Uns ist gerad ein kleines Vögelchen gegen die Scheibe im Wohnzimmer geflogen. Leider habe ich keine Ahnung was es für eine Art ist . Er kann nciht mehr fliegen und blieb sitzen. Deshalb haben wir ihn ihn eine Kiste gesetzt damit er nicht erfriert und stirbt( Foto anbei) Was sollen wir jetzt mit ihm machen? Gibt es Stationen wo man verletzte Vögel abgeben kann? WIr wohnen in der NÄhe von Leverkusen. Bitte dringend antworten, damit wir ihm helfen können !!!

schwer zu sagen, im normal fall fiegen die wieder nach 1 stunde los (meine erfahrung) ansonsten zum tierarzt bringen

Lass ihn erstmal in Ruhe! Oft passiert bei solchen Unfällen gar nichts. Er versteht im Moment gerade die Welt nicht mehr und muss sich erst einmal sammeln.

Fahr den nächsten tierärztlichen Notdienst an,die helfen dir weiter.Viel Glück und gute Besserung für den Vogel.L.G.

Der erfriert nicht bei der heutigen Temperatur. Er hat eine Gehirnerschütterung. Er erholt sich meist davon in einigen Minuten. Am besten man lässt ihn in Ruhe,und fasst ihn nicht an. Wenn Menschen ihn anfassen, merken das seine Artgenossen und meiden ihn.
Ich hoffe diesmal klappts...
Bild/er:
medic am 3. Oktober 2008 10:08 wie goldig, eine meise.. die sind robust.. :-)

Auch wenn es böse klingt: Erlöse ihn, auch ein Tierarzt kann bei einem kleinen Vogel da nichts mehr retten.

wo ist den das foto?
kurzmal am 3. Oktober 2008 10:00 wurde zensiert.

Laß ihn erstmal ganz in Ruhe an Ort und Stelle sitzen. Meistens erholen sich die Vögel nach einer Weile wieder. Wenn er da in einer Stunde immer noch hockt und vor allen Dingen noch lebt, dann bringe ihn zum nächsten Tiernotdienst. Wo einer ist findest du im Internet.

Fahrt in den Reuschenberger Wald, da ist ein Tierpark, die können Euch und dem Vogel sicherlich helfen. Falls er nicht von alleine fliegt. Ich hatte das mal mit einer Eule, die ist am hellichten Tag gegen die Scheibe geflogen und blieb liegen. Meine Frau hat überall rumtelefoniert, was man tun könne. Auf einmal saß sie auf der Bank, ein paar Minuten später flog sie davon. Falls der Tierpark nicht hilft, da in der Nähe ist auch ein Tierheim!
Aufkleber an die Scheibe damit es nicht wieder passiert!
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure hilfreichen Kommentare!
Das Vögelchen hat sich wieder erholt und ist hoffentlich gerade nach Hause geflogen ;-)
@kurzmal: Ich hoffe, dass sich hier keiner meldet, der vielleicht unter Depressionen & Suizid leidet. Da könnte man ja auch sofort sagen: "Komm, mach doch deinem Leben ein Ende; das wid bestimmt nichts mehr!".
medic am 3. Oktober 2008 10:55 thx für die rückmeldung
Auf jedemfall zum Tierarzt bringen.Vieleicht hat er sich den Flügel gebrochen. Kleiner Tipp am Rande. Am besten streicht man denn Fensterrahmen von außen mit einer hellen Farbe an. Dann sieht ein Vogel die Scheibe besser und fliegt an ihr vorbei. Oder ihr kauft Aufkleber von Rauvögeln. Dann fliegen sie bestimmt. Daran vorbei. Alles gute Chilita
Hier kurz unsere Geschichte,
heute morgen ist ein Vogel gegen die Scheibe im erten Stockwerk geflogen und dann auf ein Vordach vor unserem Fenster gefallen.
Er lag auf dem Rücken, atmete schnell und bewegte sich garnicht. Dank dieses Forums haben wir ihn erst sich etwas beruhigen lassen und ihn dann behutsam in eine Kiste mit einer Decke gelegt.
Dank dieses Forums haben wir beschlossen den Vogel erst ein mal sich wieder berappeln zu lassen und dann beim Tiernotarzt angerufen. Hier bekamen wir Nachricht, das wir eigentlich alles richtig gemacht hatten und sollten ihn bei keiner Verbesserung vorbei bringen. Der Tierschutzverein kommt bei solchen Vorfällen normalerweise für die Kosten auf.
Also dunkle Kiste (in der er Atmen kann) ist eine gute Möglichkeit ihn vorübergehend zu schützen. Es ist bei Vögeln wohl eher unerheblich ob man sie kurz anfasst. Wichtiger ist dies wohl bei Feld-, Wald- und Wiesentieren.
Herkules (wir dachten ein Name von Särke wäre ein gutes Omen) lag dann erst mal eine Zeit ohne sich viel zu bewegen draußen in der abgedeckten Kiste. Wir schauten ca. alle Stunde mal nach Besserung. Von aussen waren keine Verletzungen zu erkennen.
Als nach ca. 3 Stunden nach dem "Unfall" noch keine Besserung eintrat, haben wir beschlossen ihn zum Tierarzt zu fahren, damit er schmerzfrei und professionell in die ewigen Jagdgründe reisen kann.
Weil ich jetzt äußerlich nicht erkennen konnte ob er nicht mehr zu retten ist, habe ich darüber nachgedacht ihn selbst per Axt dorthin zu schicken. Da ich aber kein Tierarzt bin und zu wenig über den kleinen Jungspecht weiss (und hier kein geeignetes Mittel habe ihn kurz und schmerzlos zu töten), fahren wir nun wohl gleich zum Tierarzt.
Er hatte nun ne gute halbe Stunde Zeit aus der offenen Kiste zu hüpfen.
Schade um Herkules. Aber so ist der Lauf der Dinge.
Hoffe wir konnten mit diesem Erlebnis ein wenig dazu beitragen, daß andere wissen, was in so einer Situation zu tun ist.
Liebe Grüße...
heute morgen ist ein Vogel gegen die Scheibe im erten Stockwerk geflogen und dann auf ein Vordach vor unserem Fenster gefallen.
Er lag auf dem Rücken, atmete schnell und bewegte sich garnicht. Dank dieses Forums haben wir ihn erst sich etwas beruhigen lassen und ihn dann behutsam in eine Kiste mit einer Decke gelegt.
Dank dieses Forums haben wir beschlossen den Vogel erst ein mal sich wieder berappeln zu lassen und dann beim Tiernotarzt angerufen. Hier bekamen wir Nachricht, das wir eigentlich alles richtig gemacht hatten und sollten ihn bei keiner Verbesserung vorbei bringen. Der Tierschutzverein kommt bei solchen Vorfällen normalerweise für die Kosten auf.
Also dunkle Kiste (in der er Atmen kann) ist eine gute Möglichkeit ihn vorübergehend zu schützen. Es ist bei Vögeln wohl eher unerheblich ob man sie kurz anfasst. Wichtiger ist dies wohl bei Feld-, Wald- und Wiesentieren.
Herkules (wir dachten ein Name von Särke wäre ein gutes Omen) lag dann erst mal eine Zeit ohne sich viel zu bewegen draußen in der abgedeckten Kiste. Wir schauten ca. alle Stunde mal nach Besserung. Von aussen waren keine Verletzungen zu erkennen.
Als nach ca. 3 Stunden nach dem "Unfall" noch keine Besserung eintrat, haben wir beschlossen ihn zum Tierarzt zu fahren, damit er schmerzfrei und professionell in die ewigen Jagdgründe reisen kann.
Weil ich jetzt äußerlich nicht erkennen konnte ob er nicht mehr zu retten ist, habe ich darüber nachgedacht ihn selbst per Axt dorthin zu schicken. Da ich aber kein Tierarzt bin und zu wenig über den kleinen Jungspecht weiss (und hier kein geeignetes Mittel habe ihn kurz und schmerzlos zu töten), fahren wir nun wohl gleich zum Tierarzt.
Er hatte nun ne gute halbe Stunde Zeit aus der offenen Kiste zu hüpfen.
Schade um Herkules. Aber so ist der Lauf der Dinge.
Hoffe wir konnten mit diesem Erlebnis ein wenig dazu beitragen, daß andere wissen, was in so einer Situation zu tun ist.
Liebe Grüße...
Bild/er:
So,
Vogel ist nun beim Tierarzt und wir haben Namen und Telefonnummer da gelassen und können dann später anrufen, was aus dem Tier geworden ist...
Gekostet hat es wie angekündigt nichts.