Viko ignoriert mich, warum?

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6 Antworten

Das klingt als hätte dir von Anfang an der Drat zu dem Hund gefehlt.

Was bedeutet denn du hast alles versucht und mit was für Trainern und Hundeschulen hast du an dem Hund herum experimentiert? Hast du auch nur bei einem da drauf geachtet das sie Ahnung von diesen Rassen haben. Unwissende Trainer, die mit normalen Methoden an diese Hunde ran gehen machen meist alles nur noch schlimmer. 

Das klingt ganz scharf danach als wärst du für diesen Hund schon als er noch ein Welpe war so uninteressant und langweilig gewesen das er sich nie wirklich was aus dir gemacht hat.

Und nun bist du inzwischen so weit das du dem Hund so was von am hintern vorbei gehst das er, wie du selber sagst, dich wie Luft behandelt.

Damit zeigt ein Shiba dir das du versagt hast und du als vertrauensvolle Führungsperson unbrauchbar und durchgefallen bist.

Klingt hart, ist aber so.

Dein Shiba ist nun nur noch sein eigener Herr und nicht mehr an einer zusammen Arbeit mit dir interessiert. 

Einem Shiba muss man sich von klein auf beweisen das man dazu in der Lage ist ihn zu führen und als Vertrauens Person her zu halten. 

Er will dabei aber nicht abgestuft und ungerecht behandelt werden. 

Ein Shiba ist ein sehr sensibler Hund der auf Fehler sehr extrem reagiert und diese im Normalfall auch nicht verzeiht. Grobheit, Ungeduld, unfaire Behandlung und all so was führt dazu das der Hund sich distanziert.

Ist der Shiba der Meinung du bist nicht in der Lage ihn zu führen kann das von Aggressivität bis hin zur puren Ignoranz gegenüber des Menschen hin gehen.

Seine hohe Eigenständigkeit bringt ihn dann dazu sein eigenes Ding zu drehen und das zu tun was er für sich selber am besten findet.

Ich kann die Situation natürlich nur nach deinem Text beurteilen aber wenn ich das so lese und ihr schon in solch einer Situation seid würde ich ganz klar dazu raten, um des Hundes Willen, den Kerl in Hände von erfahrenen Shiba Inu Haltern zu geben. 

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Kommentar von shapesandcolors
11.10.2016, 09:06

man kann das schon wieder hinbiegen, das dauert aber, bis man die Chance vom Shiba kriegt, sich auch wirklich zu profilieren ^^

Ich würde da eine Erziehungspause von ca 1-2 Wochen machen und gar nicht eingreifen und mir erstmal das Fachwissen aneignen und mir dann die Zeitnehmen, mich mit HTS oder ähnlichen zu beschäftigen und wenn ich dann an mir selbst gearbeitet habe, kann ich wieder beim Hund anfangen.

Wir haben selbst einen Akita. Die sind ja fast genauso ;) nur größer und ernster.

Wenn man das schafft zu zeigen, dass man die Führung übernehmen kann, dann lässt ein Hund das immer zu. Bei manchen geht das schneller und bei anderen halt nicht. Eine Mensch-Hund-Beziehung oder auch generell die Beziehungen innerhalb des Familienverbands mit anderen Menschen und Hunden ist immer flexibel. Anders würde das System gar nicht funktionieren.

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Und er behandelt mich fast dauerhaft wie Luft!

das sind auch keine Anfängerhunde. Shibas haben einen eigensinnigen Charakter und können auch einen stark ausgeprägten Jagdtrieb haben! 

und wenn bisher NICHTS geholfen hat damit Ihr zusammen klarkommt, dann gib ihn in ERFAHRENE Hände ab! 

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Die Situation ist für Dich unbefriedigend und wahrscheinlich wird sich nichts mehr daran ändern lassen. Vielleicht findest Du jemanden, der dem Hund gerecht wird und die nötige Erfahrung mit dieser Rasse hat. Jetzt ist er noch jung und in den richtigen Händen wird er sich zu einem ausgeglichen Hund entwickeln.

Schieb in bitte nicht ins Tierheim ab.

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Wie LukaUndShiba schon schreibt, ist es - wenn überhaupt - nur sehr schwer möglich, daß Ihr das Ruder noch herumreißen könnt. Ein Shiba ist ein sehr eigenständiger Hund, der weiß, daß er eigentlich keine Menschen braucht.

Der Rat, ihn in Shiba-erfahrene Hände abzugeben, ist in dem Fall wirklich gut.

Wenn das für Dich allerdings gar keine Option sein sollte, dann mußt Du wirklich da ansetzen, wo der Hund auf Dich angewiesen ist.

Ich würde mit ihm nur noch über den Futterbeutel arbeiten, ihn ausschließlich daraus füttern und ihn perspektivisch sein Futter darüber erarbeiten lassen. Macht er nicht mit, gibts kein Futter.

Zum Futterbeuteltraing würde ich in Eurem Fall dringend dazu raten, daß nur unter Anleitung zu beginnen, denn Du hast nur noch eine Chance bei Deinem Hund und darfst Dir dabei keine weiteren Fehler erlauben.

In Eurem Fall halte ich die Methode von Jan Nijboer für angeraten:

http://www.natural-dogmanship.de/index.php/natural-dogmanship

Melde Dich am besten mal zu einem Seminar an.

Außerdem würde ich den Hund keinesfalls von der Leine lassen - Geschirr
und Schleppleine sollten Eure Grundausstattung auf Spaziergängen sein.

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Kommentar von shapesandcolors
11.10.2016, 08:56

das mit dem Futterbeutel ist hier echter Humbug nach dem tollen Tip da anzusetzen, wo der Hund auf einen angewiesen ist.

Der Hund ist auf meine  Schutz vor Umwelteinflüssen, anderen Hunden, Menschen etc angewiesen und nicht auf mich als Futterspender.

Ich würde Futter aus der Erziehung komplett verbannen. Wenn wir unseren Akita so erziehen würden, wäre er lämgst verhungert.

Ich lebe nach HTS und das bringt uns sehr viel weiter.

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Also 1. mal sind das wirklich keine Anfänger Hunde, auch wenn sie so niedlich aussehen. 

Du kannst vielleicht mal ausprobieren, dass nur du etwas mit ihm machst, also falls andere Leute bei dir sind, dass sie ihn erstmal nicht beachten dürfen, mindestens bis er sieht, dass er dich in seinem Leben braucht. Also du musst ihm zum Beispiel sein Futter erst geben, wenn er zu dir kommt, wenn du ihn fütterst, also du solltest das Futter nicht einfach durchgehend stehen lassen. Er muss es sich verdienen! Und wenn er raus muss gehst du mit ihm raus. Aber dafür würde ich dann eine normale Führleine nehmen und keine Flexileine oder sowas. Also ich meine das so, dass du der einzige Mensch bist, der etwas mit ihm machen darf, also dass jeder andere ihn ignoriert.

Das sollen jetzt nur Tipps sein, du musst es natürlich nicht machen. Aber an deiner Stelle würde ich es auf jeden Fall mal ausprobieren;)

Und das ist ja auch nicht für immer gemeint, ich meine nur so lange, bis du das Gefühl hast, dass er dich als wichtig empfindet;)

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Kommentar von LukaUndShiba
08.10.2016, 17:38

Einem Shiba dem ein Mensch einmal egal ist der wird einem Shiba nur schwer bis garnicht mehr wichtig.

Und durch deine Methoden wird es nur dazu kommen das er sich höchste das nötige holt, denn er wird schnell begreifen wie er da dran kommt, und ansonsten wird alles wie immer bleiben.

Ein Shiba ist sich, selbst wenn er in guter Beziehung zu einem Menschen steht, immer bewusst das er nicht auf einen Menschen angewiesen ist und auch alleine zurecht kommen würde.

Das macht es ja so wichtig sich dem Shiba zu beweisen und die Zusammenarbeit zu etwas extrem erstrebenswertem zu machen für den Shiba. 

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Tut mir leid  für Euch aber der "Zug ist abgefahren". Man sollte einen Hund nicht nur nach der Optik kaufen, sondern in erster Linie auf die speziellen Eigenarten der jeweiligen Rasse achten. Diese wurden Dir hier von einigen Usern ja schon mitgeteilt.

Tu Euch beiden einen großen Gefallen und gib diesen Hund in erfahrene Hände. Dann schaust Du, welche Rasse am besten zu Dir passt, oder machst einen Besuch im Tierheim. Dort könnte es passieren, dass der Hund Dich aussucht. Hunde haben ein gutes Gespür wer ihnen guttut.

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