(In Anlehnung zu einer vorhin gestellten Frage) Es gibt angeblich diese Vierer-Regel, die besagt, dass Frauen meist ums vierfache untertreiben und Männer meist vierfach übertreiben. Wenn ein Mann sagt, er habe mit acht Frauen geschlafen, sind es wahrscheunlich nur zwei. Wenn eine Frau sagt, sie habe mit einem Mann geschlafen, sind es dann 4.
Wie seht ihr das? (Es braucht niemand aus dem Nähkästchen plaudern, einfach nur eure Einschätzung bitte!). Wahr, falsch, urbaner Mythos, zu vereinfacht/verkürzt dargestellt?


Wenn Menschen reden, dann kommunizieren sie. Und zwar nicht nur, um Wahrheiten zu sagen, sondern um Erwartungen zu erfüllen.
Beispiel: Fragst Du in Ostdeutland nach der Religiosität, dann wirst Du viele abschlägige Antworten bekommen. Denn viele Ostdeutsche denken, dass man von ihnen erwartet, dass sie areligiös sind. Sie geben also die Antwort an, die in ihren Augen am ehesten der Norm entspricht. Fragst Du in Amerika, wirst Du in den allermeisten Fällen die Frage nach der eigenen Religiosität positiv beantwortet bekommen, da Amerikaner eine wir auch imemr geartete religiöse Überzeugung für normal erachten und die erwartete Antwort geben. Die Wahrheit liegt dazuwischen.
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Ebenso ist es mit der Frage nach der Häufigkeit der geschlechtlichen Vereinigung: Mann denkt, dass hohe Aktivität von ihm erwartet wird, also antwortet er dementsprechend. Frauen denken, dass Enthaltsamkeit von ihnen erwartet wird, also antworten sie dementsprechend.
Letztlich geht es beiden darum, möglichst normal zu sein und den Erwartungen des Fragenden zu entsprechen.
:-)
Sehr guter Beitrag, ich möchte dir gerade 100 DH's geben, kann aber nur einen vergeben.
Baiana am 21. Juni 2009 11:26 rotwerd
Danke. :-)
jeder über- und untertreibt mal kommt immer auf die person an
Julianus am 21. Juni 2009 12:59 Auf alle Fälle Abhängig von der Person (geschlechtsneutral) ...

Julianus am 21. Juni 2009 12:58 Interessante Antwort :)
Babykatze123 am 21. Juni 2009 14:38 ich hab auch lange überlegt ob ich das nehmen soll=)

Diese sogenannte Viererregel entspricht eher einem Wunschdenken, als der charakterlichen Neigung zu Unter- oder Übertreibung, deshalb sollte man sämtliche Aussagen zu diesem Thema nicht auf die Goldwaage legen.
Schöner Beitrag, DH
Julianus am 21. Juni 2009 13:01 Finde ich auch :)
Es gibt keine exakte Regel, jedoch wird diese Schönfärberei von vielen Männern und Frauen betrieben. Optimierungen von Statistiken ist natürlich heute in vielen Bereichen üblich.
das ist blödsinn,ist nur eine redewendung...-)

der Kavallier geniesst und schweigt,..

In manchen Fällen kann es so sein ...
Ansonsten ist das Papier wohl wertvoller als die sog. "Regel".
Im Zeitalter unheilbarer Krankheiten lassen sich denkende Frauen nicht mit jedem Casanova ein ... : )
Naja gut, jeder kann sich schützen.
Julianus am 21. Juni 2009 12:54 Da stimme ich dir gerne zu und es ist auch gut so; dennoch gibt es immer mal wieder Pannen...
Ansonsten ist der GV auch eine ethische Sache ; deine goldene Uhr ist ja auch "dein" Eigentum.
Und wie?


Durchschaut - was bist du erfahren...
Höre ich da Ironie durchklingen?
Frauen sind einfach cleverer.