Frage von Kurly1996, 20

Vielleicht Asthma oder was anderes?

Hey Leute :) Ich war vor kurzem beim Arzt wegen schweren Atemproblemen in der Nacht. Ich hatte Reizhusten, konnte nur schwer Atmen, pfeifende Atemgeräsuche und teilweise hab ich auch gemerkt das irgendwas auf den Atemwegen ist. Der Arzt vergewisserte mir mit einem Lungenfunktionstest das alles in Ordnung sei, allerdings war ich beim Arzt als diese Atemprobleme weg waren (sie waren für ca. 2 Stunden da in der Nacht). Nun zu meiner eigentlichen Frage. Da ich dies grad im Moment wieder hab und das schon das 3. Mal seit dem Arztbesuch ist frage ich mich, hab ich evtl. doch was? Dazu noch, mein Hausarzt ist sehr oberflächlich bzw. ein Minimalist (vlt. hat es was damit zu tun?) Danke für eure Antwort :)!

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Antwort
von AsuraDeYien, 18

Charakteristisch für Asthma bronchiale ist die Verkrampfung der Muskeln in der Bronchialwand, die Schwellung der Bronchialschleimhaut und die Produktion von zähem Schleim.

Die Folgen davon sind die typischen Beschwerden wie Husten, Giemen, ein Engegefühl in den Atemwegen bis hin zu einem Asthmaanfall.

Asthma beruht auf einer andauernden oder chronischen Entzündung der Atemwege. Diese ist keine Infektionskrankheit durch Viren oder Bakterien, sondern eine Reaktion auf Reize unserer Umwelt und der Gene.

Symptome:

Symptome wie:

- ständiger Hustenreiz

- pfeifende Atmung

- ein Engegefühl in der Brust

- zäher Schleim

- eine anfallweise auftretende Atemnot

sind typische Merkmale eines Asthmatikers. Durch Verkrampfung der Muskulatur, Schwellung der Schleimhaut sowie Schleimbildung kommt es zu einer Verengung der Bronchien.

Asthma geht immer einher mit einer Überempfindlichkeit der Bronchien, d.h. die Atemwege reagieren mit einer Verengung auf harmlose Reize wie z.B. beim Einatmen von kalter Luft, Parfum oder Staub.Die Verengung der Bronchien führt - bedingt durch die vermehrte Anstrengung beim Atmen - zu Luftnot. Bei einem schweren Asthmaanfall kann es zusätzlich zu einem Sauerstoffmangel kommen. Bei der Ausatmung kann die Luft in den Lungenbläschen gefangen bleiben, was zu einer Überblähung der Lunge führt und das Gefühl der Atemnot verstärkt.

Atemnot != Asthma.

Bei Asthma entsteht in der Regel ein Giemen. Man spürt in Regel richtig wir schwer man Luft bekommt. Das Problem bei einem Asthmatiker ist, dass er nicht nur denkt dass er keine bekommt, er bekommt wirklich keine.

Was passiert bei einem Asthmaanfall?

Sind die Atemwege durch die Verkrampfung der Muskeln und die angeschwollene Bronchialschleimhaut einmal verengt, fällt vor allem das Ausatmen der Luft schwer. Es muss mehr Kraft (und Anstrengung) aufgewendet werden, um die Lungenbläschen zu entleeren. Je schlechter die Luft aus der Lunge entweichen kann, desto schlechter kann neue, sauerstoffreiche Luft eingeatmet werden. Die dadurch bedingte Kurzatmigkeit kann bis hin zu akuter Atemnot mit Erstickungsangst gehen. Angst wiederum kann die Atemnot weiter verstärken. Ein Kreislauf, den der Patient durch rechtzeitiges Gegensteuern, mit Medikamenten oder Atemübungen, verhindern kann. Es entsteht eine Art Schnappatmung.

Auf Deutsch, du atmest schneller ein und aus um den Sauerstoffaustausch anzugleichen. Die Dauer und Ausprägung eines solchen Asthmaanfalls kann unterschiedlich sein, von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Stunden. Ein schwerer Asthmaanfall ist ein akuter medizinischer Notfall, der umgehend im Krankenhaus behandelt werden muss. So weit kommt es bei den meisten Asthmatikern aber nur selten.

Tipp: Deine Symptome tippen, in meiner Meinung, Richtung Asthma. Ob es nun wirklich so ist oder nicht so ist, oder ob es eine Reaktion auf die Pollen ist, kann die eigentlich nur ein Arzt sagen.  Je mehr Panik, Angst und Verzweiflung du hast, umso schlimmer kann ein Anfall werden. Aber bedenke, Asthma ist nicht so schllimm wie es oftmals im TV dargestellt wird.

Spritzen und Krankenhaus besuche ist nur bei wirklich extremen Asthmatikern notwendig, diese treten aber selten auf. Gehe bitte zu einem Arzt welcher berechtigt ist, dir dazu eine fachliche Antwort zu liefern. Die meisten Ärzte reden etwas mit ihrem "Halbwissen" welches nicht 100% korrekt ist. Ich war bei diversen Ärzten in der Umgebung dass ich sogar aufgehört habe zu zählen. Ich hab mir sehr viele Meinungen angehört und bin zu dem Entschluss gekommen, dass die wenigstens wirklich fachlich gut beraten haben. Die Verengung der Bronchien führt - bedingt durch die vermehrte Anstrengung beim Atmen - zu Luftnot. Bei einem schweren Asthmaanfall kann es zusätzlich zu einem Sauerstoffmangel kommen. Bei der Ausatmung kann die Luft in den Lungenbläschen gefangen bleiben, was zu einer Überblähung der Lunge führt und das Gefühl der Atemnot verstärkt.

Bitte besuche mehrere Ärzte und lass dir ein weitere Vorgehen empfehlen. Es kann durchaus eine "einmalige" Sache gewesen sein. Aber besser ist es, darüber mehr zu Wissen.

Antwort
von snugata, 14

in unserer Stadt gibt es ein Schlaftlabor, in dem solche "Erscheinungen" getestet und beobachtet werden. du solltest vielleicht mal für deine Stadt googlen, ob es da ähnliche Angebote gibt.

ohne dich zu kennen kann man da nicht viel hilfreiches sagen - die Bandbreite reicht von Herzerkrankungen, Allergien bis hin zu verschiedenen Atemwegserkrankungen, Polypen oder auch psychischen Gründen.

lg :)

Antwort
von xiaotuzi, 13

Geh zu nem anderen Arzt würde ich sagen. Besser ist es verschiedene Meinungen von Spezialisten einzuholen als jetzt hier sich von Laien irgendwelchen Rat zu holen

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