Wir üben eine Tätigkeit aus, bei der sehr viel Verantwortung im Spiel ist - Fehler könnten Menschenleben kosten. Jetzt haben wir seit einem Jahr einen Kollegen von dem der Großteil des erfahrenen Personals (ich auch) der Meinung sind, daß dieser Herr für diese Art von Job völlig ungeeignet ist. Dieser Herr ist wirklich sehr bemüht und auch sehr sehr nett und engagiert, jedoch sind die Leistungen die er bringt unter aller Kanone. Wir vertreten die Meinung dass er in seiner Tätigkeit hoffnungslos geistig überfordert ist. Wie sollte man sich verhalten?

weder noch: sprich doch mit deinem kollegen und biete ihm hilfe an. aber betone auch, dass, sollte sich nichts ändern, du aufgrund der gefährdung seinerseits gezwungen bist, den chef über seine leistungen zu informieren. das schafft kein böses blut, du bist hilfsbereit und vielleicht steigert er sich ja. wenn er, wie du sagst, nett ist, dann gib ihm doch eine chance! viel erfolg!
einem anderen Arbeitsbereich zuordnen
Shira am 11. Februar 2009 12:46 Gute Lösung!

Den Chef informieren, wenn Menschenleben gefährdet sind.

Nicht direkt dafür sorgen, aber vielleicht mal mit dem Vorgesetzten sprechen.

mit verantwortlichen reden..wenn es denn so ist !!

Das Thema ansprechen und die die dafür verantwortlich sind, entscheiden lassen.
Wenn Fehler wirklich Menschenleben kosten können, den Vorgesetzten drauf aufmerksam machen.
"Dafür sorgen, dass er geht", klingt für mich zu sehr nach Mobbing.
Geht bitte den rechtlich einwandfreien Weg!
Natürlich! Außerdem wird er nicht gemobbt.

wenn's so stimmt, dann hast du bzw.du und deine Kollegen, die Verantwortung, denn wenn was passsiert, dann machst du dir Vorwürfe, nicht vorher agiert zu haben.

Weder ignorieren, noch dafür sorgen, dass er geht. Einfach sachliche Kritik äußern und mal sehen, was passiert. Man erreicht mehr, wenn man nicht unbedingt sagt, Dass er überfordert scheint. Man könnte ihm Denkanstöße geben wie: "ich mach das immer so oder so, hast Du schon mal daran gedacht, das auch mal auszuprobieren. Das hat diesen und jenen Vorteil..."

Du hast eine gewisse Verantwortung. Und wenn du merkst, dass dieser Mensch ggf. Menschenleben risikiert, musst du entsprechend handeln.

Menschenleben vor Höflichkeit,oder
erstmal mit ihm reden und fragen, ob er wirklich so überfordert ist...

wenn leben uf dem spiel steht
gibt es denn keinen anderen Tätigkeits- oder Aufgabenbereich für ihn?
In diesem Zusammenhang leider nein - man könnte aus einem Chirurgen auch schlecht eine Putzfrau machen.
aber aus einer Chirurgin - :-)
Trilobit am 11. Februar 2009 13:18 Der Mann ist Chirurg? Dann könnte es in der Tat schwierig werden, eine andere Beschäftigung für ihn zu finden.
Allerdings gibt es meines Wissens bei Ärzten die Spezialisten, die sich um den komplizierten Teil kümmern, und diejenigen, die (speziell nach längeren Operationen) danach alles zunähen. Schafft er denn die Routineaufgaben? Dann wäre das doch vielleicht eine Option.

Ihm drauf aufmerksam machen, ein sachliches,freundliches Gespräch mit der Person suchen!

Freundlich und sachlich mit dem Chef und dem Kollegen zusammen sprechen...

Weder ignorieren noch dafür sorgen, dass er geht. Man sollte ihm helfen wenn er nett ist sich Fachwissen etc. anzueignen. Evtl. Mit Betriebs- oder Personalratsprechen sowie den Vorgesetzten ob es Möglichkeiten gibt den Jungen zu helfen. Seminare oder sowas helfen manchmal und nette Leute sind Betriebsklimafördernd...

menschleben stehen nun mal ganz oben und was hilft es euch wenn der cheff einen mehr hat aber ihr immer für euren kolegen mitarbeiten müsst?

mit dem chef, betriebsrat reden, die sind zuständig

ihn darauf ansprechen. wenn das nicht geht zum boss oder zum betriebsrat und die bedenken auch dokumentieren.

Scheint dem Cheffe noch nicht aufgefallen zu sein. Also kein Grund für euch, den armen Kollegen auch noch zu plagen.

Nicht ignorieren, denn im Schadensfall habt ihr ein schlechtes Gewissen und eventuell juristischen Ärger.
Auch nicht rausmobben oder anschwärzen, denn das ist unfair.
Frag ihn evtl. unter vier Augen, ob ihm sein Job gefällt und wobei er vielleicht noch Hilfe brauchen könnte.

in einen anderen Bereich einlernen, bei dem man nicht ganz soviel Verantwortung tragen muss. Dafür zu sorgen das er geht fände ich falsch

Ein anderer Arbeitsplatz wäre wohl besser für ihn. Falls durch eine Fehlentscheidung seinerseits ein Menschenleben auf dem Spiel steht, würde er damit auch nicht glücklich weiterleben können.

Du kannst und darfst es nicht ignorieren, sonst trifft Dich zumindest eine moralische Mitschuld, wenn etwas passiert! Es ist zwar schade um den Kollegen, aber vielleicht gibt es in der Firma eine andere Stelle für ihn.

Ihr müsstet doch einen Vorgesetzten haben. Der wäre doch im Grunde dafür verantwortlich, dafür Sorge zu tragen, dass er geht oder seine Leistungen verbessert. Weiß der Vorgesetzte, dass der Mitarbeiter seine Arbeit nicht gut macht?
kein mensch ist perfekt! und so lange er zeigt, das er gewillt ist zu arbeiten, sollte manihn lassen! von allem abgsehen, in welchem beruf kann man keinen schaden anrichten, der früher oder später zum vorschein käme?
Aber vorher in jedem Fall ein klärendes Gespräc führen !

Wenn Menschenleben auf dem Spiel stehen, auf jeden Fall!
DH!
Danke Dir! Ich habe noch vergessen anzufügen, daß seine Ausbildung derart teuer war und er deshalb Schulden hat die an die 100.000 € hat, daß eine Kündigung seinen sicheren Ruin bedeutet! Einen anderen Job dieser Art wird er dann auch keinen mehr bekommen.