhahr ein Bürgerbegehren das sich gegen Schuldenaufnahme fürs Theater gestellt hat und krampfhaft Unterschriften sammelte. Niente, gut 7000 statt der erforderlichen gut 11000 haben sie mit aller Kraftanstrengung, allen Tricks und bezahlten Helfern in einer Stadt mit knapp 300.000 Einwohnern zustandegebracht. Und das ist gut so.

Kommentar von SynFlood ,

Ich möchte eine Lösung, an der alle Bürger beteiligt sind, jedoch was bei rumkommt.

Um intelligente Entscheidungen zu treffen brauchen wir intelligente und bewusst stimmende Bürger. Das wäre der erste Punkt an dem man arbeiten müsste. 

Also sollten wir uns Gedanken machen, wie wir das Problem lösen und dazu braucht man Meinungen anderer.

Ich habe lediglich im Ansatz versucht eine zu finden. 

Kommentar von MJ1107 ,

https://youtu.be/3xfiqx1LvqM

Das wäre sehr interessant für dich!

Kommentar von PatrickLassan ,

Irgendeine -gida-Demo?

Antwort
von HelmeSchmidt, 62

Volksabstimmungen können ein gutes Mittel sein, um die Stimmung im Land zu erfahren. Sie sollten aber nie rechtlich bindend sein. Zumindest solange nicht, wie nicht sichergestellt werden kann, dass sie alle Bürger umfassend und möglichst neutral über das abzustimmende Thema informiert haben.

Da das nur sehr schwer umzusetzen ist, fahren wir mit der repräsentativen Demokratie deutlich besser.

Antwort
von Dovahkiin11, 65

Über politisch oder wirtschaftlich relevante Aspekte sollten die entscheiden, die sich auskennen. Und nicht RTL-Zuschauer, GF-Trolle oder Leute, die immer noch Veganer-Witze reißen. 

Wie soll ein wirtschaftlicher Vorteil entstehen, wenn die, die vom Thema keine Ahnung haben, alles in der Hand haben? Entsteht ein wirtschaftlicher Vorteil, wenn ein Zirkusclown eine Bank eröffnet? Nein, dann werden keine Steuergelder mehr verschwendet, weil keine mehr gezahlt und umso mehr hinterzogen werden. 

Wozu es führt, wenn man der stupiden Masse, die sich durch Medien wie Lemminge manipulieren lässt, das Zepter in die Hand gibt, zeigt der Brexit wunderbar.

Der Spruch von Merkel ist Jahre alt. Langsam wird er als Argument lächerlich. Und dass wir heute noch nicht einmal die Cyber-Kriminalität im Griff haben, zeigt, dass sie recht hatte.

Ich habe längst eine Partei gefunden, die meine Meinung vertritt.

Kommentar von SynFlood ,

Das mit dem "Neuland" ist ja der Punkt, dass wir das noch nicht im Griff haben.

Die Frage ist warum ?

mit den RTL zuschauern hast du recht. Aber ich denke nicht, dass 40% der Deutschen auch so ,,Verblödet sind" und 40% sind leicht 51% in einer Wahl, die die richtige Entscheidung treffen.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Die Dummheit der Masse hat schon Einstein kritisiert. Die Intelligenz der absoluten Mehrheit ist eine trendabhängige Herdenintelligenz, die emotional und nicht rational begründet ist. Ein Wort gegen Homosexualität wird mit Shitstorms beantwortet, aber das hier wird von nahezu jedem Bürger täglich unterstützt, ohne schlechtes Gewissen, sogar mit Spaß:  http://www.bestshockers.com/making-chicken-mcnuggets/ Ein erhobener Finger gegen Menschen ist widerlich, aber Kleidung aus Bangladesh ist cool. 

Garantiert treffen keine 51% eine korrekte Entscheidung in einer komplexen ökonomischen Problemsituation. Oder kannst du mit einer Kochausbildung Umlaufintegrale berechnen? Die Anzahl derer, die die notwendigen Kompetenzen besitzen, belaufen sich auf bestenfalls 0,5% der Bevölkerung. Die Medien können den Großteil der Bevölkerung mit ihren primitiven Methoden in die Richtung lenken, die sie beabsichtigen. Hat schon im NS funktioniert und tut es heute genauso. 

Kommentar von surfenohneende ,

Die Dummheit der Masse hat schon Einstein kritisiert. Die Intelligenz der absoluten Mehrheit ist eine trendabhängige Herdenintelligenz, die emotional und nicht rational begründet ist.

es ist noch viel schlimmer, wenn die Masse dumm ist & ein großer teil der Intelligenten käuflich / korrupt ist & Die in (relativer) Machtposition zu diesen käuflichen gehören ( hust Lobbyismus hust ) ...

Kommentar von surfenohneende ,

Über politisch oder wirtschaftlich relevante Aspekte sollten die
entscheiden, die sich auskennen. Und nicht RTL-Zuschauer, GF-Trolle oder Leute, die immer noch Veganer-Witze reißen.

Blos was ist wenn die "Leute die sich auskennen" korrupt / käuflich sind ?

Wie viele Politiker der großen Alt-Parteien ( incl. "Grüne") , außer Hinterbänkler die kaum Etwas "zu sagen" haben 

Auch die Wissenschaft ist käuflich incl. deren ausgeliehen Experten

so z.B. der eine Wissenschaftler der Glyphosat ( alias Monsanto Roundup) für "unbedenklich" erklärt hat ... er erklärte auch PCB für "unbedenklich" & hat damit das Verbot verzögert ... zum Profit der Lobbyorganisationen betreibenden Unternehmen

Kommentar von SynFlood ,

Problem ist einfach nicht nur die Masse ist blöd sondern auch die Regierung.

Und die verdienen damit auch noch Geld! 

Also sollten wir uns was einfallen lassen damit alle Probleme beseitigt bzw. minimiert werden.

Meine erste Idee mit der Abstimmung ist ja jetzt schon Zerfetzt... 

Was sollten wir euer Meinung nach tun.

Kommentar von surfenohneende ,

Problem ist einfach nicht nur die Masse ist blöd sondern auch die Regierung.

Ein Teil von Denen ist eine dumme Drohne & er andere Teil eine Korrupte Drohne ... Das Endergebnis ist das Gleiche

Meine erste Idee mit der Abstimmung ist ja jetzt schon Zerfetzt... 

Das ist das "Fall-Back"  der Wirtschaftseliten , mit Unterstützung der gelenkten "Presse" / Mainstream-Medien & Ablenkung wie Fußball ( "Brot & Spiele" wie im antiken Rom ) -> während Fußball WM & EM werden besonders viele für die Bürger schädliche Gesetze durchgewunken & Das sogar (fast) ohne Widerstand

Kommentar von SynFlood ,

Also  liege ich da richtig, dass die Bürger entweder blöd oder desinteressiert sind, die Politiker korrupt oder dumm und wir nichts dagegen tun können? 

Kommentar von surfenohneende ,

Also  liege ich da richtig, dass die Bürger entweder blöd oder desinteressiert sind,

Die Meisten Bürger ... besonders das Zweite (desinteressiert)

die Politiker korrupt oder dumm

manche dumm, die Meisten korrupt , manche ehrlich + intelligent ( aber gegen Die werden gerne Kompromate gesammelt ) 

... Irgendwie muss sich ja das böse System seine Existenz sichern ^^

wir nichts dagegen tun können?

ungewiss,

es kommt darauf an ob wir ( möglichst weltweit) eine Kritische Masse erreichen können um die Mächtigen zu stürzen -> da kommt es wieder auf den desinteressierten Bürger an ...

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Die Regierung ist nicht vollständig blöd. Viele Politiker sind sehr intelligente und erfahrene Experten auf ihrem Gebiet. Aber die im rationalen Sinne richtige Entscheidung ist nicht immer die, mit der man sich beliebt macht. Die Regierung muss leider auch im Sinne der Allgemeinheit entscheiden.

Kommentar von surfenohneende ,

Die Regierung ist nicht vollständig blöd. Viele Politiker sind
sehr intelligente und erfahrene Experten auf ihrem Gebiet. Aber die im
rationalen Sinne richtige Entscheidung ist nicht immer die, mit der man
sich beliebt macht. Die Regierung muss leider auch im Sinne der
Allgemeinheit entscheiden.

tut sie all zu oft nicht ... weil:

1. Keine Zeit ( TIPP: https://www.youtube.com/watch?v=P_QVyOGnIrI )

2. Lobbyisten Unterwanderung

3. Korruption (Politiker = Lobbyist)

Kommentar von Dovahkiin11 ,

War auch eher im Sinne von Abschottungspolitik und Legalisierung von Kükenschreddern gemeint. Eine Regierung, die den "armen" Bürgern ihr Essen wegnimmt, ist nicht mehr lange eine.

Wenige Entscheidungen beruhen tatsächlich auf einer konstruktiven Begründung.

Kommentar von surfenohneende ,

Wenige Entscheidungen beruhen tatsächlich auf einer konstruktiven Begründung.

Ja 

Eine Regierung, die den "armen" Bürgern ihr Essen wegnimmt, ist nicht mehr lange eine.

Ja ... auch siehe Zangs-Vegetarier-Tag der ( jetzt Pro-"Stuttgart21"- ) "Grünen"

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Ja ... auch siehe Zangs-Vegetarier-Tag der ( jetzt Pro-"Stuttgart21"- ) "Grünen"

Eben. Ich befürworte einen solchen Tag. Aber dass sie sich damit bei der Allgemeinheit nicht beliebt machen, steht außer Frage.  

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Das ist eines der Probleme, derer man sich dann annehmen muss. Aber das ist wieder eine andere Fragestellung.

Antwort
von Dummie42, 66

Du hast das System der Demokratie und des Mehrparteiensystems nicht verstanden. Beides ist nun mal auf Kompromissen aufgebaut. Und Volksabstimmungen können ganz leicht böse nach hinten losgehen, wie wir gerade beim Brexit wieder gesehen haben. Schwarmintelligenz wird leider völlig überschätzt.

Kommentar von SynFlood ,

Natürlich gibt es dort auch Fehler. Aber der FEHLER bestand darin, dass das Land seine Bürger nicht ausreichend über die Folgen aufgeklärt hat.

Und außerdem solle es keine palamentarische Demokratie mehr sein. Deshalb Volksabstimmung!

Kommentar von Augsburgblick ,

Du musst dann jeden Tag, das ganze Jahr immer  alle Bürger über jeweils rund 500 bis 2000  Dinge abstimmen lassen. Hältst du das für eine soooo gute Idee?

Niemand hätte mehr etwas anderes zu tun als den ganzen Tag über irgendwas zu beraten und abzustimmen, was für ein Unfug.

das was du willst ist Anarchie und Staatenlosigkeit.

Kommentar von Dummie42 ,

Die Bürger müssen sich schon selbst aufklären und zwar seriös und nicht auf irgendwelchen Internetverschwörungseiten.

Diese Anstrengung wollen aber viele Menschen nicht unternehmen und laufen dann lieber Populisten hinterher, die einfache Lösungen versprechen, die es aber nun mal in einer komplexen Welt nicht gibt.

Kommentar von AnonYmus19941 ,

Die Bürger könnten durchaus selbst etwas machen. Sich ein bisschen aus neutralen Quellen zu informieren dauert vielleicht eine oder zwei Stunden, und jetzt haben sie ihr ganzes restliches Leben einen Nachteil, weil sie es nicht gemacht haben.

Viele wollen sich gar nicht informieren. Und das wird sich nicht ändern. Das bedeutet, dass diejenigen, die am lautesten brüllen (und die leider oft sehr weit rechts stehen), deutlich an Macht gewinnen werden. Und das kann ja nun wirklich niemand wollen.

Kommentar von SynFlood ,

Ihr habt Recht, mit dem was ihr sagt aber was kann man tun um diese Probleme zu lösen?.

Und ich schrieb: wichtige Entscheidungen, Nicht alle! aber auch das ist Definitionssache.

Kommentar von AnonYmus19941 ,

Ach so, die Entscheidungen, auf die es sowieso nicht ankommt, die dürfen die Politiker lösen?

Na, das macht es ja viel besser ...

Kommentar von SynFlood ,

Also man muss ja Kompromisse eingehen. Am besten wäre es wenn Büger sich informieren und Abstimmen.

Bsp. Berliner Flughafen. wenn es aussichtslos ist, müssten die Bürger sagen, dass es so nicht weiter geht. Danach wird das Ding abgeblasen und nicht um Fehler der Politiker zu vertuschen versucht durchzuprügeln.

Kommentar von Augsburgblick ,

Und welcher Bürger sollte das beurteilen können?

Niemand der abstimmt hat das Gebäude begutachtet und die allerwenigsten sind Bausachverständige.

Und so einfach ist das dann auch nicht, es gibt Verträge und zwar eine ganze Menge mit alen möglichen Leuten. Der Bürger kann so etwas doch in keinster Weise beurteilen und fachlich abschätzen.Das ist dann eine reine Bauchentscheidung die immer am Ende teuer wird.

Kommentar von SynFlood ,

Problem sind Instandhaltungskosten, die nie wieder reinkommen... Abreißen wäre auf dauer günstiger. Man muss vorausschauend denken dann klappt es auch mit vernünftiger Entscheidung...

Kommentar von surfenohneende ,

Du hast das System der Demokratie und des Mehrparteiensystems nicht verstanden. Beides ist nun mal auf Kompromissen aufgebaut. Und Volksabstimmungen können ganz leicht böse nach hinten losgehen, wie wir gerade beim Brexit wieder gesehen haben. Schwarmintelligenz wird leider völlig überschätzt.


Liegt an:

* Desinteresse + Ignoranz der Bürger (Hauptsache Bier, Fußball, Facebook, Lolcats-Videos, ... , Bild-"Zeitung" -> inzwischen auch bei Frauen genauso schlimm )
* Vorurteile + Scheuklappen / Denkverbote in den Köpfen der Bürger
* Propaganda in den Alt- Massenmedien welche gelenkt werden durch: große Firmen, Politik / Staat, "Verbündete" ( z.B. USA & gewisse transatlantische Vereine )
* ...

Wenn Das Alles behoben ist sind Volksabstimmungen ein sehr gutes Mittel die Demokratie wiederzubeleben & aufs nächste Level zu heben
Kommentar von Dummie42 ,

Wenn Das Alles behoben ist

:DDD Der war gut. Wie soll das denn bitte gehen?

Utopia ist unerreichbar.

Kommentar von surfenohneende ,

:DDD Der war gut. Wie soll das denn bitte gehen?

Ein Anfang wäre z.B. kein Bier & Fußball mehr , ggf. Fernsehen ganz abschalten  :D

Kommentar von SynFlood ,

Verstanden habe ich es ja sehrwohl nur zufrieden bin ich damit nicht ganz.

Tatsächlich ist Facebook und anderes für manche ,,wirklich dummen Menschen" alles was im leben zählt. 

Die Daten gehen weiter die Zeit wird verschwendet und Politiker haben eine Bühne um die ,,Verblödeten Facebook Nutzer" auf ihre Seite zu locken...

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 28

Nach einer Volksabstimmung könnte sich keiner beschweren? Auch die nicht, die sich in ihr nicht haben durchsetzen können...?

Immer wieder lustig, den intellektuellen Horizont von Leuten vorgeführt zu bekommen, die natürlich alles besser machen würden als die Reierung ...:-))))

Kommentar von SynFlood ,

Wenn eine Person entscheidet, ist es die verantwortliche Person.

Wenn alle die Möglichkeit haben zu entscheiden, hat keiner grund sich zu beschweren. 51% Pro und 49% Kontra.

Ist ärgerlich aber immerhin dem Volke zu verdanken nicht einer Person.

Demokratie = Herschaft des Volkes.

Kommentar von atzef ,

Es haben auch ohne prmanente Volksabstimmungen alle die Möglichkeiten, zu entscheiden. Nämlich wen sie in die parlamente wählen mit welcher Programmatik.

Und ob nun einer entscheidet (was in unserer repräsentativen Demokratie gar nicht der Fall ist) oder eine absolute Mehrheit der Wahlbevölkerung - Wieso sollte der unterlegene Minderheitenteil nicht mit der Entscheidung unzufrieden sein dürfen und danach streben dürfe, diese Entscheidung wieder zu revidieren?

Ich denke, Politik ist nicht wirklich das Richtige für dich. Wie wäre es mit dem Basteln von Papierkranichen?

Kommentar von SynFlood ,

Ich denke doch, dass es das ist.

Du sagst es ist also passiv die Schuld der Bürger, welche Entscheidungen getroffen werden. 

Wer gibt denn leere Versprechen,  und wer fällt darauf rein ?

Kommentar von PatrickLassan ,

Wer gibt denn leere Versprechen,  und wer fällt darauf rein ?

Wenn ich mir die britische Abstimmung zum Brexit ansehe, dann ist das ein gutes Beispiel für leere Versprechnungen bzw. manipulierte Fakten, und wer darauf herein gefallen ist, sollte bekannt sein.

Kommentar von atzef ,

Ja, beantworte das mal: Wer gibt welche "leeren versprechungen" genau und wer "fällt darauf hinein"? Und wie sollten Volksbstimmungen daran etwas ändern?

Antwort
von 1900minga, 37

Na dann starte doch was!

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