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VL - Wie viel sollte man noch selbst dazu zahlen?

gefragt von RetzlaffRetzlaff am 22.02.2008 um 11:42 Uhr

Ich möchte nächste Woche einen Fond für VL abschließen. Mein Mann bekommt um die 26 Euro vom Arbeitgeber, ich um die 6, also jeder einen Vertrag. Wie viel sollte jeder von uns noch drauf legen? Oder ist es besser, das Geld, welches man drauf legen würde, in anderen Anlageformen anlegen würde?

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xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 22. Februar 2008 12:36
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Niklaus
beantwortet von Niklaus am 22. Februar 2008 12:01
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Zuschüsse gibt es bis zu einem Beitrag von 936 € pro Jahr. Die Laufzeit beträgt 7 Jahre. D.h. 6 Jahre wird eingeuahlt und dann muss das Kapital noch ein Jahr ruhen. Nach 7 Jahren steht das Geld dann zur Verfügung. Bereits nach 6 Jahren kann man aber schon wieder einen neuen VL-Vertrag abschließen.

VL=Vermögenswirksame Leistungen. Der Staat will damit das Privatvermögen von Arbeitern und Angestellten fördern. Deshalb ist es nicht sinnvol das Geld nach 7 Jahren für einen Urlaub oder sonstiges zu verbrauchen. Viel mehr sollte das Geld weiter in einer Sparform, am besten Aktienfonds bleiben. Jeder Durchschnittarbeitnehmer kann diesen Vorgang vielleicht 4 mal in seinen Leben wiederholen. Da kommt dann schon was zusammen.

Kommentar von 6a793697178148f081164a73b4b1432csmallRetzlaff am 22. Februar 2008 12:02

Sprich ich darf max. 78 Euro einzahlen pro Monat. Bekomme ich immer Zuschüsse oder darf mein Bruttojahreseinkommen eine bestimmte Summe nicht überschreiten?

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 22. Februar 2008 12:38

@edgar: deine 936 ist glaube ich noch aus alten d-mark-zeiten. :o))

jetzt sind es 480 euro, also monstlich 40 euro.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 22. Februar 2008 13:19

O je schamrot werd , der Betrag ist natürlich nicht richtig.

Folgendes gilt: Gefördert wird, sofern das Einkommen unter der Höchstgrenze liegt, d.h. bei ledigen Personen 17.900 Euro und bei verheirateten 35.800 Euro zu versteuerndes Einkommen. Zu beachten ist, dass die Anlagen staatliche gefördert sein müssen, also Bausparvertrag oder Fondssparplan sein müssen. Je nach der getroffenen Entscheidung erhält er eine Sparzulage in Höhe von 9% für Bausparvertrag oder 18% für einen Fondssparplan. Auch hier gelten bei den Vermögenswirksamen Leistungen die geförderten Höchstbeträge von 470 Euro für Bausparverträge und 400 Euro für Fondssparpläne.

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 22. Februar 2008 13:24

Die Einzahlungsbeträge für die Förderung sind aus DM Zeiten gerundet. Richtig ist 480 € für Bausparen und 408 € für Fondssparplan. Man kann beides machen.

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 22. Februar 2008 13:29

@edgar: grad wollt ich mich nochmal melden :o))

ja, die gute alte dm-zeit...

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 22. Februar 2008 13:43

@silvie, VL-Verträge werden nur sehr wenig von mir verlangt. Dann zahlen die meisten Leute auch nur 40 € pro Monat ein. Natürlich in einen Fondssparplan. Eine extra Akquise für diesen Betrag, dass kannst du dir sicherlich vorstellen, lohnt nicht. Allerdings gibt es bei mir Fonds, die von den normalen Banken nicht als VL angeboten werden.

Ich habe vorhin viel zu schnell geantwortet und deshalb den falschen Betrag genannt . Ich hoffe, dass das nicht so viel Leute hier lesen. Das schadet dann meinem Ruf.

Kommentar von Simple_avatar10smallxyungeloest am 22. Februar 2008 13:56

@edgar: sehe ich zwar jetzt nicht so, dass es deinem ruf schadet, kein mensch ist hat immer gleich genaue zahlen im kopf und im prinzip waren deine ja auch nicht falsch, nur etwas veraltet :o))

Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 22. Februar 2008 14:05

@silvie. Vielen Dank für Deine Meinung. Du bist halt ein ganz Nette.


anonym
beantwortet von anjanni am 22. Februar 2008 11:52
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Wenn Du außer den VL auch noch einen Zuschlag vom Staat (Arbeitnehmersparzulage) bekommst (Einkommensgrenze beim zu versteuernden Einkommen: 17900/35800 €) lohnt es sich u.U. durchaus, bis zur jeweiligen Höchstgrenze (40€/Monat - wenn ich nicht irre) für die Zuschüsse draufzulegen.


anonym
beantwortet von dolabella am 22. Februar 2008 11:46
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Bis 17.900 Euro Jahreseinkommen lohnt sich das Aufstocken auf den Höchstbetrag (54 EUR?), darüber gibt es lohnendere Anlageformen.

Kommentar von dolabella am 22. Februar 2008 11:48

Übersehen: gemeinsame Veranlagung. Damit verdoppelt sich die Grenze auf 35.800 EUR.

Kommentar von 6a793697178148f081164a73b4b1432csmallRetzlaff am 22. Februar 2008 11:54

Also unser Jahreseinkommen beläuft sich über 35000 Euro, was wäre besser? Vor allem, die Laufzeit sollte nicht unendlich sein.

Kommentar von dolabella am 22. Februar 2008 12:33

Wenn die Laufzeit eine Rolle spielt, kommen eigentlich nur Sparverträge oder Anlagen in Rentenpapiere in Frage. Fonds haben meist zu hohe Volatilität. Sparpläne kann man bei vielen Banken (auch im Internet erreichbare) abschließen. Bei der Bundesschuldenverwaltung ist eine Sparplan auf Basis von Schatzbriefen kostenlos. Laufzeit genauso lange wie bei VL, bei kürzerer Laufzeit empfiehlt sich ein "selbstgebauter" Sparplan, also ein Dauerauftrag auf ein hochverzinsliches Anlagekonto. Tagesgeldvergleiche gibt's im Internet (google), ich bitte um Verständnis, dass ich hier nicht einseitig Werbung für eine bestimmte Seite machen mag.


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